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Veröffentlicht am 07.11.2025

Den Darm in Schwung bringen

Der Darm der 100-Jährigen
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Wer träumt nicht davon, auch im hohen Alter in einem gesunden Körper ein glückliches, selbst bestimmtes Leben führen zu können. Wertvolle Hinweise aus der aktuellen Forschung, neuste wissenschaftliche ...

Wer träumt nicht davon, auch im hohen Alter in einem gesunden Körper ein glückliches, selbst bestimmtes Leben führen zu können. Wertvolle Hinweise aus der aktuellen Forschung, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse sind natürlich immer willkommen und möchten Anwendung finden, wenn fundiertes Wissen verständlich und nachvollziehbar in den Alltag integriert werden können. Natürlich gibt es immer wieder den Wunsch nach Neuigkeiten auch auf diesem Gebiet der analytischen Untersuchungen des menschlichen Körpers, die hilfreich sind und leicht ungesetzt werden können.
‘Der Darm der 100-Jährigen – Wie wir Stoffwechselgifte stoppen und damit die Zellen verjüngen‘, geschrieben von Prof. Dr. med. Burkhard Schütz, Dr. med. Henning Sartor und Katharina Zeiss, erschienen im Kneipp Verlag Wien, treffen die Autoren zunächst Aussagen zur Motivation ihrer medizinischen Berufung und damit ihre Erkenntnisse für ein breites Publikum zu veröffentlichen. Es gibt Informationen zu Praxisfällen und zum Darmcoaching. Leider fehlte mir im Buch ein strukturierter Wegweiser, der mich durch das Sachbuch führt.
Letztendlich werden Nahrungsergänzungsmittel zur Sanierung der Darmflora angeboten, die in einem gemeinschaftlich geführten und betriebenen Unternehmen hergestellt werden.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Im Spiegelbild der Zeit

Perspektivwechsel: Wie wir gesehen werden und was von uns erwartet wird.
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Auch in diesem Jahr veröffentlichte Thomas Mirow in der Reihe ‘Berichte zur Lage der Nation‘, erschienen im Murmann Verlag ein weiteres Sachbuch. Unter dem Titel ‘Perspektivwechsel: Wie wir gesehen werden ...

Auch in diesem Jahr veröffentlichte Thomas Mirow in der Reihe ‘Berichte zur Lage der Nation‘, erschienen im Murmann Verlag ein weiteres Sachbuch. Unter dem Titel ‘Perspektivwechsel: Wie wir gesehen werden und was von uns erwartet wird.‘ kommen Autorinnen und Autoren zu Wort, die ihre Sichtweise, ihre Gefühle und Erwartungen kundtun und damit ein aktuelles Bild unseres Land aus der Perspektive des äußeren Betrachters entwerfen. In Zeiten des Umbruchs, des Überdenkens von festgefahrenen, nicht zeitgemäßen Strukturen, geben diese Beiträge, die im geschichtlichen Kontext verbunden mit dem Zeitgeschehen stehen, Denkanstöße, die unser Handeln sicherlich beeinflussen können aber auch Chancen entstehen lassen, Veränderungen wahrzunehmen und positiv für ein friedliches Miteinander der gesellschaftlichen und politischen Vielfalt zu stehen und im besten Falle mitzugestalten. Eine herausfordernde Aufgabe, die kluge Köpfe mit visionären Blicken erfordert, die aber auch durch kleine Schritte im täglichen Leben für jeden von uns machbar ist.
Wer sich für die Zeichen der Zeit aus dem externen Blickwinkel interessiert, bekommt hier Informationen präsentiert, die zum Nachdenken animieren.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Schottlands Winter Wonderland

Winterzauber in den Highlands
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Skye MacDonald lässt in ‘Winterzauber in den Highlands‘ weihnachtliche Gefühle aufleben und stellt natürlich den Zauber der Liebe in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Was kann es Schöneres geben, als ...

Skye MacDonald lässt in ‘Winterzauber in den Highlands‘ weihnachtliche Gefühle aufleben und stellt natürlich den Zauber der Liebe in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Was kann es Schöneres geben, als wenn zwei einsame Herzen sich finden. Doch gelingt es den beiden Protagonisten Holy und Agnus, denen das Leben in der letzten Zeit arg zugesetzt hat, ihre mentalen Schwierigkeiten zu besiegen und neue Wege zu gehen? Können sie die Belastungen der Vergangenheit überwinden und finden ihren Frieden, den Frieden und das Glück der Weihnacht?
Natürlich versetzt das Setting der Geschichte, die Schottischen Highlands mit den unberechenbaren Witterungsbedingungen, die raue Schönheit der Natur in den Zustand des Schwärmens. Es ist ein pittoreskes Bild, welches der Autor hier malt. Dennoch stellt es die Menschen dieser Gegend vor Herausforderungen und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür. Es gibt noch so unsagbar viel zu tun.
Es ist eine kurzweilige Geschichte mit viel Potenzial.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Auflösung einer Adelsfamilie

Lázár
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Die Familie Lázár steht im Mittelpunkt des Debütromans ‘Lázár‘ von Nelio Biedermann, der in dieser fiktionalen Geschichte die eigenen familiären Wurzeln verarbeitet.
Ein ungarisches Adelsgeschlecht, das ...

