Gelungener Auftakt!
Very Bad KingsDer Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen und die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und habe das Buch regelrecht verschlungen. ...
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen und die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und habe das Buch regelrecht verschlungen. Immer wieder gab es Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und ich habe nach dem ersten Band noch nicht einmal annährend das Gefühl, die Geheimnisse aufgedeckt oder die Charaktere durchschaut zu haben.
Außerdem fand ich alle Protagonisten und Nebencharakte wirklich toll beschrieben, alle Charaktere konnten mich überzeugen.
Die weibliche Hauptperson Mable ist so gut beschrieben, ich konnte mich immer vollkommen in sie hineinversetzen und ihre Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. Ich liebe es, wie sie sich einerseits einfach nicht unterkriegen lässt und den Kings immer wieder Paroli bietet, andererseits aber auch ihre schwachen Momente hat. Ich konnte komplett mit ihr mitfühlen.
Jetzt zu den Kings.
Jaxon, Sylvian und Reece sind so unterschiedliche Charaktere und doch konnten sie mich alle auf ihre Art von sich überzeugen. Sie tuen schreckliche Dinge und trotzdem faszinieren sie mich. Ich kann mich absolut nicht für einen entscheiden, sie haben alle ihre guten und ihre schlechten Seiten.
Auch Harper konnte mich komplett überzeugen, insbesondere weil ich mir ihrer Motive nie sicher war und sie bis zum Ende nicht wirklich einschätzen konnte. Das hat die ganze Konstellation für mich noch spannender gemacht.
Was mir außerdem besonders gut gefallen hat, sind die kurzen kursiven Sequenzen zu Beginn der Kapitel, in denen Jaxon und Sylvian Mable in ihren Gedanken ansprechen und durch die die Psychospielchen noch verdeutlich werden.
Fazit: Ein gelungener Auftakt einer Reihe, der mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Teile.