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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2026

Spannung, Atmosphäre und ganz viel Provencegefühl

Nachtschwarzes Avignon
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„Nachtschwarzes Avignon“ ist für mich wieder ein absolut gelungener Provencekrimi von Ralf Nestmeyer. Schon das Cover ist einfach spitzenklasse – atmosphärisch, stilvoll und perfekt passend zur Geschichte. ...

„Nachtschwarzes Avignon“ ist für mich wieder ein absolut gelungener Provencekrimi von Ralf Nestmeyer. Schon das Cover ist einfach spitzenklasse – atmosphärisch, stilvoll und perfekt passend zur Geschichte. Mir gefällt es mega. Dafür gibt es locker 10 Feensternchen ✨✨✨

Der Krimi selbst ist sehr spannend geschrieben und hat mich schnell gepackt. Besonders die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet. Man kann sich die Personen wunderbar vorstellen und fiebert mit ihnen mit. Vor allem Capitaine Malbec finde ich wieder sehr interessant. Auch sein Privatleben bleibt spannend, und irgendwie scheint er persönlich einfach nicht wirklich voranzukommen – genau das macht ihn aber so menschlich und authentisch.

Dieses Mal steht der eigentliche Kriminalfall noch stärker im Vordergrund, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt mehrere tolle Highlights im Buch und besonders zum Schluss zieht die Spannung noch einmal richtig an.

Sehr schön fand ich außerdem die kleinen kulinarischen und regionalen Einblicke. Auf Seite 86/87 wird die Daube erwähnt beziehungsweise skizziert – da hätte ich mir hinten im Buch direkt noch passende Rezepte gewünscht. Das würde den Provence- und Lokalkolorit für mich noch perfekter machen. Ein paar zusätzliche französische Wörter hätten mir ebenfalls gefallen – ich hätte sie problemlos verstanden und mag genau dieses französische Flair sehr.

Lesezeichenfees Fazit

Ein super toller Provencekrimi mit Spannung, starken Charakteren und viel Atmosphäre. Ralf Nestmeyer schafft es wieder, Avignon lebendig werden zu lassen. Wer Frankreichkrimis liebt, sollte unbedingt zugreifen. Für mich ein echtes Highlight mit ganz viel Provencegefühl!

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Schön geschrieben, aber für mich leider zu wenig Spannung

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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Mit „Vega Varg – Das Schweigen der Insel“ hat Åsa Hellberg einen eher ruhigen skandinavischen Krimi geschrieben, der an die schwedische Westküste zwischen Schweden und Norwegen führt. Besonders positiv ...



Mit „Vega Varg – Das Schweigen der Insel“ hat Åsa Hellberg einen eher ruhigen skandinavischen Krimi geschrieben, der an die schwedische Westküste zwischen Schweden und Norwegen führt. Besonders positiv aufgefallen ist mir sofort das wunderschöne Cover vom Heyne Verlag – das hat direkt Lust aufs Lesen gemacht. 😊📚

Die Geschichte rund um den Mord auf Südkoster und die Verbindung zu Vegas Vergangenheit klang für mich eigentlich sehr interessant. Leider konnte mich der Krimi insgesamt aber nicht ganz überzeugen. Viele Figuren blieben für mich recht blass und manche Charaktere wirkten eher wie kurze „Durchgangsfiguren“, ohne wirklich Tiefe zu bekommen. Besonders Vegas Kinder hätte ich mir deutlich greifbarer gewünscht.

Dazu kam das ständige Hin und Her zwischen Norwegen und Schweden, wodurch bei mir nicht immer richtig Spannung aufkam. Auch der Lokalkolorit hätte für meinen Geschmack stärker ausgearbeitet sein dürfen. Gerade bei skandinavischen Krimis mag ich diese besondere Atmosphäre eigentlich sehr.

Weniger Spannung war also vorhanden, dafür gefiel mir der Schreibstil von Åsa Hellberg wirklich gut. Das Buch ließ sich angenehm lesen und ich war nach 4 Abenden damit durch. Trotzdem haben mich die Wallander-Krimis persönlich deutlich mehr gepackt.

Lesezeichenfess Fazit:
Ein solide geschriebener Krimi mit schöner Grundidee und tollem Cover, der mich emotional aber leider nicht ganz erreichen konnte. Wer eher ruhige skandinavische Krimis mag, könnte hier trotzdem Gefallen daran finden. 😊

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Veröffentlicht am 16.05.2026

🌟 Schönes Familienbuch mit vielen Ideen – aber nicht nur von Helene Fischer allein gemacht

HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern
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Das große Vorlesebuch von Helene Fischer ist liebevoll gestaltet und bietet viele verschiedene Inhalte für Familien mit kleineren Kindern. Enthalten sind Vorlesegeschichten, Kinderlieder mit Noten, Bastelideen, ...


Das große Vorlesebuch von Helene Fischer ist liebevoll gestaltet und bietet viele verschiedene Inhalte für Familien mit kleineren Kindern. Enthalten sind Vorlesegeschichten, Kinderlieder mit Noten, Bastelideen, Mitmach-Anregungen und sogar kleine Rezepte für gemeinsame Familienzeit.

Besonders schön ist die abwechslungsreiche Mischung aus Geschichten, Musik und kreativen Ideen. Die Illustrationen sind kindgerecht und freundlich gestaltet und passen sehr gut zum Konzept des Buches.

