Cover-Bild Die Toten von nebenan
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23,20
inkl. MwSt
  • Verlag: novum Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 296
  • Ersterscheinung: 31.07.2025
  • ISBN: 9783991309062
Olivia Monti

Die Toten von nebenan

Nach einem Fahrradunfall kehrt Frau Löffler nach Hause zurück – und findet ihr Viertel völlig verändert vor. Erst trifft sie auf längst verstorbene Nachbarn, dann steht auch noch ihre tote Großmutter in der Tür! Bald stellt sie fest: Sie selbst ist eine der Toten. Im Jenseits hausen die Toten – für die Lebenden unsichtbar – in ihren alten Häusern und führen ihre gewohnten Routinen fort. Doch der trügerische Frieden wird zum Höllenritt, als der charmante Herr Tober ins Viertel zieht und den Toten ein Paradies auf Erden verspricht, wenn sie die Lebenden aus dem Viertel vertreiben. Der Preis? Nur ein wenig Angst und Schrecken …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2025

interessanter Plot

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Bei „ Die Toten von nebenan“ von Olivia Monti handelt es sich um einen Roman.

Die Autorin hat hier paranormale Studien und Studien über Parallelwelten in der Physik ( aus ihrem Sachbuch „ Das Gedächtnis ...

Bei „ Die Toten von nebenan“ von Olivia Monti handelt es sich um einen Roman.

Die Autorin hat hier paranormale Studien und Studien über Parallelwelten in der Physik ( aus ihrem Sachbuch „ Das Gedächtnis von Gegenständen) mit einfließen lassen. Diese Passagen führen dazu, dass die Geschichte noch gruseliger wird.

Der Plot ist abwechslungsreich, sehr interessant und regt zum Nachdenken an.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin, lässt sich dieser Roman sehr flüssig lesen. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und kann sich gedanklich gut in die beide Welten hineinfühlen. Sehr interessant, wie die Toten und Lebenden gemeinsam Leben.. ( hatte man nicht selbst schon das Gefühl, dass man nicht alleine ist....).

Mit den Protagonisten kommt man, auch wenn es viele sind, schnell zurecht. Besonders Herr Tober hat eine große Rolle und sein Verhalten regt zum Nachdenken an.

Eine toller Roman, der fesselt, zum Nachdenken anregt und den man nur schwer aus der Hand legen kann.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Nachdenken

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Im Zentrum der Geschichte steht Frau Löffler, die nach einem Fahrradunfall feststellen muss, dass sie ihn nicht überlebt hat. Sie lebt in eine Parallelwelt weiter gemeinsam mit anderen Toten, die ihren ...

Im Zentrum der Geschichte steht Frau Löffler, die nach einem Fahrradunfall feststellen muss, dass sie ihn nicht überlebt hat. Sie lebt in eine Parallelwelt weiter gemeinsam mit anderen Toten, die ihren Alltag einfach fortführen, als sei nichts gewesen, aber dann zieht jemand in das Viertel ein, der alklen Toten das Paradies verspricht für einen hohen Preis. Ich fand das Buch sehr lehrreich und es regt definitiv zum Nachdenken an. Die Story selbst war neuartig und originell mit sehr interessanten Figuren und Schauplätzen. Auch das Cover finde ich passend. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch deshalb auch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Der Verführer

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Nadja Löffler hat einen Fahrradunfall. Als Sie nach Hause zurückkehrt, sieht sie viele verstorbene Personen aus dem Häuserblock, auch ihre Großmutter, Frau Hermann. Die Lebenden, wie ihre Mutter nehmen ...

Nadja Löffler hat einen Fahrradunfall. Als Sie nach Hause zurückkehrt, sieht sie viele verstorbene Personen aus dem Häuserblock, auch ihre Großmutter, Frau Hermann. Die Lebenden, wie ihre Mutter nehmen sie nicht wahr. Alle gehen ihren gewohnten Tätigkeiten in ihrer gewohnten Umgebung nach, nur manchmal stören die Nachmieter bei einzelnen Personen den Frieden. Als Herr Tober im Viertel auftaucht, will er ihnenn nicht nur damit helfen - und schon bald regieren Neid, Hass, Eifersucht und andere negativen Emotionen unter den verstorbenen Bewohnern. Während sich einige Herrn Tober anschließen, sehen einige andere das Böse in ihm.

Das Cover des Buches ist zwiespältig für mich - einerseits etwas nichtssagend und ausdruckslos, auf der anderen Seite aber, ist es doch sehr passend und macht auch Lust auf das Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut; auch wenn die Charaktere nicht immer ganz bildhaft dargestellt werden und eben fast nur mit Nachnamen genannt werden - wodurch sie einem nicht wirklich sehr nahe kamen. Die Orte werden allerdings ausgezeichnet dargestellt und die Personen wenn man vom allgemeinen Aussehen absieht, auch sehr gut. Es ist aber auch passend, da die Charaktere ja auch ihr Alter und Aussehen im Laufe des Buches verändern und dies dann auch hervorragend beschrieben ist.

