Profilbild von Leseratte2007

Leseratte2007

Lesejury Star
offline

Leseratte2007 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Leseratte2007 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2018

Manchmal sind Mitleid und Liebe stärker als jede Habgier und Grausamkeit..

Grischa 1: Goldene Flammen
0

Ich habe schon sehr viel Gutes über die Grischa Trilogie gehört und heute hatte ich spontan Lust Alina auf ihrer Reise zu begleiten.
Alina ist eine sehr sympathische Protagonistin, die unscheinbar, müde ...

Ich habe schon sehr viel Gutes über die Grischa Trilogie gehört und heute hatte ich spontan Lust Alina auf ihrer Reise zu begleiten.
Alina ist eine sehr sympathische Protagonistin, die unscheinbar, müde und leicht zu übersehen ist. Sie zweifelt, sie leidet, sie liebt und dennoch gibt sie niemals auf, obwohl sie manchmal wirklich im Selbstmitleid versinkt. Ich mochte ihre Charakterentwicklung gerne und diese war auch bitter nötig. Natürlich bin ich gespannt, wie sich ihr Wesen weiterentwickeln wird und sie sich ihre Werte und Vorstellungen bewahren kann. Maljenmuss ich leider differenziert betrachten. Ganz offen, ich konnte ihn anfangs so gar nicht leiden. Wie er sich Alina gegenüber verhält, sein ganzes Wesen. Zum Glück ist er mir ein wenig sympathischer geworden, obwohl ich sagen muss, dass es zwar so scheint, als wäre er charakterlich stärker als Alina, aber es ist eigentlich eher umgekehrt. Auch den Dunklen möchte ich nicht verschweigen. Ich finde ihn sehr faszinierend und ich wäre sehr neugierig auf seine Geschichte und warum er so geworden ist, wie er ist. Das fehlt mir auch ein wenig in der Geschichte. Seine Interaktion mit Alina ist auf das Minimum gekürzt, sodass manche Entwicklungen nicht 100% authentisch wirken.
Die Handlung hat mir spannungstechnisch gut gefallen. Zum Ende hin haben sich ein paar Kapitel ein wenig gezogen, weil es sehr eintönig und monoton wirkte. Doch das Ende wertet es ein wenig auf. Ein paar Szenen hätten durchaus noch ein wenig mehr dramatisch sein können, um den Spannungsbogen noch ein wenig zu erhöhen.
Leigh Bardugo punktet trotzdem noch einmal kräftig beim Setting und bei der Atmosphäre. Es kommt sehr gut die Gefahr, die Düsternis und Eintönigkeit mancher Landstriche rüber und die Grundidee mit den Grischa und den russisch angehauchtem Herrschaftssystem hat mir ebenfalls gut gefallen.
Insgesamt bin ich gut unterhalten worden, obwohl man die Charakterzeichnung noch ein wenig ausbauen sollte und ein paar mehr spannungsgeladene Szenen würden den Spannungsbogen weiter unterstützen!

Veröffentlicht am 19.12.2018

Bad Bachelor dein Name sei Reed!!! Wie eigene Erfahrungen immer wertvoller sein werden!!!

Bad Bachelor
0

Ich war sehr neugierig auf die Geschichte und ich hatte sehr große Lust erneut Romance zu lesen. Was soll ich sagen, ich habe die Geschichte innerhalb von wenigen Stunden verschlungen.
Darcy, Remi und ...

Ich war sehr neugierig auf die Geschichte und ich hatte sehr große Lust erneut Romance zu lesen. Was soll ich sagen, ich habe die Geschichte innerhalb von wenigen Stunden verschlungen.
Darcy, Remi und Annie mochte ich sehr gerne, besonders Darcy hat einen Nerv bei mir getroffen. Es kommt sehr selten vor, dass Protagonistinnen tätowiert, gepierct und frech sind. Das steht auf jeden Fall ziemlich konträr ihrem Beruf gegenüber. Besonders sie und Reed waren eine explosive Mischung, die mich zum Lachen gebracht haben. Die Sprüche und der Schreibstil waren einfach genial und es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, ihre Geschichte zu verfolgen. Was mir gerade spontan aufgefallen ist, irgendwie heißt jeder x-beliebige Bad Boy im Moment in Büchern Reed. Das ist gerade spontan aufgefallen.
Die Handlung war süß, bezaubernd und schon ein wenig Klischee behaftet, aber im Großen und Ganzen habe ich sie gerne lesen. Ganz besonders die Perspektivwechsel mochte ich sehr gerne.
Auch die Atmosphäre und das Setting haben sehr meinen Geschmack getroffen. Einen kleinen Kritikpunkt muss ich leider für die unnötige Dramatik am Ende geben. Das passiert wirklich in jedem Buch und es war eigentlich nicht notwendig.
An dieser Stelle möchte ich auch noch auf die "Bad Bachelor" App eingehen. Eigentlich finde ich die Idee schon gut, aber man sollte dennoch nicht vergessen, dass alle Menschen unterschiedliche Perspektiven auf eine Sache haben und eine eigene Erfahrung ist immer kostbarer, als einen anderen Menschen sofort zu verurteilen, obwohl man diesen gar nicht kennt. Das ist mir in dieser Geschichte besonders aufgefallen und die Sache, dass wir alle andere Menschen sofort in eine Schublade stecken, ist ziemlich traurig.
Insgesamt hat mir die Geschichte, jedoch gut gefallen und ich mag Reed und Darcy sehr gerne.

