Cover-Bild Der Seelenbrecher

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 01.10.2008
  • ISBN: 9783426637920
Sebastian Fitzek

Der Seelenbrecher

Psychothriller
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2020

Typisch Fitzek - Mit mehr als einer unerwarteten Wendung

1

Inhalt
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder ...

Inhalt
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben.
Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...


Rezension
Dies war das 2. Buch des Autors, das ich gelesen habe und ich bekomme einfach nicht genug. Fitzek weiß, wie er seine Leser/innen fesselt und in seinen Bann zieht.

Bereits auf Seite 3 seines Werks graute es mir vor dem, was noch kommen mag. Ohne den Leser stets in falsche Richtungen zu lenken, schafft er es, dass die Auflösung(en) auf den letzten Seiten immer überraschend sind; egal wie sehr man auch versucht, die Handlung zu durchschauen. Und dennoch werden zum Ende hin mehrere Stellen deutlich, die einen auf die Fährte des Täters hätten führen können. Die Handlung blieb (für mich) dennoch stets undurchsichtig, ist düster, bedrohlich und sehr spannend.

Das Buch gliedert sich in 2 Bereiche: Ausschnitte aus der Gegenwart und die Aufzeichnungen aus einer alten Patientenakte, wobei letzteres den Großteil des Buches einnimmt und die Handlung bestimmt. Der Rest dient lediglich der Einführung; glaubt man zumindest.
Die Charaktere und das Setting einer abgeriegelten Psychiatrie wirken sehr authentisch; wenn sich Fitzek auch einiger Klischees bedient, wie z. B., dass es auf dem Gelände keine funktionierenden Telefone gibt.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe das Buch am Stück innerhalb weniger Stunden fertig gelesen, ohne mich an irgendeiner Stelle gelangweilt zu haben. Es werden definitiv schon bald weitere Thriller von Fitzek folgen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2019

Hollywood lässt grüßen

1

Nachdem ich "Das Paket" gelesen habe, hielt ich dieses Exemplar in meinen Händen und las es an einem Abend durch. Ich hatte keinerlei Erwartungen, doch die Zusammensetzung dieser Story hat mich durchweg ...

Nachdem ich "Das Paket" gelesen habe, hielt ich dieses Exemplar in meinen Händen und las es an einem Abend durch. Ich hatte keinerlei Erwartungen, doch die Zusammensetzung dieser Story hat mich durchweg enttäuscht:
Gegen Fitzeks Schreibstil gibt es nicht einzuwenden. Er versteht es Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln, keine Frage.
Der komplette Aufbau der Geschichte hat den kompletten Abend allerdings für Kopfschütteln bei mir gesorgt. Eine Psychiatrie für gehobeneres Klientel, dass sich auf dem einsamen und verlassenen Teufelsberg in Berlin befindet. Das Wetter macht es einem unmöglich zu fliehen, der Strom und die Telefone funktionieren nicht aus Gründen, die Fan-Fiktion-Verdächtig sind. Gegen eine Entgrenzung von Fiktion und Realität habe ich sicherlich nichts einzuwenden, doch hier hat sich Fitzek für meinen Geschmack viel zu viel an Hollywood-Klischees bedient.
Das Ende, ganz in der Fitzek-Manier, unerwartet und daher auch die zwei Sterne. Das kann er und das hat mich auch zu weiterlesen bewegt. Ansonsten für mich leider ein Reinfall.

Veröffentlicht am 10.10.2018

wie immer klassischer Fitzek - aber er hat bessere Thriller geschrieben!

1

Eigentlich schon alles gesagt - spannender Thriller, krasse Thematik und Story, typischer Fitzek-Schreibstil - aber es gibt bessere, noch fesselndere und spannendere Thriller von Fitzek.

Wer ein Fan ...

Eigentlich schon alles gesagt - spannender Thriller, krasse Thematik und Story, typischer Fitzek-Schreibstil - aber es gibt bessere, noch fesselndere und spannendere Thriller von Fitzek.

Wer ein Fan ist, kommt auch hier nicht dran vorbei. Wer schon viel von Fitzek gehört hat und auch auf den Geschmack kommen will, sollte aber meiner Meinung nach einen anderen Titel zum Einstieg lesen.

Veröffentlicht am 24.12.2020

Konnte mich nicht packen...

