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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2024

Was für eine Geschichte...

The Institution
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„The Institution“ von Helen Fields ist mein erstes Buch von der Autorin. Innerhalb wenigen Seiten hat sie es geschafft meine Neugier zu wecken und mich ins Geschehen zu katapultieren. Aber mal von vorne…

Um ...

„The Institution“ von Helen Fields ist mein erstes Buch von der Autorin. Innerhalb wenigen Seiten hat sie es geschafft meine Neugier zu wecken und mich ins Geschehen zu katapultieren. Aber mal von vorne…

Um was geht es?
In einem Hochsicherheitsgefängnis stirbt auf eine sehr grausame Art und Weise eine schwangere Krankenschwester. Als sei es nicht schlimm genug, wurde der Frau grausam ihr Kind aus dem Leib geschnitten und entführt. Profilen Dr. Connie Woolwine arbeitet nun gegen die Zeit. Undercover begibt sie sich ins Gefängnis und damit in absolute Lebensgefahr. Ihre Aufgabe ist es das Kind zu finden, bevor es zu spät ist.

Wie hat es mir gefallen?
Wow, was für ein Thriller. Die Autorin hat mich in den Bann des Hochsicherheitsgefängnisses gezogen und ließ die ganze Zeit über nicht los. Mit ihrem flüssigen, spannenden und super packenden Schreibstil schrieb sie sich in mein Herz. Besonders gelungen empfand ich die Settingbeschreibung. Ich konnte das Gefängnis nahezu vor mir sehen…. Von außen, aber auch von innen. Gänsehaut pur… Solche Orte will man nie von innen sehen… Auch die Atmosphäre … wow… ging auf mich über.
Die Charaktere wurden klasse ausgearbeitet und überraschten mich nicht nur einmal. Dr. Connie ist meine Heldin. Ich mag sie und ihre besondere Art so so gerne. Aber auch die Angestellten und Gefangenen wurden klasse mit Leben gefüllt. Hinter jedem Charakter steckte eine Geschichte. Ich liebte es diese zu erfahren und dadurch hinter die Verbrechen zu kommen…

Der Handlungsverlauf hat mir gut gefallen. Es war emotional, spannend und enthielt viele Wendungen, die ich so nie vermutet hätte.

Das Ende kam zu schnell. Sehr gerne hätte ich noch weiter gelesen und mehr über Dr. Connie erfahren.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Bookies!

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Schwächer als Band eins

Blackwell Palace. Wanting it all
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Leseerlebnis
„Blackwell Palace - Wanting in all“ von Ayla Date ist der zweite Teil der Frozen-Hearts-Reihe. Die vorgegebene Reihenfolge sollte beim Lesen zwingend eingehalten werden, da diese inhaltlich ...

Leseerlebnis
„Blackwell Palace - Wanting in all“ von Ayla Date ist der zweite Teil der Frozen-Hearts-Reihe. Die vorgegebene Reihenfolge sollte beim Lesen zwingend eingehalten werden, da diese inhaltlich aufeinander aufbauen.

Zurück im Blackwell Palace - zurück im verzwickten Geschehen in St. Moritz. Die Geschichte rundum Paola geht dort weiter wo diese im ersten Teil aufhört. Ich war wirklich sehr gespannt wie es der Autorin gelingen wird den Sachverhalt zu lösen… und wurde am Ende des zweiten Banden zwiegespalten zurückgelassen.

Der Handlungsverlauf entwickelte sich in meinen Augen immer verrückter. Irgendwann waren es für mich zu viele Zufälle und einen Ticken zu viele Dramen…. Leider konnte ich aber auch mit der Entwicklung der Protagonisten nicht mehr viel anfangen. Paola, die ich anfangs sehr mochte, wurde mir immer unsympathischer und nervte mich nur noch… Ebenso wie die zwei Brüder. Klar, alle haben ihr Päckchen zu tragen, dennoch handelten sie oft wie verzogene Teenager und nicht wie Erben eines Luxushotels, die mit Verantwortung eigentlich umgehen können sollten.