Veröffentlicht am 16.12.2018

Sterben kann ewig dauern...nach diesem Buch gewinnt der Satz eine ganz neue Bedeutung...

Die Chemie des Todes
0

Das Buch hat mich schon eine ganze Weile gereizt und nun war der Moment gekommen endlich danach zu greifen.
Mir hat das Buch total gut gefallen, insbesondere unser lieber David ist total sympathisch, ein ...

Das Buch hat mich schon eine ganze Weile gereizt und nun war der Moment gekommen endlich danach zu greifen.
Mir hat das Buch total gut gefallen, insbesondere unser lieber David ist total sympathisch, ein wenig undurchsichtig, traurig und mysteriös, aber das Herz am rechten Fleck. Besonders mag ich seine praktische und teils distanzierte Art, weil seine Persönlichkeit und seine Berufserfahrung dadurch weiter unterstrichen und sehr authentisch dargestellt werden. Auch die Nebencharaktere waren authentisch gestaltet.
Die Handlung war durchweg spannend, mitreißend und größtenteils sehr spannend. Ich habe mir zwar nach 3/4 des Buches gedacht, wer dahinter stecken könnte, aber die komplette Lösung wusste ich zum Glück nicht. Die Spannung blieb weiterhin auch hoch, weil wir als Leser auch ein paar Kapitel aus der Sicht der Opfer hatten.
Auch dieses leicht düstere und verschrobene Setting inklusive der Atmosphäre haben mir sehr gut gefallen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist nur, dass ein paar Situationswechsel sehr plötzlich und unerwartet kamen, sodass man zunächst verwirrt war, was nun los ist. Da wären entsprechende Markierungen bzw. Hinweise hilfreich gewesen.
Insgesamt kann ich den Auftakt nur empfehlen!

Veröffentlicht am 13.12.2018

Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres...

Der Seelenbrecher
0

Alle lesen zur Weihnachtszeit am liebsten Romance, aber ich greife spontan zu meinem ersten Fitzek. Der Autor fasziniert und interessiert mich schon eine Weile und schließlich habe ich den "Seelenbrecher" ...

Alle lesen zur Weihnachtszeit am liebsten Romance, aber ich greife spontan zu meinem ersten Fitzek. Der Autor fasziniert und interessiert mich schon eine Weile und schließlich habe ich den "Seelenbrecher" zu meinem ersten Buch erkoren.
Ich finde es sehr schwierig zusammenzufassen, warum es letztendlich geht, weil Fitzek mehrere Situationen aufbaut, die mehrere Jahre auseinanderliegen und dennoch inhaltlich zusammengehören.
Zunäst haben wir die Gegenwart, in der ein Professor mit zwei seiner Studenten innerhalb eines Experimentes eine Akte lesen, die die zweite Ebene einnimmt. Die Akte ist scheinbar aus der Sicht von einem gewissen Caspar, der sein Gedächtnis verloren hat und sich auf der Suche danach verbindet. Caspar war mir sehr sympathisch, genauso wie die anderen Charaktere. Sehr eindrucksvoll finde ich, wie Fitzek mit unseren Erwartungen und Gedanken spielt. Man bildet sich vorab schon eine Meinung und meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern auch übertroffen.
Der Handlungsverlauf, die Erkenntnisse und das Ende haben mich nicht nur schockiert zurückgelassen, sondern haben mich auf jeden Fall überrascht! Ich habe mit diesem Ende gar nicht gerechnet. Im Nachhinein könnte ich mir, aber auch gegen die Stirn hauen, weil Hinweise auf jeden Fall da gewesen sind. Es fehlte nur eine andere Perspektive auf alle Situationen, die sich nach und nach aufgebaut haben.
Auch das Setting finde ich sehr besonders. Ich habe bisher nur die "Physiker" gelesen, die in einer Heilanstalt gespielt haben. Das gibt der ganzen Geschichte und der Atmosphäre, jedoch noch einmal diesen besonderen unheilvollen und gruseligen Touch.
Ich bereue das Lesen auf jeden Fall nicht und ich freue mich schon auf meinen nächsten Fitzek!!!

Veröffentlicht am 11.12.2018

Eine etwas andere Sicht bringt Licht ins Dunkel...

Zerstöre mich
0

Ich war sehr neugierig auf die Novelle, weil ich sehr gerne wissen wollte, was Warner denkt und vor allem, warum er handelt, wie er handelt.
Nach dieser Novelle kenne ich Warner auf jeden Fall besser ...

Ich war sehr neugierig auf die Novelle, weil ich sehr gerne wissen wollte, was Warner denkt und vor allem, warum er handelt, wie er handelt.
Nach dieser Novelle kenne ich Warner auf jeden Fall besser und kann auch nachvollziehen unter welchen Umständen er aufgewachsen sein muss und welche Erlebnisse ihn geprägt haben. Des Weiteren weiß ich nun besser, warum, wie und welche Hintergründe hinter seinen Handlungen hinsichtlich Juliette stecken und auch seine Motive. Ich war teils wirklich überrascht, weil ich Warner als eiskalten, hartherzigen und grausamen Menschen kennengelernt habe.
Auch über Juliette und ihre Zeit im asylum erfahren wir mehr, was ich sehr gut von T. Mafi verpackt finde.
Das Englisch war sehr gut verständlich und ich bin erstaunt wie gut ich auf Englisch lesen kann.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den 2. Band der "Shatter me" Reihe und wie sich Juliette und Warner weiterentwickeln werden.