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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Spannend mit vielen Wendungen

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Luisa Menkhoff erkennt auf einem Vermisstenplakat eine Frau von früher. Es sind keine guten Erinnerungen. Luisa und Nicole waren gemeinsam in einer Hütte gefangen. Entführt von einem Psychologen, der gleichzeitig ...

Luisa Menkhoff erkennt auf einem Vermisstenplakat eine Frau von früher. Es sind keine guten Erinnerungen. Luisa und Nicole waren gemeinsam in einer Hütte gefangen. Entführt von einem Psychologen, der gleichzeitig ein Psychopath ist.
Luisa meldet sich bei der Polizei und bietet ihre Unterstützung bei der Suche nach Nicole an. Für den Leser beginnt ein hin und her mit Verdächtigen und Möglichkeiten, was passiert sein könnte. Was das angeht war es somit bis zum Schluss spannend. Die Auflösung folgt, wie es sein soll, am Ende. Für meinen Geschmack dann doch etwas arg schnell und Hauruck.

Luisa hat ein fulminantes Gedächtnis. Sie ist in der Lage vergangene Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Sie erinnert sich an alles. Jedes Wort, das gesprochen wurde, wie es dort aussah, auch Gerüche kann sie reproduzieren.

Es war ein gelungener Auftakt Turnier einer neuen Reihe mit Ramin Brunner jedoch Luisa Menkhoff an seiner Seite. Auf der Suche nach der Lösung von Cold Cases. Es war spannend und ich habe gern Zeit mit den sympathischen und gut ausgearbeiteten Charakteren verbracht. Ich vergebe viereinhalb von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine etwas längere Wanderung – Was für ein Abenteuer

7 Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail
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Das Buch hat mir gut gefallen. Es war sehr interessant Björn und Annikas Abenteuer so nah mitzuerleben. Das Buch ist so realistisch und authentisch geschrieben, dass es sich las wie ein Film. Ich habe ...

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war sehr interessant Björn und Annikas Abenteuer so nah mitzuerleben. Das Buch ist so realistisch und authentisch geschrieben, dass es sich las wie ein Film. Ich habe beim Lesen die Wandergruppe und die Landschaften vor mir gesehen. Zum Glück hatte man beim Lesen nicht das Gefühl selbst zu laufen. Ich denke, sonst wären mir die Füße abgefallen. Ich laufe gern und viel, aber so eine lange Wanderung und so eine lange Zeit am Stück mit maximal zwei Tagen Pause dazwischen, löst bei mir großen Respekt aus. Ich gehe davon aus, dass ich es nicht durchziehen könnte. Und damit: Hut ab vor Björn und Annika, dass sie das geschafft haben.
Sehr gut hat mir gefallen, dass sie ihre Erfahrungen nicht schönreden. Sondern auch zugeben, dass es sau anstrengend war, dass sie an sich und der Tour gezweifelt haben, dass man sich auch in die Haare bekommt und so weiter und so weiter. Interessant fand ich, wie sie das logistisch gemacht haben und sich immer wieder Pakete geschickt haben.

Ich hatte Spaß daran Teil dieses Abenteuer auf dem Pacific Crest Trail sein zu dürfen und habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgejubelt. Ich vergebe fünf von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Musik und Freiheit

Die Sterne von St. Pauli – Zwei Frauen, die Musik und der Beat der Freiheit
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Abby ist Fotografin und trauert gerade noch ihrer verstorbenen Liebe hinterher. Sofia ist frisch aus Ostberlin nach Hamburg geflüchtet. Beide jungen Frauen leben nun zusammen und näher sich langsam an. ...

Abby ist Fotografin und trauert gerade noch ihrer verstorbenen Liebe hinterher. Sofia ist frisch aus Ostberlin nach Hamburg geflüchtet. Beide jungen Frauen leben nun zusammen und näher sich langsam an. Sie sind an sich grundverschieden, doch durch ihre gemeinsame Leidenschaft die Musik finden sie immer mehr zusammen.

