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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2019

Dem Abgrund so nah

Dem Abgrund so nah
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Nach einem schweren Schicksalsschlag verlässt Danny mit seiner Familie Amerika und zieht nach Deutschland, in die Heimat seiner Mutter. Statt dem erhofften Neuanfang wird es jedoch leider immer schlimmer. ...

Nach einem schweren Schicksalsschlag verlässt Danny mit seiner Familie Amerika und zieht nach Deutschland, in die Heimat seiner Mutter. Statt dem erhofften Neuanfang wird es jedoch leider immer schlimmer. Dannys Mutter scheint zunehmend verrückt zu werden und sein Vater ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Jeden Freitag kommt sein Vater nach der Kneipentour in Dannys Zimmer und zwingt ihn, Dinge zu tun, die keinem Kind jemals widerfahren sollten. Dannys Albtraum will einfach kein Ende nehmen, dabei wünscht er sich nichts mehr, als das, was selbstverständlich sein sollte ... die Liebe seiner Eltern.

Dem Abgrund so nah, ist der zweite Band der Danny Trilogie von der Autorin Jessica Koch. In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um eine Fortsetzung, sondern der zweite Band liegt zeitlich deutlich vor dem ersten. Nachdem Jessica Koch in dem Horizont so nah, ihre gemeinsame Geschichte mit Danny erzählt, geht es in diesem Band um Dannys Kindheit. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Das Buch steckt voller Emotionen und hat mich, wie bereits der erste Band, sehr aufgewühlt zurückgelassen. So gerne würde man in das Geschehene eingreifen und Danny irgendwie helfen. Es ist erschreckend, wie wenig Menschen solche Situationen überhaupt bemerken, geschweige denn eingreifen. Dannys Geschichte hat mich sehr berührt und für viele Tränen gesorgt. Danke liebe Jessica, dass du Dannys Geschichte mit uns teilst. Ich muss unbedingt den dritten Band bald lesen. Natürlich bekommt auch dieser Band 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Die letzte Witwe

Die letzte Witwe
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Eigentlich wollten Sara und Will einen ruhigen Tag bei Saras Familie verbringen, doch in der Nähe kommt es zu zwei gewaltigen Explosionen. Die beiden machen sich sofort auf den Weg, um zu helfen. Unterwegs ...

Eigentlich wollten Sara und Will einen ruhigen Tag bei Saras Familie verbringen, doch in der Nähe kommt es zu zwei gewaltigen Explosionen. Die beiden machen sich sofort auf den Weg, um zu helfen. Unterwegs sehen sie allerdings zuerst einen Auffahrunfall und zögern nicht, sich um die Verletzten zu kümmern. Doch irgendwas stimmt bei diesem Unfall ganz und gar nicht. Zu spät erkennen die beiden, dass sie mitten in die Fänge einer Neonazi Gruppierung geraten sind. Will kann nur hilflos mitansehen, wie Sara verschleppt wird. Jetzt muss Will alles riskieren, um Sara zu retten und die Gruppierung zu stoppen.

Die letzte Witwe wurde von der Autorin Karin Slaughter geschrieben und ist im Harper Collins Verlag erschienen. Dieser Band ist mittlerweile der 7. der Georgia Reihe. Ich habe bislang alle Bände der Reihe gelesen und denke auch, dass man die ersten 6 Bände vorher gelesen haben sollte. Die einzelnen Fälle sind zwar in jedem Band abgeschlossen aber das Privatleben um Will Trent und Sara Linton entwickelt sich ständig weiter. Die meisten Charaktere habe ich im Laufe der Zeit sehr ins Herz geschlossen und finde es toll ihre weitere Entwicklung mit zu verfolgen. Man kann sich mittlerweile gut in sie hineinversetzen und leidet mit ihnen. Ich liebe diese Reihe, genau wie vorher die Grant County Reihe aus der wir Wills Freundin Sara Linton kennen. Dieser Band ist für Ermittler Will Trent sehr persönlich, denn seine Freundin Sara wird entführt. Der Thriller entwickelt sich rasant. Die Spannung wird gut aufgebaut und steigert sich im Verlauf der Geschichte weiter. In diesem Band hat die Autorin die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt, was bei den jeweiligen Charakteren zur gleichen Zeit passiert. Anfangs war ich etwas skeptisch, immer wieder die Geschehnisse der gleichen Uhrzeit aus den unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen aber ich muss sagen, das hat das ganze nur umso spannender gemacht. Das Buch fesselt einen und es ist kaum möglich, es aus der Hand zu legen. Der Schreibstil ist wie immer leicht und flüssig zu lesen. Für alle Fans der Reihe natürlich ein absolutes muss. Ich bin begeistert und gebe die vollen 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.07.2019

Jagd auf die Bestie

Jagd auf die Bestie
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Detective Robert Hunter arbeitet bei der UV Einheit des LAPD. In seiner Laufbahn hat er die schlimmsten Killer gejagt und verhaftet. Doch sein bislang schlimmster Fall, war der seines ehemaligen Studienkollegen ...

Detective Robert Hunter arbeitet bei der UV Einheit des LAPD. In seiner Laufbahn hat er die schlimmsten Killer gejagt und verhaftet. Doch sein bislang schlimmster Fall, war der seines ehemaligen Studienkollegen Lucien Folter, der bis zu seiner Festnahme über 100 Menschen auf brutalste Art und Weise ermordet hat. Nun ist Lucien aus dem Gefängnis entkommen und hinterlässt eine Spur aus Blut und Leichen. Sein Ziel ist es, Rache an Hunter zu nehmen. Wird ihm dies gelingen oder schaffen es Hunter und sein Team, Lucien zu stoppen, ehe dieser weiter morden kann.