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Probanden einer Universität melden sich freiwillig zu einem Versuch. Ein Täter, der der Seelenbrecher genannt wird, hat erst drei Frauen überfallen und dann in der psychiatrischen Klinik Teufelsberg sein ...

Probanden einer Universität melden sich freiwillig zu einem Versuch. Ein Täter, der der Seelenbrecher genannt wird, hat erst drei Frauen überfallen und dann in der psychiatrischen Klinik Teufelsberg sein Unwesen getrieben. Die Klinik war durch einen Schneesturm völlig von der Umwelt abgeschnitten und Aerzte, Krankenschwester und Patienten haben versucht, sich gegen den Psychopathen zur Wehr zu setzen.



Nun habe ich also wieder ein Buch von Sebastian Fitzek, diesmal eines seiner älteren Werke, gelesen. Der Schreibstil ist wie immer gut und liest sich flüssig, aber die Umsetzung gefiel mir überhaupt nicht. Oft mit nicht nachvollziehbaren Gedankensprüngen, wie zum Beispiel als der Klinikdirektor gleich an den Serientäter denkt, als er einen Zettel findet.



Dazu kommt, dass die Geschichte auf verschiedenen Erzählebenen echt verwirrend ist und die Zeitangaben über den Kapiteln kryptisch erscheinen. Wie zum Beispiel: «Heute,12.34 Uhr – Sehr viel später, viele Jahre nach der Angst». Zu wissen, wo die Geschichte gerade steckt, empfand ich als eine Herausforderung.


Der Autor hat ein Setting geschaffen, bei dem alles schiefläuft, was nur schieflaufen kann. Schneesturm, keinerlei Möglichkeit Hilfe zu holen ( Telefon durch den Sturm gestört und seltsamerweise hat es nie Handyempfang in der Klinik), durch eine spezielle Technologie verrammelte Ausgänge und ein Mörder eingeschlossen mit den Opfern in der Klinik. Das war mir zu viel des Guten, wie auch der Name der Klinik. Wer nennt eine psychiatrische Klinik denn Teufelsbergklinik?

Die Geschichte beginnt spannend, denn man ist hautnah dabei, als das Opfers des Serientäters zu sich kommt, nachdem er sie gequält hat. Dann erfährt man, wie ein Professor Studenten für ein Experiment gewinnt und ab da handelte ein Grossteil in der Klinik, wo vieles aufgesetzt und gewollt spannend daherkam. Ich empfand einfach keine Gänsehaut, vieles wurde sehr emotions- und spannungsarm dargestellt.

Schade, die Geschichte hat mich weder gepackt, noch konnte sie mich überzeugen. Erst der Schluss, der eigentlich erst den cleveren, wenn auch konstruierten Plot, entblösst, hat mich etwas versöhnt.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2020

Der spannendste Fitzek!

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Ein Professor lädt zu einem außergewöhnlichen Experiment ein. Die beiden Studenten Lydia und Patrick sollen eine Patientenakte lesen, welche von einem bekannten Psychiater geschrieben wurde. Diese Akte ...

Ein Professor lädt zu einem außergewöhnlichen Experiment ein. Die beiden Studenten Lydia und Patrick sollen eine Patientenakte lesen, welche von einem bekannten Psychiater geschrieben wurde. Diese Akte ist wie ein Roman aufgebaut und erzählt die Geschichte von Caspar und der schlimmsten Nacht seines Lebens.
Der Seelenbrecher treibt sein Unwesen. Bislang hat er drei junge Frauen angegriffen und sie werden nie wieder so sein wie früher. Sie vegetieren als leblose Hüllen vor sich hin. Mediziner stehen vor einem Rätsel. Kurz vor Weihnachten dringt der Seelenbrecher in eine Luxusklinik. Caspar leidet an Amnesie und ist Patient dieser Klinik. Verzweifelt versucht er sich und die anderen Patienten zu beschützen.
Dieses Buch ist für mich ein absolutes Meisterwerk. Es ist nichts für Zwischendurch und ich würde es nicht gerade als leichte Kost bezeichnen. Die Geschichte ist in Zeitzonen unterteilt und ich habe mich nicht selten dabei erwischt, wie ich bestimmte Passagen mehrmals gelesen habe, um die Handlung nachvollziehen zu können. Dieses Buch ist spannend, fesselnd, großartig durchdacht und wirklich raffiniert. Das Ende kam für mich vollkommen überraschend und hat mich sprachlos zurück gelassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere