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Laura_granger

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2021

Absolute Liebe

Wie du mich berührst
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Vorneweg: Wie du mich berührst von Alessia Gold ist eine absolute Empfehlung.
Die gesamte Handlung dreht sich um Paula, aus ihrer Sicht erfahren wir auch alles. Sie kann mit Partys und Konzerten überhaupt ...

Vorneweg: Wie du mich berührst von Alessia Gold ist eine absolute Empfehlung.
Die gesamte Handlung dreht sich um Paula, aus ihrer Sicht erfahren wir auch alles. Sie kann mit Partys und Konzerten überhaupt nichts anfangen. Bis sie Mats trifft. Durch ihn lässt sie die schüchterne und unauffällige Paula hinter sich.
Widerwillig verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn und erlebt eine fremde Seite an sich selbst.
Doch Mats Vergangenheit ist nicht gerade traurig und sie verfolgt ihn immer noch.

Ok wow, dieses Buch habe ich geliebt 😍.
Schon alleine das Cover ist zwar schlicht, aber fällt durch das Gold trotzdem auf und strahlt etwas besonderes aus. Auch das Gold passt perfekt zu dem dunkelblauen Hintergrund.
Die Handlung konnte mich aber erst ab der Hälfte richtig fesseln. Der Beginn wirkte wie eine typische Enemies to Lovers Geschichte zuerst. Doch ab der Hälfte, als man die Charaktere mehr kennenlernte, liebte ich es und habe es komplett am Stück durchgelesen.
Ich konnte ab diesem Punkt die Charaktere mehr spüren, vorallem Paula, wurde mir immer sympathischer.
Paula war zum verlieben, sie liebte Bücher und ach es war so toll ein Buch zu lesen, wo es unteranderem um die veröffentlichung eines Buches geht.
Ich liebte ihre Entwicklung, wie sie immer mehr sich selbst entdeckt und erwachsener wird. Auch hat sie ihr Ding durchgezogen und nicht auf die Meinung andere gehört.
Mats war anfangs null mein Typ, aber nach ein paar Kapiteln fand ich ihn echt heiß 🔥.
Auf den letzten 200 Seiten fand ich die Story sooo süß und saß da und musste einfach quietschen. Es war einfach zucker.
Der Schreibstill war sehr locker und leicht. Ich kam sehr gut durch die Seiten und konnte die Gefühle der Protagonisten auch wirklich spüren.

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Veröffentlicht am 19.06.2021

Mitten aus dem Leben

All das Ungesagte zwischen uns
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All das ungesagte zwischen uns von Collleen Hoover wurde sehr hoch gelobt und deswegen waren meine Erwartungen an dieses Buch auch sehr hoch.
In dem Buch geht es um Morgan. Nach einem tragischen Unfall, ...

All das ungesagte zwischen uns von Collleen Hoover wurde sehr hoch gelobt und deswegen waren meine Erwartungen an dieses Buch auch sehr hoch.
In dem Buch geht es um Morgan. Nach einem tragischen Unfall, bei dem ihr Mann stirbt, wird ihr erst bewusst, dass ihr gesamtes Leben auf Lügen basiert.
Zur selben Zeit wird der Graben, zwischen ihr und ihrer Tochter Clara, immer größer. Denn diese trifft einen Jungen, der überhaupt nicht den Vorstellungen von Morgan, für einen Schwiegersohn, entspricht. Unterstützt und halt gibt Morgan jemand der ihr eigentlich keinen Trost spenden sollte.

Meine Erwartungen an dieses Buch waren, wie bereits erwähnt, sehr hoch und vorneweg gesagt, ich wurde nicht enttäuscht.
Die Handlung war fesselnd und machte einen neugierig. Die gesamte Länge über musste ich weiter lesen und konnte das Buch nicht weg legen. Anfangs zweifelte ich an dem Buch, da es im Vergleich zu den anderen Büchern von ihr dicker ist. Aber die Seiten flogen nur so dahin.
Das lag unter anderem an ihrem Schreibstil. Der war, wie bereits von ihr gewohnt, sehr gefühlvoll und emotional. Dabei wurde auch nicht zu sehr übertrieben damit und die Gefühle kamen bei mir, während dem Lesen, auch an. Ich hatte Tränen in den Augen, aber konnte auch mit ihnen lachen.
Die Charaktere waren perfekt. Hatten aber auch ihre Ecken, die sie perfekt abrunden. Vor allem Clara wuchs mir sehr ans Herz und ihre Emotionen kamen deutlich an. Aber auch die von Morgan kamen beim Lesen rüber und beide zusammen, waren die perfekte Kombination. Auch wie sie sich entwickelten und ihre Bindung zueinander, der man beim wachsen zusah, gaben einem beim Lesen viel auf den Weg mit. Die beiden erlebten Höhen und Tiefen, die sie gemeinsam erlebten und auch fielen. Doch aus allen Situation lernten die beiden und als Leser, war man bei dieser Reise hautnah mit dabei.

