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Veröffentlicht am 31.10.2020

Karriere ist nicht alles im Leben...

Maybe this Christmas - Und dann war es so viel mehr
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Um unseren gemeinsamen Buddyread auch weiterzuführen, haben wird nach Teil 1 der Colorado-Ice-Reihe mit „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ und Teil 2 „Maybe this Love – Und plötzlich ...

Um unseren gemeinsamen Buddyread auch weiterzuführen, haben wird nach Teil 1 der Colorado-Ice-Reihe mit „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ und Teil 2 „Maybe this Love – Und plötzlich ist es für immer“ nun auch Teil 3 und den Abschlussband „Maybe this Christmas – Und dann war es soviel mehr“ zusammen gelesen.

Auch hat der letzte Buchband hat wieder ein bezauberndes Cover erhalten, dieses Mal in diversen Lilatönen mit einem winterlichen Touch und lässt damit die Buchreihe auch optisch in seiner Gesamtheit wiedererkennen. Man könnte diese Handlung auch völlig separat lesen, jedoch tauchen immer wieder bekannte Gesichter auf und man spoilert sich vielleicht ein klein wenig selbst, wenn man die anderen auch noch lesen mag.
Direkt und ohne Umschweife wird man in die Handlung geworfen, ich mag ja so etwas sehr und man landet direkt in ein Treffen mit der gesamten Westmore Family, so auch direkt auf Asher und seiner besten Freundin Emma. Doch Emma ist noch viel mehr als das, solange beide keine feste Beziehung haben. Sie denken keiner merkt das, jedoch sollen sie sich noch wundern. Asher steht jetzt schon in seinen jungen Jahren vor einer perfekten Eishockey-Karriere und dem nächsten großen Meilenstein, doch seine Unvernunft zwingt ihm zu einer längeren Pause und so begibt es sich in die Nähe seine Familie und seiner Freundin Emma, die ihn wieder auf Vordermann bringen soll. Dabei verbringen beide viel Zeit und Asher muss sich endlich über seine Gefühle gegenüber Emma im klaren werden. Emma fühlt sich pudelwohl in ihrem Leben, musste Niederlagen einstecken und bekommt die unglaubliche Chance, ihre Karriere in die richtige Bahn zu lenken. Doch auch in der Liebe möchte sie endlich einen Schritt weitergehen und dem Mann den sie liebt, ihre Liebe auch offen gestehen.
Eishockeysport spielte diesmal eher die Nebenrolle, denn das gibt es ja schon immer seit klein auf bei Asher. Als jüngster der Westmore Brüder, wollte er dem natürlich in nichts nachstehen.
Die Mischung die mich sonst so gepackt hat, ist diesmal leider nicht voll übergeschwappt. Dieses typische Kennenlernen der Charaktere scheidet hier natürlich aus, so auch dieses erste Gefühl vom verliebt sein und das hat mir einfach gefehlt. Die Gefühle sind nicht auf mich übergeschwappt. Daneben gab es so naive und unüberlegte Aktionen, die es einfach hätte nicht geben müssen. Ansonsten ist die Kombination aus Sport, süße, freche und herzliche Momente, gepaart mit Humor, und prickelnder Leidenschaft wieder sehr schön geworden.
Auch das Ende lässt zu viele Spekulationen offen.

Auch wie bei einem anderen winterlichen und weihnachtlichen Roman der Autorin, tritt man auch hier nicht auf den typischen Weihnachtsroman. Ja es spielt direkt zu der Zeit, behandelt auch kurz die Thematik, es liegt auch Schnee, aber es trifft hier nicht auf die romantische und liebevolle Zeit dazu, sondern handelt vielmehr um die Entwicklung der Charaktere und ihre Probleme.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und bildgewandt. Was mir hier diesmal auffiel, sie neigt zu oft zu Wiederholungen, von bereits erwähnten. Die Story wurde aus der Sicht von Emma und Asher im stetigen Wechsel sowie aus der Erzählperspektive wiedergegeben.
Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen, jedoch fliegt der Text wie gewohnt schnell dahin.

Mein Fazit: Leider hat mich dieser 3. Teil der Romanreihe am wenigsten überzeugen können. Einiges hat mich gestört und das richtige Gefühl zu den Protagonisten wollte einfach nicht bei mir ankommen. Ein wieder lesen über den Rest der chaotischen Familie war wieder einmal sehr schön. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.10.2020

Eine Zeit die ich nicht missen möchte, dennoch geht das Leben weiter...

Kind der 90er
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Bei „Kind der 90er“ handelt es sich um den Debütroman von der Autorin Michéle Voigt. Alleine der Buchtitel und dann die Beschreibung dazu hat mich schon neugierig gemacht, das ich selbst ein Kind der 90er ...

Bei „Kind der 90er“ handelt es sich um den Debütroman von der Autorin Michéle Voigt. Alleine der Buchtitel und dann die Beschreibung dazu hat mich schon neugierig gemacht, das ich selbst ein Kind der 90er bin und diese Zeit auch sehr genossen habe. Ein berührender Liebesroman über die Vergangenheit, die Zukunft und verpasste Träume. Zwischen Bravo Hits, grenzenloser Freiheit, unbeschwerten Nächten und dem Alltag einer berufstätigen Mutter. 90er-Feeling garantiert!


Wo es in anderen Romanen meist noch eine Playlist gibt, kann hier getrost drauf verzichtet werden, denn das Buch schon alleine ist fast eine Playlist. Man wird an so viele Songs und Musikrichtungen erinnert, an vergangene Serien, Filme, Partys, Outfits, die Schule, Konzerte, Sammelleidenschaften, Musikgruppen, einfach an so vieles vergangenes und ich fand es einfach großartig. Gene schwelge ich mal in Erinnerungen und denke daran zurück, wie es da bei mir so aussah. Das alleine ist schon ein Erlebnis wert, dieses Buch zu lesen, wenn du auch ein Fan dieser Zeit bist. Aber daneben gibt es natürlich auch die heutige Zeit und so trifft man auf die heutige 38. jährige Julia, die einfach mitten im Leben steht. Sie ist verheiratet, hat zwei wunderbare Söhne, einen Halbtagsjob, managt alles zu Hause und im Grunde geht es ihr sehr gut. Das einem mal etwas über den Kopf wächst und man sich allein fühlt, ausgepowert oder zurückgestellt, ich glaube das kennt ein jeder, denn es ist wichtig bei allem, nicht sich selbst zu vergessen und sich auch mal etwas gutes zu tun und es nicht nur allen anderen Recht zu machen.

So erging es auch Julia und sie träumt sich oft in die Zeit ihrer Jugend zurück und wie einfach damals noch alles war. Zusammen mit ihrer alten Clique lassen sie sogar die 90er in Form von Mottopartys wieder aufleben und Erinnerungen sind einfach schön, doch das heutige Leben ist einfach anders und alle sind inzwischen erwachsen geworden. So sinniert Julia auch über ihre Verflossenen und einer geht ihr dabei besonders nicht aus dem Kopf, der Jannis. Doch damals war damals und heute ist heute und machmal ist nicht ohne Grund etwas vergangen und spielt in der Zukunft keine Rolle mehr. Julia vertraut auch heute noch alles ihren Tagebüchern an und sie ist einfach eine authentische, lebensfrohe und echte Frau in der Mitte ihres Lebens. Ich mochte sie sehr, doch alle ihre Entscheidungen muss ich nicht gut heißen, jedoch braucht man manche Wege um sich selbst wiederzufinden und mit Dingen abschließen zu können.

Die gesamte Geschichte ist sehr amüsant, fühlt sich einfach real und authentisch, einfühlsam sowie gefühlvoll an. Ein gewissen Teil erliest man sich zwischen den Zeilen und versteht man denke ich sehr gut, wenn man sich in einem ähnlichen Alter befindet. Ich konnte der Handlung sofort folgen, war sofort gefesselt und mit so einem leichten Dauerschmunzeln mit dabei, zudem zum mitträumen, mitfühlen, mitleiden und mitfiebern animiert.

Auch die mitwirkenden Charaktere wurden sehr schön und nach ihrer Wichtigkeit genügend herausgearbeitet. Ihre beste Freundin Nina, die immer für sie da ist und sich gegenseitig aufbauen und helfen. Ihr Ehemann Bente, der zunächst etwas unscheinbar wirkt, aber da ist, wenn er wirklich gebraucht wird und auch seine Vergangenheit tragend mitwirkt. Die spezielle Schwiegermutter, mit dem Herz und den Ratschlägen am rechten Fleck. Sowie die heiße Jugendliebe Jannis, den man einfach auf sich wirken lassen muss.

