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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2018

Phänomenal!

Izara 1: Das ewige Feuer
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An "Izara" hat mich ja sofort alles fasziniert. Von dem tollen Titel über das zauberhafte Cover zu dem Klappentext! Ich musste es einfach lesen.

Und siehe da, endlich mal wieder eine innovative neue Idee ...

An "Izara" hat mich ja sofort alles fasziniert. Von dem tollen Titel über das zauberhafte Cover zu dem Klappentext! Ich musste es einfach lesen.

Und siehe da, endlich mal wieder eine innovative neue Idee mit solcher Spannung, bei der die Hände schwitzen. Mit emotionsgeladenen Momenten, bei denen das Bauchkribbeln zu einem ganzen Schwarm voller Schmetterlinge wird. Mit genialer, fast ausnahmslos unvorhersehbarer Handlung, die mir das Adrenalin hochkochen ließ. Mit frechem, spritzigen Humor, der mir jegliche Art von Lachen entlocken konnte. Mit Freundschaften, die bis in den Tod reichen würden. Und mit einer besonderen Liebe, die man sich wohl erhofft, aber nicht gleich erkannt hat.

Ariana hat einen schwierigen Status an ihrer Schule. Es ist nicht wirklich ein Geheimnis, dass sich hinter den ganzen seltsamen Andeutungen und dem neuen Mitschüler nicht etwas magisches verbergen könnte. Allerdings machte es mir die charakterstarke, schlagfertige Ari leicht sofort in das Buch einzutauchen. Ihre Persönlichkeit ist interessant und die Art, wie sie mit ihren Umständen nachher umgeht, mehr als beeindruckend. Ari hat ihrem Alter entsprechend so ein paar Macken, was sich aber meiner Meinung nach noch in Grenzen hielt und sie hier einfach authentisch erschienen ließ.

Ihre beste Freundin Lizzie ist so eine richtige Naturkatastrophe, aber ich finde sie sehr sympathisch. Überhaupt haben mir gerade auch die Nebendarsteller in "Izara - Das ewige Feuer" sehr beeindruckt. Die Autorin hat sich unglaublich viel Zeit genommen um jedem seine Hintergrundgeschichte zu geben. Sie wirken einfach ganz toll und sehr echt. Ob Gideon, Toby, Jimmy oder auch so mancher Primus oder Handlanger, den wir noch treffen, sie sind echt gut durchdacht und wirken greifbar.

Lucian ist zum Glück auch nicht nur der typische Bad Boy Verschnitt und besitzt ein unglaubliches Einfühlungsvermögen, Beschützerinstinkt und noch ein paar andere Talente, wenn es um Ari geht. Das Hin und Her, dass hier eher vom weiblichen Part, gesteuert durch ihre Blindheit ausgeht, ist ab und zu etwas zu viel, aber ich liebe es, dass der männliche Protagonist hier seinen eigenen Weg geht.

Sehr schön empfand ich, dass Julia Dippel das Setting immer wieder geändert hat und es nie langweilig wurde. Bei der detailverliebten Schreibweise konnte ich mich auch immer wieder gut an die Orte versetzen. Die Schreibweise ist überhaupt sehr schön und flüssig. Es ist super leicht zu lesen und ich war trotz der Seitenzahl sehr schnell durch. Die Situationen machen einfach ständig Lust auf mehr und ich war richtig gefesselt, könnte mich nicht lösen und war traurig als ich am Ende angelangt war.

Erzählt wurde das Buch übrigens direkt aus der Sicht von Ariana. Ich fand es so perfekt, da mehr Sichtweisen hier nur ein Durcheinander rein gebracht hätten.

Ein kleines Manko empfand ich die etwas vorhersehbaren Planungen "der Aktion" gegen Ende des Buches. Es gab zwar auch überraschende Wendungen, aber an und für sich hat sich mir da dann die Vorhersehbarkeit zu sehr eingeschlichen. Dennoch konnte Julia Dippel es für mich noch mal raus reißen, in dem sie am Ende wirklich nochmal ein paar Brocken raus gehauen hat, die mich absolut überrascht haben.

