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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2021

Die Rechte von Menschen in einem digitalen Zeitalter

The Circle
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Mae ist unzufrieden mit ihrem Leben, doch dank ihrer Freundin Annie hat sie die Chance beruflich neu anzufangen. Sie wird beim Circle, dem größten und erfolgreichsten Internet Unternehmen der Welt, als ...

Mae ist unzufrieden mit ihrem Leben, doch dank ihrer Freundin Annie hat sie die Chance beruflich neu anzufangen. Sie wird beim Circle, dem größten und erfolgreichsten Internet Unternehmen der Welt, als Neuling anfangen. Der Campus ist beeindruckend und alle Mitarbeiter sehr freundlich und zuvorkommend. Alles scheint perfekt zu sein, doch langsam erfährt Mae, welches Ziel der Circle verfolgt. Wird sie ihm bei der Verwirklichung dieses Zieles helfen, oder den Circle aufhalten?


Das Buch war eine Pflichtlektüre für einen meiner Kurse, ich habe es demnach nicht ganz freiwillig gelesen. Dazu kam, dass ich nur von dem Film gehört hatte und nicht wusste, dass dieser auf einem Buch basiert. Am Anfang dachte ich, es handelt sich um eine interessante Thematik und würde bestimmt spannend sein. Leider war das Buch sehr langatmig geschrieben und jegliche Spannung blieb aus.

An und für sich finde ich die Idee des Buches sehr faszinierend. Wir fragen uns schließlich alle, wie die Zukunft durch technische Fortschritte geprägt wird. Der Innovationsteil des Buches hat mir deswegen mit am besten gefallen. Dave Eggers hat positive wie auch negative Aspekte in seine Veranschaulichung mit eingebaut und mich teilweise schockiert zurück gelassen.

The Circle regt definitiv zum Nachdenken an. Kann es so etwas wirklich geben? Wie weit ist seine „utopische Welt“ von der Gegenwart entfernt? Aber diese Stellen, in denen die Spannung leicht anstieg, waren selten.

Auch mit den Protagonisten wurde ich nicht wirklich warm. Mir waren vereinzelte Charaktere, anhand ihrer Sichtweisen sympathisch, mehr jedoch nicht. Zu Beginn teilte ich Maes Staunen, doch dann entfernten sich unsere Eindrücke immer mehr voneinander. Sie durchlebt eine sehr spezielle Entwicklung und geht in ihrem Job auf. Meiner Meinung verliert sie aus den Augen worauf es im Leben ankommt.

Das Buch hat bewirkt, dass ich meinen Umgang mit der Technik und dem Internet hinterfragt und verändert habe.
The Circle war kein schlechtes Buch, die Umsetzung der Idee, war nur nicht vollständig ausgereift. Dafür bietet es ein geeignetes Diskussionsthema, zwischen den Leuten, die es gelesen haben.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2021

Der Erfinder und seine Prinzessin

Midnight Chronicles - Blutmagie
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Cain ist eine mutige und starke Huntress. Zusammen mit ihrem Kampfpartner Jules geht sie auf die Jagd nach mystischen Kreaturen und beschützt die Menschen. Als sie aufgrund eines Regelverstoßes ausgerechnet ...

Cain ist eine mutige und starke Huntress. Zusammen mit ihrem Kampfpartner Jules geht sie auf die Jagd nach mystischen Kreaturen und beschützt die Menschen. Als sie aufgrund eines Regelverstoßes ausgerechnet mit ihrem ehemaligen Kampfpartner Warden Zeit verbringen muss und Jules plötzlich verschwindet, muss Cain sich entscheiden, ob sie weiterhin an ihrem guten Ruf festhält oder bereit ist, die Regeln erneut zu brechen.

Zuerst muss ich sagen, dass ich es ausdrücklich empfehle, die Midnight Chronicles Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen und nicht wie ich mit dem zweiten Buch anzufangen. Durch mein fehlendes Vorwissen, habe ich manche Inhalte von Blutmagie nicht vollständig verstanden und jetzt noch einige offene Fragen. Also lest erst Schattenblick und dann Blutmagie, wenn ihr alles verstehen wollt.

Dennoch muss ich sagen, dass sich Blutmagie als Einstieg in die Reihe geeignet hat. Ich bin problemlos und schnell in die Welt der Hunter eingetaucht und habe mich umgehend mit den Protagonisten angefreundet. Cain und Warden harmonieren perfekt miteinander und auch die Art und Weise wie ihre Geschichte erzählt wird, war gut durchdacht. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat während der ersten Kapitel der Aufklärung und Weckung der Neugier gedient. Zusätzlich gab es über das gesamte Buch verteilt Perspektivenwechsel, welche dazu beigetragen haben, die Protagonisten besser kennen zu lernen und die Handlungsabschnitte zu verstehen.

Die Nebencharaktere ergänzen die Geschichte und sorgen für Abwechslung und Spaß. Bei den meisten von ihnen, konnte ich nicht anders, als sie lieb zu gewinnen.

Der Schreibstil war leicht und detailliert, weswegen ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Wider meiner Erwartung habe ich, anhand des Schreibstils, nicht bemerkt, dass zwei Autorinnen an diesem Buch gearbeitet haben. Dafür aber, dass sie Edinburgh definitiv sehr mögen und bereits dort gewesen sind.
Die kreativen Aspekte dieses Buches haben mich beeindruckt und sind ohne Zweifel einzigartig.
Hinzufügend muss ich sagen, dass das Buch nicht zu idealistisch geprägt ist. Es gibt Szenen die uns als Leser eiskalt treffen und wiederum welche, die uns seufzen und träumen lassen.

Mein einziger Kritikpunkt ist die Vorhersehbarkeit mancher Handlungsabläufe. Vieles konnte ich mir denken, ehe es im Buch genannt wurde. Gegen Ende wurde ich dafür umso mehr überrascht und die Spannung stieg nochmal ordentlich an.

Blutmagie ist ein sehr gut geschriebenes, spannendes Fantasie Buch, das ich nur empfehlen kann.

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 25.01.2021

Göttin Kali im Kampf gegen Säure und Hormone

Verliebe dich nie in einen Rockstar (Die Rockstar-Reihe 1)
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Zoey ist eine vorbildliche Schülerin und auch außerschulisch sehr vernünftig. Ihr ruhiges Leben endet, als Alex aka Acid in ihre Klasse kommt. Riesenego und dumme Sprüche. Dazu kommt, dass ihm die Mädchen ...

Zoey ist eine vorbildliche Schülerin und auch außerschulisch sehr vernünftig. Ihr ruhiges Leben endet, als Alex aka Acid in ihre Klasse kommt. Riesenego und dumme Sprüche. Dazu kommt, dass ihm die Mädchen nur so hinterher rennen. Doch ausgerechnet Zoey ist die, an die er sich wendet um Mathenachhilfe zu erbitten. Ob das gut geht?

Ich kaufte mir das Buch, vor knapp einem Jahr aus einem Impuls heraus, da ich zu dieser Zeit viel darüber gehört hatte. An und für sich hat mir das Buch gefallen, insbesondere die kreativen Ideen der Autorin, wie das zitieren von Lyrics oder die kleinen Kapitelüberschriften. Dennoch konnte es mich nicht zu Hundertprozent überzeugen. Zu Beginn, um genauer zu sein die ersten 130 Seiten, habe ich nicht aufhören können zu lesen, doch danach wiederholte sich vieles und die Spannung lies nach. Dazu kommt, dass die Hauptprotagonistin ein chronisches Aggressionsproblem hat und für ihr Alter sehr unreif mit Konflikten und Problemen umgeht. Der Schreibstil im Allgemeinen war locker und humorvoll gestaltet und flüssig zu lesen. Die Nebencharaktere ergänzten die Hauptprotagonisten sehr schön und auch die Darstellung von Freundschaft ist gelungen. Gefallen hat mir auch die Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten. Beide sind an ihren Herausforderungen gewachsen und haben sich viel gegenseitig beigebracht. Leider wirkte diese Weiterentwicklung zum Teil oberflächlich. Kleidung beeinflusst zwar unser Auftreten und in gewisser Weise auch unser Selbstbewusstsein, aber nicht so stark wie in dem Buch dargestellt. Auf der einen Seite widerlegt die Autorin die Korrektheit von Klischees, bedient auf der anderen Seite jedoch selbst welche. Diese Widersprüchlichkeit sorgte dafür, dass ich die Story weniger ernst nehmen konnte. Dennoch empfehle ich dieses Buch jedem, der etwas für zwischendurch sucht und Hyperbel begeistert ist, denn diese finden sich an vielen Stellen.

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Schoko- oder Vanilleshake?

New Promises
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Izzy ist Snowboardlehrerin in Green Valley, dem Traum-Ort für jeden, der wintersport-begeistert ist. Ihr Leben verläuft ruhig, bis der Netflix-Serien Star Cole Jacobs ausdrücklich nach ihr verlangt und ...

Izzy ist Snowboardlehrerin in Green Valley, dem Traum-Ort für jeden, der wintersport-begeistert ist. Ihr Leben verläuft ruhig, bis der Netflix-Serien Star Cole Jacobs ausdrücklich nach ihr verlangt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Gibt es neben ihrem besten Freund Will etwa noch einen Mann, der ihren Herzschlag in ungesunde Höhen wandern lässt?