Der Schreibstil ist hat mir sehr gefallen, war angenehm, locker und braucht keinen Schnörkel. Er ist echt wie das echte Leben und führt einen so leicht und spritzig durch die Handlung. Daneben gibt es jedoch auch ernste Abschnitte zum nachdenken und auch die Emotionen und gefühlsebene bleibt nicht unangetastet. Da sich die Geschichte um Julia und ihr Leben handelt, wird diese auch alleinig aus ihrer Sicht erzählt und bleibt ihren Gedankengängen vorbehalten. Den Rest erfährt man aus der Handlung selbst. Die einzelnen Kapitel haben eine ungefähre gleichbleibende und kurze Leselänge.

Das Cover ist so bunt und lebendig wie das Innenleben selbst und natürlich auch das beschriebene Jahrzehnt. Zentral in der Mitte steht Julia, die genauso gespalten wird wie ihre Gefühle. Auf der einen Seite gibt es Julia aus den 90er, auf der anderen Seite die heutige Julia. Es gefällt mir einfach sehr und passt einfach perfekt.

Mein Fazit: Ein wirklich sehr schöner Roman, der mich in die Zeit der 90er wieder entführen konnte und dennoch nicht den Fokus aus dem Hier und Jetzt verloren hat. Er zeigt liebevoll, das man sich selbst nie vergessen sollte, immer noch ein Individuum ist und manchmal auch etwas Freiraum und Entfaltung für sich selbst benötigt und dennoch für seine Lieben ganz und gar da sein kann. Denn ist man selbst mit sich glücklich und zufrieden, sieht das Umfeld auch viel freundlicher aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Urlaub vom Leben...

Alaska Love - Winter in Wild River
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Nach der „Colorado-Ice-Reihe“ habe ich mich sehr auf neuen Lesestoff von Jennifer Snow gefreut. Vielen Dank an die Community und Austauschplattform Lesejury von Bastei Lübbe, für die ich dieses Buch in ...

Nach der „Colorado-Ice-Reihe“ habe ich mich sehr auf neuen Lesestoff von Jennifer Snow gefreut. Vielen Dank an die Community und Austauschplattform Lesejury von Bastei Lübbe, für die ich dieses Buch in einer Leserunde lesen, bewerten und natürlich rezensieren durfte.

Nach dem Eis bleibt es auch in der Kälte in den Romanen der Autorin, jedoch ist neuer Handlungsort Alaska, zwischen Bergen und Schnee. Die Leseprobe konnte mich schon gefangen nehmen und so hat mich auch um Glück der ganze Roman für sich eingenommen. Wer hier auf einen kitschigen Weihnachtsroman hofft, ist fehl am Platz. Ja es spielt um die Weihnachtszeit, es ist jede Menge Schnee dabei und es spielt die Familie eine große Rolle, jedoch ist dies kein typischer Weihnachtsroman. Es handelt vielmehr um die Entwicklung von Persönlichkeiten und das zu finden, was man nicht glaubte missen zu müssen. Daher kann er zu jeder Zeit gelesen werden.

Direkt und ohne Umschweife wird man in die Handlung geworfen, ich mag ja so etwas sehr und man landet direkt bei der Ärztin Dr. Erica Sheraton, die von ihrer Klinik eine Auszeit verordnet bekommen hat und nun 14 Tage in den Urlaub gehen soll. Doch sowas wie Freizeit ist ein Fremdwort für sie, sie ist ein Workaholic, hat keine Hobbys, Freunde oder sonst irgendetwas in ihrem Leben was ihr mehr bedeuten würde, als ihr Job. Doch ihre Freundin Cassie, die sie über 10 Jahre nicht mehr gesehen hat und diese würde sie nun in Wild River besuchen. Doch der Anfang ist schwer, nach langer Zeit der Stille, Erica muss sich erst daran gewöhnen, wieder in die Heimat ihrer Jugend angekommen zu sein und sich an die Menschen dort gewöhnen. Und auch ausgerechnet Cassies Bruder Reed, mit dem ihr Verhältnis schon immer schwierig war, macht ihr die alte und neue Umgebung sowie das Aufflackern ihres Herzens nicht gerade leicht.

Neben amüsanten und kecken Dialogen, knistert es gewaltig und die Story hat einfach ein unheimlich schönen und stimmigen Verlauf, untersetzt mit sinnlichen, aber auch ehrlichen und zweifelnden Momenten und das ganz eigene persönliche Drama, bis einen die Auge für das Wesentliche geöffnet werden. Nebenher erfährt man etwas über aufregende Touren und Rettungsaktionen sowie das anstrengende Leben im medizinischen Beruf.
Die Romanmischung ist wohl dosiert aus wunderschöner Natur, Leidenschaft zu dem was man gerne tut, romantischen, süßen, frechen und herzlichen Momente, gepaart mit Humor, prickelnder Leidenschaft und mitfühlender sowie emotionaler Dramatik.

Erica, ist eine erfolgreiche, leidenschaftliche und hübsche Frau, die sich hinter ihrem Ehrgeiz zum Beruf gar nicht verstecken muss. Jedoch verschreckt sie die Menschen um sich herum mit ihrer Distanziertheit, ihrer kühlen rüber kommenden Art und auf Grund von fehlenden Emotionen, versucht sie keine zu nahen menschlichen Beziehungen aufkommen zu lassen. Alles schön auf Abstand und ohne zu viel Gefühl zu investieren, da sie für das alles eigentlich gar keine Zeit hat. Die kurze Zeit in Wild River bringt sie ein Stück weit zu sich selbst zurück, sie ist mutig, lässt sich fallen und erlebt das erste Mal, was es beutet, etwas zu ersehnen, was man gar nicht wirklich vermisst hatte.

Reed, ist nur nur Barkeeper, er ist auch Anführer eines Teams beim Search and Rescue Team in Wild River, der mit jede Menge Rettungsaktionen zu tun hat und alles für die sichere Aufklärung in seinem Umfeld tut. Er ist nie aus seinem Heimatort weggekommen, aber er ist dort auch fest verwurzelt. Die Frau seines Lebens hat er noch nicht gefunden oder hat er bis dahin vermisst. Er ist sportlich, sieht gut aus und um keinen Spruch auf den Lippen verlegen, besonders nicht, als er Erica, die beste Freundin seiner Schwester Cassie nach Jahren das erste Mal wieder sieht. Beide habe bereits eine besondere Verbindung zu einander, aber nichts täte er lieber, als ihr den steifen Stock aus ihrem Popo zu schieben und sie auf den Boden der Tatsachen zu holen. Doch ihre spezielle Art imponiert ihm auch und sein Jagdfieber ist alarmiert. Nebenbei kann er einen sehr persönlichen Verlust nur schwer verarbeiten.

Auch sehr interessante Nebencharaktere waren am Start und eine Geschichte, die sich zwischen Cassie und Tank abspielt, ist zu erahnen und gerne würde ich auch in diese Story abtauchen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und bildgewandt. Da ich nun die Schreibart der Autorin schon kannte, hatte ich auch keine Probleme mich ihren Stil und in den Wechsel der Perspektiven einzufinden. Die Story wird aus der Sicht von Erica und Reed im stetigen Wechsel sowie aus der Erzählperspektive wiedergegeben.
Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen, jedoch fliegt der Text nur so dahin.

Das Cover hat einen wunderschönen naturgewaltigen Ausblick auf eine unangetastete Landschaft. Dazu ist noch eine männliche Person abgebildet, aber glücklicherweise nicht im ganzen und gerne könnte ich auch drauf verzichten.

Mein Fazit: In meinen Augen ein wunderschöner Liebesroman über Eingeständnisse, Selbstfindung und der freie Fall seiner eigenen Persönlichkeit. Dazu in einer zauberhaften winterlichen Kulisse.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Endlich wieder frei sein...

Die Villa
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Die Buchreihe „Die Villa“ von der Autorin umfasst derzeit drei Buchteile und ich habe mit „Jessica“ gestartet. Danach folgen noch „Mila“ und „Flo“. Behaltet diese Autorin im Auge, es macht sehr viel Freude ...

Die Buchreihe „Die Villa“ von der Autorin umfasst derzeit drei Buchteile und ich habe mit „Jessica“ gestartet. Danach folgen noch „Mila“ und „Flo“. Behaltet diese Autorin im Auge, es macht sehr viel Freude ihre Geschichten zu lesen.