Wie von der Autorin gewohnt geht es auch in diesem Buch um das Sterben und den Tod.

Der Plot/die Geschichte ist wunderbar gewählt und erzählt; Spannung und Unterhaltsamkeit jederzeit gegeben. Dazu regt das Buch auch zum Nachdenken an - so wie "Faust" oder "Farm der Tiere" und würde durch seine philosophische Art auch gut in den Unterricht passen. Denn auch hier kann sich der Leser fragen, wie er in den verschiedenen Situationen reagieren oder handeln würde.

Am Ende kommt es dann doch auch noch zu einer (für mich) überraschenden Wende.

Klar ist manchmal einiges überspitzt und kafkaesk dargestellt oder formuliert, aber das wichtigste ist hier eben auch die Gesellschaftskritik, die das Buch wundervoll widergibt.

Fazit: Hervorragende Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Ein Leben mit den Toten

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Klappentext:
Nach einem Fahrradunfall kehrt Frau Löffler nach Hause zurück und findet ihr Viertel völlig verändert vor. Erst trifft sie auf längst verstorbene Nachbarn, dann steht auch noch ihre tote Großmutter ...

Klappentext:
Nach einem Fahrradunfall kehrt Frau Löffler nach Hause zurück und findet ihr Viertel völlig verändert vor. Erst trifft sie auf längst verstorbene Nachbarn, dann steht auch noch ihre tote Großmutter in der Tür! Bald stellt sie fest: Sie selbst ist eine der Toten. Im Jenseits hausen die Toten, für die Lebenden unsichtbar, in ihren alten Häusern und führen ihre gewohnten Routinen fort. Doch der trügerische Frieden wird zum Höllenritt, als der charmante Herr Tober ins Viertel zieht und den Toten ein Paradies auf Erden verspricht, wenn sie die Lebenden aus dem Viertel vertreiben. Der Preis? Nur ein wenig Angst und Schrecken.

„Die Toten von nebenan“ von Olivia Monti ist ein Roman der anderen Art.
Von ihrem Kriminalroman „Sterbewohl“ war ich vor einigen Jahren schon sehr beeindruckt, auch mit dem neuen Roman konnte die Autorin mich wieder überzeugen.

Eine tote Frau Löffler, die ihre verstorbenen Nachbarn trifft und in ihrem Haus weiterlebt ist eine geniale Idee und wenn dann noch jemand wie Herr Tobler dazukommt, der die Nachbarschaft ausrotten will, macht Olivia Monti einfach einen genialen Roman daraus.
„Die Toten von nebenan“ ist eine skurrile Idee, grandios umgesetzt von Olivia Monti.

Die Autorin spinnt hier einen perfiden Gedanken und lässt ihrer Fantasie freien Lauf.
Dabei fesselt sie ihre Leser*innen und lässt die zuerst lockere Atmosphäre, mit dem Auftreten von Herrn Tober bedrückend werden.

„Die Toten von nebenan“ ist in einem verständlichen und flüssigen Schreibstil verfasst.
Die 296 Seiten habe ich in einem Zug gelesen.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Der Tod ist nicht das Ende

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Frau Löffler hat einen Fahrradunfall und kehrt nach diesem Schreck heim, wo sie alles verändert vorfindet. Nicht nur trifft sie längst verstorbene Nachbarn wieder, sondern auch ihre tote Großmutter, die ...

Frau Löffler hat einen Fahrradunfall und kehrt nach diesem Schreck heim, wo sie alles verändert vorfindet. Nicht nur trifft sie längst verstorbene Nachbarn wieder, sondern auch ihre tote Großmutter, die sie darüber aufklärt, dass sie gestorben sei und nun im Jenseits existiert. Hier sind die Toten in ihrem alten Zuhause ansässig, unsichtbar für die Lebenden. So könnte es friedlich und ruhig weitergehen, wenn es Herrn Tober nicht gäbe, der neu ins Viertel kommt und den Toten das Paradies auf Erden verspricht. Natürlich nicht ohne eine Gegenleistung, versteht sich.

»Jetzt musste Frau Löffler mit Erschrecken feststellen, dass sie erneut mittendrin im Sumpf des Lebens stand, wieder Neid, Hass, Rachsucht, Enttäuschung, Angst, Sehnsucht nach Anerkennung, in jeder Hinsicht nach mehr empfand. Sie war gekränkt und gierig.« (Seite 137)

Fast nichts beschäftigt die Menschen mehr, als die Frage danach, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Und wenn es das gibt, wie sieht es dann aus? Das Szenario, das die Autorin sich hier hat einfallen lassen, fand ich super, denn auch wenn die Versuchungen und Verführungen der Menschen durch unerklärliche Kreaturen nichts Neues sind, war die Geschichte sehr unterhaltsam und die Darstellung, wie es sein könnte, einfach großartig. Abgesehen von ein paar Längen konnte mich die Erzählung durchgehend überzeugen, sodass ich gerne eine Leseempfehlung aussprechen möchte. Wer Lust hat auf eine etwas andere Story mit viel Humor, der sollte zugreifen.

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