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Veröffentlicht am 16.03.2020

Ich brauch mehr!!!

Evig Roses (Band 6): Loyalität will gelernt sein
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Da steht der große, düstere Agenturboss vor dem Flughafen und uns allen stockte der Atem. Was passiert nun mit Emma und ihrem Einhorn? Wirft er sie raus? Fordert er hohe Vertragsstrafen von beiden? Oder ...

Da steht der große, düstere Agenturboss vor dem Flughafen und uns allen stockte der Atem. Was passiert nun mit Emma und ihrem Einhorn? Wirft er sie raus? Fordert er hohe Vertragsstrafen von beiden? Oder überrascht uns der Vampir mal wieder völlig?
Eins sei euch gewiss, in diesem 6. Band bekommen wir das, was denke ich jeder “Evig Roses” – Leser sich schon einmal gewünscht hat: Das verruchteste und mächtigste Doppelpack an Männern, das man in einem Raum haben kann.
Ob Emmchen das übersteht und vor allem dabei noch ihr voreiliges Mundwerk nicht zu voll nimmt…

Jasmin Romana Welsch hat uns warten lassen, aber es hat sich definitiv gelohnt. Emotional geht der sechste Teil zwar in Richtung minenverseuchtes Katastrophengebiet, aber das war abzusehen und da müssen wir mit der armen Trulla jetzt durch. Sie leidet und frohlockt, fällt aus allen Wolken und wird zurück ins Paradies geschossen. Das ist mal eine heftige Achterbahnfahrt.

Es gibt noch so viel zu lösen und zu erzählen, dass einem der 6. Band zwar eher ein bisschen wie ein Übergangsband zum großen Finale vor kommt, aber ich finde es Hammer, dass die Autorin uns noch ein paar dieser wichtigen Zusammenstöße gönnt bevor die Reihe endet. Ich wollte die zwei heißen V’s so gerne noch tiefer kennen lernen und war so überrascht von ihren Persönlichkeiten. Ich liebe die zwei Kerle total!

Viel verraten werde ich euch nicht, da müsst ihr selbst ran. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert und das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Hier und da gab es ein paar Holperer im Satzbau, aber das fällt der Bewertung nicht zur Last, da es sich in Grenzen hielt.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Ich hab ein bisschen mehr erwartet

Sturmtochter, Band 3 - Für immer vereint
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Lance ist verschwunden, Reid eingesperrt. Sloan wird von ihrer eigenen Familie vorgeführt und Juliana hat sich in ihre Heimat zurück gezogen um den Verlust ihres Bruders zu verkraften. Nur Ava versucht ...

Lance ist verschwunden, Reid eingesperrt. Sloan wird von ihrer eigenen Familie vorgeführt und Juliana hat sich in ihre Heimat zurück gezogen um den Verlust ihres Bruders zu verkraften. Nur Ava versucht ihre Heimatinsel vor den immer mehr werdenden Elementaren zu beschützen. Doch die frisch ernannte Sturmtochter des Wasserclans bemerkt die Veränderungen. Etwas schlimmes liegt in der Luft und das hat nicht nur damit zu tun, dass andere Clans sie möglicherweise angreifen könnten. Der Frieden ist Geschichte, doch größere Konsequenzen als nur ein Krieg zwischen den Clans steht den Elementbegabten bevor.

Bianca Iosivoni hat es mir im Finale der Sturmtochter – Reihe nicht leicht gemacht. Grundsätzlich sind ihre Ideen für den Band der Hammer und auch die Auflösung hat mir gefallen. Das Problem war einfach, dass durch die Aufteilung in die verschiedenen Sichtweisen der Charaktere Ava, Reid, Sloan, Juliana und Lance auch zu viele langgezogene Momente in die Kapitel kamen. Es war zwar interessant von jedem die aktuellsten Ereignisse quasi hautnah erleben zu dürfen und über jede Verschwörung als erster Bescheid zu wissen, allerdings waren mir die Gedankengänge jeder einzelnen Person einfach viel zu ausschweifend. Da gab es so viel, was gedacht und hin und her überlegt wurde, dass das die Spannung jedes mal wieder sinken lassen hat und ich mich nur wenig zum weiter lesen überwinden konnte.

Die Idee hat mir gefallen. Auch die Emotionen waren dramatisch und wären eigentlich sehr berührend gewesen. Vor allem im letzten Drittel hat die Autorin angezogen und das Finale, gerade im letzten Kapitel von Ava, ging mir dann sogar zu schnell. Da hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Doch davor war es leider schwierig sich von den Handlungen mitreißen zu lassen und mir fehlte dann einfach etwas.

Im großen und ganzen ist die Reihe eine schöne Idee, die meiner Meinung nach aber noch nicht ganz rund wirkt.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Sehr cool

The Risk – Wer wagt, gewinnt
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Als Tochter des Coaches der Eishockeymannschaft von Briar hat Brenna Jensen es wahrlich nicht leicht. Doch viele mögen denken es liegt am strengen Charakter ihres Vaters. Dabei ist es eher die Vergangenheit, ...

Als Tochter des Coaches der Eishockeymannschaft von Briar hat Brenna Jensen es wahrlich nicht leicht. Doch viele mögen denken es liegt am strengen Charakter ihres Vaters. Dabei ist es eher die Vergangenheit, welche beide geprägt hat und sie zu dem hat werden lassen, wie sie nun sind. Ihre Vater-Tochter-Beziehung musste schon viel erleiden und Brenna macht sich große Vorwürfe. Allein deshalb schon, kommt es gar nicht in Frage jemand anderem ihr Vertrauen zu schenken. Schon gar nicht ihrem ärgsten “Feind”….

Jake Connelly ist das Eishockeyausnahmetalent der Harvard University und somit Briars ärgster Feind. Mit seinem guten Aussehen, seiner frechen Ausstrahlung und den selbstbewussten Sprüchen zieht er viele Mädels in den Bann. One Night Stand’s sind sein Ding und an erster Stelle steht der Sport – bis ihm plötzlich ein Mädel richtig Contra gibt und dem umschwärmten Connelly plötzlich ganz anders wird.

Die zwei sind wie Feuer und Wasser und doch ziehen sich Gegensätze hier ziemlich an. Sie stellen sich ständig vor Herausforderungen, triezen sich gegenseitig und machen sich dabei heiß. Was zu Beginn eine Hassfreundschaft ist, verändert sich nach und nach zu etwas tieferem. Einer Verbindung, die nicht nur nimmt, auch so viel gibt. Einer Beziehung, bei der man sich auf eine besondere Art aufeinander verlassen kann. Natürlich gibt es auch ein paar dramatische Wendungen, aber Elle Kennedy verstrickt sich nicht in Klischees.

Ich mag ihre lockere und freche Schreibweise. Auch der zweite Band der “The Briar U” – Reihe ist lebenslustig und nah an der Realität geschrieben, mit dem Hauch Collegelifestyle, den man in ihren Büchern so liebt. Es gibt humorvolle Situationen, gerade auch durch die Nebencharaktere und ich hab mich amüsiert. Der erste Band ging mir persönlich etwas leichter von der Hand, der gibt es hier nicht die komplette Lilienanzahl, dennoch konnte mich “The Risk” mitreißen und vor allem auch die dramatische Hintergrundgeschichte konnte punkten.

Ich hoffe wir bekommen noch mehr zu lesen. Da gäbe es noch den ein oder anderen Charakter, den ich gern in einem eigenen Buch kennen lernen würde.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Ausbaufähig, aber trotzdem schön

Sinking Ships
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Carla hütet ihr größtes Geheimnis, wie einen Schatz. Denn sollte raus kommen, dass ihre zwei minderjährigen Brüder bei ihr leben und nicht, wie eingetragen beim Vater, würden die Behörden die kleine Familie ...

Carla hütet ihr größtes Geheimnis, wie einen Schatz. Denn sollte raus kommen, dass ihre zwei minderjährigen Brüder bei ihr leben und nicht, wie eingetragen beim Vater, würden die Behörden die kleine Familie auseinander reißen. Carla bringt dieses Opfer gerne, aber so ist es ihr auch nicht möglich andere Menschen näher an sie heran zu lassen. Als ausgerechnet Mitchell More über ihr zweitgrößtes Geheimnis stolpert, bricht bei der jungen Kolumbianerin Chaos aus. Viele dürften es sein, doch nicht Savannah’s großer, zu netter, Gutmensch-Bruder. Doch wie so oft im Leben, tragen die Menschen Masken und nicht alles wird offen zur Schau getragen. Das auch in Mitch mehr steckt, als erwartet, erfahren wir schnell und ich für meinen Teil bin ihm verfallen.

Der erste Band “Burning Bridges” hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich liebe ihn. Somit hatte es der zweite sowieso schon schwer, aber ich muss sagen, auch wenn er nicht ganz ran reicht, fesselte die einzigartige Schreibweise von Tami Fischer mich schnell. Bei ihr wirken Bücher einfach so echt und aus dem Leben gegriffen.

Die Charaktere sind authentisch, ihre Geschichten dramatisch und ergreifend. Ihre Situationen haben mich berührt und ich war total am mitfiebern, weil gerade Carla’s Lebensweise richtig hart ist. So mit Problemen umzugehen kann man nicht lernen und ich ziehe meinen imaginären Hut vor ihrer Stärke.
Aber auch Mitchell beweist seine Reife und Loyalität. Bei ihm ist es wahnsinnig schwer zu erkennen, dass sein Herz verletzt ist – und zwar nicht auf so eine kitschige Art, sondern ernsthaft und hintergründig. Er strahlt immer einen großen Optimismus aus, dabei hat er ein ganz schönes Päckchen zu tragen.

