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Veröffentlicht am 21.11.2019

Spannendes Finale

Die Seiten der Welt
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Gebundene Ausgabe: 523 Seiten
Verlag: FISCHER FJB (10. März 2016)
ISBN-13: 978-3841402264
Preis: 19,99 €
auch als E-Book erhältlich

Spannendes Finale

Inhalt:
Das Sanktuarium ist zerstört, aber es droht ...

Gebundene Ausgabe: 523 Seiten
Verlag: FISCHER FJB (10. März 2016)
ISBN-13: 978-3841402264
Preis: 19,99 €
auch als E-Book erhältlich

Spannendes Finale

Inhalt:
Das Sanktuarium ist zerstört, aber es droht neue Gefahr. Die Ideen sind dabei, die Refugien zu zerstören. Furia Faerfax muss aus den Nachtrefugien entkommen, um die Welt der Bibliomantik zu retten. Isis kämpft gegen ihre Absolonsucht, die sie fast das Leben kostet. Und Jonathan Marsh und Rachelle Himmel treiben ihre Intrigen voran.

Meine Meinung:
Dies ist der 3. und letzte Band der Seiten der Welt-Trilogie. Es ist unbedingt notwendig, die ersten beiden Bänden vorher zu lesen, da die Handlung fortlaufend aufgebaut ist. Kai Meyers bildhafter Schreibstil setzt von der ersten Seite an das Kopfkino in Gang und gibt einem das Gefühl, die Geschichte mittendrin mit zu erleben.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich, dass es kaum echte Rückblicke auf das bereits Erzählte gibt, sodass mir anfangs viele Details fehlten, um sauber in die Handlung eintauchen zu können. Erst nach und nach kamen die meisten Erinnerungen dann wieder hoch bzw. wurden doch einige Ereignisse noch erwähnt.

Mit dem „Blutbuch“ hat Kai Meyer einen gelungenen und fulminanten Abschluss dieser Trilogie geschaffen. Wie schon bei den Vorgängern ist das Tempo hoch, die Anzahl an Personen groß und die Überraschungen, die die Büchermagie bietet, wirklich toll. Wer die ersten beiden Bände gelesen hat, sollte sich auch den Abschlussband nicht entgehen lassen, denn hier werden alle Erzählstränge zusammengeführt und es wird erst ein runde Geschichte daraus, die an fantasievollen Elementen, Bücherliebe und Vielschichtigkeit kaum zu übertreffen ist.

Die Trilogie:
Die Seiten der Welt
Die Seiten der Welt - Nachtland
Die Seiten der Welt - Blutbuch

★★★★☆

Veröffentlicht am 19.11.2019

Solider Thriller, aber auch nicht besser als viele andere

Draussen
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover (19. November 2019)
ISBN-13: 978-3550081811
Preis: 19,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Solider Thriller, aber auch nicht besser ...

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover (19. November 2019)
ISBN-13: 978-3550081811
Preis: 19,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Solider Thriller, aber auch nicht besser als viele andere

Inhalt:
Die siebzehnjährige Cayenne und ihr fünfzehnjähriger Bruder Joshua leben außerhalb der Gesellschaft. Stephan, ihr Beschützer und Ersatzvater, zwingt sie dazu, weil sie in Gefahr sind. Für Joshua ist das ein einziges Abenteuer. Er stellt sich mit Leib und Seele dem harten Überlebenstraining, das Stephan den beiden in den Wäldern Brandenburgs angedeihen lässt. Doch Cayenne bekommt immer mehr Zweifel, ob an dieser Geschichte von der Gefahr überhaupt etwas dran ist. Denn Stephan macht ein großes Geheimnis darum.

Meine Meinung:
Den meisten Lesern wird das Autorenduo Klüpfel/Kobr von den Kluftinger-Krimis her bekannt sein. Damit haben sie einen Riesenerfolg - zu Recht. Einen wie den Kluftinger gibt es nicht noch einmal. Und das ist für mich die Krux bei diesem Versuch, einmal etwas anderes zu schreiben: Thriller gibt es wie Sand am Meer, und hier reiht sich nun auch „Draußen“ ein, ein solider Thriller, der sich aber nicht groß von anderen soliden Thrillern unterscheidet. Gute Unterhaltung, an die ich aber sicher schon in wenigen Wochen keinen Gedanken mehr verschwenden werde.

Interessant ist das Setting in der Prepper-Szene mit einem Touch von Endzeit-Atmosphäre, denn das wurde noch nicht so oft in Romanen verarbeitet.

Erzählt wird in drei Handlungssträngen, von denen zwei in der Gegenwart spielen. Da wäre zum einen die Handlung um Cayenne, Joshua und Stephan, zum anderen geht es um politische Ränke, in deren Mittelpunkt Jürgen Wagner steht, ein recht gewissenlos erscheinender Mann, der Erfolg gewohnt ist und das gerne auf Kosten anderer. Der dritte Erzählstrang besteht aus Tagebucheinträgen eines Fremdenlegionärs.

Auch wenn Stephan gegenüber den Kindern nichts Genaues über sein Motiv herauslässt, kann man sich als Leser schon bald einiges zusammenreimen und bestimmte Zusammenhänge erahnen, wenn auch bei Weitem nicht alles. Am Ende laufen natürlich alle Fäden zusammen und die ganze Geschichte kommt ans Licht. Was in der Vergangenheit geschehen ist, wirkt auf mich ein wenig an den Haaren herbeigezogen, wenn auch nicht ganz unrealistisch. Und auch im weiteren Verlauf konnte ich nicht alle vor allem von Stephans Verhaltensweisen nachvollziehen. Seine ewige Geheimniskrämerei ging mir schon ein bisschen auf die Nerven, sodass ich fast gesagt hätte: „Dann behalt’s doch für dich, ich will’s jetzt gar nicht mehr wissen.“ Aber natürlich habe ich trotzdem weitergelesen, es war ja auch spannend und gut geschrieben.


Veröffentlicht am 17.11.2019

Ein bisschen zu konfus

Das Ungeheuer von Florenz
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Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Diogenes Verlag (30. Oktober 1998)
ISBN-13: 978-3257230970
Originaltitel: The Monster of Florence
Übersetzung: Silvia Morawetz
Preis: 11.90 €
auch als E-Book erhältlich

Ein ...

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Diogenes Verlag (30. Oktober 1998)
ISBN-13: 978-3257230970
Originaltitel: The Monster of Florence
Übersetzung: Silvia Morawetz
Preis: 11.90 €
auch als E-Book erhältlich

Ein bisschen zu konfus

Inhalt:
Maresciallo Guarnaccia wird einer Sonderkommission zugeteilt, die sich mit alten Fällen befassen soll. Es geht um eine Serie von acht Doppelmorden zwischen 1968 und 1985, für die ein Verdächtiger gefunden wurde. Ausgerechnet Simonetti, mit dem Guarnaccia so gar nicht kann, leitet die Untersuchung. Und dann ist auch noch Teresa mit den Kindern über Weihnachten nach Sizilien gefahren. Der Maresciallo kommt sich ziemlich verloren vor …

Meine Meinung:
Auch den 10. Band der Reihe kann man gut ohne Vorkenntnisse lesen, auch wenn auf manch einen vorhergehenden Fall hingewiesen wird. Von Bedeutung ist dies aber nicht.

Acht Doppelmorde und dann noch die ganze Nebenhandlung - mir war es etwas zu viel des Guten. So viele Namen, Verdächtige, Zeugen, Opfer, Angehörige - irgendwann habe ich wohl alles durcheinander geworfen. Die Handlungssprünge erleichtern das Dranbleiben auch nicht gerade.

Für mich hat auch die Spannung gelitten, da Guarnaccia seitenweise, ja bergeweise Untersuchungsergebnisse von früher lesen muss, was oftmals eine eher trockene Angelegenheit ist. Dazu kommen viele Wiederholungen, immer wieder werden mit den Zeugen oder Kollegen dieselben Sachverhalte durchgekaut.

Trotzdem war es ganz interessant, wie Magdalen Nabb diese acht Doppelmorde an jungen Liebespaaren, die auf wahren Begebenheiten beruhen, literarisch aufbereitet hat. Wie üblich kann Guarnaccia mit seiner behäbigen Geduld und Menschenkenntnis punkten.

Die Guarnaccia-Reihe:
1. Tod eines Engländers
2. Tod eines Holländers
3. Tod im Frühling
4. Tod im Herbst
5. Tod in Florenz
6. Tod einer Verrückten
7. Tod einer Queen
8. Tod im Palazzo
9. Geburtstag in Florenz
10. Das Ungeheuer von Florenz
11. Alta moda
12. Nachtblüten
13. Eine Japanerin in Florenz
14. Vita nuova

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 17.11.2019

Weder spannend noch lustig

Der Tod macht keine Schneeballschlacht
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Format: Hörbuch-Download
Spieldauer: 5 Stunden und 14 Minuten
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Lübbe Audio (13. November 2018)
ASIN: B07JQC9SP9

Weder spannend noch lustig

Inhalt:
Sofia führt den Campingplatz ...

Format: Hörbuch-Download
Spieldauer: 5 Stunden und 14 Minuten
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Lübbe Audio (13. November 2018)
ASIN: B07JQC9SP9

Weder spannend noch lustig

Inhalt:
Sofia führt den Campingplatz in Hirschlingen zusammen mit Evelyn. Eigentlich möchte Sofia im Winter nur ihre Ruhe haben, aber Evelyn hat die Dauercamper eingeladen, obwohl der Campingplatz gar nicht für das Wintercampen bereit ist. So bevölkert eine bunt gemischte Gruppe den Platz und echauffiert sich über einen Mann, der auf der anderen Seite des Sees wild campt. Als Sofia schließlich über eine Leiche stolpert, ist die Aufregung auf dem Campingplatz groß …

Meine Meinung:
Das war eindeutig nicht mein Fall! Es fängt noch ganz interessant an, entpuppt sich aber mit jedem Kapitel als immer belangloser. Als Krimi kann man das nicht mit gutem Gewissen bezeichnen, denn die versprochenen „jede Menge Leichen, Mörder und Ganoven“ tauchen bis zum Ende nicht auf. Dafür bekommt man jede Menge Beschreibung einer Winterlandschaft, Gejammer der Leute über alles Mögliche und eine Protagonistin, die recht naiv wirkt. Bei der gefühlt 35. Erwähnung der kaputten Schrankenanlage habe ich nur noch das Ende herbeigesehnt.

Auch die Sprecherin konnte es für mich nicht rausreißen. Ihre Stimme war mir durchgehend zu weinerlich und damit zu nervig, obwohl sie sich bemüht, den Figuren etwas Eigenes zu verleihen.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 14.11.2019

Habe mich durchgequält

Feennacht
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E-Book
Verlag: Sieben-Verlag (20. April 2012)
ISBN: 9783864430596

Habe mich durchgequält

Inhalt:
Leila ist eine Hüterin. Ihre Aufgabe ist es, magische Wesen aus einer anderen Welt in dieser Welt zu vernichten. ...

E-Book
Verlag: Sieben-Verlag (20. April 2012)
ISBN: 9783864430596

Habe mich durchgequält

Inhalt:
Leila ist eine Hüterin. Ihre Aufgabe ist es, magische Wesen aus einer anderen Welt in dieser Welt zu vernichten. Doch es droht Gefahr: Die Fee Vanora ist dabei, aus dem Kristallsplitter zu entkommen, in den sie vor Jahren verbannt wurde. Und sie wird Leila töten, wenn sie Gelegenheit dazu bekommt. Allein kann Leila nichts gegen Vanora ausrichten. So tut sie sich mit Luthias zusammen, der aber sein eigenes Päckchen zu tragen hat …

Meine Meinung:
Ganz ehrlich: Ich habe mich von Seite zu Seite gequält, immer in der Hoffnung, dass es doch noch besser wird. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt - aber sie stirbt.

Es fängt schon an mit dem Schreibstil. Dieser wirkt manchmal hölzern, manchmal gekünstelt, aber selten einfach echt und gut. Es gibt etliche kitschige Szenen, was so gar nicht mein Fall ist. Ein Spannungsbogen fehlt fast komplett. Die Geschichte plätschert mit vielen Wiederholungen vor sich hin. Die Handlung kommt nur mühsam voran. Ab der Mitte etwa war es mir schließlich total egal, wie die Geschichte ausgeht (vorhersehbar), denn die Protagonisten waren mir alles andere als sympathisch. Sie wirken trotzig, unreif und hinterlistig.

Der Fantasy-Anteil ist recht gering, über die Magie erfährt man kaum etwas. Leila macht irgendwann Fortschritte in der Kontrolle ihrer magischen Fähigkeiten, wobei nicht so wirklich klar wird, warum.

Der Romantik-Anteil ist da schon um einiges größer, für mich aber nicht nachvollziehbar. In einen Typen, der mich so übel behandelt, könnte ich mich nicht verlieben. Aber jedem das Seine.

★★☆☆☆