Ich will mehr!!!

Veröffentlicht am 07.01.2018

Für Zwischendurch

Gut geplant ist halb verliebt
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Nach dem ersten Teil der Wedding Bells, in dem Brooke auf leidenschaftliche aber auch so witzige Art und Weise ihr Glück fand, habe ich mich schon auf das Buch über Heather gefreut.

Die junge Frau aus ...

Nach dem ersten Teil der Wedding Bells, in dem Brooke auf leidenschaftliche aber auch so witzige Art und Weise ihr Glück fand, habe ich mich schon auf das Buch über Heather gefreut.

Die junge Frau aus Michigan war nämlich noch nie verliebt, und das in ihrem Alter. Nun, mit Ende zwanzig, steht sie kurz davor ihren großen Traum zu verwirklichen: Eine vollwertige Hochzeitsplanerin zu werden. Wäre da nicht diese seltsame Kundin Danica, die sich so scheinbar überhaupt nicht für ihre Hochzeit interessiert. Und dann kommt ihr auch noch der abgehobene Nachbar aus der Wohnung neben ihr in die Quere. Unverschämt, sexy, geheimnisvoll....

Der wahre Grund, warum Heather gerne Hochzeiten plant, ist mir schnell aufgefallen. Und trotzdem finde ich die zarte, aber energische junge Frau quirlig, sympathisch und lebensfroh. Sie kommt vielleicht erst später selbst drauf, begibt sich auf einen lockeren, humorvollen Weg um sich selbst wieder zu finden.... aberohne, dass sie selbst diese Weiterentwicklung bemerkt.

Josh macht im Prinzip genau das Gleiche durch und doch aus anderen Gründen. Beziehung? Auf keinen Fall! Der Musiker lebt im hier und jetzt. Scheinbar genießt er, was er tut und doch ist da diese Leere in seinen Augen, diese Ruhelosigkeit in seinem Handeln, dass uns zeigt, wie rastlos er trotz des Augenscheinlichen ist. Was steckt dahinter?

Die zwei Hauptcharaktere sind sich sehr ähnlich, haben beide ihre Ängste und versuchen sich nicht unter kriegen zu lassen. Doch um nur aneinander vorbei zu gehen, ohne sich mehr mit dem Gegenüber zu befassen, ist die Anziehungskraft einfach zu groß. Was passiert, wenn zwei Menschen Gefühle entwickeln, obwohl beide es "locker" haben wollen?

Lauren Lane hat mit "Gut geplant ist halb verliebt" eine süße, witzige Liebesgeschichte verfasst, die tief verankerte Ängste aufzeigt, zwei Menschen zueinander führt, die offensichtlich mit Gefühlen nichts zu tun haben wollen und doch dem Leser beweist, dass das Unterbewusstsein vieles im Leben beeinflusst. Ich habe mich sehr über die frechen Dialoge amüsiert, auch die zarten Emotionen haben mein Herz berührt, aber der erste Teil war einfach noch einen Tick besser.
Die Schreibweise ist flüssig und angenehm zu lesen. Doch manchmal habe ich mich etwas über die Übersetzung gewundert. So kamen mir ab und zu ein paar Sätze unter, die ich einfach seltsam fand.

Erzählt wurde aus der Sicht der beiden Protagonisten. Natürlich tauchen auch die zum Teil schon bekannten Nebencharaktere wieder auf, wie die Arbeitskollegen Alexis, Brooke und Jessie. Aber auch ein paar neue Seelen waren dabei und rundeten die Story ab. Sie sind nicht sehr detailliert, aber da die Handlung sehr auf das Paar im Buch fixiert ist, haben die wichtigsten Nebencharaktere zumindest ausreichend Tiefe gehabt um nicht blass zu wirken und das war in Ordnung so.

Alles in Allem ein tolles, sehr witziges und erfrischendes Buch für Zwischendurch. Die Handlung ist etwas vorhersehbar, aber durch den Schreibstil durchaus empfehlenswert.

Veröffentlicht am 31.12.2017

Ein netter Abschluss, wenn auch der schwächste Band der Reihe

The Goal – Jetzt oder nie
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Die "Off Campus" - Reihe von Elle Kennedy hat mir bewiesen, dass man schon bekannte Ideen neu und erfrischend anders dar stellen kann, und einem nicht langweilig dabei werden muss.

Ich muss zu geben, ...

Die "Off Campus" - Reihe von Elle Kennedy hat mir bewiesen, dass man schon bekannte Ideen neu und erfrischend anders dar stellen kann, und einem nicht langweilig dabei werden muss.

Ich muss zu geben, als ich den Klappentext zu "The Goal" gelesen habe, entkam mir schon ein kleiner Seufzer der Verzweiflung. Aber ich liebe die ersten drei Teile und habe hier auf die Autorin vertraut. Das Buch wurde wieder abwechselnd in den zwei Sichten der Hauptcharaktere geschrieben. Der 4. Band ist zwar in meinen Augen der Schwächste, dennoch hat mich Elle Kennedy überrascht.

Sabrina lief uns in den vorherigen Teilen schon über den Weg und ganz ehrlich: Ich konnte sie partout nicht ausstehen. Allein dieser Ruf und das Bild, das von ihr gezeichnet wurde war sowas von billig. Und genau deshalb dachte ich vielleicht auch, ich tue mich wahrscheinlich schwer damit. 

Aber das war nicht der Fall!

Warum? Ganz einfach. Die Autorin hat es geschafft aus Sabrina ein Typ Mädchen "harte Schale, weicher Kern" zu machen. Von außen sieht man nur, wie arrogant, wie streberhaft, ehrgeizig und kalt diese junge Frau wirkt. Sie nimmt sich was sie will und mehr als ein ONS ist in ihrem Plan für die Zukunft nicht einkalkuliert. Denn sie will raus aus ihrer lieblosen Umgebung. Möchte ihren Weg gehen, eine Karriere haben und Geld, um sich mehr leisten zu können als ein schäbiges Zimmer im Haus ihrer kargen Kindheit. Sabrina hat mich beeindruckt und ich habe Respekt vor ihrem Willen Weiterzukommen und dafür tun zu müssen, was nun mal nötig ist. In ihr steckt so viel mehr, als man augenscheinlich erkennt. Sie lernt sehr langsam, was soziale Bindungen angeht, aber immerhin tut sie es. Sie ist authentisch und durch ihre Entscheidungen so brutal echt! 

Tucker ist der perfekte Kerl. Er ist groß, stark, attraktiv wie die Hölle, aber am meisten beeindruckt er mich mit seinem Scharfsinn, seinem riesigen liebevollen Herzen und dieser geduldigen ruhigen Art, die Berge versetzen könnte. Seine Ausstrahlung wirkt so intensiv und seine beschützende Art ist herzerweichend. Sabrina und Tucker sind wie Ying und Yang. Sie gleichen sich überall aus oder ergänzen eben den anderen. Von ihrer Verbindung bin ich sehr fasziniert. 

Lustige Momente mit den uns schon bekannten Charakteren aus den Vorbänden verschaffen uns sehr witzige Momente, so dass ich lauthals lachen musste. Aber auch emotional hat mich gerade die Verzweiflung und dieser Drang nach einem besseren Leben sehr berührt. Auch die Momente mit Tucker und seine dominante Ausstrahlung haben ihre Wirkung auf den Leser. Man ist einfach total davon gefesselt.

So nun zu meinem kleinen Aber. Die Schreibweise von Elle Kennedy ist gewohnt frech und schlagfertig, locker und angenehm zu Lesen. Aber das letzte Drittel, gerade was Sabrina und ihre Entscheidungen angeht, ist mir zu langwierig. Ich weiß, es kann nicht alles sofort passieren und gut werden, aber dieses Hin und Her - Getue und das sie einfach zu blind wirkte, bzw. für ihren Charakter so untypisch feige, ist mir etwas gegen den Strich gegangen. Auch dass sie irgendwie eine zeit lang sich selbst und ihre Stärke verloren hat, und sich so verhält, als müsste sie auf Eiern laufen, anstatt wie sonst, frei heraus zu sagen, was los ist, fand ich schon weniger logisch. Es ist halt einfach Geschmackssache. Wenn ich sie gewesen wäre, hätte ich mich gegen manche Dinge einfach mehr zur Wehr gesetzt und anderes eher geklärt. 

Ob es nun ein Baby gibt oder nicht? Und ob ein paar verrückte Eishockeykollegen den armen Tucker noch aus der Ruhe bringen, müsst ihr selbst nach lesen. Ich finde, "The Goal" war ein schöner Abschluss und ich werde die Reihe sicherlich nochmal lesen.

Veröffentlicht am 22.12.2017

Könnte noch spannender sein

Penelope
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Der erste Jugendthriller im Drachenmond Verlag hat mich sofort mit Cover und Klappentext geködert. Es wird nicht zu viel verraten und macht Lust auf mehr.

Penelope ist ein eigenartiges, junges Mädchen, ...

Der erste Jugendthriller im Drachenmond Verlag hat mich sofort mit Cover und Klappentext geködert. Es wird nicht zu viel verraten und macht Lust auf mehr.

Penelope ist ein eigenartiges, junges Mädchen, was mich bei der Mutter aber nicht wundert. Pen bleibt viel für sich, trainiert aus verschiedenen Gründen unglaublich hart und wird dann vom GJK angeworben und ausgebildet. Als Ermittlerin soll sie helfen Verbrechen an Jugendlichen aufzuklären. Positiv an ihr, finde ich auf jeden Fall den Ehrgeiz und ihren Willen. Sie ist unheimlich intelligent und trotzdem auf ihre Art sympathisch. Sie lernt innerhalb dieses ersten Teils, was die die sozialen Bindungen angeht, einiges dazu und das bewundere ich an ihr.

Ich finde schon, dass die Grundidee des Buches eine runde Sache ist. Allerdings tat ich mich manchmal schwer mit der Umsetzung. Es gibt in dem Buch eigentlich nur drei richtig spannende Highlights. Alles Drumherum ist ziemlich langwierig und ab und zu auch etwas langweilig. Die Autorin wiederholt sich leider oft und Penelope erlebt so viel müßigen Alltag, dass der Funke, der durch ein Highlight entzündet war, schnell wieder ausgeht. Klar, es ist interessant, wie Penelope versucht im Alltag klar zu kommen, vor allem was das Soziale angeht, aber diese fast schon stichpunktartigen Erzählungen vom Tag, die ihre Ermittlungen dokumentieren, sind mir ab und zu einfach zu viel. Sie sind trotzdem in einen Fließtext gepackt und das empfand ich als befremdlich. Ich mag die Idee und ich finde die Charaktere sind recht interessant. Ich würde mir in einem Thriller nur einfach zu der kalten, etwas brutalen Atmosphäre die passende adrenalinhochjagende Spannung wünschen. 

Es konnte mich nicht so wirklich vom Hocker reißen, trotz der flüssigen und leichten Schreibweise. Theresa Sperling hat eine tolle Art zu beschreiben und mir die Handlung schon schmackhaft zu machen. "Penelope: Wolfsköder" liest sich recht angenehm und ich habe es trotzdem schnell beendet.

Auch die Nebencharaktere sind gut durchdacht und abwechslungsreich dargestellt. Mo ist sympathisch. Seine Schwester Burcu liebenswert. Penelope's Eltern geben mir noch ein Rätsel auf. Vielleicht werden wir da noch in anderen Teilen überrascht. Wer weiß. Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht der Protagonistin selbst. Diese Sichtweise ist definitiv hier auch am besten, da man alles direkt aus ihrer Sicht mit erlebt und versteht was so in ihr vor geht. Manchmal erschien es mir etwas seltsam, wie Penelope so kombinierte, aber oft hat sie mich mit ihrem Denken schon auch beeindruckt.

Der wirkliche Kern der Geschichte, nämlich dass ein Mörder gefasst werden soll und Penelope doch dafür ausgebildet wurde, ist mir zu lasch. Vielleicht ist das auch so gewollt, da es ja ein Jugendthriller ist, aber ich hätte trotzdem etwas mehr erwartet, als so eine softe Version.

Da ich nun aber neugierig bin, wer dieser eine geheimnisvolle Typ ist, würde ich es vielleicht sogar auf einen zweiten Teil ankommen lassen. Ich hoffe einfach auf ein bisschen mehr "Thriller".

Veröffentlicht am 17.12.2017

Ganz netter 3. Teil, ich hoffe auf den 4!

Glanz der Dämmerung
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Seth hat Atlas das Licht ausgeblasen und das einfach mal eben so. Die größte Angst der Götter ist eingetroffen und der Göttermörder erwachte - nur irgendwie im anderen Appollyon als ursprünglich erwartet. ...

Seth hat Atlas das Licht ausgeblasen und das einfach mal eben so. Die größte Angst der Götter ist eingetroffen und der Göttermörder erwachte - nur irgendwie im anderen Appollyon als ursprünglich erwartet. Um Josie, seiner Meinung nach, nicht noch mehr in Gefahr zu bringen, lief Seth mal wieder davon. Natürlich war sie nun noch mehr zur Zielscheibe geworden, als mit gottähnlichem Beschützer und die Titanen standen schneller auf der Matte als sie "Amen" sagen kann. Wie geht es weiter mit dem Göttermörder und der Halbgöttin? Wer hat mit wem ein Hühnchen zu rupfen und was passiert, wenn "tragende Säulen der Erde" zum Einsturz gebracht werden?

"Glanz der Dämmerung " wurde von mir sehnsüchtig erwartet und ihr wisst, eigentlich bin ich ein riesiger Fan der Autorin. Doch zum ersten Mal muss ich gestehen, ich bin etwas enttäuscht.

Josie macht echt eine heftige Zeit durch und anstatt sich darüber auch mal übel aufzuregen, gibt sie mehr oder weniger klein bei. Zum Teil ist das sehr verständlich, aber was z. B. so manche Situation mit Seth betrifft, finde ich es schade. Positiv ist ihre ehrgeizige und liebevolle Art, die sie sich auch jetzt noch bewahren kann.

Seth macht zwar eine 180 Grad Wende, aber wirkt dabei so unstet und wackelig in seinen Handlungen. Er trifft Entscheidungen, die toll und lieb und echt wirken, zieht sie dann aber nur halb durch. Dazu kommt dieses wirklich sehr oft Wiederholende in seinem Wortschatz. Versteht mich nicht falsch. Ich mag es, dass er endlich seine Fehler erkennt und versucht das auch ernsthaft jedem um sich herum darzulegen. Aber ich empfand es als zu viel und zu phrasenhaft. Positiv finde ich, dass er liebevoller und aufmerksamer wirkt, und dass seine schelmische Art trotzdem noch durch kommt.

Sehr schade ist, dass man wenig vom "Drumherum" mit bekommt. Ich hätte mir mehr Handlung um die Halbgötter gewünscht und auch ein bisschen mehr Tiefe, was diese Charaktere betrifft. Sie bleiben recht blass und das Geschehen um die Liebe von Josie und Seth steht schon stark im Vordergrund.

Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist natürlich der Schreibstil. Ich habe oft gelacht und hatte auch den Dritten Teil schnell durch, da die Schreibweise gewöhnt flüssig war. Die Emotionen, gerade was die Verbindung der zwei Protagonisten betraf, waren intensiv und veränderten sich im Laufe der Handlung zu etwas ernsterem. Gut nachzuvollziehen und unglaublich intensiv.

Die Handlung war teilweise sehr spannend gehalten. Vereinzelte langwierigere Passagen gab es auch, aber durch ein paar überraschende Begegnungen oder Adrenalinkicks wurden diese recht gut entkräftet. Ich muss aber leider gestehen, dass der Dritte Teil für mich bisher der Schwächste war.
Das Ende ist ein ruhiger Moment, schockierend durch klärende Gedanken, die den weiteren Verlauf schon jetzt dermaßen spannend aussehen lassen, dass ich unbedingt den vierten Teil lesen möchte und einfach hoffe, dass dieser mich dann wieder richtig umhaut.