Platzhalter für Profilbild

Lenas_Buecher

Lesejury Profi
offline

Lenas_Buecher ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lenas_Buecher über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Düstere Regency-Vibes in einer Welt voller Hexen und Blutmagie

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
0

Da ich bereits eine Menge gutes über die "Crimson-Moth" Bücher gelesen hatte, musste ich die Übersetzung direkt lesen.



Äußerlich gefällt mir das Buch unheimlich gut. Cover und Farbschnitt sind eine ...

Da ich bereits eine Menge gutes über die "Crimson-Moth" Bücher gelesen hatte, musste ich die Übersetzung direkt lesen.



Äußerlich gefällt mir das Buch unheimlich gut. Cover und Farbschnitt sind eine Augenweide und passen toll zum roten Nachtfalter.



Die Welt mit ihren Regency-Vibes und der düsteren Athmosphäre hat mich unheimlich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil in der dritten Person ist zwar nicht immer so beliebt, aber wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, hat es meinem Leseerlebnis nicht geschadet. ich konnte mich gut in die Protagonisten und ihre Gedanken reinversetzen. Allgemein war es toll geschrieben und man hatte das Gefühl auch die Handlungen gut nachvollziehen zu können.

Die ganze Idee der Welt aus Hexen, die ursprünglich herrschten und von einer Revolution niedergeschlagen wurden, was in der Verfolgung aller Hexen gipfelte war unheimlich spannend zu lesen. Die Idee auch des Magiesystems mit der Blutmagie und den Zeichen, die sie hinterlässt war für mich neu und interessant.



Zudem haben wir hier ein "echtes" enemies-to-lovers Potential aus Hexe x Hexenjäger. Die Tension und das innere hin und her der beiden war toll zu lesen. Die Protagonisten fand ich allgemein sehr gut ausgearbeitet. Auch wenn man gerade von Guideon erst nach und nach mehr erfuhr.



Die Story hatte zudem einen extra thrill durch die rätselhaften Mordfälle, für die "der rote Nachtfalter" verdächtigt wurde und man rätselt die ganze Zeit mit, ob man es wirklich Rune zutraut neben dem heimlichen Kampf für die Hexen auch dafür verantwortlich zu sein. Auch ihr Doppelleben bringt Spannung mit sich. Zum Ende hin gab es einige Wendungen die mich erst kurz vorher stutzig gemacht und daher dann doch recht gut überrascht haben. Das Ende macht mich außerdem sehr neugierig auf das "Festland" und wie die Geschichte weiter geht.



Dicke Empfehlung und ich warte sehnsüchtig auf Band 2.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2025

Romantasy trifft nordische Mythologie

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
0

Schon das Cover mit dem Bild der Protagonistin Freya, den Runen, der Andeutung von Magie, das alles hat mich neugierig gemacht.

"Fate inked in blood" konnte mich positiv überraschen! Nordische Mythologie ...

Schon das Cover mit dem Bild der Protagonistin Freya, den Runen, der Andeutung von Magie, das alles hat mich neugierig gemacht.

"Fate inked in blood" konnte mich positiv überraschen! Nordische Mythologie ist ein nicht so häufig gewähltes Thema in Fanatsy-Büchern habe ich das Gefühl und hier wurde es wirklich umfangreich aufgenommen und eingebettet. Viele Götter und Attribute kannte ich noch nicht und fand das Worldbuilding drum herum wirklich aufregend und spannend zu lesen.



Der Schreibstil war auch angenehm, ich hatte einen guten Lesefluss, auch wenn die Kapitel recht lang waren. Was man sagen muss - es ist recht brutal und explizit in den Kämpfen dargestellt. Das muss man wissen und lesen mögen.



Die Protagonistin gefiel mir mit ihrer Stärke und Durchsetzungsfähigkeit in dieser sehr rauen Welt wirklich gut, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer gut fand. Dabei wurde aber vor allem ihr eigener Zwiespalt aus Vernunft, Gefühlen und der Magie, die in ihr herrschte deutlich.

Positiv fand ich dabei auch, dass es mal keine erst knapp 18 Jährige Heldin war, sondern etwas ältere und an die "Vikinger-welt" angepasste Protagonisten waren, die zum Teil auch bereits verheiratet wurden.

Die Nebenfiguren waren vielfältig, zum Teil wusste man nicht, wem man trauen kann, leider wurden auch fast alle irgendwann doch unsympathisch in ihren Handlungen, es blieb aber spannend dadurch.

Bjorn als männlichen Prota fand ich auch passend und vor allem hat er ab und zu etwas Humor reingebracht.



Die Story-Idee fand ich gut, im Mittelteil fehlte mir ab und zu etwas der Faden, da kamen mir die Ereignisse nicht ganz auf ein Ziel gerichtet vor, was vielleicht aber auch an der Wendung im Plot zum Ende hin lag.



Von den Twists am Ende hatte ich einen größeren geahnt, wurde aber von 2 weiteren vor allem Details überrascht, ich denke da bleibt für jeden etwas Spannung. Und ein paar Infos blieben auch bis zum Schluss ungeklärt und werden mit dem Ende wahrscheinlich dann in Band 2 erst geklärt werden. Ich bin recht neugierig, wie die Story ausgeht und würde Band 2 lesen.

Eine Empfehlung vor allem für diejenigen, die eine "badass"-Prota und eine raue, brutale Welt vermischt mit Göttermagie lesen wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Selbstfindung in den 20ern

No Hard Feelings
0

Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und ...

Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und arbeitet wurden gut beschrieben, ich hatte ein gutes Gefühl wo ihr Leben stattfindet.

Die Charaktere waren vielseitig und gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen, was ein gutes Gefühl für die Freundesgruppe gab und auch die kleinen und großen Konflikte nachvollziehbar machte. Auch die männlichen Protas Max und Leo wurden gut beschrieben. Dadurch wurde mir gerade Max schnell unsympathisch und ich konnte gut "mitleiden" mit Penny in dem On-Off zwischen den beiden. Allgemein fühlte ich mich ihr sehr nah und kannte einiges aus eigenem Erleben in dem Alter. Ich denke in Penny und ihren Problemen werden sich viele Frauen in den 20ern wiederfinden können. Sei es die Frage nach dem richtigen Job, der auch Spaß macht oder danach wer man selbst ist und ob man vielleicht Themen hat, die man aufarbeiten möchte/sollte. Hier fand ich gut dass sich Penny trotz innerem Kampf Hilfe gesucht hat und Techniken gefunden, die ihr halfen.
Auch wenn ich Penny teilweise wie ihre Freundinnen gern liebevoll geschüttelt hätte, war sie doch sehr sympathisch und die ganze Story hatte immer wieder etwas Humor.
Die ganze Idee und Geschichte gefiel mir gut, auch das Penny aus ihren Downs lernen konnte und am Ende einen für sie richtigen Weg gefunden hat der sich gut anfühlte und sie etwas mit ihren Ängsten umgehen konnte. Mit dem Ende war es für mich eine Runde Geschichte, die ich gern gelesen habe und vielleicht in dem Alter der Protas aus gut gebraucht hätte.

Insgesamt hat mich die Geschichte auch etwas an "That.Girl" erinnert, nur hier war eine viel positivere Stimmung und mehr Humor vorhanden. Das hat mir besser gefallen.

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2025

Spannende Idee, merkwürdig umgesetzt

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
0

Angesprochen vom schönen Cover, der tollen Blurb und dem spannenden Klappentext hatte ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ging auch schnell und man war mitten ...

Angesprochen vom schönen Cover, der tollen Blurb und dem spannenden Klappentext hatte ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ging auch schnell und man war mitten im Geschehen, den spannenden Teil kannte ich auch aus der Leseprobe. Leider ließ die Story dann sehr schnell nach. Die ganze Geschichte konnte mich einfach nicht überzeugen leider. Auch wenn der Schreibstil recht schnell zu lesen war, war er oft nicht wirklich flüssig vor allem durch die vielen merkwürdigen Namen die ständig wiederholt wurden. Das ganze Worldbuilding verwirrte ein wenig und ich verlor irgendwann das Interesse bei Zungenbrecherischen Sätzen mit "Schundschaben" "Schlundmeer" und co. Die Geschichte verlor sich auch an vielen Stellen in langatmigen Szenen und so ließ der Spannungsfaktor für mich sehr schnell nach.

Zwischendurch wurde es immer wieder recht brutal, was im krassen Kontrast zur ansonsten eher dahinplätschernden Story schien.

Die Charaktere waren auch alle recht unsympathisch. Ich konnte zu keinem eine Bindung aufbauen und deren Entwicklung gefiel mir auch nicht. Am schlimmsten war der "Romance"-Anteil. Hier kam es zu eher unangenehmen Szenen, wenn die beiden offensichtlich zweideutige Dialoge abhielten und erst Recht zum Ende hin, wo die Entwicklung der Geschichte eindeutig vorhersehbar wurde.

Die meisten Twists konnte man auch lange vorhersehen, das war ebenfalls schade.

Zum Ende musste ich mich wirklich zwingen das Buch nicht abzubrechen. Keine Empfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

Emotionales Buch für Klein und Groß

Weißt du noch? Ein Bilderbuch vom Abschiednehmen
1

Bücher über emotionale und schwierigere Themen wie Abschied nehmen und Trauer sind nicht so häufig zu finden, aber sehr wichtig, um Kindern auch diesen Bereich des Lebens näher zu bringen.
Dieses Buch ...

Bücher über emotionale und schwierigere Themen wie Abschied nehmen und Trauer sind nicht so häufig zu finden, aber sehr wichtig, um Kindern auch diesen Bereich des Lebens näher zu bringen.
Dieses Buch schafft das wirklich einfühlsam und schön.
Zunächst lernen wir die Freunde des Eichelhähers kennen, die ihn nicht finden und sich auf die Suche nach ihm begeben, immer wieder kommt der Gedanke auf, ihm könnte etwas passiert sein, was die Freunde erst nicht wahr haben wollen. Dabei erzählen sie sich auch Geschichten über Erlebnisse mit ihm und finden einen Ort zum Gedenken und wieder Freude im Alltag. Das Buch hatte einen wirklich tollen Stil dabei und wir haben die Geschichte viel besprochen.
Die Bilder sind dabei wunderschön und haben einen sanften Charakter, sind nicht zu grell, das passt wunderbar zur Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema