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Veröffentlicht am 06.12.2025

Hat mich nicht überzeugt…

Das Dreizehnte Kind
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Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und die Gestaltung des Buches ist ein Traum. Auch die Grundidee mochte ich gern, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
Schon von Anfang an ...

Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht und die Gestaltung des Buches ist ein Traum. Auch die Grundidee mochte ich gern, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
Schon von Anfang an zog sich die Geschichte zu lange. An manchen Stellen wäre weniger mehr gewesen. Zudem benötigt die Story fast die Hälfte der Seiten, um zur im Klappentext beschriebenen Situation zu gelangen. Dadurch wirkte vieles vorhersehbar und wurde leider etwas langweilig.
Auch später konnte mich die Handlung nicht wirklich fesseln. Hazel erschien mir oft oberflächlich und entwickelte sich kaum weiter. Merrick, der Gott des Todes, wirkte für mich nicht wie der Bösewicht der Geschichte; er wird lediglich missverstanden und ist genauso wichtig für das Leben wie die anderen Götter. Er schien zudem einsam und sozial unbeholfen, lernt aber stetig dazu. Leo fand ich dagegen einfach nur nervig. Ja, er ist nervös und befindet sich in einer Ausnahmesituation, doch sein Gehabe ging mir gehörig auf die Nerven.
Fazit: Ich hatte große Lust auf die Geschichte, doch beim Lesen musste ich mich durch viele Seiten quälen und habe schließlich leider abgebrochen. Sehr schade. Von mir gibt es noch 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.12.2025

Eigentlich hatte ich etwas ganz anderes erwartet – und trotzdem hat mich das Buch absolut überzeugt!

In the Shadows we wait
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Alles beginnt zunächst recht harmlos. Xara möchte mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Und ja… sie erfährt definitiv mehr über ihre Herkunft, allerdings ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat.

Die ...

Alles beginnt zunächst recht harmlos. Xara möchte mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Und ja… sie erfährt definitiv mehr über ihre Herkunft, allerdings ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat.

Die Atmosphäre des Buches wechselt dabei gekonnt zwischen düster und gefährlich auf der Vampirseite und einem harmonischen Farmleben bei den Menschen. Gerade dieser starke Kontrast hat die Geschichte für mich zu einem echten Pageturner gemacht.

Der Klappentext führt allerdings ein wenig in die Irre. Nach dem Satz „… beide wollen sie für sich. Koste es, was es wolle.“ dachte ich, Juraj und Dorian stünden miteinander in Konkurrenz. In Band 1 handelt es sich jedoch eher um eine Reverse-Harem-Situation – ich bin gespannt, ob sich das in Band 2 noch ändern wird.

Besonders gefallen hat mir, dass ich die Geschichte zu keinem Moment vorhersehen konnte. Immer wieder werden wir auf falsche Fährten gelockt, Hinweise und Vermutungen entpuppen sich ständig als Irrweg. Ehrlich? Ich fand das großartig! Der Cliffhanger hat mich somit nämlich kalt erwischt und ich brauche Band 2 dringend!

Fazit: ein düsteres Vampirbuch mit antikem Flair und ganz viel Spice. Ich habe es geliebt und freue mich auf Band 2! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2025

Ich hatte etwas Probleme reinzukommen, doch dann hat es mich nicht mehr losgelassen!

Rabid
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Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit Seneca, doch nach und nach habe ich sie besser verstanden und mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Tyran hat mich von der ersten Sekunde an gepackt – es wurde schnell ...

Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit Seneca, doch nach und nach habe ich sie besser verstanden und mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Tyran hat mich von der ersten Sekunde an gepackt – es wurde schnell klar, dass in ihm mehr steckt, als der äußere Schein vermuten lässt. Das zog sich auch durch alle Nebencharaktere, das hat mir besonders gut gefallen.
Der Epilog hat mein blutendes Herz etwas geheilt. Wahrscheinlich habe auch ich eine brutale Seite in mir.
Der Spice war nachvollziehbar und gut platziert: Er dominiert die Story nicht, gehört aber einfach zu Werwolfs-Geschichten dazu und hat mir gefallen.
Es ist wie immer: Das brutalste Rudel der Welt kann auch einen weichen Kern haben. Und es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte.
Fazit: Wichtige Messages und ein Kampf ums Überleben – ich habe „Rabid“ nach anfänglichen Schwierigkeiten absolut verschlungen und freue mich schon auf einen reread. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle, die mutig in den dunklen Abgrund blicken und sich ihren Dämonen stellen möchten.

Veröffentlicht am 30.11.2025

Gute Ideen, aber die Geschichte wirkte noch etwas unausgereift

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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Dark Academia, magische Kräfte und eine Zwangsverbindung, bei der sich die beiden ständig zanken — klingt eigentlich nach dem perfekten Buch für mich. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht, ich ...

Dark Academia, magische Kräfte und eine Zwangsverbindung, bei der sich die beiden ständig zanken — klingt eigentlich nach dem perfekten Buch für mich. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht, ich kann aber nicht genau sagen, woran es lag. Viele Fäden der Geschichte wurden nie wieder aufgegriffen, was verwirrend wirkte.
Beispielsweise ist das Internat in vier Häuser unterteilt. Ab und zu erfährt man, wer in welchem Haus ist, doch das war es auch schon. Und das passierte an mehreren Stellen: Fäden wurden aufgenommen und liegen gelassen. Am Ende kamen viele Erklärungen aus dem Nichts, die für mich nicht nachvollziehbar waren.
Dafür fand ich die Liebesbeziehung aber ganz gut ausgearbeitet. Das konnte das Buch nur leider für mich nicht retten.
Fazit: Na ja, vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht war es einfach nicht mein Buch. Die Grundidee mochte ich, doch die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 29.11.2025

Brutal und verrückt – die Dark Forces

Your Knife, My Heart
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Ich bin im Dark-Romance-Bereich wirklich einiges gewohnt, aber dieses Buch hat mich mehrmals schockiert. Die Dark Forces bestehen aus Menschen, die von der Gesellschaft aufgegeben und aussortiert wurden. ...

Ich bin im Dark-Romance-Bereich wirklich einiges gewohnt, aber dieses Buch hat mich mehrmals schockiert. Die Dark Forces bestehen aus Menschen, die von der Gesellschaft aufgegeben und aussortiert wurden. Trotzdem gibt es eine gewisse Loyalität unter den Squads. Doch Cameron ist dabei das schwarze Schaf: begnadet und brutal, aber auch nicht Herr seines Kopfes oder seiner Handlungen – unberechenbar, sogar für ihn selbst. Und dann wird er an Emery gekettet. Ob das gutgeht? Das müsst ihr selbst lesen.

Ich mochte beide Protagonisten sehr gern. Emery verliert nie ihren Kampfgeist, und Camerons innerer Konflikt mit seinen Dämonen hat mich berührt. Beide sind tief verletzt und wissen es teilweise gar nicht. Doch gemeinsam fangen sie an zu heilen … auch wenn der Weg dahin nicht immer leicht oder schön ist.

Trotzdem gibt es auch etwas Kritik: Es kam ein paar Mal vor, dass Sätze abrupt endeten oder sich Tippfehler eingeschlichen haben. Das kann natürlich passieren, hat mich aber etwas aus den Szenen herausgerissen.

Fazit: Brutal und verrückt trifft es auf den Punkt. Der Cliffhanger hat mich mit offenem Mund zurückgelassen, und ich brauche bitte sofort Band 2! Aufgrund der kleinen Fehler, die aber leicht zu beheben wären, gibt es einen kleinen Abzug. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.