Detective Max Wolfe und seine Kollegen finden elf tote, erfrorene Frauen, in einem LKW, mitten in London. Eine Frau stirbt dann noch im Krankenhaus und ...
Tony Parsons In eisiger Nacht Bastei Lübbe 2017
Detective Max Wolfe und seine Kollegen finden elf tote, erfrorene Frauen, in einem LKW, mitten in London. Eine Frau stirbt dann noch im Krankenhaus und eine andere ist flüchtig.
Also um es vorweg zu nehmen, „In eisiger Nacht“ ist Band 4 einer Serie. Das hätte ich nicht gedacht, weil da Menschen sterben, die sicher schon in den ersten 3 Bänden vorkamen und das mag ich nicht in einer Serie, von daher werde ich nicht weiter lesen. Das hat schon Inspektor Jury von Martha Grimes für mich „gekillt“.
Trotz allem es ist spannend, hat sehr viele Gefühle und man erfährt viel über Menschenhandel und Dünkirchen.
Das Cover ist eine 2 Plus. Es gefällt mir sehr gut, aber es fehlt etwas. Vielleicht, weil es irgendwie zu idyllisch ist. Der Titel passt jedoch sehr gut, finde ich.
Der Schreibstil ist gut, alles ist fein gezeichnet. Die Charaktere sind gut getroffen. Die Chefin von Wolfe mag ich jedoch gar nicht, weil sie einige in den sichereren Tod schickt. Ohne Rücksicht auf Verluste von MENSCHEN, auch wenn die bei der Polizei angestellt sind.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eigentlich ein sehr gut geschriebenes Buch, mit einem schönen Cover. Aber wenn sympathische Charaktere sterben, die/der sicher schon in den Vorgängerbüchern beschrieben sind, dann ist das halt keine Serie für mich. 4 Sterne.
Frau Maier fährt in Urlaub, weil ihre „Freundin“ Elfriede die gewonnene Wohlfühlreise nicht antreten kann. Wellnessurlaub in der Steiermark, das klingt doch toll, vor allem wenn der Hotelchef spurlos verschwunden ...
Frau Maier fährt in Urlaub, weil ihre „Freundin“ Elfriede die gewonnene Wohlfühlreise nicht antreten kann. Wellnessurlaub in der Steiermark, das klingt doch toll, vor allem wenn der Hotelchef spurlos verschwunden ist. Daher ist Frau Maier dann doch ganz begeistert und lässt sich für den Urlaub sogar ein Smartphone aufschwatzen.
Das Cover gefällt mir – wie immer – sehr gut. Ich mag die Serie eigentlich. Doch dieses Mal habe ich einige Kritikpunkte: Zunächst gibt es zwischen den Kapiteln zu viele leere Seiten, vor allem, weil die Seiten nicht so vollgeschrieben sind, wie bei anderen Büchern und es „nur“ 279 Seiten sind. Und dazu der Preis von 13,90 Euro. Das wäre mir zu teuer, wenn ich das Buch hätte kaufen müssen. Ich habe es glücklicherweise in der Lovelybooks Leserunde gewonnen. Ich beschwere mich nur über die Seitenzahl, wenn Inhalt und Buch nicht so spannend und „gedehnt“ (leere Seiten) sind. In den Vorgängerbüchern, gibt es hinten bis zu 6 leere Blätter (Vorder- und Rückseite). Wobei diese Krimis alle länger sind.
Zudem ist es eine Serie mit Katze, da ist ja schließlich Frau Maiers Katze auf dem Cover. Doch Frau Maier fährt ohne Katze in die Ferien. Es gibt dann auch 3 Bilder von ihrem Freund, der ihr das Handy besorgt hat, von der Katze. Und zwischendurch besucht sie ein roter Kater, der ab und zu ins Wellnesshotel kommt. Das ist mir – persönlich – schlichtweg zu wenig, für einen Katzenkrimi, Cosy Crime oder Wohlfühlkrimi.
Der Krimi ist auch leider zu durchschaubar. So wusste ich von Anfang an, wer die Bösen sind und wer nicht. Und auch wenn es sich mit den Gutscheinen nicht aufgeklärt hat, irgendwie denke ich trotzdem, dass sie von dem „Herrn Detektiv“ stammen. Warum auch immer. Vom Hotel selbst, finde ich das irgendwie seltsam, das passt nicht. Er ist ja auch ein „Verehrer“ von Frau Maier.
Im Übrigen, fand eigentlich der ganze Krimi IM Hotel statt, wenn man die Zugfahrt und das Eingangsgeplänkel außer Acht lässt. Denn das wird ja alles sozusagen „rückerzählt“. Das ist nicht der erste Krimi, der nur im Hotel stattfindet. Shining von Steven King und Rauhnacht von Klüpfl und Kobr fanden ja auch „nur im Hotel“ statt.
Es war zu durchsichtig in allen Punkten. Ich möchte jetzt nicht spoilern.
