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Veröffentlicht am 24.04.2025

Eigenwillig

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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Zwei neue Ermittler am Krimihimmel, die einen Mord an der Universität Oxford aufklären sollen. Dort wurde eine junge Frau tot aufgefunden und niemand weiß, wer sie ist. Die beiden Ermittler könnten nicht ...

Zwei neue Ermittler am Krimihimmel, die einen Mord an der Universität Oxford aufklären sollen. Dort wurde eine junge Frau tot aufgefunden und niemand weiß, wer sie ist. Die beiden Ermittler könnten nicht unterschiedlicher sein. Der eine wächst in einem Trailerpark auf, hat mit der Universität so gar nichts am Hut und benimmt sich wie die Axt im Walde und der andere ist hochdekorierter Sportler der Uni, der weiß, wie er sich zu benehmen hat. Was sie eint, ist ihre Namensgleichheit. Genau damit hatte ich riesige Probleme. Es sollte ein cleverer Schachzug des Autors sein, mich hat es einfach nur verwirrt und genervt. Zumal es mir in dieser Geschichte viel zu sehr um die privaten Befindlichkeiten der Ermittler ging, als um den Fall. Als dann noch ein anderer Ermittler dazu kam, der auch noch einen fast gleich klingenden Namen hat, fand ich das ziemlich lächerlich. Es gibt in der Geschichte durchaus spannende Ansätze, die aber immer wieder durch Ryans inakzeptable Ausraster und die vielen privaten Details runtergefahren wurden. Der Schreibstil des Autors an sich ist sehr klar und leicht verständlich. Auch die nicht zu lang gehaltenen Kapitel fand ich sehr gut. Insgesamt ist es leider kein Krimi, der mir in Erinnerung bleiben wird.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Zwangsarbeit

Um jeden Preis
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Herzzerreißend, dramatisch, bewegend - das sind die Stichworte des Klappentextes, die diese Geschichte beschreiben! Was in dieser Geschichte über die Zwangsarbeiterin Lydia und ihre Familie berichtet wird, ...

Herzzerreißend, dramatisch, bewegend - das sind die Stichworte des Klappentextes, die diese Geschichte beschreiben! Was in dieser Geschichte über die Zwangsarbeiterin Lydia und ihre Familie berichtet wird, ist kaum zu glauben und auszuhalten. Wie schafft man es, bei minus fünfzig Grad in Sommerkleidung aus dem Zug zu steigen und in dieser eisigen Kälte zu überleben, geschweige denn jahrelang zu leben! Hera Lind erzählt Lydias Schicksal mithilfe von Tagebucheinträgen und Berichten von Lydias Kindern, die gegen Ende hin selbst schildern, wie sie alles erlebt haben. Der Beginn des Buches ist wirklich heftig, da geschildert wird, wie Lydia erst als Kind in der Ukraine die Hungersnot überlebt hat und dann nach Sibirien verschleppt wurde, was wirklich grausam und menschenunwürdig war. Jahrelange, harte Zwangsarbeit lässt sie nicht verbittern. Durchweg versprüht sie Hoffnung und Zuversicht und kämpft für ihre immer größer werdende Familie wie eine Löwin. Diese Geschichte einer Zeitzeugin ist mehr wert, als jedes Geschichtsbuch. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende sehr gefesselt und es lehrt uns, nicht alles immer für selbstverständlich zu nehmen und mit dem zufrieden zu sein, was man hat.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Verschwunden

Beeren pflücken
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Eine Familie hilft beim Beeren pflücken und plötzlich ist die 4-jährige Tochter wie vom Erdboden verschwunden. Ein Alptraum für alle Eltern! Ruthie wurde zuletzt von ihrem Bruder Joe gesehen, wie sie auf ...

