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Veröffentlicht am 29.11.2017

Fantastisch!

Kiss of Fay - Das Geheimnis der Feentochter II
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Nachdem Prinz Uisdean Emma so zugerichtet hatte, dass sie faysüchtig wie sie war, nur in der geschlossenen Psychiatrie gut aufgehoben war, kam nur langsam Leben in die junge Frau zurück. Nessi und Cathal, ...

Nachdem Prinz Uisdean Emma so zugerichtet hatte, dass sie faysüchtig wie sie war, nur in der geschlossenen Psychiatrie gut aufgehoben war, kam nur langsam Leben in die junge Frau zurück. Nessi und Cathal, genau wie Jada waren stets an ihrer Seite… bis zu dem Tag, an dem Emma ihre Sucht auf die heftigste Art und Weise überwindet und stärker daraus hervor geht, als je einer gedacht hätte. Emma ist nun Staatsfeind Nummer 1 für ihren Peiniger und viele dieser Unseelie sollen kommen um sie zu töten. Auch Tadhg ist dabei… doch wie das alles weiter geht müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Ich fand ja schon den ersten Band „Secrets: Das Geheimnis der Feentochter “ der absolute Wahnsinn und auch der zweite Band der Reihe steht dem in nichts nach. Jeder Band hat eine eigene abgeschlossene Handlung mit Charakteren, die in den anderen Büchern als Nebendarsteller fungieren.

In „Kiss of Fay“ geht es also um Emma, das Mädchen, dass im ersten Teil von einem Unseelie entführt und gebrochen wurde. Wir beginnen mit der Geschichte und sind quasi schon voll in einer der härtesten Szenen im ganzen Buch drin. Ich war schockiert, total gefesselt es ist quasi wie bei einem Unfall: Man kann einfach nicht anders und muss das lesen, mit der Protagonistin durch stehen und es ist wirklich so brutal und so heftig – nichts für schwache Nerven.

Emma hat im ganzen Buch damit zu kämpfen, was der Typ ihr alles angetan hat und da man direkt aus ihrer Sicht liest, erlebt man den Ekel und den Hass und auch die ganzen anderen Gefühle von Unsicherheit bis hin zu der unbändigen Wut hautnah mit. Doch Emma ist eine Kriegerin und auch wenn definitiv nicht alles rosig und schön ist, kämpft die junge Frau so sehr, dass sie sogar den Gott des Todes beeindruckt.

Ich finde es klasse wie Maria M. Lacroix da nichts beschönigt, es authentisch und vor allem ehrlich rüber bringt. Aber auch wie Emma die Hoffnung nicht aufgibt und wie ihre besten Freundinnen ihr bei stehen. Sie wandelt Ansichten, wirft Vorurteile über Bord, hat eine schlagfertige Art an sich ihre Meinung zu vertreten und tritt damit auch ein paar Mal ins Fettnäpfchen, aber man spürt einfach, wie sie Fortschritte macht.

An ihrer Seite ist neben den Freunden Tadhg. Und echt, die Art und Weise wie das alles verläuft ist so verrückt und heftig, aber auch so witzig und bescheuert manchmal. Die zwei sind wie Feuer und Wasser. Da Tadhg viel Stolz besitzt, kratzt Emma öfters mal an seinem Ego und ich musste so oft Lachen, wie er versucht die Ruhe zu bewahren. Der große, dunkle Krieger mit den langen schwarzen Haaren und den blutroten Augen besitzt eine immense Ausstrahlung. Tödlich, und so sexy und leidenschaftlich. Ich hatte viel Spaß mit ihm.

Die Schreibweise von Maria M. Lacroix war wieder flüssig und locker. Ich fühle mich von ihr immer besonders intensiv in ihre Welt gezogen, da sie so malerisch beschreibt. Die Autorin hat ein Talent dafür, diese fast schon düstere und aggressive Atmosphäre in ihre Story einzuweben, uns trotzdem positive Dialoge, liebevolle Momente, Szenen voller Leidenschaft und Knistern einzubauen, die dann umso mehr wirken. Es gibt, meiner Meinung nach, nicht so viele erotische Szenen wie im ersten Teil, dafür ist dieses „Vorspiel“ der zwei Charaktere einfach feuriger und man kriegt Bauchkribbeln von ihren Begegnungen, in denen die Luft elektrisch aufgeladen wirkt.

Von der Handlung und vor allem auch vom Ende war ich ganz schön aus den Socken gehauen. Nun bin ich auf Jada‘ s Story gespannt und hoffe es dauert nicht so lange.

Das Cover ist übrigens wieder besonders schön geworden! Ich finde es passt echt super zu Emma’s Persönlichkeit.

Veröffentlicht am 28.11.2017

Eine nette Einstimmung auf Weihnachten...

Morgen küsst der Weihnachtsmann
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Höhenflug der Leidenschaft

Die süsse Weihnachtsgeschichte von Stephanie Bond beginnt ziemlich humorvoll. Violet ist eine sehr zugeknöpfte Person und muss dringend aus ihrem Schneckenhaus gelockt werden. ...

Höhenflug der Leidenschaft

Die süsse Weihnachtsgeschichte von Stephanie Bond beginnt ziemlich humorvoll. Violet ist eine sehr zugeknöpfte Person und muss dringend aus ihrem Schneckenhaus gelockt werden. Wer könnte da besser sein als Dominick, der sehr erfolgreiche Geschäftsmann und Frauenversteher und... Auftraggeber in ihrer Conciergefirma.
Ich finde Stephanie Bond schreibt sehr flüssig und auch fesselnd, einzig das Ende kam mir persönlich einfach zu abrupt. Ich hätte mir da etwas mehr Feinspitzengefühl und nicht so eine plumpe Lösung gewünscht.
 



Starstruck - Sinnliches Weihnachtsfest

Die Geschichte von Julia Kenner empfinde ich sehr heiß. Alyssa hat ein kleines Problem. Sie steht auf ihren besten Freund, würde aber auch wenn er Interesse hätte, keine Beziehung mit ihm eingehen, da er finanziell nicht abgesichert ist. Das Knistern ist groß, die Emotionen kochen hoch und es wird die eine oder andere Überraschung folgen. Die Charaktere waren manchmal etwas anstrengend für meine Ansichten, aber ich habe mich amüsiert.  Julia Kenner konnte mich gut fesseln und ich hatte ihre Geschichte am Schnellsten gelesen.





Verführung unterm Mistelzweig

Der dritte Teil kam mir leider etwas zu vorhersehbar und vor allem schon bekannt vor. Die Story über die Anwältin, die einen Weihnachtsmann vor Gericht vertreten soll und der attraktive Polizist mit Vergangenheitsproblemen konnte mich nicht so ganz mit reißen. Auch wenn ich sagen muss dass der Schreibstil von Lori Wilde durchaus flüssig und angenehm zu lesen ist und ich locker über die Seiten flog.
Das Gesamtwerk konnte mich leider nur teilweise überzeugen und nicht unbedingt langfristig unterhalten. Ab und zu musste ich mich etwas überwinden nun doch weiter zu lesen. Das war schade.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Ein langsamer aber spannender Auftakt!

Königreich der Schatten: Die wahre Königin
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Ein Leben in Dunkelheit voller Gefahren und mit dem Ziel nicht entdeckt zu werden. So sieht Luna’s Welt aus. Nach dem Tod ihrer Eltern ist sie in einem versteckten Turm aufgewachsen. Behütet von einer ...

Ein Leben in Dunkelheit voller Gefahren und mit dem Ziel nicht entdeckt zu werden. So sieht Luna’s Welt aus. Nach dem Tod ihrer Eltern ist sie in einem versteckten Turm aufgewachsen. Behütet von einer Amme und einem Soldaten des alten Königs lebt sie im schwarzen Wald. Luna hat den Turm noch nie verlassen und doch kennt sie sich besser aus als manch andere. Sie ist klug, feinfühlig und trotzdem selbstbewusst und mutig. Etwas leichtgläubig und auch einen Hauch naiv, aber sie reift in der Geschichte. Das junge Mädchen geht das Risiko ein und läuft zum Beeren sammeln. Dass sie aber mit noch anderen Problemchen zurück kehren wird, ist ihr zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal in den Sinn gekommen.

Fowler hätte sich wirklich besseres vorstellen können. Doch nun sitzt er fest mit einem jungen Mädchen am Hals und einem weiten Weg vor sich, bei dem man nicht mal sicher sein kann, ob beide lebendig ankommen. Doch der junge Waldläufer ist ein unglaublich guter Kerl, auch wenn er es nicht zugeben mag. Sein gutes Herz macht ihm einen Strich durch die Rechnung und so beginnt eine richtig spannende Reise.

Sivo und Perla leben mit Luna in dem Turm. Sie kommen eher am Anfang des Buches vor und zeigen wie umsorgt Luna aufgewachsen ist. Die Zwei sind warmherzige Menschen und geben ihr eine tolle Grundlage mit auf ihre Reise. Später trifft man im Buch ab und zu Nebencharaktere aber es sind meistens nur kurze Begegnungen. Jede Gefahr, welche den zwei Reisenden auch droht, sie kämpfen zusammen, fangen an eine besondere Art von Vertrauen zueinander zu entwickeln und lernen aus ihr.

Die Geschichte ist aus zwei Sichten, nämlich denen der Hauptprotagonisten, geschrieben. Sie ist locker und leicht, sehr gut beschrieben und stetig mit Spannungsspitzen versehen. Der Grundton des Buches ist sehr düster, also fallen Momente, die mit Humor, zarten Gefühlen oder Freude versehen sind, viel mehr auf. Die Spannung steigt unentwegt und das Buch endet auch sehr spannend. Es ist eine Highfantasy Geschichte und spielt in einer fremden Welt, wodurch alles neu erscheint. Ich hätte mir gewünscht, dass die Begegnungen mit anderen etwas länger wären um vielleicht einen Ticken mehr Dynamik rein zu bekommen. Es war zwar viel los, dennoch immer nur so kurze Ereignisse.