Direkt startet man in die Handlung, in der Jessica von ihrer Flucht fast direkt Tom in die Arme läuft, der sie mit in die „Villa“ nimmt und seinen Bruder Nick darum bittet, sich um sie zu kümmern und mehr Informationen aus ihr herauszukitzeln. Wie man bereits aus dem Klappentext entnehmen kann, behält sich die Villa einer Besonderheit vor und auch deren Bewohner leben und lieben ihre sexuelle Neigung. Daher sie nicht wissen was Jessi wirklich zugestoßen ist, will sie auch niemand verunsichern und alle kümmern sich wirklich liebevoll um sie. Nick, schafft es mit seiner einfühlenden, aber auch wohl dosierten dominanten Art zu ihr durchzudringen und kommt so nicht nur hinter ihre Vergangenheit, nein, er findet dabei auch noch etwas anderes. Der Roman ist sehr turbulent und ereignisreich, es wird nicht langweilig und wurde mit eine sehr schonen Gefühl geschrieben, sowie einer ernsten Thematik auch noch gekonnt einzubringen.

Zudem geht hoch erotisch zur Sache, jedoch sehr sinnliche und ästhetische Beschreibungen. Keine harte Umsetzung einer SM-Session oder dergleichen und nichts,w as man nicht aus einem guten Erotikroman nicht schon gelesen hätte. Die Männer und vor allem Nick, verkörpern einen gewissen Anteil an Bad Boy, so wie wir Frauen sie doch heimlich vergöttern und es sind echte Männer, bodenständig, authentisch, wissen was sie wollen und wie sie es vor allem bekommen können. Denn es geht um Vertrauen, zu einander aufzubauen und vor allem es jederzeit auch zu bekommen. Jeder soll sich in seiner eigenen Haut wohlfühlen, seine Grenzen kennenlernen und mit einem einvernehmlichen Zusammenspiel ausleben können. Eine sehr schöne Darstellung im Roman selbst, gepaart mit Humor, etwas Action und einer liebevollen Darstellung einer Gemeinschaft aus Freunden, die ihre eigene Familie sind.

Jessica (34), ist zunächst sehr ,ängstlich, eingeschüchtert und verunsichert. Das was man ihr angetan hat, wünscht man niemanden, doch sie hat nie aufgehört zu kämpfen, auch wenn es aussichtslos erschien. Ganz langsam taut sie auch, doch im Grunde schützt sie ehr die anderen als sich selbst. Sie ist neugierig, jedoch auch gehemmt, eine leidenschaftliche Person und wenn man erst die richtigen Knöpfe drückt, ist sie eine resolute und manchmal auch angsteinflössende Frau. Doch wie weit sie sich auf Nick und das Umfeld einlassen wird?

Nick (38), ist von Beruf Arzt, eine beeindruckende Persönlichkeit. Er ist einfühlsam, straight, beschützend, aber weiß auf seine Art genau, wie er zu Menschen durchdringen kann. In seiner Funktion als Master fühlt er sich wohl, jedoch ist er sehr auf seine Partnerin bedacht, studiert sie genau und tut nur das, was auch gewünscht wird. Obwohl er eine gewisse Dominanz besitzt, ist er nicht angsteinflößend oder kommt hart rüber. Er ist charmant, zuvorkommend, fordernd und dazu ein guter Lehrer.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und bildgewaltig. Die einzelnen Kapitel lesen sich zügig und flüssig dahin und im Perspektivenwechsel erfährt man bestens die Gefühle und Gedankengänge der verschiedenen Charaktere. Ansonsten wird die Geschichte in der Erzählperspektive wiedergegeben. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen. Die Geschichte trägt einen herrlichen leichten Humor, der dich immer wieder schmunzeln lässt und es knistert ordentlich zwischen den Protagonisten. So trägt der Roman eine schöne sinnliche und einfühlsame Portion liebevoller Zuneigung. Der Handlungsort ist Hamburg.

Das Cover gefällt mir zur Geschichte sehr gut, es ist dunkel, mit dem richtigen charakterisierten Farbspritzer, zudem ist es geheimnisvoll und einfach sinnlich gestaltet.

Mein Fazit: Ein sehr schöner prickelnder Roman, ohne die nötige Tiefe zu verlieren und auf eine ernsthafte Thematik aufmerksam zu machen. Nebenher geht es doch darum, sich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen und sich keinem Zwang zu unterwerfen. Nun bin ich auf den zweiten Teil und Mila gespannt.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Das Herz zeigt dir den Weg...

