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Veröffentlicht am 22.12.2021

Eine schöne, ruhige Geschichte über die positive Energie, die man aus guten Taten ziehen kann

24 gute Taten
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Mit dem Titel „24 gute Taten“ habe ich direkt an ein Adventskalenderbuch gedacht und das, obwohl ich erst ein solches gelesen habe. Auch mit dem Klappentext hat sich bei mir der Eindruck gefestigt, dass ...

Mit dem Titel „24 gute Taten“ habe ich direkt an ein Adventskalenderbuch gedacht und das, obwohl ich erst ein solches gelesen habe. Auch mit dem Klappentext hat sich bei mir der Eindruck gefestigt, dass dieses Buch 24 Kapitel für die Adventszeit haben würde und in jedem würde eine gute Tat beschrieben. Auch wenn dies etwas monoton klingt, habe ich mit dieser Erwartung das Buch begonnen. Schnell wurde mir klar, dass es sich hier nicht um einen Adventskalender, sondern um eine ganz normale weihnachtliche Geschichte handelt.

Emma hat vor zwei Jahren ihren Ehemann Niklas bei einem Autounfall verloren. Seitdem versucht sie einfach nur einen Tag nach dem anderen zu überstehen. Dies ist ihrer Schwester nicht genug, die sie immer wieder dazu drängt wieder mehr am Leben teilzunehmen und sich ein weiteres Hobby zu suchen. Als Emma einem Autofahrer, der im Schnee liegen geblieben ist, hilft, beschließt sie jeden Tag eine gute Tat zu tun. Vielleicht einer alten Dame über die Straße zu helfen oder einem Fremden ein Kompliment zu machen? So schwer kann dies ja eigentlich nicht sein.

Bei diesem Roman hat mir vor allem die Atmosphäre gefallen. Emma arbeitet in einem kleinen Laden in Stockholm, sie lebt in einem Mehrfamilienhaus und läuft abends häufiger durch die Straßen der Stadt, um ihre Einkäufe zu erledigen. Es ist eine sehr ruhige Atmosphäre, aber ich mochte die Stimmung von dem weihnachtlichen sowie verschneiten Schweden. In Deutschland schneit es nicht so häufig, sodass ich jeden Schnee gerne nehme, und wenn er auch nur literarisch ist. Obwohl alles so weihnachtlich dargestellt ist, konnte ich auch gut nachvollziehen, warum sich Emma so gar nicht weihnachtlich fühlt. Ein sehr gelungener Gegensatz.

Einen weiteren Gegensatz findet man auch bei Emma und ihrer Schwester, die sehr unterschiedliche Ansichten bei vielen Dingen hatten. Genial ist hier von der Autorin, dass der Leser nach und nach beide Sichtweisen versteht und am Ende gar nicht mehr sagen kann, wer eigentlich im Recht war. Am Anfang hatte ich den Eindruck, dass die Schwester viel zu aufdringlich ist und sich in Sachen einmischt, die sie gar nichts angehen und am Ende war ihr handeln äußerst schlüssig. Das nenne ich eine gelungene Charakterdarstellung.

Für einen Weihnachtsroman hätte ich mir noch ein bisschen mehr von dem Geist der Weihnacht gewünscht. Ansonsten war dies allerdings ein sehr gelungener Roman über einen Neustart, die Selbstfindung und die ganze positive Energie, die man aus einer guten Tat ziehen kann. Wenn man etwas Gutes tut, dann macht man die Welt ein kleines bisschen besser.

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Veröffentlicht am 22.12.2021

Als wenn man eine toxische Beziehung zu einem Buch führen würde

Every Beat of My Heart
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Die Bewertung und auch diese Rezension für „Every Beat of My Heart“ fällt mir wirklich sehr schwer. Sonst kann ich eigentlich sehr leicht beurteilen, ob mir ein Buch gefallen hat oder nicht. Manchmal muss ...

Die Bewertung und auch diese Rezension für „Every Beat of My Heart“ fällt mir wirklich sehr schwer. Sonst kann ich eigentlich sehr leicht beurteilen, ob mir ein Buch gefallen hat oder nicht. Manchmal muss ich vielleicht meine Eindrücke ein bisschen sacken lassen, aber schlussendlich weiß ich eigentlich immer, ob mir ein Buch gefallen hat oder nicht. Bei diesem Buch fällt mir dies so schwer, weil es mich zum einen wirklich gefesselt hat und ich echt gerne weiterlesen wollte, auf der anderen Seite hat es mich auch in dem Strudel der Gefühle runtergezogen. Eigentlich bin ich nicht übermäßig empathisch, aber dieses Buch hat mich mitgenommen.

Die Hauptperson Lilja und ihr bester Freund sowie gleichzeitig Bandkollege Mika kennen sich von Kinderbeinen an und sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Als sie emotional an einem Abgrundstanden waren sie füreinander da und haben sich durch die dunkelsten Stunden geholfen. Sie haben ein Band zueinander, das nur wenige Menschen haben. Lilja weiß, dass sie Mika liebt, aber er ist ein Frauenheld und verletzt sie immer wieder damit, dass er auch die Nähe von anderen Frauen sucht. Da sie nicht in einer Beziehung sind, ist es eigentlich in Ordnung, dennoch verletzt Lilja dieses Verhalten. Beide können nicht ohne den anderen, aber scheinbar, ist Lilja Mika auch nicht genug. Für den Leser wird schnell klar, dass dies eine ungesunde Beziehung ist und nach wenigen Kapitel wird auch deutlich, dass selbst Lilja weiß, dass sie sich in einer toxischen Beziehung befindet. Die Erkenntnis allein reicht allerdings nicht, um diese Beziehung zu beenden.

Für mich als Leserin stand eigentlich die ganze Zeit die Beziehung, sofern man es so nennen kann, von Lilja und Mika in dem Vordergrund. Mit dem Auf und Ab der beiden fällt auch immer wieder die Stimmung in dem Buch. An vielen Stellen ist es wirklich düster und das Spannungsgefüge ist nahezu greifbar. Es fühlt sich an wie ein Kartenhaus, was jeden Moment zusammenbrechen kann oder ein Feuerwerkskörper, der gleich explodiert. In deren Beziehung habe ich häufig darauf gewartet, dass sie eskaliert oder einer die Reißleine zieht. Diese andauernde Spannung und die viele negative Energie sind an mir nicht spurlos vorbei gegangen. Ich bin nicht unbedingt die mitfühlendste Person, aber das hat mich nicht kalt gelassen. Ich wollte wissen, wie es weitergeht, aber gleichzeitig habe ich mir beim Lesen auch nicht gut gefühlt. Es mag sein, dass die Autorin hier wirklich genial ist, dass sie dem Leser perfekt vermittelt, wie sich eine toxische Beziehung anfühlt, dass der Leser eine solche Beziehung zu dem Roman eingeht. Seit langem hatte ich hier den Eindruck, dass die Triggerwarnung zu Beginn des Buches wirklich ernst genommen werden sollte. Wer eher zart besaitet oder sehr empathisch ist, sollte sich gut überlegen, ob er dieses Buch lesen sollte.

Ansonsten ist der Roman wirklich gut geschrieben. Ich konnte mir außerordentlich gut vorstellen, wie das Leben in einer Band und vor allem auch auf einer Tournee ist. Die einzelnen Charaktere kommen gut zur Geltung und es gibt eine schlüssige Charakterentwicklung. Im Großen und Ganzen gibt es nicht so viel Handlung, da das Buch vor allem durch die Emotionen lebt. Ich habe den Eindruck, dass dies eine überragende Autorin ist, aber leider habe ich mich beim Lesen dieses Buches fast nur schlecht gefühlt. Wenn die Autorin noch einmal ein vielleicht etwas positiveres Buch schreibt, dann gebe ich ihr sehr gerne noch eine weitere Chance. Schreiben und Emotionen erzeugen kann sie in jedem Fall.

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Veröffentlicht am 17.12.2021

Eine schöne, kurzweilige Geschichte aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts

Fräulein Gold: Die Stunde der Frauen
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Dieses Hörbuch habe ich begonnen, weil mich das Cover und vor allem auch der Klappentext so angesprochen hat. Anfang des 20. Jahrhunderts war es etwas sehr Besonderes, das eine Frau in eine Führungsposition ...

Dieses Hörbuch habe ich begonnen, weil mich das Cover und vor allem auch der Klappentext so angesprochen hat. Anfang des 20. Jahrhunderts war es etwas sehr Besonderes, das eine Frau in eine Führungsposition gekommen ist und zur leitenden Hebamme aufsteigen konnte. Da wollte ich gerne diese (fiktive) Geschichte kennenlernen. Bei meiner Begeisterung habe ich allerdings nicht bedacht, dass die Geschichte von Hulda Gold bereits etwas länger erzählt wird und es sich hier um den vierten Band einer Reihe handelt. Ich hatte somit kein Vorwissen und kann diesen Teil nun auch nicht mit den anderen vergleichen. Überrascht war ich allerdings, dass ich dennoch ziemlich gut in die Handlung hineingefunden habe. Die Namen musste ich in der ersten halben Stunde noch etwas sortieren, aber dann bin ich vollkommen in das Hörbuch eingetaucht.