Was ich extrem schade fand. Es gibt eigentlich auch nur Hotellokalkolorit (Kürbiskernöl), auch wenn es 3 oder 4 Bilder von ihrem See zuhause gab.
Mir gefiel einfach Teil 4: Frau Maier wirbelt viel Staub auf, viel besser. So dass ich mir Teil 1 bis 3 besorgt habe, die ich jetzt auch lesen werde. Allerdings waren die Charaktere so gut gezeichnet, dass nichts im Schatten lag. Vorhersehbar. Was die Spannung drastisch gemildert hat.
Es war nichts mehr besonderes, zumal die Charaktere (Katze, Freundin, Freund) nur noch am Rande erwähnt wurden und nicht wirklich ersetzt worden sind. Toll wäre noch gewesen, wenn Frau Maier Emina mit nach Hause genommen hätte. Das wäre ein Highlight gewesen. Wo sie doch selber Zimmer vermietet und auch nicht jünger wird. Und dort gibt’s sicher auch Hotels, wo sie hätte arbeiten können.
Das mit dem Bücherschrank zum Abschluss hat mir aber doch noch gefallen. Ich tausche da auch immer Bücher aus. Dieses Vergnügen hat man ja mit Ebooks nicht mehr. Daher bevorzuge ich immer das Print.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Frau Maier hat leider drastisch nachgelassen. Dennoch 3,5 Sterne und ich warte Mal auf den nächsten Band.
Anouk, die nachts auf Reisen geht, vom Ars Edtionsverlag habe ich bei Vorablesen gewonnen. Ich „studiere“ momentan Kinderbücher. Anouk erlebt nachts – in ihren Träumen – Abenteuer. Bei den Indianern, Piraten, ...
Anouk, die nachts auf Reisen geht, vom Ars Edtionsverlag habe ich bei Vorablesen gewonnen. Ich „studiere“ momentan Kinderbücher. Anouk erlebt nachts – in ihren Träumen – Abenteuer. Bei den Indianern, Piraten, Rittern, Eskimos, auf dem Bauernhof, auf der Bühne und im Zirkus.
Es geht um Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft manchmal auch ums Zähneputzen. Ein sehr schönes Buch mit einem tollen Cover und wunderschönen Bildern von Joelle Tourlonias.
Die Geschichten zeigen allerdings noch etwas, dass die Eltern zu wenig ihren Kindern zuhören. Sie haben keine Zeit für sie. Jedes Mal wenn Anouk von ihrer „Traumgeschichte“ erzählen will, haben die Eltern keine Zeit und glauben ihr nicht. Einzig die Oma. Irgendwie, wie im realen Leben. Dabei hat Anouk immer „Andenken“ von ihren erlebten Abenteuern.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr schönes Buch. Das Cover ist so toll. Es gefällt mir so gut, dass ich es behalten werde. Eine neue Sammelleidenschaft. So ein Buch möchte ich auch gerne schreiben und veröffentlichen. Das würde mir gefallen. Kann man als Rezentin ein größeres Kompliment machen? Ich glaube nein! 10 Feensternchen von mir.
Irmgard Rosina Bauer Muttl auf Reisen Books on Demand 2021
Es geht um die Hippie-Szene in Andalusien, als Backpackerin auf Bali, auf Ahnenbesuch in Siebenbürgen, Türkei auf eigene Faust und ein unterbrochenes ...
Irmgard Rosina Bauer Muttl auf Reisen Books on Demand 2021
Es geht um die Hippie-Szene in Andalusien, als Backpackerin auf Bali, auf Ahnenbesuch in Siebenbürgen, Türkei auf eigene Faust und ein unterbrochenes Südfrankreichabenteuer.
Dem Leser werden sehr unterhaltsame, spannende, kurzweilige Geschichten aus 5 Ländern präsentiert. Auch das schwierige loslösen von ihren Kindern „kommt irgendwie zu Tage“. Am Ende wird dann die Frage offen gelassen, ob das auch wirklich so war, wie es die Autorin auf 112 Seiten beschrieben hat.
Das Cover finde ich sehr einfach, aber total passend dazu, eine eins mit Sternchen.
Was ich zu diesem Werk noch sagen wollte: Das Buch wurde liebevoll von der Autorin selbst verschickt, mit einem lütten Päckchen Gummibärchen und einer schönen Widmung mit Unterschrift. DAS ist der Unterschied zu den Verlagen und mir gefällt so etwas sehr gut. So etwas ist noch „persönlich“.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein nettes kleines Büchlein, das man unterwegs im Zug lesen könnte, ohne groß aufzufallen und an dem man nicht schwer zu tragen hätte. Unterhaltsam, teilweise spannend, sehr interessant und einfach schön. 4,5 Sterne.