Eine Familie hilft beim Beeren pflücken und plötzlich ist die 4-jährige Tochter wie vom Erdboden verschwunden. Ein Alptraum für alle Eltern! Ruthie wurde zuletzt von ihrem Bruder Joe gesehen, wie sie auf ihrem Lieblingsstein sitzt und dann ist sie weg, über 50 Jahre sucht die Familie nach ihr. Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht von Joe, der sich bis heute Vorwürfe macht und im Wechsel aus Sicht von Norma, die sich in ihrer Familie komisch vorkommt. Dem Leser wird zwar schnell klar, was passiert ist, aber ich fand es sehr interessant zu erfahren, wie das Leben der Charaktere verlief. Es wird sehr liebevoll erzählt und viel auf die Gefühle der Personen eingegangen und aufgezeigt, wie unterschiedlich Leben verlaufen können, je nachdem wie und wo man gesellschaftlich aufwächst. In dem Buch geht es auch um Vorurteile, Schuld, Reue und Vergebung. Ein sehr emotionaler Roman, der Hoffnung spendet und die grenzenlose Liebe in einer Familie beschreibt.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Der Wal

Der Duft des Wals
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Judith und Hugo reisen mit ihrer kleinen Tochter Ava in ein mexikanisches Luxus Resort, um dort einen All-Inclusive Urlaub zu verbringen und ihre Ehe zu retten. Doch kurz nach ihrer Anreise wird ein toter ...

Judith und Hugo reisen mit ihrer kleinen Tochter Ava in ein mexikanisches Luxus Resort, um dort einen All-Inclusive Urlaub zu verbringen und ihre Ehe zu retten. Doch kurz nach ihrer Anreise wird ein toter Wal angeschwemmt, der durch seinen Verwesungsgeruch jedem die Laune verdirbt. Ohne Nasenschutz ist das gar nicht auszuhalten und die Nerven werden immer mehr strapaziert. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Es kommen sowohl die einzelnen Familienmitglieder, als auch das Personal des Hotels zu Wort, einschließlich einer Stewardess, mit denen die Familie nach Mexiko geflogen ist. Das Hörbuch wird deshalb von verschiedenen Sprechern gesprochen, was sehr hilfreich dabei war, zu erkennen, wer gerade spricht. Ich fand die Geschichte sehr witzig, trotz des üblen Hintergrundes. Man fühlt sich mittendrin im Hotelgeschehen und kann die Sorgen, Ängste und Wünsche der Gäste nachvollziehen. Innerhalb der Familie spitzt sich die Lage immer mehr zu und man wartet auf eine Explosion. Mir hat es großes Vergnügen bereitet, dem Hörbuch zu lauschen, da die Geschichte sowohl unterhaltsam und witzig erzählt wird, aber auch die nötige Ernsthaftigkeit besitzt, Themen anzusprechen, die für Erwachsene wichtig sind. Ein Buch für die ganze Familie!

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Standesunterschiede

Montmartre - Licht und Schatten
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Montmartre erzählt den Werdegang von zwei jungen Frauen, die zufällig am gleichen Tag geboren wurden. Während Elise Lambert in sehr ärmlichen Verhältnissen aufwächst, bekommt Valérie Dumas all ihre Wünsche ...

Montmartre erzählt den Werdegang von zwei jungen Frauen, die zufällig am gleichen Tag geboren wurden. Während Elise Lambert in sehr ärmlichen Verhältnissen aufwächst, bekommt Valérie Dumas all ihre Wünsche erfüllt. Ihr Vater ist ein angesehener Kunsthändler, der sich viel Wohlstand angehäuft hat. Erzählt wird im Wechsel. Es wird sehr gut herausgestellt, mit welchen Herausforderungen Frauen damals zu kämpfen hatten. Die Zeitspanne der Erzählung geht von 1866 - 1889, wobei es einen weiteren Band geben wird. Ich fand es spannend, mitzuverfolgen, wie Elise ihr Ziel Tänzerin zu werden gewissenhaft verfolgt, aber auch Valérie sich in ihrem Kunststudium als Frau behaupten muss. Man trifft auf historische Persönlichkeiten, wie z.B. van Gogh. In dem über 600 Seiten dicken Buch geht es sehr turbulent zu. Es passiert ständig was Neues und die Situationen ändern sich, so dass es kaum langweilig wurde. Der Erzählstil ist sehr ausführlich, das hätte etwas gestrafft werden können. Insgesamt ein sehr interessantes Buch über eine Zeitepoche, wo Frauen wenig zu melden hatten und für jede Kleinigkeit kämpfen mussten. Ich bin gespannt, wie die Geschichte der beiden Frauen weitergeht und ob es zukünftig mehr Berührungspunkte miteinander geben wird.

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