Cover-Bild Der Sunday Lunch Club
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10,00
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  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 28.01.2020
  • ISBN: 9783499276224
Juliet Ashton

Der Sunday Lunch Club

Silke Jellinghaus (Übersetzer)

Liebe zum Dessert

Immer wieder sonntags trifft sich Anna mit Familie und Freunden zum Essen. Meistens sind ihre drei Geschwister dabei, die geliebte Oma und sogar ihr Exmann. Es wird geredet, gelacht, gegessen. Manchmal wird Wichtiges verschwiegen, manchmal fallen die falschen Worte, aber am Ende freuen sich alle auf den Nachtisch.
An einem dieser Sonntage lässt Dauersingle Anna jedoch die Bombe platzen: Sie ist schwanger. Der Vater: ein One-Night-Stand. Auch wenn die Familie hinter ihr steht - mit einem eigenen Kind hat Anna nicht mehr gerechnet. Und erst recht nicht damit, sich schon beim nächsten Sunday Lunch neu zu verlieben …

Der neue Roman von Spiegel-Bestsellerautorin Juliet Ashton - charmant, berührend, sehr unterhaltsam.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2020

Familienbande

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Regelmäßig am Sonntag treffen sich die Geschwister der Familie Piper mit Freunden und Partnern zum Essen. Hier soll die alte Familientradition fortgeführt werden, auch wenn Großmutter Dinkie inzwischen ...

Regelmäßig am Sonntag treffen sich die Geschwister der Familie Piper mit Freunden und Partnern zum Essen. Hier soll die alte Familientradition fortgeführt werden, auch wenn Großmutter Dinkie inzwischen im Heim lebt und die Eltern in Florida leben. Es wird aufgetischt, gelästert, gestritten und doch merkt man die tiefe Verbundenheit der vier Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Annie hat an einem Tag auch eine besondere Ankündigung zu machen. Sie ist schwanger, ungewollt nach einem „Ausrutscher“ ausgerechnet bei einem Lunch Club Treffer mit einem Gast ihres Bruders. Und ausgerechnet jetzt verliebt sie sich in Luca, den ihr Bruder zum Treffen mitgebracht hat.

Jedes Kapitel erzählt die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel und so lerne ich nach und nach die einzelnen Mitglieder des Sunday Lunch Clubs besser kennen. Den Focus legt die Autorin auf Anna, die zusammen mit ihrem Bruder Neil den viel jüngeren Geschwistern immer eine Art Elternersatz war.

Die episodenhaft angelegte Geschichte ist sehr charmant geschrieben, hat Witz und dabei immer auch Tiefgang. Mancher Charakter erschließt sich erst im Lauf der Handlung, die verhalten beginnt, aber immer mehr an Tempo und Brisanz gewinnt. Die Lebensläufe der Geschwister sind gebrochen und als Klammer gibt es Dinkie, die als stille Patriarchin auch mit einer Lebenslüge lebt.

Ich habe den Roman als wunderbar und warmherzig empfunden, alle Figuren sind mir gleichermaßen ans Herz gewachsen, auch wenn Annas Geschichte den meisten Raum einnimmt. Wichtig war mir die Aussage, dass Familie zusammenhalten muss und egal wie unterschiedlich man ist – es gibt nichts, was die Bindung zwischen Geschwistern trennen sollte. Die Autorin gelingt es ausgezeichnet mich mit ihrem Buch zu unterhalten, ich zum Schmunzeln und zum Lachen zu bringen und gleichzeitig auch nachdenklich zu stimmen, denn alle Geschwistern hat das Schicksal auch herausgefordert.

„Die Seele bleibt immer gleich“, das wird gleich zu anfangs erwähnt und zieht sich als Motto durch das ganze Buch.

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Veröffentlicht am 26.11.2020

Eine Familie wie eine Patchworkdecke

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In unregelmäßigen Abständen trifft sich Anna sonntags mit ihren Geschwistern samt Anhang (auch Annas Exmann gehört dazu) und der liebevollen Großmutter Dinkie zum Lunch. So verschieden die Charaktere sind, ...

In unregelmäßigen Abständen trifft sich Anna sonntags mit ihren Geschwistern samt Anhang (auch Annas Exmann gehört dazu) und der liebevollen Großmutter Dinkie zum Lunch. So verschieden die Charaktere sind, so unterschiedlich ist die Qualität des Essens, was immer gleich bleibt, ist der Zusammenhalt untereinander, selbst wenn es Probleme innerhalb der Familie gibt. Bei einem dieser Treffen stellt Anna fest, dass sie von einem One-Night-Stand schwanger ist, doch schon beim nächsten Sunday Lunch verliebt sie sich neu.