Ich muss gestehen, ich habe New Beginnings noch nicht gelesen. Bei Thalia gab es eine Mängelexemplar Aktion, bei der ich New Promises entdeckt habe und mich kurzfristig dazu entschied es mitzunehmen. Somit fehlten mir eventuell kleine Randinformationen; doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich das Buch auch gut als Einstieg geeignet hat. Ich bin sofort ins Geschehen gerutscht und hab mich mit den Charakteren angefreundet. Zu Beginn war mir Will sehr unsympathisch, doch im Verlauf der Geschichte habe ich ihn besser kennen gelernt und meine Meinung geändert. Izzy hatte von Anfang an eine beeindruckende Wirkung auf mich. Sie ist eine sehr starke und liebenswerte Person. Cole hat für einige Lacher gesorgt und das typische Klischee eines Schauspielers zum Teil erfüllt und zum Teil widerlegt. Die Nebencharaktere haben schön mit den Hauptprotagonisten harmoniert und für eine freundschaftliche Aura gesorgt. Der Handlungsort hat mir sehr gefallen. Green Valley muss im Winter wunderschön und eiskalt zugleich sein. Ich habe direkt Lust bekommen Snowboard zu fahren, was mich zu einem weiteren Punkt bringt, die Jobauswahl der Protagonisten. Lilly Lucas war sehr kreativ und kam auf einzigartige Ideen, welche ich in noch keinem anderen Buch gefunden habe. Sie hat dazu Plots eingebaut mit denen ich bei bestem Willen nicht gerechnet hätte. Der von Humor und Sarkasmus geprägte Schreibstil hat das fließende Lesen unterstützt und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Bei New Promises handelt es sich um eine herrlich romantische und humorvolle Geschichte mit sehr interessanten Metaphern (Hot Dog, Ernie & Bert). Ich kann es nur empfehlen, vor allem in der kalten Jahreszeit.

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Veröffentlicht am 13.10.2020

Hallo, Vernunft, du alte Spielverderberin - Mel

Rough Love
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Melody Green ist eine junge Frau, deren Traum, eine berühmte Balletttänzerin zu werden, geplatzt ist. Alles wegen einer dummen Verletzung. Zu allem Überfluss ist ihre einzige Alternative als Lehrerin zu ...

Melody Green ist eine junge Frau, deren Traum, eine berühmte Balletttänzerin zu werden, geplatzt ist. Alles wegen einer dummen Verletzung. Zu allem Überfluss ist ihre einzige Alternative als Lehrerin zu arbeiten. Das läuft jedoch alles andere als gut. Die Schüler tanzen ihr auf der Nase herum und die Direktorin kann sie nicht leiden. Als sie, durch ein Versehen, den Wagen des Sohnes der Direktorin (Jaime) demolierte, dachte sie es könne nicht mehr schlimmer werden. Falsch gedacht, denn Jaime hat sich als Ziel gesetzt sie zu verführen und für sich zu gewinnen.

Die Idee einer verbotenen Schüler-Lehrer Beziehung hat mich schon immer interessiert. Doch ich hatte nie ein Buch, das diese Story verkörpert hat. Umso mehr freute ich mich, als ich über Rough Love stolperte. Die ersten paar Kapitel waren noch spannend, doch dann beschränkte sich das Geschehen auf ein bestimmtes Thema -Sex-. Es war klar, dass er Bestandteil der Story sein würde, dennoch hoffte ich auf ein wenig Tiefgründigkeit. Die folgenden Kapitel boten zum Glück mehr Handlungen und mehr Tiefe, was mir half, besser in das Geschehen zu finden und die Protagonisten zu verstehen. Das Verhalten der vier „HotHoles“ konnte ich mir, vor gewissen Hintergrundinformationen, nicht erklären und auch Melodys Entscheidungen hinterfragte ich häufig. Der Plot Twist am Ende hat mich sehr überrascht. Er sorgte für eine fast vollständige Wendung dessen, was ich glaubte zu wissen. Dennoch war das finale Ergebnis der Handlung zu positiv und idealistisch gestaltet, was alles in einen unglaubwürdigen Schleier legt. Der Schreibstil ist von Witz und Leidenschaft geprägt und lässt sich zügig lesen. Von den Nebencharakteren bekommt man wenig mit, weswegen der Fokus meist auf den zwei Hauptprotagonisten liegt. Alles in allem, ist die Grundidee des Buches sehr gut. Die Ausarbeitung dieser fiel, meiner Meinung nach, etwas zu gering aus, was dafür sorgt, dass das Buch unvollständig wirkt.

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