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Veröffentlicht am 10.10.2020

Episch!

Im Schatten des Drachen
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Dämon Hakaimono und Samurai Kage Tatsumi sind eins. Ihre Seelen verschmolzen um sich dem Dämonenmeister Genno in den Weg stellen zu können, auch wenn keiner jemals die Möglichkeit auch nur annähernd in ...

Dämon Hakaimono und Samurai Kage Tatsumi sind eins. Ihre Seelen verschmolzen um sich dem Dämonenmeister Genno in den Weg stellen zu können, auch wenn keiner jemals die Möglichkeit auch nur annähernd in Betracht gezogen hat, diesen Weg einschlagen zu müssen. Die Nacht des Drachenwunsches ist nicht mal mehr einen Monat entfernt und der Weg bis zu den Mondinseln noch weit. Natürlich ist es auch nicht gerade ein Kinderspiel für Yumeko, Reika, Daisuke, Okame und den Halbdämon zur Klippe der Stätte zu gelangen. Viele Gefahren stellen sich in den Weg, doch die Nacht selbst, ist die Hölle auf Erden. Werden die Freunde das Kaiserreich vor dem verrückten Blutmagier retten können, oder ist es ein aussichtsloses Unterfangen?

Nachdem ich den 3. Band dieser epischen Reihe beendet habe, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Es gäbe so viel zu erzählen und mir ist nicht nur einmal das Adrenalin durch die Adern gerauscht. Aber dann müsste ich euch spoilern und das liegt mir fern. Also gibt es hier nur eine grobe Zusammenfassung. Der ganze weitere Hergang ist eine Mischung aus spannendem Abenteuer, grässlichem Spiel, wiedergefundener Wahrheiten, aus Blut, Schmerz, Verlust, Herzlosigkeit und Machtgier, aber auch aus Liebe, tiefer Freundschaft und dem Stoff, aus dem Legenden gemacht werden. Es müssen unsägliche Opfer erbracht werden und es wird nicht nur ein Geheimnis noch gelüftet.

Meine Nerven sind Amok gelaufen und mein Herz starb tausend Tode. Schon zu Beginn der Handlung begleitete uns eine düstere Atmosphäre. Aussichtslosigkeit trifft die Charaktere hart und den Leser gleich mit. Es passiert noch einiges, dass die Umstände nach und nach erst aufklärt und am Schluss steht ein Gegner, den keiner erwartet hätte. Ich habe mich nie gelangweilt, weil Frau Kagawa noch mal so eine Fülle an Ereignissen raus haut, dass mir der Mund offen stand, vor lauter Aufregung. Am Ende habe ich dann noch Rotz und Wasser mit der kleinen Füchsin geheult. Sie wächst mehr als nur weit über sich hinaus.

Julie Kagawa hat diesem Buch Leben eingehaucht. Die Atmosphäre, das Setting und die Handlung war eine Perfektion sondersgleichen. Jede Emotion war so intensiv, dass ich mich ihrer nicht erwehren konnte. Sie hat mich überrascht mit der Fülle an Facetten und oftmals brachte mich die Autorin sogar noch zum Lachen, was die Düsternis ein wenig aufgelockert hat. Gefesselt vom Verlauf habe ich mit den Gefährten Seite an Seite gekämpft und “Im Schatten des Drachen ” innerhalb weniger Tage gelesen.

Ich möchte hier nicht mehr verraten um die große Entdeckung nicht zu verraten.
Lest es einfach selbst. Es lohnt sich.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Sexy und spannend

Bad. Irish. Mine.
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Nashoda Rose fackelt nicht lange, so wie ich dieses Mal mit der Rezension, und wirft die Leser mitten ins Geschehen. Wir sind quasi schon am Ende ihrer ersten Nacht und dem fiesen Rausschmiss von Deaglan, ...

Nashoda Rose fackelt nicht lange, so wie ich dieses Mal mit der Rezension, und wirft die Leser mitten ins Geschehen. Wir sind quasi schon am Ende ihrer ersten Nacht und dem fiesen Rausschmiss von Deaglan, als Eva uns noch erzählt, woher sie ihren One Night Stand hat. Es ist zuerst verwirrend und geht ziemlich schnell, aber nach und nach klärt sich das auf und man findet in die Story rein.

Worum geht es denn nun eigentlich? Eva wird vor dem Haus des heißen Iren überfallen und nichtmal 2 Tage später steht eben dieser vor ihrer Tür, stellt alles auf den Kopf und bestimmt Eva jetzt quasi 24/7 unter seine Fittiche zu stellen.