"Der Sunday Lunch Club" ist das erste Buch, das ich von Juliet Ashton gelesen habe und es konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Anna und die Personen um sie herum waren mir schnell sympathisch, beim Lesen habe ich mit den Problemen der verschiedenen Figuren mitgefühlt, ich hatte den Eindruck, sie alle schon lange zu kennen. Den Schreibstil habe ich als angenehm warmherzig und fesselnd empfunden, so dass ich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite in wenigen Tagen durch gesuchtet habe.

Wer nach Kritikpunkten sucht, könnte hier anmerken, dass sehr viele Themen in eine einzige Familie hinein gequetscht worden sind, ich habe die Diversität dennoch nicht als überzogen empfunden. Die Figuren waren nahbar gezeichnet, trotz des wunderbaren familiären Zusammenhalts, der dem Roman eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre gegeben hat, trug jede Person ihre eigenen Probleme ,mit sich herum. Erst im Lauf der Geschichte wagte der Eine oder Andere, sich der Familie zu offenbaren. Für dieses abwechslungsreiche und sehr unterhaltsame Buch gebe ich gern eine Leseempfehlung.

Fazit. Diese Familie ist wie eine Patchworkdecke, sehr bunt und vielfältig, dennoch wärmt sie trotz aller Macken jedes ihrer Mitglieder. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, wie in die besagte Decke kuschelig eingehüllt, ich habe die Geschichte geliebt und empfehle sie gern weiter.

Veröffentlicht am 12.08.2020

Ein buntes Buch, über eine noch viel buntere Familie

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„Vielleicht war Dylan nicht alltagstauglich - er konnte das Gartentor nicht ohne ihre Hilfe öffnen - , aber er hatte Herz. Und Herz schlägt Hirn, jedes Mal.“
Seite 57

Inhalt:

In vierzehn Tagen kann ...

„Vielleicht war Dylan nicht alltagstauglich - er konnte das Gartentor nicht ohne ihre Hilfe öffnen - , aber er hatte Herz. Und Herz schlägt Hirn, jedes Mal.“
Seite 57

Inhalt:

In vierzehn Tagen kann viel passieren. Zum Beispiel kann man sich beinahe-aber-nicht-ganz verlieben. Seite 93
Der Sunday Lunch Club ist eine Tradition von Annas Familie. Ihre Geschwister, die jeweiligen Partner, die geliebte Oma und sogar ihr Exmann. Es wird viel gelacht und viel gegessen, manchmal wird auch über Wichtiges geschwiegen und manchmal wird gestritten und geweint. Aber am Ende, gibt es immer den Nachtisch. Doch alles wird anders, als Anna nach einem One-Night-Stand schwanger zurückbleibt. Und sich dann auch noch beim nächsten Sunday Lunch erneut verliebt …

Meinung:
Annas Familie ist groß und bunt und laut. Da ist ihr Bruder Neill mit seinem Mann und dem frisch adoptierten Baby, ihre Schwester Maeve mit ihrem Sohn Storm, die mehr Hippie ist, als alles andere. Josh, der Stille, den alle behandeln, als wäre er aus Glas, Sam, Annas Ex-Ehemann, bester Freund und Geschäftspartner und die Großmutter, die ihre Küken alle heiß und innig liebt. Sie alle sind eng verbunden und geraten gerade deshalb auch mal anneinander.
Als Anna bemerkt, dass sie schwanger ist, will sie es erstmal Sam sagen, sie ist sich sicher, dass er sie unterstützen wird. Doch dann bringt Sam plötzlich eine neue Freundin mit zum Lunch und Anna ist verwirrt von ihren Gefühlen. Und dann bringt Josh einen Freund mit, Luca … und Anna verliebt sich innerhalb eines Lunches.
„Hast du ihr eine Nachricht geschrieben?“
„Möglicherweise. (…) Nichts allzu Schwerwiegendes. Habe ihr nur gesagt, dass sie die Liebe meines Lebens ist.“ Seite 201

Die Geschichte startet mit einem bunten Wirbel aus sehr vielen Leuten. Aber ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden und konnte jede Person gut zuordnen. Bei jedem Lunch Club erfährt man ein Stückchen mehr über die Gegenwart und die Vergangenheit der Figuren und was sie miteinander verbindet. Im Laufe der Geschichte kommen einige Geheimnisse ans Licht. Es gibt viele Problemthemen, teilweise sehr aktuell und teilweise schon viel besprochen. Aber sie alle fügen sich zu einer guten Geschichte zusammen und ich mochte, wie die Familie zusammensteht und die Dinge angeht.