Jagd auf die Bestie ist der 10. Band der Hunter und Garcia Reihe von Chris Carter. Erschienen ist das Buch im Ullstein Verlag. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und fesselnd, so wie ich das bei den Thrillern von Chris Carter gewohnt bin. Die Kapitel sind angenehm kurz. Eigentlich können die Bände dieser Reihe auch unabhängig voneinander gelesen werden. Bei diesem Band empfiehlt es sich jedoch, wenigstens den 6. Band zu kennen, denn dieser baut darauf auf. Der Täter war, wie bereits im 6. Band auch hier schon zu Beginn bekannt. Lucien Folter, der schlimmste Serienkiller in Hunters Laufbahn und sein ehemaliger Zimmergenosse auf der Uni, ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und will an Hunter Rache üben. Dieser Fall ist bislang Hunters persönlichster. Chris Carter hat uns mal wieder gute Einblicke in die Abgründe der menschlichen Psyche gegeben. Die Spannung wurde gut aufgebaut und es wurde nicht an grausamen Szenen gespart, die einem den Magen umdrehen. Für meinen Geschmack wieder ein gelungener Thriller, den man gelesen haben muss. Natürlich 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Im Jahr 1946 bringt ein Flugzeugträger „Bräute“ von Australien nach England. Unter ihnen befindet sich die Krankenschwester Frances. Sie ist gemeinsam mit drei weiteren Frauen in einer Koje untergebracht. ...

Im Jahr 1946 bringt ein Flugzeugträger „Bräute“ von Australien nach England. Unter ihnen befindet sich die Krankenschwester Frances. Sie ist gemeinsam mit drei weiteren Frauen in einer Koje untergebracht. Während die anderen viel von sich erzählen, bleibt Frances eher verschlossen. Zu groß ist ihre Angst, dass jemand von ihrer Vergangenheit erfährt, vor der sie einfach nur fliehen will. In dem Marinesoldaten Henry Nicols, der jede Nacht vor ihrer Koje wache steht, scheint Frances einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Doch wie es der Zufall so will, scheint Frances ihre Vergangenheit selbst auf hoher See einzuholen.

Über uns der Himmel, unter uns das Meer wurde von der Autorin Jojo Moyes geschrieben. Erschienen ist der Roman im Rowohlt Verlag. Erzählt wird die Geschichte von unterschiedlichen Personen, die alle Passagiere auf dem Flugzeugträger Victoria sind, der viele Frauen von Australien nach England zu ihren Ehemännern bringen soll. Der Schreibstil liest sich soweit sehr angenehm. Leider war die Geschichte teilweise langatmig und hat nur so vor sich hingeplätschert. Ich habe mit den Charakteren nicht wirklich mitfühlen können. Das hemmte schon sehr das lesen. Vielleicht lag es daran, dass es nicht nur einen Protagonisten gab, der im Mittelpunkt der Geschichte stand, sondern gleich mehrere. Lt. Klappentext scheint Frances ja die Protagonistin gewesen zu sein, das habe ich während des Lesens jedoch nicht so empfunden. Das Buch war ganz ok, begeistern konnte es mich jedoch nicht. Ein ganzes halbes Jahr konnte mich da weitaus mehr überzeugen. Von mir leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Das falsche Kind

Das falsche Kind
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Sasha und Mark versuchen schon seit Jahren, ein Baby zu bekommen. Nach zwei Fehlgeburten scheint es nun endlich mit ihrem Wunschkind zu klappen. Im 8 Monat muss das Baby allerdings per Notkaiserschnitt ...

Sasha und Mark versuchen schon seit Jahren, ein Baby zu bekommen. Nach zwei Fehlgeburten scheint es nun endlich mit ihrem Wunschkind zu klappen. Im 8 Monat muss das Baby allerdings per Notkaiserschnitt geholt werden. Als Sasha aus der Narkose erwacht, will sie sofort zu ihrem Baby. Sie ist überrascht, dass ihr Baby laut der Krankenschwester ein Junge ist. Als Sasha ihr Baby das erste Mal sieht, ist sie sich sicher, dass das nicht ihr Baby ist. Doch niemand will ihr glauben, nicht mal ihr Mann Mark. Sasha setzt trotz aller Hindernissen alles daran, ihr Kind zu finden.

Das falsche Kind wurde von der Autorin Susi Fox geschrieben. Erschienen ist der Thriller im Bastei Lübbe Verlag. Der Schreibstil liest sich flüssig und fesselnd. Erzählt wird die Geschichte in der Gegenwart von Sasha, einige Kapitel werden in der Vergangenheit von Mark erzählt. Diese Geschichte beschreibt den Albtraum einer jeden Mutter. Man erwacht aus der Narkose und ist sich sicher, dass das Kind nicht das eigene ist. Ich habe gesehen, dass dieses Buch einige nicht positive Bewertungen bekommen hat, kann dies aber für mich nicht nachvollziehen. Mich hat dieses Buch von der ersten Seite an gefesselt und mich bis zum Schluss nicht losgelassen. Ich habe mit Sasha mitgelitten. Von mir gibt es daher 5 Sterne.