Maybe this Love - Und plötzlich ist es für immer
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Da uns im Buddyread und im Kampf mit dem Sub der 1. Teil der Colorado-Ice-Reihe mit „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ so gut gefallen hat, haben wir nun zusammen auch den 2. Teil ...

Da uns im Buddyread und im Kampf mit dem Sub der 1. Teil der Colorado-Ice-Reihe mit „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“ so gut gefallen hat, haben wir nun zusammen auch den 2. Teil „Maybe this Love – Und plötzlich ist es für immer“ zusammen gelesen.

Auch hat dieser Buchband wieder ein bezauberndes Cover erhalten, dieses Mal in diversen Grüntönen, und lässt damit die Buchreihe auch optisch in seiner Gesamtheit erkennen. Man könnte diese Handlung auch völlig separat lesen, jedoch tauchen immer wieder bekannte Gesichter auf und man spoilert sich vielleicht ein klein wenig selbst, wenn man die anderen auch noch lesen mag.
Direkt und ohne Umschweife wird man in die Handlung geworfen, ich mag ja so etwas sehr und man landet direkt in der persönlichen Misere vom Eishockeystar Ben Westmore. Nicht ganz zurechnungsfähig hat er in Las Vegas geheiratet, jedoch ist es weder seines Herzensdame, noch will er diese Art von Leben für sich. Natürlich will er das so schnell wie möglich wieder gerade biegen und fällt quasi der gegnerischen Anwältin in die Arme, die in mal so gar nicht kalt lässt. Ab diesem Augenblick knistert es gewaltig und die Story hat einfach ein unheimlich schönen und stimmigen Verlauf ohne großes Drama auffahren zu müssen.
Auch gefiel mir, dass der Eishockeysport auch mehr zur Geltung bekam, aber nicht polarisierend eingeebnet wurde.
Die Mischung ist wohl dosiert aus begeisterten Sport, romantische, süße, freche und herzliche Momente, gepaart mit Humor, prickelnder Leidenschaft und auch etwas Dramatik.

Olivia Davis, ist eine erfolgreiche, taffe und strebsame Anwältin, die es sich zur Passion gemacht hat, Frauen von arroganten und egozentrischen Spitzensportlern in Form der Scheidungshilfe zu befreien und erfolgreich glänzen zu lassen. Zudem ist sie sehr gutaussehend, klug, leidenschaftlich, aber auch einsam. Eine Familie hat sie nicht mehr und sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind, denn auch ihre biologische Uhr tickt. Den richtigen Partner hat sie nicht an ihrer Seit, braucht sie aber auch in ihren Augen gar nicht. Von Ben hält sie zunächst genau soviel wie von anderen Promi-Sportlern, jedoch merkt sie schnell, dass hinter seiner Fassade viel mehr steckt.

Ben Westmore, NHL-Profieishockeyspieler und am Höhepunkt seiner sportlichen Karriere, jedoch im Privatleben eher auf die schnelle Nummer aus. Immer ohne Verpflichtungen, ohne Versprechungen und mit offenen Karten. Eine Frau im Leben hat ihm hart mitgespielt, so dass er nichts ernstes sucht. Die Anwältin Olivia fällt genau in sein Beuteschema, eigentlich gar nicht, aber sie hat etwas, das er sich ihr nicht entziehen kann. Doch zunächst muss die Scheidung vollzogen sein. Aber immer wieder diese Treffen lassen ihn an seiner Standhaftigkeit zweifeln und vor allem hat sein Herz eigene Pläne. Und so wie er nach außen immer dargestellt wird, ist er überhaupt gar nicht. Er ist aufmerksam, hat ein großes Herz, schützt sich nur selbst und gibt unheimlich gerne anderen eine Perspektive.

Schön war es auch auf die Familie und somit die bekannten Nebencharaktere wieder zu treffen, die ordentlich wieder mitmischen durften und sich wenig zurückhalten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, leicht und bildgewandt. Da ich nun die Schreibart der Autorin schon kannte, hatte ich diesmal auch keine Probleme mich einzufinden. Die Story wurde aus der Sicht von Olivia und Ben im stetigen Wechsel sowie aus der Erzählperspektive wiedergegeben.
Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen, jedoch fliegt der Text nur so dahin.

Mein Fazit: Der 2. Teil der Romanreihe hat mir sogar noch besser gefallen als der vorherige. Auch hier wurde ich mit einem wohligen Hach-Gefühl zurückgelassen und von den Charakteren verzaubert.

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