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Veröffentlicht am 12.05.2025

Richtig richtig gut!

Signalrot
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Signalrot ist der erste Thriller von Elias Haller um die Kriminalhauptkommissrin Tara Kronberg. Brutal, spannend und sehr blutig....So muss ein Thriller sein!

Tara Kronberg kehrt nach zwei Jahren wieder ...

Signalrot ist der erste Thriller von Elias Haller um die Kriminalhauptkommissrin Tara Kronberg. Brutal, spannend und sehr blutig....So muss ein Thriller sein!

Tara Kronberg kehrt nach zwei Jahren wieder zurück in ihren Beruf, sie hatte sich aus persönlichen Gründen eine Auszeit genommen. Sie wird von der Sondereinheit Signalrot angefordert, die ihre Expertise zu einem Fall braucht., Ein brutaler Serienkiller treibt sein Unwesen in Sachsen. In einem Keller wird eine Frauenleiche gefunden, die gefoltert wurde. Der Täter hat ihr danach beide Füße abgetrennt. Die Zeit rennt Tara davon!

Der Thriller wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Da ist Tara Kronberg, die sich durch einen sehr wachen Verstand auszeichnet. Weitere Personen kommen dazu. Sind es mögliche Opfer? Oder Vredächtige? Ein Tagebuch spielt eine Rolle...

Durch die kurzen, teilweise doch sehr brutalen Kapitel wurde ich sehr schnell in einen Sog gezogen und konnte den Thriller nur sehr schwer zur Seite legen. Für Weicheier ist dieser Thrilleer sicherlich nicht geeignet. Die Spannung steigt vom Prolog kontinuierlich bis zum für mich vollkommen überraschenden Ende. Und dieses Ende hatte ich zuallerletzt erwartet!

Ich hatte vorher noch nichts von Elias Haller gelesen, das wird sich aber ändern!

Für alle Leser:Innen, bei denen es auch brutal und blutig zugehen darf, eine Leseempfehlung! Am besten am Wochenende lesen, dann hat man noch Zeit zum Ausschlafen! Ich freue mich schon auf den nächsten Thriller mit Tara Kronberg, der im Oktober 2025 erscheinen wird...

Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: 13.05.2025
ISBN 978-2-496-71609-2
461 Seiten

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Vom Reisen in fremde Welten...

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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"Die Buchreisenden" von Akram El-Bahay hat mich zwiespältig zurück gelassen.

In London versteckt liegt ein unscheinbarer Buchladen, der nur auf Anfrage öffnet und den Passanten ansonsten verborgen bleibt. ...

"Die Buchreisenden" von Akram El-Bahay hat mich zwiespältig zurück gelassen.

In London versteckt liegt ein unscheinbarer Buchladen, der nur auf Anfrage öffnet und den Passanten ansonsten verborgen bleibt. Der Hauptprotagonist Adam ist Erzähler bei der dort ansässigen Libronautic Inc. Er kann Menschen in Bücher einlesen, die sich dort nach einem fest vorgegebenen Weg eine kurze Zeit bewegen dürfen. Er darf dies allerdings nur in Begleitung eines erfahrenen Libronauten. Eines Tages hält sich ein Kunde aber nicht an die vorgegebene Route und die Regeln und weicht vom Weg ab.

Die Leseprobe des Romans war unglaublich spannend, was mich auch neugierig auf den Rest des Buches gemacht hat. Im ersten Drittel hat mir das Buch auch wirklich viel Freude bereitet. Ich hatte aufgrund des Schreibstils das Gefühl, die Bücher bei Libronautic Inc. zu riechen. Im zweiten Drittel war ich etwas verwirrt, was sich im dritten Teil des Romans nicht verbessert, sondern noch gesteigert. hat. Dass es einen Cliffhanger zum nächsten Buch geben wird, war klar. Mir waren es allerdings ein paar Cliffhanger zu viel. dazu viel zu viele offene Fragen. Dazu kommt, dass ich mit keinem der Protagonist:Innen wirklich warm geworden bin. Ein halbes Jahr auf die Auflösung warten werde ich wohl eher nicht.

Diesen Roman als dicken Wälzer an einem Stück zu lesen hätte mir sicher mehr Spaß gemacht. Auch wenn die Geschichte, in die gereist wird, nicht meinem persönlichen Geschmack entsprechen. Aber das ist subjektive Meinung und fließt daher nicht in die Gesamtwertung ein.

Meine Empfehlung ist: Warten bis der zweite Band der Dilogie auf dem Markt ist und dann alles in einem Rutsch durchlesen!

Daher gibt es von mir auch nur 3 Sterne

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Das Tagebuch und die Briefe meines Vaters

»Ich will lieber schweigen«
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Das Buch "Ich will lieber schweigen" von Roswitha Quadflieg beschreibt einen kurzen Teil des Lebens des Schauspielers Will Quadflieg. Den älteren Leser:Innen ist er wohl hauptsächlich als Dr. Faust in ...

Das Buch "Ich will lieber schweigen" von Roswitha Quadflieg beschreibt einen kurzen Teil des Lebens des Schauspielers Will Quadflieg. Den älteren Leser:Innen ist er wohl hauptsächlich als Dr. Faust in der Inszenierung von Gustav Gründgens bekannt.

Roswitha Quadflieg findet im Keller ihrer verstorbenen Mutter eine Kiste mit der Aufschrift Briefe und Kurioses". In ihr befinden sich Briefe ihres Vaters Will Quadflieg und sein Tagebuch aus den Jahren 1945/1946. Roswitha Quadflieg ist das jüngste Kind aus der Ehe von Will Quadflieg und seiner ersten Ehefrau Benita von Vegesack. Sie hat ihren Vater kaum gekannt. Sie ist 1949 geboren, hat den Krieg nicht miterlebt. Als sie 13 Jahre alt war, wurden ihre Eltern geschieden. Sie hat ihren Vater selten gesehen und sucht in den Briefen und vor allem im Tagebuch Antworten auf viele Fragen.

