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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2020

Sehr informativ und anschaulich

Mein Mauerfall
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Dieses Buch ist wunderbar, um jemanden die DDR und vor allem den Mauerfall näher zu bringen. Es handelt sich um eine interessante Aufmachung des Buches. Den Rahmen bildet Theo, der mit seiner Familie einen ...

Dieses Buch ist wunderbar, um jemanden die DDR und vor allem den Mauerfall näher zu bringen. Es handelt sich um eine interessante Aufmachung des Buches. Den Rahmen bildet Theo, der mit seiner Familie einen Kurzurlaub macht. Seine Familie stammt aus der DDR. Diese Rahmenhandlung spielt im Jahr 2019, also 30 Jahre nach dem Mauerfall. Theo ist 12 und möchte gerne mehr über diese Zeit erfahren, deshalb schaut er sich Erklärvideos eines gewissen Jos an. Diese sind teilweise als O-Ton abgedruckt, wodurch der Leser ebenfalls das Gefühl hat die Videos zu sehen. Viele Bilder untermalen diesen Eindruck. Des Weiteren gibt es viele original Gedanken von Menschen, die die Zeit der DDR und des Mauerfalls miterlebt haben. Diese erscheinen als O-Ton. Viele Fakten, werden als kurzer Erklärtext, der optisch hervorgehoben wird, dargestellt. Dieses Buch ist wirklich sehr anschaulich und faktenreich. Wer es gelesen hat, hat einen sehr guten Überblick über die Zeit des geteilten Deutschlands. Das Buch ist für Kinder ab zehn Jahren empfohlen, dieser Altersgrenze kann ich zustimmen. Es ist sehr leicht verständlich geschrieben. Fachbegriffe oder komplizierte Sachverhalte werden ausgedröselt und leicht erklärt. Dass sich um die ganzen Fakten die Rahmengeschichte mit Theo und seiner Familie legt, ist eine sehr gute Idee und verleiht dem Ganzen Leichtigkeit, so wirkt es überhaupt nicht, wie ein Sachbuch.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich habe nichts daran auszusetzen, deshalb vergebe ich volle fünf von fünf Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2020

Außen Thriller, innen nicht

Draussen
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Stephan, Cayenne und Jo leben gemein im Wald. Sie sind auf der Flucht. Die Kinder wissen aber nicht vor wem. Cayenne ist mittlerweile 17 und so langsam beginnt sie an Stephans Geschichte zu zweifeln. Ihr ...

Stephan, Cayenne und Jo leben gemein im Wald. Sie sind auf der Flucht. Die Kinder wissen aber nicht vor wem. Cayenne ist mittlerweile 17 und so langsam beginnt sie an Stephans Geschichte zu zweifeln. Ihr Geld verdienen sie mit Preppern – das sind Menschen, die sich darauf vorbereiten ohne den Luxus unserer Zivilisation zu leben. Zum Beispiel weil es einen landesweiten Stromausfall gibt. Sie bieten Kurse an, in denen sie Preppern zeigen, wie sie in der Wildnis überleben können. Doch kaum spricht Cayenne ihre Zweifel laut aus, scheint die Bedrohung näher zu kommen.

Klüpfel und Kobr verbinden die meisten eher mit den lustigen Kluftinger-Krimis aus dem Allgäu. Hier haben sie nun einen Thriller in Brandenburg erschaffen. Allerdings ist ihnen das meiner Meinung nach nicht all zu gut gelungen. Sie wollten endlich mal all ihre Phantasien in Bezug auf Gewaltszenen und Cliffhanger auspacken und einen Thriller schaffen, der den Leser an den Stuhl fesselt. Mich konnten sie leider nicht fesseln. So richtig atemraubende Spannung kam bei mir nicht auf. Es las sich eher wie ein spannender Roman. Und die Gewaltszenen waren nun auch nichts Berauschendes. Eklig fand ich es nicht und die Gewalt hat zum Thema Fremdenlegion ja auch super gepasst. Der Schreibstil war gut und sehr flüssig zu Lesen, die Seiten flogen somit recht schnell an einem vorbei. Das lag aber nun nur am Schreibstil nicht an der großen Spannung. Die Charaktere sind Klüpfel und Kobr gut gelungen. Sie sind sehr unterschiedlich und haben einen Charakter. Die gesamte Handlung fand ich auch sehr interessant und für mich war es etwas Neues. Dennoch erwarte ich von einem Thriller mehr als gute Charaktere und eine tolle Handlung. Ich brauche Spannung, Spannung, Spannung. Die fehlte mir hier, deshalb vergebe ich nur drei von fünf Sterne.  

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2020

Interessant, aber Dopplungen

Aufschrei der Meere
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Aufschrei der Meere ist ein Sachbuch über den aktuellen Stand unserer Ozeane und Gewässer. Die Biologin Dr. Ina Knobloch und der Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke erläutern dem Leser abwechselt ...

