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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2021

Schöne Liebesgeschichte für alle Bücherfreunde

Dein Herz in tausend Worten.
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„Dein Herz in tausend Worten“ ist ein richtig schöner Liebesroman der Autorin Judith Pinnow, welcher in Noting Hill in London spielt. Die Geschichte war wirklich wunderbar leicht und berührend und zählt ...

„Dein Herz in tausend Worten“ ist ein richtig schöner Liebesroman der Autorin Judith Pinnow, welcher in Noting Hill in London spielt. Die Geschichte war wirklich wunderbar leicht und berührend und zählt damit für mich auf jeden Fall zu den Feel-Good-Romanen. Der Schreibstil las sich, passend dazu, wunderbar leicht und sorgte so für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Allen Seiten merkte man die Liebe zu Bücher und zum Lesen an. Ein besondere Perspektive brachte dann auch noch Protagonist Will mit, welcher als Bestsellerautor wunderbar in die traumhafte Kulisse von Londons Szeneviertel passte. Auch die übrigen Protagonist:innen wuchsen mir, mit all ihren Besonderheiten, schnell ans Herz. Einziger Kritikpunkt waren für mich die vielen Zufälle, welche die Protagonisten immer wieder aufeinander treffen ließen. So wirkte die Geschichte ein Tick zu kitschig und durchaus etwas konstruiert. Besonders das Ende kann ich mir wirklich schwer in dieser Form in der Realität vorstellen. Allerdings hatte die Geschichte so etwas von einem modernen Märchen und hat beim Lesen für so manches Lächeln bei mir gesorgt. Mein Fazit: Bezaubernde Wohlfühlgeschichte für Zwischendurch, die gerne noch länger hätte sein dürfen!

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Veröffentlicht am 26.06.2021

Inhaltlich anders als erwartet, aber dennoch gelungen

Schicksal
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Mit großen Erwartungen bin ich in das neue Buch „Schicksal“ von Zeruya Shalev gestartet. So erhoffte ich mir vor allem einen neuen Blick auf den anhaltenden Nah-Ost-Konflikt, durch die Perspektive von ...

Mit großen Erwartungen bin ich in das neue Buch „Schicksal“ von Zeruya Shalev gestartet. So erhoffte ich mir vor allem einen neuen Blick auf den anhaltenden Nah-Ost-Konflikt, durch die Perspektive von Rachel, welche sich in jungen Jahren als Freiheitskämpferin für die Untergrundmiliz Lechi engagierte. Der Fokus des Buchs liegt aber ganz klar auf den Gefühlswelten der Protagonistinnen und deren inneren Kämpfen. Vor allem Ataras Entwicklung wird sehr ausführlich beschrieben, was zu einigen Längen führte. Die Handlungsorte Jerusalem und Haifa spielen dagegen kaum eine Rolle. Mit ihrer Sprache gelingt es der Autorin Situationen bildgewaltig zu beschreiben. Wie auch schon in ihren anderen Romanen, schweift sie allerdings auch immer wieder ab und lässt ihre Protagonistinnen sich in Gedanken verlieren. Ich brauche zuerst immer ein wenig um mich an diesen Stil zu gewöhnen, mag diesen mittlerweile aber recht gerne. So habe ich auch „Schicksal“ mit Vergnügen gelesen und mich so in völlig andere Gedanken- und Gefühlswelten mitnehmen lassen. Der Titel passt übrigens wirklich perfekt zur Handlung und könnte gar nicht treffender sein. Mein Fazit: Nicht nur für Fans spannend. Einen klassischen (Liebes-)Roman sollte man allerdings nicht erwarten.

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Veröffentlicht am 26.06.2021

Gelungene Mischung aus Familiendrama und Krimi

Von hier bis zum Anfang
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„Von hier bis zum Anfang“ von Chris Whitaker ist durch seine vielfältigen Perspektiven nicht nur einem Genre zuzuordnen. Bereits das Cover und die Gestaltung gefielen mir sehr gut. So lassen bereits die ...