Mit Anna hatte ich so meine Probleme. Sie stand mir teilweise zu wenig für sich selbst ein, ließ sich zu viel mitreißen und konnte nicht Nein sagen. Auf der anderen Seite, ist sie die gute Seele und hat ein schweres Schicksal.

Lass uns unsere eigene Geschichte schreiben. Lass uns ein glückliches Ende dranheften. Seite 383

Der Schreibstill ist teilweise sehr verschlungen und wechselt ab und an zu abrupt. Das macht die Geschichte schneller, aber auch etwas wirr. Eine Weile hat mir das Herz gefehlt, aber in der zweiten Hälfte des Buches habe ich mich wirklich rund um wohl gefühlt und das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

PS: Es gibt sehr viel Essen, lest es nicht hungrig =D

Urteil: Ein buntes Buch, über eine noch viel buntere Familie, die mir sehr sympathisch war und in deren Geschichten ich mich sehr wohl gefühlt habe ♥

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Positive Überraschung

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Eigentlich hat der Klappentext mich gar nicht angesprochen, doch ich habe dem Buch trotzdem eine Chance gegeben.
Am Anfang wurde ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm. Eigentlich hat mir die gesamte ...

Eigentlich hat der Klappentext mich gar nicht angesprochen, doch ich habe dem Buch trotzdem eine Chance gegeben.
Am Anfang wurde ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm. Eigentlich hat mir die gesamte erste Hälfte des Buches überhaupt nicht gefallen. Es war einfach chaotisch und unsympathisch.
Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, doch dann wurde es besser. Viel besser!
Es gab ein paar vorraussehbare aber doch gut umgesetzte Überraschungen und auch ein paar, die nicht so vorraussehbar waren.
Die Geschichte war teils etwas schräg, teils verrückt, teils lustig, teils unfassbar romantisch, teils rührte sie einen fast zu Tränen.
Es ist unglaublich, wie viele Aspekte der Autor hier unter gebracht hat. Manche begnügen sich mit Homosexualität, doch hier war irgendwie alles dabei!
Die Geschichte hat eine wirklich schöne Botschaft.
Die zweite Häfte hat wirklich alles wieder raus gerissen und selbst das Ende.. es war einfach schön. Super schön geschrieben und berührend. Man kann nicht anders als begeistert zu sein.

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Blut ist dicker als Wasser ...

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Es geht um Anna. Anna, geschieden von Sam, vierzig Jahre, hätte nun wirklich mit allem nur nicht damit gerechnet. Schwanger und dann auch noch von einem kleinen aber feinen Fehltritt mit einem Mann, der ...

Es geht um Anna. Anna, geschieden von Sam, vierzig Jahre, hätte nun wirklich mit allem nur nicht damit gerechnet. Schwanger und dann auch noch von einem kleinen aber feinen Fehltritt mit einem Mann, der fast ihr Sohn sein könnte. Kein Wunder, dass Dylan, so heißt der junge Adonis, damit auch restlos überfordert ist. Doch ihre Familie steht hinter hier. In dieser eklektischen Großfamilie hilft man sich nämlich gegenseitig. Immer gut gemeint, wenn es auch manchmal nicht so rüber kommt …

Ah, ich sehe, ihr hegt die gleichen Gedanken … hier steckt Stoff für eine Miniserie im Fernsehen drin. Ich muss gestehen, ich hatte beim Hören oft das Gefühl mitten in „Friends“ oder „Modern Family“ zu stecken. Dafür eignet sich der Sunday Lunch Club nämlich hervorragend. Um es als ganzes Buch am Stück zu genießen, wurde mir einfach zu viele Klischees auf einmal bedient. Da war von der ledigen Mutter über das schwule Pärchen, das adoptierte Baby, den Transgender und die betagte weise Oma wirklich alles vertreten. Grundsätzlich nicht schlecht aber für mich von allem ein wenig zu viel. Man sollte wirklich mal über eine Verfilmung nachdenken. Sehr gut gefallen haben mir übrigens die jeweiligen Menüpläne der Sonntagstreffen. Da wäre ich gerne das ein oder andere Mal dabei gewesen. Die machten Lust auf mehr!

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