Ich weiß nicht, ob das nur mir so geht, aber obwohl die Aspekte erst nach und nach aufgedeckt wurden, konnte ich mir ziemlich schnell erklären, wo der Berührungspunkt zwischen beiden Protas dieses ganzen Dramas ist. Aber gespoilert wird hier nicht. Also müsst ihr selbst lesen

Richtig toll finde ich diese ganze Atmosphäre. Ob das Knistern zwischen den Protagonisten, die liebevolle Art Eva’s bester Freundinnen, die unterschiedlich heißen Beschützer von Deaglan, welche Eva nun auf Schritt und Tritt folgen, oder auch die nervenaufreibenden Momente im Buch. Es ist viel geboten und es wird zeitweise richtig gefährlich. Auch die Message, dass man an einem Menschen jede Seite lieben sollte und nicht nur die Hälfte, ging mir nahe. Denn Deaglan hat einiges zu verstecken.

Doch es gibt auch etwas zu bemängeln und das ist die Art, wie Nashoda Rose diese zich Personen ins Buch wirft. Vor allem auf der Seite des Kerls. Es fühlt sich oftmals so an als käme ein Name und vom Leser wird totales Wiedererkennen gefordert. Das sind im letzten Drittel aufgrund der vielen Bodyguards und Freunde, und deren Frauen, so viele Namen, dass man nicht mehr hinterher kommt. Es wird auch kein tieferer Hintergrund erstellt. Diese Leute sind bis auf zwei drei Ausnahmen alle nur Namen. Man kann sich keine plastische Person dahinter vorstellen.

Dabei hätte ich einfach gerne noch mehr “gefühlt”. Versteht mich nicht falsch. Es ist wirklich toll geschrieben und mitreißend, aber ich denke der Tiefgang kommt aufgrund der Buchlänge etwas zu kurz. Ich hätte mir mehr Raum für diese vielen Charaktere und auch für die Vergangenheit der Protagonisten gewünscht.

Allerdings ist die Idee auch so spannend dar gelegt worden, dass ich mehr von der Autorin lesen würde.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Drama pur

What I Like About You
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“What I like about you” ist ein Jugendbuch über ein Mädchen, dass mit Hilfe von wundervollen Cupcakevariationen genau über solche Geschichten bloggt. Mit “One True Pastry” ist sie eine der bekannteren ...

“What I like about you” ist ein Jugendbuch über ein Mädchen, dass mit Hilfe von wundervollen Cupcakevariationen genau über solche Geschichten bloggt. Mit “One True Pastry” ist sie eine der bekannteren Bloggerinnen, doch ihr Privatleben kennt niemand, denn Kels heißt in Wirklichkeit Halle und ihr bester Freund Nash, in dessen Ort sie nun gezogen ist, hat keine Ahnung, wer da plötzlich auf der Bildfläche auftaucht.

Ich muss leider gestehen, dass ich mich schwer tat mit Halle. Ich kann ihre Ängste, im wahren Leben nicht genauso gemocht zu werden, wie als coole, hippere Kels, schon verstehen. Auch ihre Sorge, nur mit berühmten Eltern oder szenebekannter Großmutter in Verbindung gebracht zu werden, und nicht wegen der eigenen Texte Erfolg zu haben, sehe ich als guten Grund für ein Pseudonym, allerdings ist mir diese ganze Lügerei zu viel. Sie identifiziert sich durch zwei verschiedene Seiten ihrer Persönlichkeit, aber sie steht nicht zu ihnen. Zu keiner. Halle ist schwierig und viele Dinge, die sie tut und auch denkt, finde ich zu kompliziert. Zu anstrengend. Ihre Trauer ist fühlbar und auch die Emotionen ihre Wünsche betreffend sind da, aber ich hab mich mit ihrem Vorgehen nicht wohl gefühlt.

Nash konnte bei mir nur zeitweise punkten. Denn sind wir ehrlich, er flirtet mit Halle und rennt gleichzeitig Kels hinterher. Sicher, er weiß nicht, dass beide die gleiche Person ist und im Nachhinein mag das romantisch erscheinen, dass er sich 2x in die gleiche Person verliebt hat, aber er steigt eine ganze Weile 2 Mädchen hinterher!? Wo bleibt da die Reue? Wo die Wut, die Halle doch zurecht empfindet?!

Und dann kommen wir noch zu den Nebencharakteren. Hier gibt so viel Diskussionsbedarf, dass ich nicht mal weiß, was ich erzählen soll, ohne zu spoilern. Da sind Eltern, die es sich scheinbar leicht machen. Sie versuchen Anteilnahme am Leben ihrer Kinder zu haben und lassen sie doch mit einem verbitterten, trauernden Gramps zurück. Da ist Molly, eine “Freundin”, die so viele arrogante und regelrecht anfeinende, zweideutige Sätze ablässt und trotzdem sieht Halle sie als Freundin, der man vertrauen kann? Ich fand dieses Mädchen unmöglich! Am liebsten waren mir Halles Bruder Oliver und Sawyer, ein Freund von Nash. Vor allem Oliver ist ein richtiger Lichtblick im Buch.

Was mir gut gefallen hat, war die Idee mit den farblich abgestimmten Cupcakes zu den Covern, die Bloggeschichte samt Liebe zu manchen Büchern und Halles Verbindung zu Grams. Das hat mich wirklich berührt.


Der Schreibstil von Marisa Kanter ist flüssig und dem Sprachgebrauch der Jugendlichen angepasst. Vielseitige Emotionen waren definitiv vorhanden, allerdings hat man quasi das ganze Buch lang dabei zu geschaut, wie Halle die Sache unweigerlich an die Wand fährt, und das war nicht so mein Ding. Es war einfach unglaublich überdramatisch zum letzten Drittel hin und ich war dann leider auch froh, als es vorbei war.

Man kann “What i like about you” ganz gut lesen, aber es ist jetzt kein Muss. Man kann sich schon ein paar kleine Weisheiten mit nehmen, aber ich hatte gehofft, dass die Protagonisten am Ende etwas positiver weg kommen.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Besonders!

Ugly fat thing?
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Ashley ist dick. Richtig dick. Ihr Leben besteht momentan aus Essen, dem Rechtfertigen von Essen, Gewichtsverlustwünschen ihrer Familie und Demütigung. Nicht nur von ihrem Umfeld, sondern die meiste Zeit ...

Ashley ist dick. Richtig dick. Ihr Leben besteht momentan aus Essen, dem Rechtfertigen von Essen, Gewichtsverlustwünschen ihrer Familie und Demütigung. Nicht nur von ihrem Umfeld, sondern die meiste Zeit von ihrer Mutter. Dabei möchte Ash einfach nur geliebt werden. Gerät die junge Frau in Stress, fängt sie an zu essen – und fühlt sich danach noch schlechter. Es ist ein verdammter Teufelskreis. Bei Ashley geht das sogar so weit, dass sie Ekel vor sich selbst empfindet. Ash kann sich nicht mal im Spiegel anschauen, hasst ihre Speckrollen und trägt nur langärmelig, warum sollte sie so jemand lieben?
Aber wer bitte gibt eigentlich den Verurteilern das Recht Menschen zu beurteilen?
Und warum lassen wir Opfer das oft auch noch zu?
Schlucken die Anfeindungen? Machen einfach, was diese Individuen uns aufdrängen ???

Das und noch so viele andere Selbstreflektionen verarbeitet Annie Stone in “Ugly fat thing?”. Ich musste oft hart schlucken, weil die Verzweiflung und das Denken ihrer Protagonistin mich so getroffen haben. Einiges kenne ich auch nur zu gut, anderes hat mich schockiert und mindestens 80% des Buches haben mich zum Nachdenken angeregt. Nicht nur das, viele Gedanken haben mein Denken zum positiven verändert. Wahrscheinlich geht es mir wie Ashley, sodass eine Veränderung immer erst in Babyschritten kommt, aber zur Hölle nochmal. Ich hab mir vor genommen, genauso um Akzeptanz und Selbstbestimmung zu kämpfen, wie Ashley. Das ein Buch mir mal so die Augen öffnen würde, hätte ich nie für möglich gehalten und ich bin Annie wirklich dankbar. Es gibt einfach ein paar Dinge, die ich jetzt besser verstehe, akzeptieren kann, und die machen mein Leben etwas leichter.

Es gibt auch ein paar Charaktere, die ich neben Ashley fest ins Herz geschlossen habe. Da ist ihre beste Freundin Staci, die immer an ihrer Seite steht. Ihr Bruder Chad, der die Kurve noch bekommt und zum Schluss echt rockt.

Da ist Jordan, der mich an jemanden erinnert und dessen Charakter Gold wert ist. Ich liebe übrigens die Entwicklung der zarten Liebesgeschichte. Denn es gibt hier keine Wunderheilung. Man kann sich nicht durch die Meinung anderer definieren und plötzlich ist alles gut. Man muss schon selbst an sich arbeiten, und der Verlauf hier ist so authentisch und echt. Das war klasse und hinterließ trotz wirklich hartem Anfang ein positives Gefühl am Ende.

Ach und Chad’s Freundin Katie, ein echter Herzensmensch, der gleichnamiges auf der Zunge trägt und für Ashley kämpft, wie eine Löwin. Jeder braucht eine Katie im Leben.

“Ugly fat thing?” war mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Buch von Annie Stone. Ihr leichter und lockerer Schreibstil hat mich über die Seiten getragen. Trotz des schweren Themas habe ich auch einen Hauch von Humor, zarte Romantik und vor allem wahnsinnig viele positive Emotionen vermittelt bekommen.

Diese Geschichte war bestimmt nicht leicht zu schreiben und ich kann eigentlich nur noch zwei Dinge sagen:

Lest das und Danke Annie!

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Vikett ❤

Zum Horizont führt keine Treppe
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Im zweiten Teil treffen wir sowohl auf Vikett, wie auch die Namensgeberin dieses Pärchennamens und viele andere uns lieb gewordene Charaktere. Ich möchte sie nicht missen und habe mich über das Wiedersehen ...

Im zweiten Teil treffen wir sowohl auf Vikett, wie auch die Namensgeberin dieses Pärchennamens und viele andere uns lieb gewordene Charaktere. Ich möchte sie nicht missen und habe mich über das Wiedersehen mit Toni, Marie-Lou, Brigitte und dem frechen Jan gefreut.
Die Aufarbeitung von Daniel’s Tod schwebt eine lange Zeit durch die Handlung, aber vor allem Hartmut macht Vika heftig zu schaffen. Ich habe befürchtet, dass wir dieses gestörte Individuum nochmal wieder sehen werden. Was da passiert, müsst ihr auf jeden Fall selbst lesen, denn der Spannungsbogen nimmt hier ungeahnte Höhen und das darf man sich nicht entgehen lassen. Ich war schockiert, verärgert und regelrecht fassungslos.

Allerdings ist der zweite Teil auch eine realistische Darstellung einer Liebesgeschichte mit einem Querschnittsgelähmten. Jedes noch so intime Detail wurde von der Autorin ehrlich, doch taktvoll eingebaut. Alizée Korte zeigt uns die Wahrheit. Es ist alles andere als leicht, aber es ist vor allem genau so möglich, wie einen gesunden Menschen zu lieben und das ist eine Pointe, die ich vollstens unterstütze.
Ich wurde emotional absolut mit gerissen, denn auch der zweite Band wurde aus mehreren Sichten erzählt. Geschrieben wurde es wieder aus der personengebundenen dritten Form unterschiedlicher Personen, aber die meiste Zeit natürlich aus den Sichten der Hauptcharaktere. In Etienne konnte ich mich so besonders gut hinein versetzen. Er war mir einfach am nächsten und seine Probleme, die sich viel mit seinen körperlichen Defiziten und den daraus folgenden Unsicherheiten befassen, haben mir die Tränchen in die Augen getrieben. Dabei bewundere ich ihn immer noch so sehr. Für sein Denken, sein Wesen und seine Ausstrahlung. Ich hab ihn einfach ins Herz geschlossen!

Vika hat es mir manchmal nicht leicht gemacht. Ich wollte ihr damals schon den Kopf für eine Sache waschen und es gibt einen Umstand, der mir das Hineinfühlen schwer gemacht hat. Sie hat sich, logischerweise, nicht weiter entwickelt seit damals, und wir setzen im Buch quasi nahtlos an die erste Geschichte an. Vika ist authentisch und ihr Verhalten passt zu ihr, aber das heißt leider nicht, dass ich so manches, was sie entscheidet, gut heiße. Ich musste oft mal die Augen verdrehen, weil sie so schwierig war. Aber da nehme ich selbst Etienne nicht völlig aus. Auch er hat manchmal unnötige Sorgen.

Dafür liebe ich ihr Miteinander. Beide Persönlichkeiten sind einfach charakterstark und ich konnte meinem inneren Fangirl Futter geben – schwärmen und innig seufzen inbegriffen. Vor allem die spontanen Liebeserklärungen haben mich umgehauen. Man merkt einfach, wie sich im Gegensatz zum ersten Band die Beziehung der beiden vertieft, wie sie lernen auch in einem etwas verrückten Alltag zu bestehen und dabei ihre positive Einstellung nicht verlieren. Im ein oder anderen Moment habe ich mir erhofft sie würden ein wenig erwachsener miteinander kommunizieren, aber selbst das ist kein Makel, denn… nobody´s perfect, nicht wahr?

Der Schreibstil von Alizée Korte hat mich größtenteils flüssig durch die Handlung geführt. Ab und zu holperte ich ein wenig, was mich gerade gegen Ende etwas gestört hat. Ich fand es schwierig und nicht so gut erklärt, warum weshalb und wieso es jetzt lief, wie es lief. Ich habe die Gedanken und Handlungen nicht so richtig nachvollziehen können, daher war ich nicht komplett überzeugt.
Im Großen und Ganzen fesselt Alizée jedoch mit ihrem wundervollen Setting, ihren emotionalen und teils witzig-frechen Dialogen, und dem überraschenden Hergang so stark ans Buch, das man schnell über die Seiten fliegt.

Ich würde wieder dazu greifen um Vika und Etienne nochmals zu treffen und finde es schade, mich nun wieder verabschieden zu müssen.
Sie sind einfach liebenswert.

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