Die Charaktere waren mir sympathisch und ich fand sie gut ausgearbeitet. Ihr Handeln war nachvollziehbar. Aber irgendwie passierte mir zu wenig. Es hätte gern noch mehr Handlung sein können. Und irgendwie fehlte mir aber das Flair der 60er. Immer wieder dachte ich, ich befinde mich in der Gegenwart. Dann kam wieder etwas und ach ja stimmt, wir sind ja in den 60ern. Und es hätte etwas mehr Kiez sein können.

Was mich tatsächlich stark gestört hat, waren die vielen Schreibfehler im Text. Und ich hätte am Ende gern noch eine ausführlichere Erklärung für die Hintergründe bzw. die Vorlage gehabt. Denn so komplett erfunden scheint Abby ja nicht zu sein.

Mich konnte dieser Roman nicht mitziehen und auch nicht so ganz überzeugen. Es gab noch viel Potential das nicht genutzt wurde. Deshalb vergebe ich zweieinhalb von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Was geschah vor 30 Jahren?

Fünf Fremde
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Neuwerk, 1995. Eine Hamburger Klasse ist im Schullandheim auf der Insel. Alles wie so oft. Doch in der letzten Nacht verschwinden zwei der Kinder. Was ist passiert? Wo sind Isa und Janosch? 30 Jahre später ...

Neuwerk, 1995. Eine Hamburger Klasse ist im Schullandheim auf der Insel. Alles wie so oft. Doch in der letzten Nacht verschwinden zwei der Kinder. Was ist passiert? Wo sind Isa und Janosch? 30 Jahre später vergeben such zufällig oder nicht einige der damals anwesenden wieder auf die Insel. Und die Erinnerungen kommen zurück. Wird nun die ganze Wahrheit ans Licht kommen?

Mir hat dieser Krimi gut gefallen. Es war spannend. Die Haupthandlung spielt in der Gegenwart, doch immer wieder kehren wir in die Vergangenheit zurück. Am Ende fügt sich alles wunderbar zusammen. Ich wurde komplett überrascht. Mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet. Ich tappte die gesamte Zeit über im Dunkeln.
Die Charaktere waren mir sympathisch und eingängig. Auch ihre Handlungen waren nachvollziehbar. Die Stimmung und Umgebung hat Romy Fölck wieder einmal sehr gut eingefangen, sodass ich das Gefühl hatte auf der Insel zu sein. Tatsächlich habe ich jetzt richtig Lust auch mal auf Neuwerk zu fahren. Klingt herrlich ruhig!

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und habe es beinahe in einem Rutsch weggelassen. Ich vergebe vier von fünf Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Konnte mich leider nicht packen

Herrliche Zeiten - Dem Himmel so nah
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Es geht weiter mit den drei Familien Biermann, Paxton und Escoffier. In diesem Band steht nun die nächste Generation im Vordergrund, die wir im ersten Band als Kinder kennen lernen durften. Interessant ...

Es geht weiter mit den drei Familien Biermann, Paxton und Escoffier. In diesem Band steht nun die nächste Generation im Vordergrund, die wir im ersten Band als Kinder kennen lernen durften. Interessant wie sie mittlerweile miteinander verwoben/verheiratet sind. Teilweise fragt man sich, ob das noch richtig ist oder zu weit geht.

Mir hat der erste Band besser gefallen. Im zweiten Teil hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung und die Protagonisten im Kreis drehen. Man hätte es auch deutlich kürzer fassen können. Wirklich was passiert ist eigentlich nicht.

Was mich etwas gestört hat war, dass reinweiß die Namen verwechselt wurden. Es war eh schon schwierig sich alle Namen zu merken, da auch viele ähnlich sind. Aber stellenweise war klar, dass da gerade der falsche Name steht.

Da ich gar nicht in das Buch gefunden habe, vergebe ich nur zwei von fünf Sterne.

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