Cover-Bild Die stille Heldin
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 29.10.2025
  • ISBN: 9783453442443
Hera Lind

Die stille Heldin

Roman nach einer wahren Geschichte - Der neue Tatsachenroman der Nr.-1-SPIEGEL-Bestsellerautorin - mitreißend und ergreifend!
Eine starke Mutter. Ein ungewolltes Mutterkreuz. Ein Schicksal in Zeiten des Krieges.

Runau, 1905: Die junge Helene wird gezwungen, den gewalttätigen Großbauern Otto zu heiraten . Ihre Ehe ist vom Patriarchat geprägt. Auch ihre Söhne müssen für den Vater schuften wie Arbeitssklaven. Als Otto im Ersten Weltkrieg fällt, versorgt die sechsfache Mutter den Bauernhof allein. Mit ihrer großen Liebe , dem Grenzsoldaten Ewald, bekommt sie sechs weitere Kinder. Bald aber stellt der erstarkende Nationalsozialismus die Familie vor eine Zerreißprobe. Helene verliert durch Unfälle, den Zweiten Weltkrieg und ein grausames Kriegsverbrechen fünf ihrer zwölf Kinder. Und doch bewahrt sie sich ihr großes Herz , das schließlich auf eine letzte schwere Probe gestellt wird.

Auf mitreißende und zutiefst bewegende Weise erzählt Hera Lind vom Schicksal einer Mutter im Krieg – so wie es wohl unzählige Mütter und Kinder erlebt haben und was viele Familien über Generationen prägte. Zugleich feiert sie mit dieser einzigartigen Familiengeschichte die Liebe.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Was für eine bewundernswerte Frau !

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Rezension:
Ich liebe die Bücher von Hera Lind sehr und auch dieses Mal hat sie mich nicht enttäuscht, wenn diese wahren Begebenheiten auch keine leichte Kost sind.
Auch in „Die stille Heldin“ hat sie mich ...

Rezension:
Ich liebe die Bücher von Hera Lind sehr und auch dieses Mal hat sie mich nicht enttäuscht, wenn diese wahren Begebenheiten auch keine leichte Kost sind.
Auch in „Die stille Heldin“ hat sie mich nicht enttäuscht.

Die junge Helene lebt 1905 in Runau. Sie wird mit 16 Jahren gezwungen, den gewaltbereiten Großbauern Otto zu heiraten. Von da an bestimmt Otto ihr Leben und neben nächtlichen Grausamkeiten muss sie auf dem Hof schuften.
Sie gebärt Söhne, aber auch die werden von Otto tyrannisiert und müssen ebenfalls schwer auf dem Bauernhof schuften.
Dann fällt Otto im Ersten Weltkrieg und Helene versorgt von da an ihre sechs Kinder und den Hof allein.
Bis sie ihre große Liebe, den Grenzsoldaten Ewald findet und ihm weitere sechs Kinder schenkt.
Doch dann machen ihnen die Nationalsozialisten das Leben schwer. Sie verliert durch verschiedenste Ursachen fünf ihrer zwölf Kinder.
Helene bewahrt aber nach wie vor ihr großes Herz, bis sie mit einem weiteren Schicksalsschlag konfrontiert wird.

Fazit:

Ein sehr ergreifender und emotionaler Roman, der mich manchmal ungläubig zurückgelassen hat. Was Helene und ihre Kinder teilweise erleben mussten war so schrecklich, dass ich zwischendurch das Buch weglegen musste.
Wie in der damaligen Zeit oft mit Frauen umgegangen wurde, hat mich wirklich tief berührt.
Hera Lind hat die Protagonisten sehr gut beschrieben und ich habe Helene für ihre Stärke, sehr bewundert.
Der Schreibstil von Hera Lind war locker und flüssig zu lesen. Auch wenn die wahre Begebenheit von Helene mich zwischendurch im Lesefluss stoppten.
Aufgrund der hervorragenden Beschreibungen der Charaktere, ob gut oder böse, habe ich die Story wie ein Film vor mir gesehen. Da die Autorin sehr detailgetreu und ehrlich das Leben von Helene beschrieben hat, saß ich oft völlig fassungslos da.

Von mir bekommt dieser Roman 5 von 5 Sterne und ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch dieser hervorragenden Autorin.

https://nadys-buecherwelt.de/die-stille-heldin-von-hera-lind-rezension/

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Eine Geschichte, die unter die Haut geht

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Die stille Heldin ist ein wahnsinnig trauriges und zugleich ergreifendes Buch, das auf einer wahren Begebenheit beruhen soll. Hera Lind erzählt Helenes Geschichte so einfühlsam und eindringlich, dass ich ...

Die stille Heldin ist ein wahnsinnig trauriges und zugleich ergreifendes Buch, das auf einer wahren Begebenheit beruhen soll. Hera Lind erzählt Helenes Geschichte so einfühlsam und eindringlich, dass ich beim Lesen oft schlucken musste und mir mehr als einmal die Tränen kamen.
Helene wird schon in jungen Jahren gezwungen, einen doppelt so alten Großbauern zu heiraten – im Grunde wird sie von ihren Eltern an ihn verkauft. Ihr Leben ist geprägt von Gewalt, Angst und harter Arbeit. Auch ihre Kinder leiden unter der strengen und lieblosen Hand des Vaters.
Erst mit dem Ersten Weltkrieg ändert sich ihr Schicksal: Ihr Mann kehrt nicht zurück, und Helene schafft es, sich mit ihren Kindern langsam ein neues, besseres Leben aufzubauen. Als sie später Ewald kennenlernt, findet sie noch einmal Liebe und Hoffnung. Doch der Zweite Weltkrieg bringt erneut großes Leid, und Helene verliert auf tragische Weise fünf ihrer zwölf Kinder.
Trotz allem bleibt sie stark, kämpft weiter und bewahrt sich ihr großes Herz. Genau das macht sie zu einer stillen Heldin.
Die Geschichte ist so lebendig erzählt, dass ich mir alles genau vorstellen konnte. Sie hat mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen begleitet.
Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Hoffnung

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Zwangsverheiratet mit dem gewalttätigen Großbauern Otto erlebt die junge Helene die Hölle auf Erden. Ihr Alltag ist geprägt von Gewalt und Vergewaltigungen. Auch den Kindern ergeht es nicht besser, sie ...

Zwangsverheiratet mit dem gewalttätigen Großbauern Otto erlebt die junge Helene die Hölle auf Erden. Ihr Alltag ist geprägt von Gewalt und Vergewaltigungen. Auch den Kindern ergeht es nicht besser, sie müssen schuften wie Sklaven. Erst nach Ottos Tod im ersten Weltkrieg kann sie aufatmen und findet sogar die wahre und große Liebe. Insgesamt 12 Kinder bringt sie zur Welt und alles könnte so schön sein. Doch dann geraten die Nationalsozialisten an die Macht, der zweite Weltkrieg beginnt und ihr Leben wird erneut komplett auf den Kopf gestellt. Durch vielerlei Schicksalsschläge wie Krieg, Unfall und Kriegsverbrechen verliert sie auch einige ihrer Kinder. Aber immer wieder schafft sie es Mut und Hoffnung nicht zu verlieren.
Die sehr berührende Geschichte einer tapferen, mutigen Frau, stellvertretend für viele Frauen die in dieser Zeit ihr Leben meistern mussten. Einfach bewundernswert wie sie es immer wieder, egal wie schwer sie vom Schicksal gebeutelt wurde, geschafft hat Mut und Hoffnung nicht zu verlieren. Trotz ihres grenzenlosen Leids, das sie immer wieder erleiden musste, hat sie ständig die Kraft gefunden für ihre Familie da zu sein und sie zusammenzuhalten. Sie ist auch nie mit dem Strom geschwommen, sondern hat hinterfragt und auch gezweifelt, was in der damaligen Zeit nicht ungefährlich war.
Perfekt von der Autorin in die richtigen Worte gefasst ging mir das Schicksal von Helene mächtig unter die Haut. Es wurde nicht gejammert, sondern immer wieder voller Hoffnung geradeaus geschaut. Eine Hochachtung für all diese Frauen die mit soviel Mut und Tapferkeit die damalige Zeit gemeistert haben.
Auch für dieses großartige Buch gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Alles was nicht aufgeschrieben wird, geht verloren

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5 Jahrzehnte erstreckt sich der Roman von der stillen Heldin. Als 16jährige wird Helene von dem Grossbauern Otto zwangs geheiratet und missbraucht. Sie arbeitet hart und bekommt 6 Kinder von ihm. Als Otto ...

5 Jahrzehnte erstreckt sich der Roman von der stillen Heldin. Als 16jährige wird Helene von dem Grossbauern Otto zwangs geheiratet und missbraucht. Sie arbeitet hart und bekommt 6 Kinder von ihm. Als Otto im Krieg stirbt ist es eine Erleichterung für sie. Helene führt den Hof mit ihren immer hilfsbereiten Kindern allein. Als sie später den Grenzsoldaten Ewald kennen lernt und heiratet, soll aber alles besser werden. Aber durch Unfälle und den 2. Weltkrieg verliert sie 5 ihrer inzwischen 12 Kinder. Und zum Schluss verliert sie auch ihren geliebten Ewald. Aber die Familie hält immer zusammen, so unterschiedlich sie auch sind.
Durch diesen Roman, der auch im Geschichtsunterricht benutzt werden könnte, habe ich viel über den Krieg und deren Umstände gelernt und verstanden. Katharina Lemke hat durch viel Fleiss, diesen hervorragend Roman für die Leserschaft zur Verfügung gestellt. Dank auch an Hera Lind.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Ein berührender Schicksalsroman

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Zum Inhalt
Runau, 1905: Im Mittelpunkt steht Helene, die zu einer Heirat gezwungen wird, die sie nicht will. Ihr Ehemann, der Großbauern Otto ist gewalttätig und bösartig. Helene bekommt 6 Kinder. Als ...


Zum Inhalt
Runau, 1905: Im Mittelpunkt steht Helene, die zu einer Heirat gezwungen wird, die sie nicht will. Ihr Ehemann, der Großbauern Otto ist gewalttätig und bösartig. Helene bekommt 6 Kinder. Als ihr Mann im Krieg fällt, muss sie die Familie allein versorgen. Doch das Leben hält auch Liebe für Helene bereit. Mit ihrem Mann Ewald, bekommt sie noch einmal 6 Kinder. Doch die Zeiten ändern sich und der Nationalsozialismus macht der Familie das Leben schwer. Das Schicksal von Helene dreht sich wieder zum negativen. Durch Unfälle und den 2., Weltkrieg sterben 5 ihrer Kinder. Doch Helene muss stark sein für die Familie, die noch übrig ist.

„Die stille Heldin“ ist ein sehr berührender Schicksalsroman von Hera Lind.
Hera Lind vermittelt das Leben von Helene und ihrer Familie schonungslos ehrlich. Immer wieder habe ich gedacht, Helene hat ein bisschen Glück verdient und wenn es sich dann wirklich gezeigt hat, war es so schnell wie es gekommen war auch schon wieder vorbei.
Helene ist wirklich eine stille Heldin, so viele Schicksalsschläge, die sie überstehen musste. Und immer wieder war sie stark für ihre Familie.

Hera Lind erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Helene. Das bringt den Leser*innen Helene sehr nahe und macht die Geschichte umso emotionaler.
Ich musste beim Lesen immer wieder Schlucken und wahr manchmal den Tränen nahe. Ich denke, der Autorin ging es beim Schreiben und vor allem bei den Gesprächen mit der Familie nicht anders.
Der Schreibstil von Hera Lind ist flüssig und gut verständlich. Ich war von der Geschichte schnell so gefangengenommen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

„Die stille Heldin“ ist ein Buch nach einem wahren Schicksal, das mich sehr bewegt hat.

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