In der 'Lockdownlyrik' finden sich viele verschiedene Perspektiven auf den vergangenen Lockdown. Die Gedichte mit ihren verschiedenen Blickwinkeln nehmen dabei sehr unterschiedliche Aspekte des vergangenen ...
In der 'Lockdownlyrik' finden sich viele verschiedene Perspektiven auf den vergangenen Lockdown. Die Gedichte mit ihren verschiedenen Blickwinkeln nehmen dabei sehr unterschiedliche Aspekte des vergangenen Lockdowns unter die Lupe. Einige davon waren lustig und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Andere wieder herum haben mich zu Tränen gerührt. So unterschiedlich die Inhalte und Stile sind, so unterschiedlich ist auch die verwendete Sprache.
Mir hat es unheimlich gut gefallen von so vielen unterschiedlichen Menschen etwas zu lesen. Ich denke, dass sich jeder in dem ein oder anderen Gedicht wiederfindet, mir erging es auf jeden Fall so! Von mir gibt es auf jeden Fall eine eindeutige Leseempfehlung!
Bei dem Roman 'Der Sternenfänger' habe ich mich auf den ersten Blick in das Buchcover verliebt. Und damit bin ich schon fast beim Thema des Buches, denn es geht um die verschiedenen Formen der Liebe. Im ...
Bei dem Roman 'Der Sternenfänger' habe ich mich auf den ersten Blick in das Buchcover verliebt. Und damit bin ich schon fast beim Thema des Buches, denn es geht um die verschiedenen Formen der Liebe. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Michel, der verzweifelt versucht seine plötzlich erkrankte Freundin Eri zu retten. Dabei trifft er auf der Straße eine alte Frau, die ihm den Rat gibt die verschiedenen Formen der Liebe zu suchen. Dabei soll Michel Menschen finden, die die verschiedenen Formen der Liebe verkörpern und ihnen einen Stern aus ihrer Kleidung schneiden. Von diesem Auftrag mit neuer Hoffnung erfüllt macht sich Michel auf die Suche nach der Liebe.
Der Roman ist hierbei in kleine Kapitel unterteilt, die die verschiedenen Formen der Liebe thematisieren. Am Ende der Kapitel stehen dann kleine Lehren bzw. Weisheiten.
Ich habe es sehr genossen gemeinsam mit Michel die Formen der Liebe zu entdecken und die unterschiedlichsten Menschen dabei kennenzulernen. Jeder von ihnen hatte etwas zu berichten und ich habe gebannt gelauscht (gelesen). Das Buch mit seinen vielen kleinen Geschichten und Weisheiten hat mich wirklich berührt. Obwohl handlungstechnisch nicht viel passiert, wird einem beim Lesen nicht langweilig. Ich habe das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen, sondern immer mal wieder ein neues Kapitel angefangen.
"Irgendwo ist immer irgendwer verliebt" ist eines dieser Bücher, das einen als Leserin berührt und gleichzeitig zum Lachen bringt. Im Zentrum der Geschichte steht Chelsea, Ende 20 und super erfolgreich ...
"Irgendwo ist immer irgendwer verliebt" ist eines dieser Bücher, das einen als Leserin berührt und gleichzeitig zum Lachen bringt. Im Zentrum der Geschichte steht Chelsea, Ende 20 und super erfolgreich darin Spendengelder für eine Krebsstiftung zu sammeln. In Ihrem Beruf geht sie vollends auf, doch im Privaten sieht es ganz anders aus. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie sich emotional vollständig abgeschottet und lässt niemanden an sich heran. Liebe ist zu einem Fremdwort für sie geworden. Als ihr Vater ihr erklärt er würde seine Bekanntschaft, die er gerade zwei Wochen kannte, heirate, dreht Chelsea durch. Völlig durch den Wind macht sie sich auf die Reise nach ihrem früheren ich und der Liebe.
Auf dieser Reise begleitet man sie als Leserin und erlebt jeden Moment mit ihr, die schönen, die lustigen, die peinlichen und traurigen Erlebnisse. Sie war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch und ich habe mit ihr mitgefühlt, war glücklich mit ihr oder peinlich berührt. Das Buch lässt wirklich nichts aus und am Ende kommt es dann doch ganz anders. Ich konnte die Geschichte nicht aus der Hand legen und musste an vielen Stellen laut Lachen. Wer nach einer Gute-Laune-Geschichte mit einem gewissen Tiefgang sucht ( nicht zu viel) ist hier genau richtig!