Aber da ich eben im ersten Teil so begeistert von der Individualität der Handlung war, hat mir hier ein bisschen was gefehlt. Es war super geschrieben und auch die Emotionen, vor allem die Leidenschaft und Verzweiflung, kamen gut rüber und doch konnte mich “Sinking Ships” nicht vollkommen überzeugen. Manchmal schleppte sich die Handlung einfach ein bisschen zu sehr dahin.

Dafür freue ich mich auf die Geschichten der anderen Mädels. Ich hoffe wirklich sehr, dass Lenny, Savannah und Summer noch eigene Bücher bekommen, denn da ist so viel Potential gegeben.

Ich mag die Bücher von Tami Fischer einfach, weil sie so echt und lebendig wirken. Es sind keine übertriebenen, klischeebehafteten Storys und man kann die Personen sehr schnell ins Herz schließen.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Ein tolles Setting

Schatten der Ewigkeit - Zwillingsblut
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Kit Sune ist eine Kitsune – eine Gestaltwandlerin mit einem Fuchswesen. Alles beginnt mit einem verheerenden Unfall mitten in London, bei dem Kit ihren Partner verliert und gleich noch ihre Erinnerung ...

Kit Sune ist eine Kitsune – eine Gestaltwandlerin mit einem Fuchswesen. Alles beginnt mit einem verheerenden Unfall mitten in London, bei dem Kit ihren Partner verliert und gleich noch ihre Erinnerung mit. Irgendwas stimmt mit ihr nicht und so nimmt ihre Patentante, die zufällig auch die Chefin ihres neuen Arbeitsplatzes ist, sie wieder unter ihre Fittiche. Doch Kit muss zurück an die Arbeit. Zu viele Nox versuchen in ihre Welt zu gelangen und die junge Agentin wird gebraucht. Mit ihrem etwas düsteren, neuen Partner Keagan startet sie neu, doch die Ereignisse aus London lassen sie nicht los. Die Albträume auch nicht und es geht schneller als gedacht, dass sie von ihrer jüngstem Vergangenheit eingeholt wird. Denn die Nichte vom Deputy Director war auch unter den Opfern und der Todesdaimon gibt sich nicht mit der Situation zufrieden. Dazu kommen die seltsamen Ereignisse, die sich ausgerechnet um Kit sammeln. Hat sie etwas mit den vielen Todesfällen zu tun? Seid gespannt!

“Schatten der Ewigkeit: Zwillingsblut” ist ein cooles Fantasybuch mit vielen blutigen Tatorten, einer großen Portion Spannung und einer Prise genialer Verstrickungen. Caroline Wahl schafft es mit ihrem Handlungsaufbau den Leser zuerst schön an der Nase herum zu führen und dann streut sie immer wieder feine Details ein, sodass man ihr doch auf die Schliche kommen kann.

Der Aufbau des Settings hat mich sehr fasziniert, da man das bekannte Edinburgh in ganzer Pracht mit typischem Wetter, düsterer Atmosphäre und malerisch beschriebenen Winkeln bekommt, aber trotzdem dazu noch die gewisse magische Würze nicht fehlt. Die Spannung steigt unaufhörlich und erreicht zwischendurch nervenaufreibende Spitzen, die einem die Gänsehaut vor Schock auf die Arme treibt. Allerdings macht es uns die Autorin auch nicht so ganz einfach mit ihrem Weltenaufbau. Manchmal waren es mir einfach zu viele Informationen auf einem Haufen und ich tat mich schwer das alles gleichzeitig aufzunehmen und auch noch zu verstehen. Vielleicht hätte man sich hier ein wenig mehr Zeit lassen sollen.

Dazwischen gibt es ein bisschen schlagfertigen Humor und freche Dialoge zwischen den zwei Agenten und einer alten Freundin. Es gibt eine knisternde Atmosphäre, über die ich aber nicht mehr verrate und es erscheinen einige coole magische Wesen mit passenden Erklärungen. Ich hab mich nie gelangweilt und durfte oft schmunzeln, wenn auch das Ende ein wenig zu viel auf einmal war und ich mir hier ein wenig mehr Erzählung gewünscht hätte. Es kommt dann doch etwas knall auf Fall.

Gerade Kit ist mir mit ihrer starken Ausstrahlung, aber der versteckten zarten Seite total ans Herz gewachsen und auch ein anderer konnte mich total überzeugen. Die Charaktere wurden sehr liebevoll gestaltet mit vielen Details und eigenen kleinen Hintergründen, was sie authentischer gemacht hat und einfach Lust auf mehr macht.

Das Ende war absolut gerechtfertigt, wenn auch etwas knapp, was eine mögliche Liebesgeschichte angeht. Davon gibt es nämlich fast nichts, doch die Autorin gibt uns einen Hauch von möglichem Mehr und ich möchte bitte ganz schnell einen nächsten Band haben um meine Neugier zu befriedigen.

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