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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2025

Wohlfühlbuch

Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik
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Bei Ruby klappt nicht alles so wie geplant. Sie arbeitet in London bei einem Modelabel. Doch dann bittet ihre Granny Jubilee, in ihrer kleinen Stofftierklinik in Cornwall auszuhelfen. Es ändert sich alles ...

Bei Ruby klappt nicht alles so wie geplant. Sie arbeitet in London bei einem Modelabel. Doch dann bittet ihre Granny Jubilee, in ihrer kleinen Stofftierklinik in Cornwall auszuhelfen. Es ändert sich alles Und Ruby sieht ihr Leben mit anderen Augen.
Sie begegnet Dylan, der zwar sehr attraktiv ist, jedoch auch verschlossen und seine Vergangenheit hat Narben bei ihm hinterlassen. Und doch entwickelt sich eine unerwartete Nähe zwischen den beiden. Doch dann droht ein gehütetes Geheimnis alles zu zerstören.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. es gab keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Ruby, die durchaus wütend auf ihre Chefin war, warum muss der Leser selbst lesen. In der Stofftierklinik fühlt sie sich anscheinend wohl und lernt zudem Dylan kennen, in den sie sich verliebt. Und doch gibt es etwas, was diese Liebe zu zerstören droht. Auch hier ist der geneigte Leser gehalten es selbst zu lesen. Das Buch hat die richtige Menge an Spannung für einen Liebesroman. Mir hat das Buch gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat zwar hier und da auch mal einen Schwachpunkt, z. B. was Rubys Freund betrifft, aber ansonsten ist es mir vier Sterne wert.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.11.2025

Schwere Zeiten

Die stille Heldin
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Das Schicksal einer starken Mutter in zwei Weltkriegen und ein Mutterkreuz das sie nicht gewollt hat.
Runau im Jahr 1905: Helene wird gezwungen, den brutalen Großbauern Otto zu heiraten. Er befiehlt und ...

Das Schicksal einer starken Mutter in zwei Weltkriegen und ein Mutterkreuz das sie nicht gewollt hat.
Runau im Jahr 1905: Helene wird gezwungen, den brutalen Großbauern Otto zu heiraten. Er befiehlt und sie muss gehorchen. Auch die Kinder müssen bis zum Umfallen schuften. Otto fällt im ersten Weltkrieg und die sechsfache Mutter muss den Bauernhof allein bewirtschaften. Da lernt sie ihre große Liebe, den Grenzsoldaten Ewald kennen und bekommt noch sechs weitere Kinder. Doch bald stellt der Nationalsozialismus die Familie vor eine Zerreißprobe. Helene verliert durch Unfälle, den Krieg und ein Kriegsverbrechen fünf ihrer zwölf Kinder. Doch sie behält ihr großes Herz, das letztendlich auf eine schwere Probe gestellt wird. Hera Lind erzählt auf bewegende Weise vom Schicksal einer Mutter im Krieg, so wie es wohl viele erlebt haben. Doch sie feiert auch mit dieser Familiengeschichte die Liebe.


Meine Meinung
Dad Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, konnte doch keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss stören. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte ich gut in die Protagonisten hineinversetzen.
Hier natürlich in Helene, die mit 16 Jahren zwangsverheiratet wurde. Ahnten ihre Eltern nicht, was sie ihr damit antaten? Das arme Mädchen und ein doppelt so alter Mann, der mit Frauen nicht umgehen konnte, ja für den sie nur ein Objekt der Begierde waren und dazu da, seine Befehle zu befolgen. Eine eigene Meinung? Nein das ging gar nicht. Doch einmal konnte sie sich durchsetzen, aber wann, das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Ihr Ehemann Otto musste 1915 in den Krieg, aus dem er nicht zurückkam. Bei ihrer Hochzeit musste sie für unzählige Gäste noch selbst kochen, bzw. sie auch allein bedienen. Und dann bekam sie noch etwas alle zwei Jahre ein Kind, wurde also mit fünf Kindern Witwe, das sechste war unterwegs. Dass Otto im Krieg gefallen ist, war wohl Helenes Glück, denn in Ewald Lembke hat sie ihre große Liebe gefunden. Mit ihm bekam sie noch einmal sechs Kinder. In der Nazizeit und in dem zweiten Weltkriegerlebt sie alles Hässliche, was eine Frau und Mutter zu erleben kann. Die Jungen mussten in den Krieg, zum Teil waren sie auch noch begeistert davon. Die Einzige, die von dieser Ideologie nicht überzeugt war, war Helen, doch Ewald glaubte seiner Frau nicht, denn angeblich hatten ja Frauen keine Ahnung von Politik. Wenn das, was in dem Buch über die russische Besatzung steht wahr ist, dann waren die auch nicht besser. Helen war und blieb der Ruhepol in der Familie. Wirklich alt ist Helen ja nicht geworden, was aber bei diesem Leben in Stress und Sorge und zwei Kriegen keine Wunder war. Hera Lind hat hier wieder einen Tatsachenroman geschrieben, der mich sehr berührt hat. er hat mir gefallen, ich war gespannt, wie es weitergeht. Das Buch hat mich auch gefesselt und gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 20.10.2025

Was ist damals passiert?

Die Psychoanalytikerin
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Hamburg 1920: Vera hat als Psychoanalytikerin die Praxis ihres Mannes übernommen. Er selbst ist im ersten Weltkrieg gefallen. Sie muss die unterschiedlichsten seelischen Nabern behandeln, meistens welche ...

Hamburg 1920: Vera hat als Psychoanalytikerin die Praxis ihres Mannes übernommen. Er selbst ist im ersten Weltkrieg gefallen. Sie muss die unterschiedlichsten seelischen Nabern behandeln, meistens welche aus der Kriegsvergangenheit. Da kommt es zu mysteriösen Todesfällen und Kommissar Bender bittet Vera um Hilfe. Sie soll in der Vergangenheit der Betroffenen bohren, denn es scheint einen Zusammenhang zu geben. Da meldet eine Frau ihren Mann als vermisst, sie ist eine Patientin Veras. Ihr wird klar, dass sich offensichtlich jemand an dem ehemaligen Regiment des Vermissten rächt…

Meine Meinung
Der Roman ließ sich sehr gut lesen, keine Unklarheiten im Text störten mich. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst in Vera. Die Psychoanalytikerin, die überzeugt war, dass ihre Patientin Johanna Schuster ihr etwas verschwieg. In die Polizisten, hier hauptsächlich Kommissar Bender und sein Kollege Abel die verzweifelt nach dem Mörder suchten. Und dann gibt es auch noch eine junge (Möchtegern) Reporterin die unbedingt Einzelheiten über den Fall wissen will und sich selbst in Gefahr begibt. Vera selbst hat eine Idee, die, zur damaligen Zeit, eigentlich abstrus war, aber mich hat sie eigentlich fast sofort überzeugt. Der Leser wird wissen, was ich meine, wenn er das Buch liest. Das Ende des Buches ist nicht so ganz befriedigend, auch das wird der Leser beim Lesen des Buches verstehen. Aber es ist spannend geschrieben und wurde später auch noch spannender wegen Veras Idee. Es hat mir gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie vier Sterne.
Es besteht die Möglichkeit, dass die Autorin beabsichtigt (ich kommen wegen des Endes darauf) eine Fortsetzung zu schreiben, auch wenn dies nirgends geschrieben steht.

Veröffentlicht am 09.10.2025

Sehr spannend

Zeit des Neubeginns
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Im Hamburg des Jahres 1928 ringt Therese noch mit ihrer Trauer und die Familie wartet auf die Testamentseröffnung Georgs. Es ist vorprogrammiert, dass dieses für Konflikte sorgen wird. Das Hansens ist ...

Im Hamburg des Jahres 1928 ringt Therese noch mit ihrer Trauer und die Familie wartet auf die Testamentseröffnung Georgs. Es ist vorprogrammiert, dass dieses für Konflikte sorgen wird. Das Hansens ist das Herzensprojekt der Familie und eben ein Vergnügungspalast. Eduard Ahrendsen verstrickt sich immer mehr in gefährliche Geschäfte und bringt dadurch den Ruf in Gefahr. Amala will nur das Beste für ihre Gäste. Ihr Bruder Robert kommt aus Chicago zu Besuch und die Familie wird mit Rassismus konfrontiert. Sie müssen zusammenhalten und für die erkämpften Werte einstehen.
In Wien lässt sich Emma, nach gerade geglätteten Wogen in ihrer Ehe auf ein gefährliches Spiel ein.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, gab es doch keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Besonders unsympathisch ist mir natürlich hier Martha, Eduards Mutter und es gefällt mir nicht worauf sich Eduard einlässt. Alle anderen sind eigentlich sympathische Menschen. Wir sind bei der Testamentseröffnung Georgs, der ja leider bei der Eröffnung des Hansens verstorben ist, wie wir im Vorgängerband lesen konnten. Und das Dumme ist, dass er Therese vorher nicht mehr geheiratet hat, denn das war für Weihnachten vorgesehen. Doch gerade das macht manche Verfügung Georgs, Therese betreffend, unmöglich. Für Theres tut mir das sehr leid. Eine andere Person ist auch fast leer ausgegangen. Wer das ist, kann sich der Leser bestimmt denken, und wenn nicht, dann empfehle ich das Buch zu lesen, dort steht es schwarz auf weiß. Ich hatte es mir jedenfalls gedacht. Das Hansens läuft einigermaßen gut, und um es noch besser zu machen hat Eduard eine Idee, die ich eigentlich gut finde, obwohl nicht jeder damit einverstanden ist. Doch es braucht diese Ideen, um ein so großes Restaurant am Laufen zu halten. Allerdings kann ich Eduard auch nicht seinen gefährlichen Geschäften nicht verstehen. Er geht den Weg des Kokainhandels nun schon länger, ist beinahe mal erwischt worden, siehe Vorgängerbände. Doch bisher war eben nur er dabei in der Klemme, und nun bringt er auch die anderen in Gefahr. Ich habe mich gefreut, dass Robert, Amalas Bruder, so freundlich aufgenommen worden ist, aber dann… Ja was dann? Ich kann Emma verstehen, denn Franz, Thereses Sohn ist sowas von erzkonservativ. Ich weiß ja nicht, wie es in Österreich war, aber in Deutschland durfte eine Frau bis, ich glaube 1970, nur arbeiten, wenn der Ehemann zustimmte. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch zu lesen, denn es ist spannend, hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und direkt in die Geschichte reingezogen. Daher von mir fünf Sterne.

Veröffentlicht am 07.10.2025

Wunderschön und spannend

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Santa Claus ertrinkt in Arbeit. Auf den letzten Drücker wurde ihm letzte Weihnachten ein Wunsch übermittelt, den er nicht mehr erfüllen konnte, denn wegen technischer Probleme hatte er ihn erst jetzt entdeckt. ...

Santa Claus ertrinkt in Arbeit. Auf den letzten Drücker wurde ihm letzte Weihnachten ein Wunsch übermittelt, den er nicht mehr erfüllen konnte, denn wegen technischer Probleme hatte er ihn erst jetzt entdeckt. Xander, als Fotograf und Reiseblogger erfolgreich hatte sich die Lieber seiner besten Freundin gewünscht. Und momentan sah er da auch kein Hindernis. Doch das taucht in Form eines Anwalts namens Patrice auf, der Ellis Aufmerksamkeit beansprucht. Die weiße Schäferhündin Amara soll es richten und die beiden sind auch von ihr verzaubert. Doch Elli erkennt nicht, dass sie für Xander mehr als für einen besten Freund empfindet. Wird sie für die beide ein Fest der Liebe geben?


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Elli war mir sofort sympathisch so wie eigentlich alles Protagonisten. Ich weiß gar nicht mehr, der wievielte Band von Petra Schiers Weihnachts-Romanen mit Hund dieser jetzt ist. Und allesamt waren sie wunderschön. Natürlich ist es ein Liebesroman und deshalb gibt es auch Sexszenen aber das hält sich in Grenzen. Doch sollte jeder wissen, dass es eben kein Kinderbuch ist, wie jemand in einer Rezi mal bemängelt hat. In jedem dieser Bücher, so auch in diesem, gibt es ein Pärchen das sich gewissermaßen noch finden muss. Oft sind diese Pärchen auch irgendwie verwandt oder auch nur befreundet. So erfährt man eben in diesem Buch auch etwas über die Protagonisten der anderen Bücher. Das Buch beginnt damit, dass Santa Claus ein riesiges Gefühlschaos feststellt. Es sind zu viele Wünsche auf einmal eingegangen. Und dabei natürlich auch der Wunsch von Xander, den zu erfüllen ihm zunächst einfach vorkommt, was aber immer komplizierter wird. Und da müssen dann auch wieder mal die Elfen helfen. Denn Santa Claus wäre nicht Santa Claus, wenn ihm nicht ein Ausweg einfallen würde. Er benutzt die weiße Schäferhündin Amara, vor der Elli zunächst höllische Angst hat aufgrund eines gefährlichen Hundeüberfalls in ihrer Kindheit. Wird Elli durch Amara ihre Angst verlieren? Und was hat es damit auf sich, dass Elli Angst hat, ihren besten Freund, nämlich Xander zu verlieren? Wird es am Ende doch noch ein glückliches Weihnachtsfest geben? Da es mir auf den Inhalt eines Buches ankommt und nicht auf das Cover beurteile ich dieses nicht, auch wenn mir der süße Schäferhund darauf gut gefällt. Was mir auch, wie immer sehr gut gefallen hat, waren die kursiv geschriebenen Gedanken des Hundes. Das finde ich immer richtig süß. Das Buch war wieder sehr spannend, hat mir gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es war mal wieder so, dass ich das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen mochte. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.