Ich hab „Königreich der Schatten: Die wahre Königin“ schnell gelesen und es hat mich sehr gefesselt. Emotional schön und dramatische mit Potenzial zu noch tieferen Gefühlen. Das Cover war das erste, was mich angesprochen hat und aus den Grund war ich schon sehr neugierig. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Ich hatte es scnell durch!

Der Sommer, der uns trennte
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Maddie liebt Nate. Und Nate liebt Maddie. College, Medizinstudium, Hochzeit, Kinder…. Alles ist geplant. Nate muss nur noch sein Hilfsjahr in Honduras hinter sich bringen. Dann kann die Zukunft beginnen. ...

Maddie liebt Nate. Und Nate liebt Maddie. College, Medizinstudium, Hochzeit, Kinder…. Alles ist geplant. Nate muss nur noch sein Hilfsjahr in Honduras hinter sich bringen. Dann kann die Zukunft beginnen. Dass genau ein Ereignis alles verändert und Maddie’s ganze Welt zusammen bricht, hat Anfang des Sommers noch keiner erwartet. Der Einzige, der wirklich versteht, wie sie sich fühlt, ist Lee. Nate’s bester Freund. Doch eigentlich verstehen sich er und Maddie uberhaupt nicht gut… Was ist das nur?

„Der Sommer, der uns trennte“ geht absolut unter die Haut. Eine Ladung Taschentücher ist dringend notwendig. Die Geschichte ist so dramatisch und herzzerbrechend traurig und doch ist es bewundernswert welche Entwicklung Maddie dank Lee macht. Er ist verschroben, verrückt und echt intelligent. Er hat einen eigensinnigen und wundervollen Charakter, aber auf seine spezielle Art. Und Nate seufz Er wäre der perfekte Mann… Wenn man „perfekt“ braucht.

Sprachgewaltig und leicht erzählt die Autorin eine tiefgründige Story, bei der die Gefühle Achterbahn fahren. Zwischen viel Verzweiflung und Traurigkeit fand man auch echte Hoffnung und zarten Humor. Diese Geschichte wurde vom Leben erzählt. Man fühlt Verlust und Ängste. Sich in die Charaktere rein zu versetzen ist total leicht. Die Protagonisten sind total authentisch und wirken daher sehr greifbar.

Der Hintergedanke vom Buch ist einfach genial und man wird davon gefesselt zu verstehen, was wirklich wichtig ist.

Das Cover ist stimmt zum Inhalt und ganz zart gehalten. Ganz toll!

Veröffentlicht am 25.11.2017

Ein bisschen zu verwirrend...

Witches of Norway 3: Monddunkelzeit
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Dem dritten Teil der „Witches of Norway“ Reihe von Jennifer Alice Jager habe ich schon entgegen gefiebert.

Nachdem Elis im zweiten Teil endlich einen Weg zu Kjells Herzen gefunden hatte und sie im 17. ...

Dem dritten Teil der „Witches of Norway“ Reihe von Jennifer Alice Jager habe ich schon entgegen gefiebert.

Nachdem Elis im zweiten Teil endlich einen Weg zu Kjells Herzen gefunden hatte und sie im 17. Jahrhundert recht sicher schienen, war mir schon klar, dass es nicht lange so friedlich bleiben konnte. Doch mit dem Ausmaß an Spannung habe ich nicht gerechnet. Elis muss mit harten Bandagen kämpfen und immer wieder harte brutale Rückschläge einstecken. Sie ist sehr tapfer aber manchmal auch etwas gutgläubig. Kjell hat ein heftiges Schicksal zu bewältigen und wenn sich die verworrenen Handlungsstränge erstmal lichten, bleibt dem Leser der Atem weg. Elis reift wunderbar in ihren magischen Fähigkeiten. Manchmal hab ich auf ein paar mehr Aha-Momente gehofft, aber eigentlich konnte sie die Zauber dann recht schnell. Kjell hab ich sehr ins Herz geschlossen. Der Löwen mit dem weichen Herz und dem feurigen Temperament hat es mir total angetan.

Ich war sehr überrascht und wahnsinnig gefesselt. Ich habe den dritten Teil an einem Tag beendet und auch gefühlsmäßig eine schlimme Achterbahnfahrt erlebt. Manchmal war mir das ganze einen Ticken zu viel, zu verwirrend und auch ein paar ruhige Passagen haben mir gefehlt. Klar, es kam nie Langeweile auf aber es waren auch schon so viele Vorkommnisse auf einem Haufen, dass man garnicht mehr wusste wo oben und unten war.

Nichts desto trotz ist das Finale phänomenal gestaltet, flüssig und locker geschrieben und hält einige Schocker bereit. Wunderschön beschrieben findet man sich in der wilden Natur Norwegens wieder und die Autorin schafft es, uns das Rauschen des Meeres hören und das Salz in der Nase riechen zu lassen.

Das Cover des dritten Teils fügt sich super in die Reihe ein und ist wunderschön gestaltet.