Hulda Gold ist ein außergewöhnlicher Charakter. Für ihre Zeit ist sie sehr emanzipiert, sie ist bodenständig und vor allem möchte sie lieber arbeiten als nur Zuhause für eine mögliche zukünftige Familie da zu sein. So fällt es ihr auch schwer die Verlobung zu ihrem Freund offiziell zu machen. Es war bemerkenswert, wie stark sie sich für ihre Mitmenschen aufopfert und sich selbst dabei häufig zurückstellt. Hätte es diese Frau wirklich gegeben, wäre sie mit Sicherheit ein Aushängeschild der Frauenrechtsbewegung gewesen.

Die Geschichte handelt allerdings nicht nur von einer Frau, die gerade eine neue Stelle angefangen hat und sich überlegen muss, ob sie nun heiraten möchte oder nicht. Es gibt auch eine kleine Ermittlung, in die Hulda reingerät, und es werden so viele Probleme der damaligen Zeit dargestellt. Ich bin nicht sonderlich bewandert in historischen Fakten, aber die Darstellung der Anfänge des zwanzigsten Jahrhunderts klang für mich ziemlich realistisch. Ich konnte die Atmosphäre in Berlin gut nachempfinden.

Die Sprecherin Anna Thalbach war einfach nur genial. Sie hat ein so großes Talent verschiedene Akzente nachzumachen, dass alleine schon durch die verschiedenen Akzente jeder Charakter einzigartig war. Häufig habe ich das Gefühl, dass Sprecherinnen Schwierigkeiten haben die männlichen Figuren zu sprechen, aber durch die verschiedenen Sprechweisen dies hier dieser Eindruck nicht entstanden. Ich werde auf jeden Fall die Augen offenhalten, ob ich noch einmal ein Hörbuch von ihr in die Finger bekomme. Anna Thalbach hat definitiv auch dafür gesorgt, dass dieses Hörerlebnis so besonders war. Es war ein wahres Vergnügen für mich.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

Eine historische Cinderella-Geschichte, aber sehr gut umgesetzt

Bridgerton – Wie verführt man einen Lord?
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Als unehelich geborenes Kind wird Sophie in der gehobenen Gesellschaft nicht sonderlich akzeptiert. Sie wächst zwar als Mündel eines Earls auf, aber hat kaum Privilegien. Als der Earl noch einmal heiratet ...

Als unehelich geborenes Kind wird Sophie in der gehobenen Gesellschaft nicht sonderlich akzeptiert. Sie wächst zwar als Mündel eines Earls auf, aber hat kaum Privilegien. Als der Earl noch einmal heiratet kommt die neue Hausherrin nicht mit Sophie klar. Sie wird fortan eher wie ein Hausmädchen behandelt, was nur noch schlimmer wird, als der Earl stirbt. Wer gerade das Gefühl hat, dass er diese Geschichte schon in unendlich vielen Versionen gelesen hat und leicht genervt ist, dem kann ich nur beipflichten. So ging es mir zunächst auch. Natürlich ist die Geschichte von Cinderella außerordentlich romantisch, aber nicht jeder Roman muss nach diesem Schema ablaufen. Wie gut, dass dieses Buch nur in den ersten paar Kapiteln so ist und dann schnell eine andere Wendung nimmt. Das Aschenputtel nimmt nämlich reiß aus und sucht ihr Glück außerhalb ihres Elternhauses.

Sophie als Charakter ist so interessant, da sie in keine gesellschaftliche Schicht zu passen scheint. Sie ist zu gebildet für die Dienerschaft, aber von zu geringem Stand, um richtig in die Gesellschaft eingeführt zu werden. Da ist es auch nicht leicht einen passenden Ehemann zu finden. Dennoch kann sie nicht aufhören von Benedict, dem zweiten Sohn der Familie Bridgerton, zu träumen. Außerdem würde sie sehr gerne auch einmal selbst im Blatt von Lady Whistledown erwähnt werden. Bei ihr ist so schön, dass sie einen sehr realistischen Blick auf die Welt und vor allem ihren Stand in dieser hat. Sie ist keine Träumerin und versinkt aber auch nicht im Selbstmitleid.

Ein Träumer ist dahingegen fast schon Benedict. Er träumt von seiner großen Liebe und hofft immer noch, ihr eines Tages (wieder)zu begegnen. Dass er sehr privilegiert aufwächst, ist ihm eindeutig bewusst, dennoch wünscht er sich auch als Individuum, als Benedict, wahrgenommen zu werden und nicht immer nur als einer der Bridgertons. Viele suchen seine Nähe nur wegen seinem Stand, was ihn ziemlich nervt. Die Thematik der verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und wie wichtig die Abstammung sein kann, wird hier deutlich aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt. Da kann man auch gut darüber nachdenken, ob wir nicht auch immer noch genauso stark abgegrenzte Schichten haben, nur dass sie nicht als solche benannt werden.

Wenn ich nicht bereits von der Familie Bridgerton verzaubert wäre, dann hätte dieses Buch dafür gesorgt. Die Geschwister kommen auch noch mehr vor, obwohl ich mir nicht sicher bin, dass ich Francesca und Hyazinth sympathisch finde. Die beiden scheinen ziemliche Unruhestifter zu sein. Collin scheint aber ein lieber zu sein, der leider nur ein paar Scheuklappen aufzuhaben scheint, vor allem wenn es um Penelope Featherington geht, die in ihn verliebt ist. Die Geschichte der beiden verspricht auch spannend zu werden.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

Nach äußerst geringen Erwartungen eine ausgesprochen positive Überraschung

Bridgerton – Wie bezaubert man einen Viscount?
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Nach dem ersten Teil von Bridgerton war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, weil mir der Tiefgang in der Geschichte gefehlt hat und die Handlung zu einfach war. Vielleicht war es da ein Fehler, das Buch ...

Nach dem ersten Teil von Bridgerton war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, weil mir der Tiefgang in der Geschichte gefehlt hat und die Handlung zu einfach war. Vielleicht war es da ein Fehler, das Buch erst nach der Netflix Serie zu sehen, aber der Roman konnte mich nicht überzeugen. Eigentlich hatte ich danach auch nicht vor noch weitere Teile zu lesen, aber dann war die Neugierde zu groß und die Wartezeit auf die nächste Staffel zu lange, sodass ich doch weitergelesen habe. Meine Erwartungen waren zugegebener Maße nicht sonderlich hoch und ich war auf eine weitere Enttäuschung eingestellt. Wie schön es dann doch ist, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden und man äußerst positiv überrascht wird. Der zweite Teil konnte mich mit viel Witz und grandiosen Dialogen überzeugen.

Aus Teil eins hat der Leser nicht so sonderlich viel von Anthony, dem ältesten Bruder im Hause Bridgerton, mitbekommen. Die Fans der Serie sollten sich vielleicht etwas von dem Gesehenen distanzieren, da Anthony hier deutlich tiefgründiger und sympathischer dargestellt wird. Er ist ein Frauenheld und möchte sich nie verlieben. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht scheint, sind seine Motive allerdings sehr edel. Sein Vater ist früh gestorben und Anthony geht davon aus, dass ihm auch kein langes Leben gegönnt sein wird. Da er bei seiner Mutter mitbekommen hat, wie schwer es ist, über den Verlust der großen Liebe hinwegzukommen, möchte er dies keiner Frau antun. Als er dennoch beschließt zu heiraten, ist für ihn klar, dass dies keine Liebesheirat wird und er sich eine Frau suchen muss, bei der auch nie die Gefahr besteht, dass er sich in sie verlieben könnte.

Kate ist sich bewusst, dass sie nicht so schön ist wie ihre Schwester Edwina und dass sie den Männern nicht auffällt, daher sucht sie nicht für sich selbst, sondern nur für Edwina den passenden Ehemann. Irgendwie hatte sie von Anfang an mein Mitgefühl. Wie traurig muss es sein, dass man daran glaubt die große Liebe nicht verdient zu haben und als alte Jungfer zu enden. Genial fand ich allerdings, dass Kate in keinem Fall auf den Mund gefallen ist. Sie ist klug und weiß genau, was sie möchte. Damit schüchtert sie viele Männer ein und schlägt sie für Edwina in die Schlucht.

Hier stoßen zwei Charaktere aufeinander, die es gewohnt sind, dass sie sich durchsetzen können und dass ihr gegenüber macht, was sie sagen. Da sind Reibereien vorprogrammiert und ich kann euch versprechen, diese Neckereien gibt es genug. Mir haben die Dialoge und kleine Streiche der beiden sehr gut gefallen. Ich musste mehrfach lachen und wurde ausgesprochen gut unterhalten. Ich glaube nicht, dass ihr Verhalten standesgemäß war, aber dann wäre der Roman auch nur halb so gut gewesen.

Darüber hinaus mochte ich, dass die anderen Geschwister nun auch im Buch häufiger auftreten. Ich würde gerne einmal mit der Familie Kricket spielen oder die Damen auf einen Tee besuchen. Ich freue mich in jedem Fall schon auf die Geschichte von Benedict. Er scheint als Frauenheld seinem älteren Bruder nur wenig nachzustehen.

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