Das Tagebuch von Will Quadflieg ist immer in kurzen Abschnitten zu lesen, unterbrochen durch Auszüge aus Briefen an seine Frau und Fragen der Tochter an ihren Vater. Ich hätte mir in diesem Buch eine andere Reihenfolge gewünscht. Das Tagebuch in Bruchstücken zu lesen, hat den Lesefluss für mich gehemmt. Aus der Sicht der Tochter kann ich aber nachvollziehen, dass das Buch genau so geschrieben wurde. Die Fragen einer Tochter tauchen an anderen Stellen auf als die Fragen der Lesenden.. Rowitha Quadflieg geht der Frage nach, was ihr Vater im Krieg gemacht hat, war er ein Nazi oder nur Pofiteur des Regimes, weil er ein herausragender Schauspieler war?

Es ist kein einfaches Buch, ich habe einige Male unterbrochen. Aber es ist ein weiteres Zeugnis über eine Zeit, die die wenigsten Menschen heute erlebt haben. Das Buch ist ergänzt durch Quellenangaben, eine Zeittafel und viele Fotos..

Eine Empfehlung von mir für Leser:Innen, die sich aus einer anderen Sicht mit dem Thema Schauspieler im Dritten Reich beschäftigen . Ein Buch für Menschen, die ihre Väter aufgrund der damaligen Situation nicht wirklich gekannt haben. Auch Roswitha bekommt wenig Antworten, obwohl sie viel recherchiert hat. Das kann allerdings ein persönliches Gespräch nie ersetzen.

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Ein anderer Ansatz von Ermittlungen

Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende!
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T. J. Hammann hat mit seinem Debut "Die Lektorin" einen spannenden und flüssig zu lesenden Thriller geschrieben, der mich gleich bei den ersten Seiten gepackt und immer wieder in die Irre geführt hat.

Die ...

T. J. Hammann hat mit seinem Debut "Die Lektorin" einen spannenden und flüssig zu lesenden Thriller geschrieben, der mich gleich bei den ersten Seiten gepackt und immer wieder in die Irre geführt hat.

Die Lektorin Lilli Ziegler erhält ein Manuskript, bei dessen Lektüre sie den Atem anhält. Der Verfasser schildert bis in Kleinigkeiten genau ihr Haus, zu dem er sich offensichtlich Zugang verschafft hat. Er scheint sie und ihre Familie sehr gut zu kennen, was er in jedem weiteren Teil mehr preisgibt. Lilli versucht, ihm auf die Spur zu kommen und gerät dadurch selbst in große Gefahr.

Mir hat der Schreibstil des Thrillers ausgesprochen gut gefallen. Die Manuskriptteile des Täters sind in einer nuscheligen Sprache verfasst, das hebt sie vom Rest des Thrillers ab. Ich habe mit Lilli mitgelitten und den Thriller ziemlich schnell durchgelesen. Viele Verdächtige, wem kann Lilli überhaupt noch trauen? Wer steckt hinter diesem miesen Spiel und warum?

Ich empfehle diesen Thriller allen, die einmal einen anderen Ansatz von Ermittlungen erleben möchten. Für diesen Thriller gebe ich gerne 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Roman über eine starke Frau

Um jeden Preis
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Zusammen bleiben um jeden Preis! Diesen Satz hat Lydias Vater seiner Familie mit auf den Weg gegeben, als er in den Krieg eingezogen wurde. Und dieser Satz prägt das Leben dieser starken Frau und damit ...

Zusammen bleiben um jeden Preis! Diesen Satz hat Lydias Vater seiner Familie mit auf den Weg gegeben, als er in den Krieg eingezogen wurde. Und dieser Satz prägt das Leben dieser starken Frau und damit auch den Roman "Um jeden Preis!" von Hera Lind. Lydia stellt den Zusammenhalt und ihre Familie immer vor ihre eigenen Interessen. Sie willigt für ihre Familie ein, einen Mann zu heiraten, den sie eigentlich gar nicht liebt und der sich auch im Laufe der Geschichte als Fehlgriff erweist. Sie bekommt mit ihm acht Kinder, von denen sechs überleben. Der Roman schildert sehr ausführlich den Lebensweg von Lydia aus dem Zwangslager bis nach Deutschland., von der Jugend bis ins hohe Alter. Dabei hilft ihr ihr fester Glauben. Ein Schicksal, wie es viele Russlanddeutsche erlebt haben. Als Nachwort hat die Autorin diesmal nicht selbst berichtet, sondern von den überlebenden Kindern, Enkeln und Schwiegerkindern Nachrufe über Lydia zusammengestellt.

Von Yara Blümel ist der Roman sehr einfühlsam und atmosphärisch eingelesen worden, daher konnte man gut in die Geschichte eintauchen. Sie gibt mit ihrer Art zu lesen den Hörenden immer das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.

Das Buch selbst hat einige Längen und Wiederholungen, dafür kann aber das Hörbuch nichts. Ich empfehle diesen Roman den Hörer:Innen, die sich mit der Geschichte der Russlanddeutschen beschäftigen möchten. Menschen, die überall Fremde waren. In Russland waren sie die Deutschen, in Deutschland waren/sind sie Russen. Hut ab vor Lydia, die mit viel innerer Stärke für sich und ihre Familie diesen schwierigen Lebensweg gemeistert hat!

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