Götter-Romantasy-Highlight
To Tempt a GodDas Buch " To Tempt a God" hatte mich schon überzeugt, dass ich es lesen muss, als ich vom Titel und den Tropes gehört hatte! Ich liebe Romantasy und habe eine absolute Schwäche für Götter. Als dann das ...
Das Buch " To Tempt a God" hatte mich schon überzeugt, dass ich es lesen muss, als ich vom Titel und den Tropes gehört hatte! Ich liebe Romantasy und habe eine absolute Schwäche für Götter. Als dann das Cover revealed wurde, war es endgültig um mich geschehen - so eine Schönheit und es passt unfassbar gut!
Der Schreibstil ist großartig! Ich kam super rein in die Geschichte, es war mitreißend, nahm Fahrt auf an Stellen, die Spannend wurden, ließ mich aber auch die Gefühle der Protas unheimlich gut verstehen. Hier hätte manches sogar länger sein dürfen, es passiert wirklich schnell sehr viel und ist durchweg ein Abenteuer beim Lesen.
Das Worldbuilding fand ich so interessant und eigen, dass direkt alle vorherigen Reihen der Autorin auf meine Wunschliste gewandert sind! Wirklich toll und als sich mehr und mehr der dystopische Charakter dieser Welt mit den Göttern herauskristallisierte, war ich umso beeindruckter. Auch die Götter, die zur Abwechslung mal nicht bekannte griechischer oder anderer Mythologie entsprangen und ihr eigenes Magiesystem mit sich brachten, haben ich überzeugen können.
Die Protagonistin Aurora gefiel mir richtig gut, eine starke weibliche Prota, die so viel Leid erfahren hatte, sehr kämpferisch war und sich dennoch Schwächen erlaubte und ihre Grenzen einhielt. Auch moralisch fand ich sie eine überzeugende, nachvollziehbar handelnde Figur, die ich in mein Herz schließen konnte. Der männliche Prota - Colden - ein Gott zum verlieben. Eigentlich bringt er dunkle Taten aus der Vergangenheit mit und dennoch versprühte er so viele "Golden-Retriever"-Vibes, dass man ihn lieben muss! Auch bei ihm waren Vorgeschichte und Motive super ausgearbeitet. Zudem gab es einige Nebenfiguren, die man lieben und hassen konnte - wirklich rundum eine tolle Charakter-Ausstattung.
Der Romance-Teil war toll zu verfolgen - sind die Protas wie sie scheinen? Eigentlich ein enemies-to-lovers wobei am stärksten ausgeprägt war die forced-proximity (das ginge gar nicht noch stärker) und machte eine tolle Tension und Situationen die mitfiebern ließen. Die Dialoge der beiden fand ich ebenso großartig, erst recht beim ersten Kennenlernen.
Das Ende brachte so viele Wendungen mit sich, von denen ich einige nicht habe kommen sehen. Es gab sogar mehr Auflösungen, als ich in einem ersten Teil einer Triologie erwartet hätte und der Cliffhanger lässt mich zittern!
Ich bleibe also voller Vorfreude auf Band 2 und empfehle dieses Buch uneingeschränkt als must-read!