Es ist ein Buch, das mitten aus dem Leben von einer Familie erzählt. Die zusammen Höhen und Tiefen erlebt und immer mehr zusammen wächst.

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Ein Buch, das zeigt wie stark jemand sein kann.

Dein Leben ist kein Zufall
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Hatice Schmidt ist eine von wenigen YouTubern, von denen ich wirklich jedes Video schaue. Umso klarer war es für mich ihr Buch auch zu lesen, um noch mehr über sie persönlich als Person zu erfahren.
Schon ...

Hatice Schmidt ist eine von wenigen YouTubern, von denen ich wirklich jedes Video schaue. Umso klarer war es für mich ihr Buch auch zu lesen, um noch mehr über sie persönlich als Person zu erfahren.
Schon bevor ich das Buch gelesen habe, wirkte sie auf mich sehr stark und jetzt, nachdem ich es gelesen habe, weiß ich auch wie sie zu der starken Frau wurde, die sie heute ist.
Denn in dem Buch geht es nicht um irgendwelche Make - up Tipps, sondern um sie und ihre Lebensgeschichte.
Darum wie ihre Eltern nach Deutschland kamen, wie ihre Schulzeit war und die Zeit in der Ausbildung. Aber auch um ihre YouTube Anfänge und ihren Weg in ein freies und selbstbestimmtes Leben.

Das Buch ist mit 239 Seiten nicht unbedingt dick, aber trotzdem habe ich es innerhalb von nicht ein Mal einem Tag gelesen. Der Schreibstill war so locker und leicht, aber trotzdem hat man die tiefe Message verstanden, die hinter den Wörtern steckt. Das gesamte Buch ist oder kann eine Inspiration für den Leser sein. Dadurch das man mitbekommt wie hart sie gekämpft hat und wie sie am Ende auch ihr Ziel erreicht hat.
Man lernt aber auch sie als Person kennen und für mich ist sie eine Person gewesen, schon bevor ich das Buch gelesen habe, die unglaublich stark ist. In ihren Videos bemerkt man auch ihre Stärke und ihren Willen ihr Ziel zu erreichen Und genau das, vermittelt sie auch in diesem Buch. Zu kämpfen egal wie oft man hinfällt, aufstehen und weitermachen.
An dem Stil in diesem Buch merkt man auch wie sehr sie in den Entstehungsprozess eingebunden wurde. Denn ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie sie ihre Geschichte erzählt und nicht wie ich sie lese.

Ein Buch, das zeigt wie stark jemand sein kann. Und das einem zeigt, wenn man etwas möchte, muss man kämpfen um es zu erreichen.

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Leider ohne Tiefgang

Verloren sind wir nur allein
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Verloren sind wir nur allein von Milan Summers lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Das Buch handelt erst einmal von Sky, die nach dem Tod ihres Vaters, gemeinsam mit ihrer Mutter nach Texas auf ...

Verloren sind wir nur allein von Milan Summers lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Das Buch handelt erst einmal von Sky, die nach dem Tod ihres Vaters, gemeinsam mit ihrer Mutter nach Texas auf eine Ranch zieht. Weit weg von ihrer alten Heimat, und das ist für eine 17 - jährige nun mal sehr schwer.
Auf der Ranch fühlt sie sich vollkommen alleine und Verloren. Sie lässt niemanden an sich ran, nicht ihre Mutter und schon gar nicht Jeff, der sich immer wieder als ihr Beschützer aufspielt.
Jedes Mal wenn die beiden zusammen sind, erfahren sie mehr über die Vergangenheit des jeweiligen anderen. Dabei kommt heraus das es doch anders ist, als zuvor gedacht und Jeff seine Vergangenheit genauso wenig Sonnenschein beinhaltet wie die von Sky.