Aufschrei der Meere ist ein Sachbuch über den aktuellen Stand unserer Ozeane und Gewässer. Die Biologin Dr. Ina Knobloch und der Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke erläutern dem Leser abwechselt unterschiedliche Themen. Thematisch fand ich das Buch sehr interessant und spannend. Manche Aspekte kannte ich schon, andere waren mir noch neu. Ich finde dieses Buch schafft einen recht guten Überblickt über die Problematik, die wir in Bezug auf unsere Ozeane haben. Allerdings hat mich die Aufmachung des Buches sehr gestört. Es ist in mehrere Kapitel geteilt, welche immer ein Unterthema behandeln, zunächst erzählt Ina Knobloch ihre Sicht der Dinge, Anschließend Hannes Jaenicke. Leider wiederholt dieser meist einfach nur was Ina Knobloch geschrieben hat. So wirkte es wie ein Papagei, der alles nachplappert. Die beiden hätte lieber die einzelnen Themen unter sich aufteilen sollen. Was mir gut gefallen hat, ist dass sich durch Ina Knoblochs Teil eine Saga „Ina und der Hai“ zieht. Diese war interessant zu verfolgen, auch wenn sie teilweise der Kreativen Schöpfung der Autorin entsprungen ist. Der Schreibstil ist angenehm und nicht zu Oberlehrerhaft – zumindest Ina Knoblochs Teil. Bei Hannes Jaenicke wirkt es teilweise doch etwas so, als würde er den Finger erheben und der Leser hätte zu springen.

Unterm Strich hat mir dieses Sachbuch gut gefallen. Ich habe viel Neues gelernt, vor allem in Bezug auf vergangene Umweltkatastrophen. Da mir aber diese Wiederholungen auf den Keks gingen, vergebe ich „nur“ drei von fünf Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 31.12.2019

Eine neue Art zu Reisen

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Das Smartphone ist unser täglicher Begleiter geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass eine neue Art zu reisen in den Fokus rückt: Digital Detox! Ein paar Neugierige machen sich auf zu einer einsamen ...

Das Smartphone ist unser täglicher Begleiter geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass eine neue Art zu reisen in den Fokus rückt: Digital Detox! Ein paar Neugierige machen sich auf zu einer einsamen Berghütte auf dem Watzmann, ohne Smartphone, ohne Laptop. Nur sie, der Schnee, die Einsamkeit und ein Psychopath! Und schon sind sie einer weniger.

Endlich wieder ein eigenständiger Strobel! Nach der Max Bischoff-Reihe habe mich schon riesig auf den neune Einzelband gefreut. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Dieser Thriller ist spannend zu lesen, keine Frage, aber so richtig mitreißen konnte er mich nicht. Von Arno Strobel bin ich anderes gewohnt. Die Idee hinter der Geschichte ist nett und was Neues. Allerdings hing die Umsetzung etwas. Irgendwie waren die Charaktere etwas anstrengend. Verständlicherweise herrscht irgendwann eine Stimmung in der jeder Jeden verdächtigt. Allerdings hätte man dies etwas anders darstellen können. Diese Anfeindungen kommen teilweise sehr nervig beim Leser an, so dass die Spannung etwas verloren geht.

Der Schreibstil ist, wie gewohnt, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die knapp 360 Seiten fliegen nur so an einem vorbei! So muss es bei einem Thriller ja auch sein. Wäre die Spannung nun noch atemraubender gewesen, wäre ich begeistert, so bin ich letztendlich zufrieden und wurde gut unterhalten. Ein Aufstieg in diese Berghütte hätte mir allerdings mehr den Atem geraubt als die Geschichte. Dabei hatte es ja total spannend angefangen, der Prolog hatte mir definitiv die Luft abgeschnürt. Dennoch tappte ich bis kurz vor Schluss im Dunkeln, wer denn nur der Psychopath auf der Berghütte ist. Auch wenn gegen Ende wohl alle einen Therapeuten brauchen.

Da mich dieser Thriller sehr gut unterhalten hat, es spannend war, ich aber nicht komplett gefesselt wurde vergebe ich vier von fünf Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2019

Nette Geschichte

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Holly hat vor sieben Jahren ihren Mann verloren. Gerry starb an einem Hirntumor. Zum Abschied hinterließ er ihr Briefe. Diese halfen ihr bei der Trauerbewältigung. Nun sechs Jahre später hat sie zurück ...

Holly hat vor sieben Jahren ihren Mann verloren. Gerry starb an einem Hirntumor. Zum Abschied hinterließ er ihr Briefe. Diese halfen ihr bei der Trauerbewältigung. Nun sechs Jahre später hat sie zurück ins Leben gefunden und hilft anderen, die ihren Hinterbliebenen einen Trost hinterlassen wollen.

Bei diesem Roman handelt es sich um die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Roman P.S. ich liebe dich. Ich habe diesen nicht gelesen, dennoch kam ich mit der Fortsetzung gut klar. Die Grundidee von P.S. ich liebe dich, kennt wohl jeder. Einiges aus diesem Buch wird in der Fortsetzung wieder aufgegriffen.

Holly ist zurück im Leben und hilft nun todkranken Menschen dabei ihren Liebsten etwas von ihnen zu hinterlassen. Irgendwie wirkt dieser Roman auf mich so, als hätte Cecelia Ahern noch unbedingt ein weiteres Buch zu diesem Besteller herausbringen wollen. Die Geschichte ist nett, aber so überzeugend ist sie dann doch nicht mehr. Und nötig war er auch nicht. Zumindest nicht, um Hollys Geschichte weiterzuerzählen. Als eigenständiger Roman fehlte ihm etwas der Pfiff und das Besondere.

Holly als Charaktere fand ich sympathisch. Die Menschen aus dem P.S. ich liebe dich-Club fand ich sehr anstrengend, um nicht zu sagen, dass sie sehr unverschämt sind. Sie klauen regelrecht Gerrys Idee mit den Briefen. Irgendwie ist das doch unsympathisch. Sich diese Idee unter den Nagel zu reißen.

Dieser Roman konnte mich leider nicht berühren oder fesseln, dennoch war es eine nette Geschichte. Der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch ließ sich flüssig lesen.

Ich vergebe zwei von fünf Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere