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Veröffentlicht am 13.03.2026

Rückwärts zählen mit dem Osterhasen

Da drüben sitzt ein Osterhas'
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„Da drüben sitzt ein Osterhas“ geschrieben vonHelga Fell und illustriert von Antje Bohnstedt ist ein fröhliches und buntes Bilderbuch perfekt für die Osterzeit oder die vorfreudige Zeit darauf. Die Geschichte ...

„Da drüben sitzt ein Osterhas“ geschrieben vonHelga Fell und illustriert von Antje Bohnstedt ist ein fröhliches und buntes Bilderbuch perfekt für die Osterzeit oder die vorfreudige Zeit darauf. Die Geschichte ist dabei relativ simple, auf elf Doppelseiten verteilt der Osterhase seine bemalten Eier an Mensch und Tier. Trainiert wird dabei das Rückwärts zählen, welches die Kinder durch die einfachen Reime auch gut mit sprechen können. Der Text lässt sich dabei bis auf zwei Stellen mühelos vorlesen und auch die farbenfrohen Illustrationen haben es uns angetan. Die Geschichte macht einfach Spaß! Einziger kleiner Kritikpunkt sind für mich lediglich die doch sehr einfach gehaltenen Reime. Etwa keines auf eines, oder Tier mit Vier . Wer sich daran aber nicht stört bekommt bei „Da drüben sitzt ein Osterhas“ genau was der Klappentext verspricht. Und auch das Ende ist wirklich richtig toll gemacht. Und so vergeben wir für das schöne Leseerlebnis gute 4 Sterne und eine Empfehlung für alle Kleinen und Großen Osterhasenfans.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Diese Geschichte geht am Ende für mich leider nicht auf

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Von der ersten Seite an hatte ich gewisse Schwierigkeiten mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ des Autoren Kristof Magnusson. Der langatmige, detailreiche und überaus abschweifende Schreibstil sorgte ...

Von der ersten Seite an hatte ich gewisse Schwierigkeiten mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ des Autoren Kristof Magnusson. Der langatmige, detailreiche und überaus abschweifende Schreibstil sorgte nämlich für einen gebremsten Lesefluss. Zum Glück konnte mich die Geschichte zumindest inhaltlich ansprechen. Gelungen ist auf jeden Fall die historische Atmosphäre, sowie politische und kulturelle Details. Abgesehen davon ist die Handlung ziemlich hanebüchen und reichlich übertrieben. Genau dieser Ausrichtung, schließt sich auch die Charakterzeichnung an. Sehr plakativ und oft ziemlich klischeehaft. Aber gut, das Buch möchte ja unterhalten und sorgt eben so für einen speziellen Humor. Gerade durch die skurrilen Situationen, ist die Lektüre dann auch stellenweise ziemlich witzig. Allerdings verliert sich der Autor immer wieder in Belanglosigkeiten und legt auch keinen übermäßigen Wert auf Logik, oder einen roten Faden. Und mit seinem absurden und enttäuschend offenem Ende, verliert der gesamte Roman im Nachhinein. Schade, gerade der Mittelteil hat mir gut gefallen, danach wird es aber nicht nur absurd, sondern auch unglaubwürdig was die innere Logik der Charaktere und Geschichte betrifft. Und letztlich bleibt einfach sehr viel am Ende ungeklärt. Für mich war „Die Reise ans Ende der Geschichte“ leider kein Highlight. Deshalb gibt es von mir auch nur 3 Sterne und leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Geht unter die Haut

Letzter Akt
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Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber „Letzter Akt“ des Autoren Andreas Schäfer hat mich auf seine ganz eigene Art total gefangen genommen. Die Erzählung ist finde ich sehr intensiv und fängt besonders ...

Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber „Letzter Akt“ des Autoren Andreas Schäfer hat mich auf seine ganz eigene Art total gefangen genommen. Die Erzählung ist finde ich sehr intensiv und fängt besonders gut "das menschliche" Wesen ein. Auf nur wenigen Seiten wird fast eine ganze Lebensgeschichte erzählt und der Aufbau der Handlung ist dabei besonders interessant. Verankert in der Gegenwart gibt es immer nur kurze Rückblicke in die Vergangenheit. Zudem verbirgt sich zwischen den Seiten eine berührende und überaus authentische Liebesgeschichte, welche mich voll in ihren Bann zog. Der Schreibstil ist durchaus gewählt, feinsinnig aber trotzdem absolut flüssig lesbar. Wer also Romane mit nicht mehr ganz jungen Charakteren mag und auch an biografisch umwobenen Liebesgeschichten interessiert ist, ist hier genau richtig. Ich persönlich bin wirklich begeistert und vergebe deshalb gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Aufwühlend und ziemlich gehaltvoll

Tief
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In „Tief“ der Autorin Rebekka Moser geht es emotional, aber auch gesellschaftlich in die Tiefe. Der Thriller ist in mehrfacher Hinsicht nichts für schwache Nerven, sowohl was gewaltvolle Details betrifft, ...

In „Tief“ der Autorin Rebekka Moser geht es emotional, aber auch gesellschaftlich in die Tiefe. Der Thriller ist in mehrfacher Hinsicht nichts für schwache Nerven, sowohl was gewaltvolle Details betrifft, aber auch in Bezug auf den scharfen Blick zu Themen wie Einwanderung, Vorurteile und Extremismus. Ich muss zugeben, hin und wieder war mir die Handlung tatsächlich etwas zu überladen, den nicht jedes aktuelle politische Themen hätte meiner Meinung nach eingebaut werden müssen. Versteht mich nicht falsch, ich finde es großartig wie engagiert Autorin Rebekka Moser sich auch schwierigen Themen zuwendet. Etwas mehr Fokus hätte meiner Meinung nach nur für eine noch intensivere Geschichte gesorgt. Alles aber meckern auf hohem Niveau. Die Spannung ist wirklich durchgehend hoch und die Twists absolut unvorhersehbar. Auch der Schreibstil gefiel mir richtig gut und zieht die Leser:innen regelrecht mitten in die Geschehnisse. Ein etwas grummeliger aber doch liebenswerter Kommissar und authentische Polizeiarbeit runden das Leseerlebnis zudem ab. „Tief“ war mein erstes Buch der Reihe und wird bestimmt nicht das Letzte bleiben. Insgesamt vergebe ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Weniger Bewertung, mehr Fokus auf den eigenen Teller

Essen und essen lassen
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Warum meinen wir eigentlich andere Körper und das was Menschen essen ständig kommentieren und bewerten zu müssen? Diese und noch mehr spannende Fragen tauchen im Buch „Essen und essen lassen“ der Autorinnen ...

Warum meinen wir eigentlich andere Körper und das was Menschen essen ständig kommentieren und bewerten zu müssen? Diese und noch mehr spannende Fragen tauchen im Buch „Essen und essen lassen“ der Autorinnen Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp auf. Das Sachbuch beschäftigt sich auf eine wirklich interessante Weise mit dem Thema Ernährung und behält dabei hauptsächlich psychologische Effekte im Blick. Die einzelnen Kapiteln, drehen sich zwar um unterschiedliche Bereiche, letztlich geht es aber darum ein Bewusstsein für eigene Glaubenssätze und Bewertungen zu schaffen. Aber auch darum aufzuzeigen wie sich Diskriminierungen gegenseitig verstärken können. Durch Social Media, Fitnesswahn und ständig neuer Trends, ist es sicher nicht einfach ganz bei sich selbst zu bleiben. Nicht für jedes Problem, bieten die Autorinnen dabei eine Lösung. Aber allein durch mehr Selbstreflexion können wir uns und auch unseren Mitmenschen, das Leben deutlich leichter machen. Und auch politisch und gesamtgesellschaftlich sollte sich einiges ändern. Der Schreibstil ist durch die zwei verschiedenen Autorinnen, stellenweise etwas ungewöhnlich, gerade wenn in der Wir-Form geschrieben wird. Insgesamt liest sich der Text aber gut verständlich, keine Selbstverständlichkeit bei diesem komplexen Thema. Ich bin in die Lektüre ehrlich gesagt, ohne besondere Erwartungen gestartet und schließe das Buch nun informierter und durchaus zufrieden ab. Da mich die Umsetzung voll überzeugt hat vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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