Die erste Hälfte des Buch mochte ich total. Ich habe es richtig geliebt. Die Charaktere waren wundervoll und ich konnte sie verstehen. Auch die Gefühle kamen bei mir während dem Lesen an.
Aber ab der Hälfte ging es leider den Berg runter. Die Story hat sich einfach nur gezogen und es war für mich ein unnötiges und nervendes hin und her der beiden.
Dort habe ich besonders das Alter Protagonisten gespürt. Denn in der ersten Hälfte war es stellenweise so, dass ich dachte, dass die beiden älter sind. Aber im Laufe merkte ich das Alter. Die Reaktionen warne teilweise einfach kindisch und nicht nachvollziehbar. Auch die Gedanken und wie die Handlung sich wendete, war nicht nachvollziehbar für mich persönlich.
Positiv fand ich aber auch einiges. Der Schreibstill war gut und ich kam leicht und schnell durch die Seiten. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das es Tagebucheinträge von Sky gab, die handschriftlich geschrieben wurden. Dadurch bekam man einen Einblick in sie, der mir aber auch nicht weitergeholfen hat, mich mit ihr zu identifizieren.
Der Titel ist bei diesem Buch wirklich Programm und das fand ich super. Denn verloren ist man wirklich nur allein.

Insgesamt war es ein gutes Buch, für zwischendurch. Aber Leider ohne einen wirklichen Tiefgang.

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Für Thrillerfans eine Empfehlung

Der siebte Tod
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Nachdem sogar Sebastian Fitzek dieses Buch empfohlen hatte, musste ich es natürlich unbedingt lesen.
Es handelt sich dabei um Der siebte Tod von Paul Cleave. Es war mein erstes Buch von ihm, aber definitiv ...

Nachdem sogar Sebastian Fitzek dieses Buch empfohlen hatte, musste ich es natürlich unbedingt lesen.
Es handelt sich dabei um Der siebte Tod von Paul Cleave. Es war mein erstes Buch von ihm, aber definitiv nicht mein letztes.
Die gesamte Handlung spielt um Joe. Er putzt tagsüber, auf der Polizeistation von Christchurch.
Doch abends beziehungsweise nachts bringt er Frauen um. Deswegen lassen ihn auch die Berichte über den Schlächter in Ruhe schlafen. Dieser soll angeblich sieben Frauen ermordet haben, doch Joe weiß, als einziger das es nur sechs waren. Und jetzt ist er an der Reihe denjenigen zu finden, der den siebenten Mord begangen hat, um ihm die anderen sechs Morde anzuhängen.

Es war nicht nur mein erstes Buch von Paul Cleave, sondern auch mein erstes Buch aus der Sicht des Täters.
Zu Beginn habe ich es mir eher langweilig vorgestellt, denn wenn man den Mörder kennt, ist es doch langweilig. Das dachte ich zumindest, aber es lag während dem Lesen Lesen Spannung im Raum, die einen regelrecht fesselt. Denn trotzdem sucht man einen Mörder, flieht aber gleichzeitig vor der Polizei. Es war eine Handlung, die richtig gut umgesetzt wurde.
Über die Charaktere wusste man wenig. Außer von Joe, was auch nicht schlecht war, schließlich erfuhr man alles aus seiner Sicht. Und die wichtigsten Informationen bekam man schließlich von ihm.
Joe war sehr präsent in dem gesamten Buch. Er wirkte sehr emotionslos. Was aber auch wiederum super zu ihm passte. Stellenweise war er mir aber auch zu skrupellos. Und wirkte auch wie ein Psychopath. Seine Art sorgte aber auch dafür, dass Spannung dauerhaft gegeben war und man immer weiterlesen wollte.
In ihn konnte ich mich leider nicht 100%ig hineinversetzen, einfach weil seine Gedanken so krank waren, an manchen Stellen. Nichtsdestotrotz wurden auch diese Szenen, dem Leser gut rüber gebracht und man konnte sich alle sehr gut vorstellen.

Dieses Mal wird der Täter unterstützt und nicht die Polizei. Ein Buch das anders ist, von der Idee, aber auch von der Handlung.
Für Thrillerfans eine Empfehlung!

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