Auch das Bonusmaterial über den integrierten NFC-Chip ist eine nette Idee. Wenn NFC am Handy aktiviert ist, bekommt man Zugriff auf zusätzliche Inhalte wie gesungene Kinderlieder von Helene Fischer, weitere Geschichten und Lösungen der letzten Seiten. Allerdings wird das im Buch selbst kaum erklärt. Erst auf der heruntergeladenen Seite findet man Hinweise dazu. Außerdem kann man die Inhalte nicht einfach dauerhaft geöffnet lassen, wenn man das Handy wieder vom Buch entfernt – das war anfangs etwas verwirrend.

Was man außerdem erwähnen sollte: Das Buch wurde nicht einfach „allein von Helene Fischer“ geschrieben, sondern es steckt ein ganzes Team dahinter. Genannt werden ausdrücklich die Co-Autorin Svea Bronke sowie die Illustratoren Heike Vogel, Anna Karina Birkenstock und Mathias Weber. Das sollte man fairerweise erwähnen, denn gerade die Geschichten, Illustrationen und Ideen wirken wie eine echte Gemeinschaftsarbeit.

Lesezeichenfees Fazit:
Ein schön gemachtes Familienbuch mit vielen unterschiedlichen Ideen zum Vorlesen, Mitsingen und Mitmachen. Das Bonusmaterial ist eine moderne Ergänzung, die allerdings besser erklärt werden könnte. Insgesamt liebevoll gestaltet, auch wenn klar wird, dass hinter dem Projekt ein größeres Team steht.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Spannender Paderbornkrimi mit starkem Ermittler und kleinen Längen

Paderquellen ─ Bär ermittelt
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Mit „Paderquellen – Bär ermittelt“ liefert Dirk Möller einen atmosphärischen Paderbornkrimi rund um Naturschutz, Bürgerproteste und ein verborgenes kriminelles Netzwerk. Als der bekannte Aktivist Tobias ...


Mit „Paderquellen – Bär ermittelt“ liefert Dirk Möller einen atmosphärischen Paderbornkrimi rund um Naturschutz, Bürgerproteste und ein verborgenes kriminelles Netzwerk. Als der bekannte Aktivist Tobias Keller während des Libori-Festes tot an den Paderquellen aufgefunden wird, übernimmt der neue Ermittler Max Bär gemeinsam mit einer jungen Kommissarin den Fall. Schnell wird klar, dass hinter dem Mord mehr steckt als nur der Streit um den Nationalpark im Eggegebirge.

Der Krimi hat mir insgesamt sehr gut gefallen und war über weite Strecken richtig spannend. Besonders Max Bär ist ein interessanter Ermittler: verschlossen, unbequem und hartnäckig. Er verbeißt sich in den Fall und gibt nicht auf, auch wenn er damit aneckt. Die Dynamik mit der jungen Kollegin funktioniert ebenfalls gut.

Positiv fand ich außerdem das Lokalkolorit. Einige Orte in Paderborn habe ich direkt wiedererkannt, was dem Ganzen zusätzliche Atmosphäre verleiht. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig.

Ein kleines Problem hatte das Buch für mich allerdings im Mittelteil. So etwa ab Seite 200 zieht sich die Handlung etwas und verliert kurzzeitig an Spannung. Dafür gibt es später wieder ein wirklich starkes, seitenlanges Highlight, das mich komplett gepackt hat.

Das Ende kam mir dann allerdings etwas zu abrupt. Statt eines sehr kurzen Epilogs hätte ich mir noch ein paar zusätzliche Seiten gewünscht, um manche Entwicklungen runder abzuschließen.

Trotz kleiner Schwächen ein lesenswerter Regionalkrimi mit einem starken Ermittler und spannendem Thema. 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Bayerischer Cosy‑Crime mit Witz, Tempo und einem echten Knaller am Schluss

Knödelmord im Sperrbezirk
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Knödelmord im Sperrbezirk von Coco Eberhardt ist ein herrlich verrückter Bayern‑Cosy‑Crime, der sofort Spaß macht. Der Schreibstil ist flott, humorvoll und voller Charme – genau die richtige Mischung ...


Knödelmord im Sperrbezirk von Coco Eberhardt ist ein herrlich verrückter Bayern‑Cosy‑Crime, der sofort Spaß macht. Der Schreibstil ist flott, humorvoll und voller Charme – genau die richtige Mischung aus Leichtigkeit, Spannung und schrägen Einfällen. Immer wieder passieren total abgefahrene Dinge, die perfekt in dieses überdrehte Setting passen und den Roman angenehm locker halten.

Besonders gelungen sind die authentischen, coolen Charaktere. Sie wirken lebendig, haben Ecken und Kanten und tragen viel zum Humor und zur Atmosphäre bei. Man merkt, dass hier jemand mit Freude an Charakterentwicklung schreibt. Selbst Nebenfiguren bleiben im Kopf.

Das Bayern‑Flair ist ein echtes Highlight: Dialekt, Atmosphäre, Schauplätze – alles wirkt lebendig, ohne übertrieben zu sein. Dazu kommt ein Cover, das nicht nur schön aussieht, sondern auch perfekt zum Buch passt und den Ton der Geschichte wunderbar einfängt.

Der Kriminalfall läuft angenehm nebenher und taucht immer wieder auf, ohne den humorvollen Grundton zu stören. Die Kommissarin Dünnbiert ist zwar offiziell zuständig, hat aber erstaunlich wenig zu tun – was dem Buch eher einen zusätzlichen humorvollen Touch verleiht. Und am Ende wartet noch ein richtiger Hammer, der die Geschichte mit Schwung abschließt.

Lesezeichenfees Fazit:
Ein witziger, atmosphärischer und sehr unterhaltsamer Bayern‑Cosy‑Crime mit coolen Figuren, viel Lokalkolorit und einem Finale, das man so nicht kommen sieht. Perfekt für alle, die leichte Krimis mit Humor mögen.

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