Wohlfühlbuch
Die Katze, die unsere Bücher retteteInhaltsangabe: Nanami Kosaki kann wegen ihrer chronischen Asthmaerkrankung nachmittags keinen Sport machen oder sich mit Freunden treffen. So verbringt sie die Nachmittage in der Bibliothek und liest sich ...
Inhaltsangabe: Nanami Kosaki kann wegen ihrer chronischen Asthmaerkrankung nachmittags keinen Sport machen oder sich mit Freunden treffen. So verbringt sie die Nachmittage in der Bibliothek und liest sich in fremde Welten. Eines Tages bemerkt Nanami, dass nach und nach die Geschichten aus den Regalen verschwinden.Was für ein Mensch muss man sein, um Bücher zu klauen? Nanami entdeckt einen verdächtigen Mann und nimmt die Verfolgung auf. Doch ein Asthmaanfall wirft sie zurück, und der Mann verschwindet. Alles, was zurückbleibt, ist ein mysteriöses Licht. Was hat das zu bedeuten? Zum Glück gibt es die Katze Tiger und Rintarō, die Nanami bei der Rettung der Bücher unterstützen.
Cover: Das Cover passt an sich sehr gut zur Geschichte. Ich kann mir Nanami richtig gut in der Bibliothek vorstellen. Schade finde ich nur, das die Katze auf dem Cover nicht zur rotgetigerten Tabby-Katze im Buch passt. Ansonsten ein schönes beruhigendes Cover.
Charaktere: Nanami Kosaki ist für ihre jungen Jahre ein sehr starkes Mädchen. Ihre Liebe zu Büchern und Literatur ist mehr als spürbar beim Lesen. Ich habe sehr gern ihren Weg begleitet und ihre Entwicklung mit erstaunen beobachtet.
Story: Die Geschichte ist unabhängig von Band 1 zu lesen. Wer den Vorgänger gelesen hat, weiß bereits was ihn in etwa erwartet. Sosuke Natsukawa vereint die Liebe zur Literatur und zu Büchern. Er zeigt auf, welche Fähigkeiten und Stärken in den Geschichten stecken, wie Bücher uns seit Jahrhunderten begleiten, prägen und beeinflussen können.
Nanami's Abenteuer in der Bücherwelt waren anders als erwartet. Gut gefallen hat mir, das es keine Wiederholung von Band 1 war sondern eine komplett eigene Storyentwicklung hatte. So konnte man ein komplett neues Abenteuer mit der Tabby-Katze Tiger erleben. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich konnte es kaum der Hand legen.
Die Spannung steigert sich nach den ersten Kapiteln und wird von kurzen, ruhigeren Momenten aufgelockert. Das Ende war ein toller Abschluss für dieses Buch.
Alles in allem ein gelungenes Buch, das mich unterhalten und auch emotional berührt hat. Man kann sich sehr gut in Nanami hineinversetzen und richtig mitfühlen. Ich habe gelacht, hätte aber auch gern mal Umarmungen verteilt.
Fazit: Die Kombination aus starker Hauptfigur, Literatur und Katzen hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Es ist ein Wohlfühlbuch, das ich nur empfehlen kann.