Insgesamt war ich leider von zweiten Teil etwas enttäuscht. Im ersten Teil mochte ich den Handlungsstrang und die Richtung in die sich die Story entwickelt hat… Im zweiten Teil war mir von allem etwas zu viel…und zu intensiv. Zu viele Dramen, zu viel SocialMedia, zu viele explizite Szenen, zu viele verdrehte Welt… Auch sehr schade, dass ich mich leider mit keinem der Hauptprotagonisten identifizieren konnte…

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Ein modernes Märchen

Ever & After. Der schlafende Prinz
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Leseerlebnis/ Hörerlebnis
„Ever & After - Der schlafende Prinz“ von Stella Tack ist der Auftakt der Ever& After -Reihe. Die Reihenfolge sollte beim Lesen zwingend eingehalten werden, da beide Bände inhaltlich ...

Leseerlebnis/ Hörerlebnis
„Ever & After - Der schlafende Prinz“ von Stella Tack ist der Auftakt der Ever& After -Reihe. Die Reihenfolge sollte beim Lesen zwingend eingehalten werden, da beide Bände inhaltlich aufeinander aufbauen.

Stella Tack nimmt uns Leser in eine Welt volle Märchen, Magie, Freundschaft und Grusel. Jeder kennt Grimms - Märchenwelt. Stella Tack gibt diesen jedoch eine neue & eigene Note, der ich sehr gerne gefolgt bin.
Rain White hat eine schwere Bürde zu tragen. Sie muss, ob sie will oder nicht, den schlafenden Prinzen küssen und damit versuchen den langjährigen Fluch zu brechen. Unter Zwang geht sie ihren Pflichten nach und löst damit mehr als eine Katastrophe aus…

Ich mochte die tapfere und starke Protagonistin sehr gerne. Rebellisch, vorlaut, sympathisch und sehr sehr mutig. Hin und wieder hätte es ihr sicherlich gut getan erst nachzudenken und dann zu handeln. Es wäre jedoch nicht Rain, die ich in mein Herz geschlossen habe.
Auch Avery und Holly sind zwei tolle Protas, die ich sehr sympathisch fand. Bei Edward und Cole war ich hin und hergerissen… Es gab Phasen, da war ich eher Team Cole, aber auch welche, die mich haben eher Richtung Edward blicken lassen. Bin sehr gespannt wie sich die zwei weiterentwickeln

Die Handlung ist überraschend düster und blutig, jedoch gleichzeitig spannend und auch stellenweise sehr emotional. Ich mochte die Entwicklung gerne und liebte die Verbindung zur Märchenwelt.

Die Nachfahren von Schneewittchen, Frau Holle, Aschenputtel und viele viele mehr, konnten mich von sich überzeugen. Das Ende war sehr gemein. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Von mir gibt es eine Lesempfehlung/ Hörbuchempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.01.2024

Vielversprechender Auftakt...

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
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„Flowers & Bones - Tag der Seelen“ von Sandra Grauer ist der Auftakt der Flowers & Bones - Reihe. Das Cover ist ein Hingucker und die Beschreibung versprach Magie, Spannung und einen Handlungsverlauf ...

„Flowers & Bones - Tag der Seelen“ von Sandra Grauer ist der Auftakt der Flowers & Bones - Reihe. Das Cover ist ein Hingucker und die Beschreibung versprach Magie, Spannung und einen Handlungsverlauf mit vielen unterhaltsamen Elementen… So landete auch das Hörbuch bei mir im digitalen Regal.

Ich bin gut ins Geschehen gekommen. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und mitreißend. Auch die Sprecherin mochte ich gerne. Mit ihrer Stimme hat sie mich schnell abgeholt und ich fühlte mich sehr wohl. Toll auch, dass die Story aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dies verschaffte mir einen guten Überblick über die Handlungen und die einzelnen Charaktere.

Die Protagonisten wurden gut gezeichnet und erhielten an notwendiger Tiefe. Insbesondere gerne mochte ich Valentina mit all ihren Geheimnissen und dem familiären Vermächtnis…. verlorene Seelen in das Totenreich hinüber zu begleiten. Auch Valentinas Bruder Emiliano mochte ich gerne. Obwohl Valentina und Emiliano sich nicht immer gut verstanden haben, war das unsichtbare Band immer zwischen den Geschwistern mehr als spürbar. Weitere Charaktere wie Lily, das Drachenpaar und viele andere passten gut ins Geschehen und zur Entwicklung des Handlungsverlaufes. Ohne sie wäre die Story nicht zu der geworden, die sie nun tatsächlich ist…

Der Handlungsverlauf hinterließ mich einerseits neugierig und voller Vorfreude, anderseits mit vielen Fragezeichen. Umso gespannter bin ich nun auf den zweiten Teil.

Insgesamt hat die Autorin eine wunderschöne magische Welt gezeichnet. Eine Welt voller Hexen, Drachen, Magie und Gefahren - die ich sehr gerne auch im zweiten Teil ergründen möchte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Band 1.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Eine Geschichte mit Tiefgang

Nur ein Wort mit sieben Buchstaben
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Wow, wow, wow… Was für eine berührende und tiefgründige Geschichte. Aber mal von vorne….

„Nur ein Wort mit sieben Buchstaben“ von Ava Reed ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Die Erwartungen waren ...

Wow, wow, wow… Was für eine berührende und tiefgründige Geschichte. Aber mal von vorne….

„Nur ein Wort mit sieben Buchstaben“ von Ava Reed ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch, insbesondere als ich in der Beschreibung gelesen habe um welch nicht ganz so einfache Themen es hier gehen wird… und ganz ehrlich… diese wurde wirklich erfüllt.
Trust. Fight. Hope. - Diese drei starke Worte ziehen sich wie ein roter Faden durch die komplette Geschichte. Mika, dem die Bedeutung einer Familie ein Fremdwort ist, lernen wir Leser als einen hoffnungslosen und total „kaputten“ jungen Mann kennen. Drogenkonsum seiner Familie, physische und psychische Gewalt, Hunger, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit …. Das ist sein Alltag. Als er eines Tages selbst mit Drogen erwischt wird und kurz darauf hin sich das Jugendamt einschaltet, verliert er den letzten Hoffnungsschimmer. Er landet in einer Pflegefamilie auf einem Bauernhof. Dort lernt Mika was es heißt sich gegenseitig zu vertrauen, zu respektieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Dort lernt er die Bedeutung des Wortes Familie kennen und fängt langsam an zu heilen… Nicht ohne Rückschläge, Schritt für Schritt.
Was habe ich mit diesem armen Jungen mitgelitten. Als zweifache Mama war es für mich die Hölle dem armen Mika nicht helfen zu können, ihn leiden zu sehen. Seine Eltern, insbesondere seine Mutter, konnte ich leider nur bedingt verstehen. Die Autorin hat mit Mika einen wundervollen Protagonisten gezeichnet. Besonders seine innere Gefühlswelt kam sehr authentisch bei mi an. Joanna ist mindestens genau so ein tolles Mädchen. So eine liebevolle und hilfsbereite Persönlichkeit, für die Bedürfnisse anderer immer an erster Stelle stehen. Aber auch der Rest der Familie ist einfach toll. Jeder auf seine Art und Weise. Mein Liebling ist hier jedoch Kati. Das Kind hat es mir angetan. So gerne würde ich ihre ganze Geschichte lesen wollen… Aber auch sie einfach an mich drücken und festhalten, ihr sagen, dass sie toll ist, so wie sie ist…

Der Handlungsverlauf war für mich eine Achterbahn der Gefühle. Von Schmerz, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung bis Vertrauen, Hoffnung, Liebe und Freude … es war alles dabei.

Mich konnte Ava Reed mit dieser Geschichte absolut abholen. Obwohl hier viele schwerwiegende Themen mit eingebaut und behandelt wurden, hat die Autorin dies immer mit notwendigem Fingerspitzengefühl umgesetzt.
Berührende Story mit Tiefgang. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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