Die Familie Lázár steht im Mittelpunkt des Debütromans ‘Lázár‘ von Nelio Biedermann, der in dieser fiktionalen Geschichte die eigenen familiären Wurzeln verarbeitet.
Ein ungarisches Adelsgeschlecht, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der k&k-Monarchie über ein gewisses Ansehen und entsprechende finanzielle Mittel verfügt, wohnt in einem Waldschloss unweit von Pécs, einer Stadt mit einer langjährigen Historie. Man nennt darüber hinaus ein Herrenhaus in Hévíz und natürlich ein Stadthaus in Budapest sein Eigen. Über drei Generationen verfolgen wir den Werdegang der Familienmitglieder, nehmen Teil an ihren Gedanken, ihren Gefühlen, werden vertraut gemacht mit ihren täglichen Herausforderungen in ihrem privilegierten Leben, welches durch Krieg und politische Umwälzungen Stück für Stück zerstört wird und schließlich im kommunistischen Ungarn völlig zerfällt. Hier müssen sie unter schwierigen Bedingungen ihren täglichen Lebensunterhalt selbst mit ihrer Hände Arbeit verdienen.
Der Roman verfolgt eine Vielzahl von Themen, ist vielschichtig aufgebaut. Neben dem Familienepos und einer berührenden Liebe zeichnet er krankhafte Verwirrtheit, den Untergang der Kaiserreiches Österreich-Ungarn, Kriegswirren und schließlich die totalitären Machenschaften eines kommunistischen Systems mit Bespitzelung unliebsamer Regimegegner und Enteignung.
Max von Pufendorf, der Sprecher des Hörbuches, verleiht diesem Roman mit seiner Sprache, die er kunstvoll und wirkungssicher einsetzt, einen ganz besonderen Hörgenuss.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Höllentrip

Katabasis
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Ein gewaltiges Buch legt Rebecca F. Kuang mit ‘Katabasis‘ vor, nicht nur bezüglich der Seitenanzahl, auch inhaltlich fordert es den Lesenden, intellektuell mitzuhalten. Die Kunst des Zauberns setzt fundierte ...

Ein gewaltiges Buch legt Rebecca F. Kuang mit ‘Katabasis‘ vor, nicht nur bezüglich der Seitenanzahl, auch inhaltlich fordert es den Lesenden, intellektuell mitzuhalten. Die Kunst des Zauberns setzt fundierte mathematische Kenntnisse voraus, die über das Triviale hinausgehen. Geringe Unachtsamkeiten enden nicht selten in einer Katastrophe. So geschehen, als ein fehlerhaftes Pentagramm den renommierten Professor für Magie der Universität in Cambridge Jacob Crimes, ein nicht gerade bequemer und herzensguter Zeitgenosse, in seine Einzelteile zerlegt und schließlich dieser in der Hölle landet. Seine Doktorandin der Analytischen Magie Alice Law fühlt sich für dieses Missgeschick verantwortlich, wohl auch nicht ganz unverschuldet. Also beschließt sie ihrem Doktorvater in die Hölle zu folgen, um ihn zurück ins Leben zu holen und ihr Unachtsamkeit damit wieder gut zu machen. Na ja, und außerdem braucht sie sein Empfehlungsschreiben für die anstehende Promotion. Ausgerüstet mit hilfreichen Aufzeichnungen differenten Inhalts, will sie diesen waghalsigen Höllentrip starten, als plötzlich Peter Murdock auftaucht, der nicht gerade ihr Lieblingskommilitone ist und sie dennoch davon überzeugt, dass er ihr hilfreich zur Seite stehen kann. Es folgt eine aufregende, nicht ganz ungefährliche Reise durch die Höfe der Hölle, die nicht zufällig Parallelen zur akademischen Maschinerie aufzeigen.
Die Geschichte zeichnet eine karrieresüchtige Protagonistin, die wenig Sympathie versprüht. Interessant sind die Beschreibungen der Unterwelt. Im Mittelteil verliert die Handlung jedoch stellenweise an Dynamik. Gespickt mit Diskursen zu mythologischen und philosophischen Fragen begibt sich der Fantasieroman schließlich in einen spektakulären finalen Schlagabtausch.

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