Bei Lesejury habe ich mich auf den Hörbuchdownload von Tote brauchen kein Shampoo beworben, weil ich den Titel und das Cover einfach toll fand. Zu dem fällt unser Allgäu Urlaub dieses Jahr aus und da dachte ...
Bei Lesejury habe ich mich auf den Hörbuchdownload von Tote brauchen kein Shampoo beworben, weil ich den Titel und das Cover einfach toll fand. Zu dem fällt unser Allgäu Urlaub dieses Jahr aus und da dachte ich, so ein Cosy Crime würde da doch gut passen.
Sarah Liu, die „Vorleserin“ des Hörbuchs hat eine angenehme Stimme. Allerdings würde ich sie eher für Hörbücher von Angelika Schwarzhuber, Gabriele Diechler oder Tessa Hennig zuordnen.
Das Cover find ich einfach klasse und wäre wunderschön, passt aber nicht wirklich zum Buchinhalt. Eine 1. Der Text passt nicht so gut dazu. Weil ich dadurch dachte, das Hörbuch passt in mein Beuteschema. Es ist nicht wirklich ein Allgäu-Krimi, das Cover sagt mir: Cosy Crime.
Zum Thema Lokalkolorit wurde ich sehr enttäuscht. Eigentlich wurde nur Lindau erwähnt, so dass man das Dörfle dem Westallgäu zuordnen könnte. Aber vielleicht hätte die Autorin kein „fiktives Örtchen“ nehmen sollen, denn so konnte ich mir den Ort nicht wirklich vorstellen, nur die Eigenheiten der Bewohner, die unbedingt ne Dauerwelle wollen. Da hätte ich mir mehr Beschreibung gewünscht. Irgendwo habe ich gelesen, dass es 3 Teile werden sollen. Da könnte man dann noch beim ebook eine Zeichnung dazu tun, wie der Ort aussehen könnte und eine Extra-Beschreibung im Hörbuch, damit man sich das vorstellen kann. So hätte das fast überall sein können. Genau genommen hätte die Autorin das auch bei Köln ansiedeln und da das Date stattfinden lassen können.
Die Einleitung mit Katze und Opfer gefiel mir sehr gut und ich hoffte, dass es so weiter geht. Leider waren die Katzenauftritte so dünn gesät, dass man ebenso drauf hätte verzichten können. Was ich sehr schade fand. Der Schreibstil der Autorin finde ich eigentlich sehr gut.
Das große Problem war, dass die Einleitung super war. Dann wurde man ein paar Tage zurückgeworfen und 2/3 des Hörbuchs war „vorher“. Ca. 2 Stunden waren nur mit den Eigenheiten des Dorfes und Luisa reserviert. Bis dann endlich mal etwas Spannung hätte kommen können. Dann wurde der Krimi in 1/3 abgehandelt und das nicht wirklich plausibel. Es war nicht wirklich spannend.
Das Date mit dem Kommissar hat mir auch nicht so gut gefallen. Vor allem er hätte sagen sollen, er müsse dienstlich weg und er hätte gleich sagen können, wann er anruft oder so, dass sie sich wieder treffen können.
Jetzt komm ich dazu, dass das ganze sehr durchsichtig war – für mich. Denn ich wusste sofort, wer der Kommissar ist. (Und warum musste er noch mal weg??) Und wer das Opfer und wer der Täter ist.
Die Charaktere fand ich leider seltsam blass und nicht mal mit Luisa oder ihrer Hilfe im Friseursalon konnte ich mich „anfreunden“. Und die anderen Charaktere hätten auch gar nicht da sein müssen. Einzig die Neugierige und wäre das Hörbuch die ersten 2 Drittel kürzer, wäre diese Protagonistin besser herausgekommen.
Mir ist immer noch ein Rätsel, warum der Sohn und seine Freundin sich so merkwürdig aufspielten, denn ich hatte sie zu keiner Zeit als Täter im Visier.
Ich erwartete auch einen Cosy Crime, selbst wenn da Allgäu Krimi stand, aber dann hätte ich wenigstens schmunzeln müssen, wenn schon nicht lachen.
Das Ebook kostet 3,99 Euro und der Hörbuchdownload kostet 1,99 Euro. Das ist ein Pluspunkt dieses Werkes. Wobei ich weder das eine noch das andere dafür ausgeben würde. Ich habe nur nicht verstanden, warum das Ebook teurer ist, als der Hörbuchdownload.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es gibt sicher Leser, denen so was gefällt. Eine Bewertung ist schwierig für mich, dennoch muss ich mich entscheiden. Das ganze nennt man wohl: Wohlfühlkrimi, aber ich hab mich nicht wohlgefühlt: zu wenig Katze, zu wenig lustig, nicht spannend und viiiiiiiiiiel zu wenig Lokalkolorit. Das Ganze ist ausbaufähig (guter Schreibstil) und der Preis wäre annehmbar und die Sprecherin gut, daher bewerte ich mit 2 bis 3 Sternen und KEINER Empfehlung.