"Laudation auf eine kaukasische Kuh" dieser Titel klingt so außergewöhnlich, dass man sicher darunter alles und nichts gleichzeitig vorstellen kann. Und so ist dieses Buch auch wirklich, es berichtet vom ...
"Laudation auf eine kaukasische Kuh" dieser Titel klingt so außergewöhnlich, dass man sicher darunter alles und nichts gleichzeitig vorstellen kann. Und so ist dieses Buch auch wirklich, es berichtet vom Leben, so unmittelbar und überraschend, dass man das Nachdenken an fängt. Im Zentrum der Handlung steht Olga, eine angehende Ärztin. Ihre georgische Familien und die damit verbundene Kultur bildet den einen Teil ihres Lebens, den sie ganz klar von ihrer akademischen Laufbahn mit dem adligen, deutschen Freund bzw. Verlobten klar trennt. Diese beiden Bereiche ihres Lebens versucht sie strikt auseinander zu halten. Sie weiß genau was sie beruflich erreichen möchte, welchen Mann sie heiratet und damit seinen perfekten Namen annehmen will. Alles steht quasi schon fest, nur dass sie nicht weiß wie sie den anderen Teil von sich, den Georgischen irgendwie mit integrieren kann. Auf diese Weise schwankt sie immer zwischen Organisation/ Planung und Unsicherheiten/ Zweifeln. Sie wirkt zwischen diesen beiden Identitäten gefangen.
Dies beginnt sich schlagartig zu ändern als sie Jack begegnet. Er bringt sie ins Grübeln, wirft Fragen auf, die sie sich nicht trauerte zu stellen.
Die Interaktion der beiden hat mir wahnsinnig gut gefallen, da die beiden so real so authentisch waren, mit all ihren Zweifeln und Fehlern. Auf der gemeinsamen Reise in Olgas Heimat entdecken beide, jeder auf seine Weise, was das Leben zu bieten hat.
Als Leser verfolgt man diese Reise ins und durchs Leben gebannt. "Laudation auf eine kaukasische Kuh" überzeugt mit lebensechten Figuren und ihren Problemen, mit einer Sicht auf das Leben, die einen aufhorchen lässt und zaubert einem beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht.
Amy Suiter Clarke kombiniert in ihrem Thriller 'Der Countdownkiller - Nur du kannst ihn finden" eine grausame Mordreihe mit einer starken weiblichen Hauptfigur und ihrem True Crime Podcast. Auf diese Weise ...
Amy Suiter Clarke kombiniert in ihrem Thriller 'Der Countdownkiller - Nur du kannst ihn finden" eine grausame Mordreihe mit einer starken weiblichen Hauptfigur und ihrem True Crime Podcast. Auf diese Weise entsteht eine Mischung aus Podcast-Folgen und 'normaler' Erzählperspektive. Man begleitet Elle, die Hauptfigur, bei ihren Ermittlungen für ihren True Crime Podcast und kommt dabei den Motiven und Hintergründen des 'Countdown-Killers', kurz CK, immer näher. Besonders faszinierend fand ich, dass die Podcast-Folgen als Kapitel abgedruckt waren. Man war somit immer auf dem Stand, den auch die Zuhörer hatten. Gleichzeitig verfolgte man aber auch die 'normale Handlung' und bekam so Einblicke in Elles Leben. Ich finde sie als Figur sehr sympathisch und bin auch ein großer Fan ihres Ehemanns, ein Gerichtsmediziner, geworden. Die beiden sind unheimlich süß zusammen. Im Kontrast dazu steht die grausame Mordreihe des CKs, die Elle untersucht. Es gab einige überraschende Wendungen, die mich wirklich umgehauen haben und an Spannung fehlte es diesem Thriller definitiv nicht!
Das einzige, das mich etwas irritiert hat, war, dass ich den Eindruck hatte, dass dies nicht das erste Buch rund um Elle ist. Es wird immer mal wieder auf alte Fälle von Elle verwiesen, die es allerdings nur innerhalb des Buches gibt. Das hat mich etwas irritiert, hat aber das Verständnis der Handlung nicht gestört. Ich hoffe sehr, dass es weitere Bücher mit neuen Fällen von Elle geben wird, da mich der Thriller sehr begeistert hat. Gerade die Mischung aus Podcast-Folge und Handlung ist wirklich genial!