„Von hier bis zum Anfang“ von Chris Whitaker ist durch seine vielfältigen Perspektiven nicht nur einem Genre zuzuordnen. Bereits das Cover und die Gestaltung gefielen mir sehr gut. So lassen bereits die aufziehenden Wolken auf dem Cover, eine tragische und düstere Geschichte erahnen. Vor allem im Erzählstrang des Polizisten Walk dreht sich dann auch alles um einen Mordfall und dessen Aufklärung. Besonders Nahe ging mir allerdings die Perspektive der 14-Jährigen Duchess, welche sich hingebungsvoll um ihren Bruder Robin kümmert. Alle Protagonist*innen wirkten lebensnah und blieben in ihren Entscheidungen authentisch. Die Geschichte wird dabei so intensiv und eindrücklich erzählt, das sie mich richtig fesseln konnte. Ein Pageturner war „Von hier bis zum Anfang“ für mich dennoch nicht, da es einfach viel Schweres gab und mir die Geschichte doch näher ging als gedacht. So musste ich das Buch immer wieder mal zur Seite legen. Am Schreibstil lag dies aber wirklich nicht, dieser gefiel mir ausgesprochen gut.
Mein Fazit: Eine Geschichte die unter die Haut geht und durch ihre Tiefe überzeugt. Gerne empfehle ich das Buch Allen, die starke Charaktere und tragische Geschichten mögen.

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Veröffentlicht am 20.06.2021

Ein neuer Blick auf das eigenen Leben

Was wir sehen, wenn wir lieben
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„Was wir sehen wenn wir lieben“ von Kristina Moninger, ist ein schöner Roman, mit einer richtig tiefgründigen Geschichte. Alles beginnt damit, dass die Protagonistin Teresa nach einem Sturz alle Erinnerungen ...

„Was wir sehen wenn wir lieben“ von Kristina Moninger, ist ein schöner Roman, mit einer richtig tiefgründigen Geschichte. Alles beginnt damit, dass die Protagonistin Teresa nach einem Sturz alle Erinnerungen der letzten 5 Jahre verliert. So schaut sie zunächst ziemlich ungläubig auf ihr „neues“ Leben, in welchem sie sich gar nicht mehr richtig Zuhause fühlt. Die Geschichte gefiel mir auch deshalb so gut, da sie nicht bei dem Unfall und seinen Auswirkungen verharrte, sondern einen vielfältigen Blick auf unterschiedliche Beziehungen und deren Wichtigkeit wirft. Auch die persönliche Entwicklung der Charakter sprach für sich. Der Schreibstil liest sich dazu noch leicht und auch der Humor der Charaktere sprach mich an. Das Buch überzeugte mich wirklich auf ganzer Linie und wird daher sicherlich nicht mein letztes Buch dieser Autorin bleiben. Mein Fazit: „Was wir sehen wenn wir lieben“ war eine kurzweilige und äußerst berührende Lektüre, welche ich gerne weiterempfehlen mag.

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Veröffentlicht am 16.06.2021

Dramatischer Thriller mit Gruselfaktor

Der Nachlass
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„Der Nachlass – Für Rache ist es nie zu spät“ des Autoren Jonas Winner, hat mich durch seine einzigartige Geschichte, positiv überrascht. Zu Beginn baut sich die Spannung erst nur langsam auf, dafür bleibt ...

„Der Nachlass – Für Rache ist es nie zu spät“ des Autoren Jonas Winner, hat mich durch seine einzigartige Geschichte, positiv überrascht. Zu Beginn baut sich die Spannung erst nur langsam auf, dafür bleibt reichlich Zeit alle Protagonist*innen näher kennenzulernen und auch die Beziehungen unter diesen zu ergründen. Ab etwa der Mitte des Buchs legt das Erzähltempo dann aber deutlich zu, so dass man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht. Zum Glück ist die Handlung so gar nicht vorhersehbar und konnte mich immer wieder überraschen. Rückblicke in die Vergangenheit sowie wechselnde Perspektiven, heizen dann noch zusätzlich die Spannung an. Der Schreibstil gefiel mir gut, da er für einen einwandfreien Lesefluss sorgte. Jonas Winner versteht es dazu meisterhaft eine gruselige, aber doch auch authentische Atmosphäre zu erzeugen. Stellenweise geht es außerdem blutig und auch durchaus grausam zu. Wer damit allerdings kein Problem hat, macht mit „Der Nachlass“ nichts falsch. So vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans!

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