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Veröffentlicht am 06.07.2025

Von echter Freundschaft und chaotischen Momenten und noch mehr

Pinguine fliegen nur im Wasser
1

„Pinguine fliegen nur im Wasser“ erzählt von zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten - Greta und Vincent. Ist es Zufall, dass sie an einem entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens aufeinandertreffen? ...

„Pinguine fliegen nur im Wasser“ erzählt von zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten - Greta und Vincent. Ist es Zufall, dass sie an einem entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens aufeinandertreffen? Ist es Schicksal, das sie zusammenführt? Noch wissen wir es nicht, aber doch sehr bald. Henriette Krohn lässt ihre Leser ab dem Zeitpunkt ihrer Begegnung am Leben der beiden teilhaben, zwischendurch erzählen Rückblenden von deren Vergangenheit.

Vom Fitnessstudio direkt ins Büro. Das Team-Meeting hat Vincent für 7.30 h angesetzt und selbstredend ist er eher da, er ist seinen Mitarbeitern stets ein Vorbild. Heute aber läuft alles schief. Sein Mitarbeiterausweis scheint defekt zu sein, er schafft es dann aber doch in sein Büro, aber nicht ins firmeneigene Netz. Seine Vorgesetzte macht ihm unmissverständlich klar, dass er raus ist. Job weg, Wohnung weg – was ist passiert?

Er landet ausgerechnet in Gretas Taxi, sie kommen ins Reden und da er sowieso seinen Job los ist und sie die alte, von ihren Großeltern geerbte Villa renovieren will, nimmt er ihr Angebot an, in dieser Villa mit anzupacken. Dafür kann er hier für die Zeit der Renovierung mietfrei wohnen.

Gesagt – getan. Sie beginnen mit der Küche, denn sie ist nun mal das Herzstück eines Hauses. Sie machen Pläne, kaufen ein, sind sich sofort einig oder auch nicht, werkeln von früh bis spät, sie sind ein gutes Team. Ein Nachbar will helfen, auch Gretas Ex steht im Weg rum, außerdem ist da noch eine ältere Dame, eine Gräfin, in der Nachbarschaft und eine Schildkröte gibt es neben so etlichen anderen Mitspielern auch.

Henriette Krohn ist ein wunderbarer Roman gelungen, der so viel mehr ist als „nur“ ein Wohlfühlbuch. Ihre Charaktere sind liebenswert und nahbar, die meisten zumindest. Andere wiederum sind ganz schön fies, auch diese Typen kennt wohl jeder. Allesamt sind sie echt und glaubwürdig. Das Miteinander steht im Mittelpunkt, ebenso der Zusammenhalt. Echte Freundschaft und Herzlichkeit und auch mal chaotische Momente machen das Buch so authentisch. Was braucht man, um glücklich zu sein, um ein erfülltes Leben zu führen? Man sollte achtsam mit sich und mit den anderen sein, das ist sehr viel mehr wert als all die luxuriösen Dinge. Die so leichtfüßig daherkommende Story macht schon auch nachdenklich, eine feine Prise Humor schwingt immer mit und wenn Greta das gewisse Ümpf in einem Raum noch fehlt, dann sind kreative Ideen gefragt.

Die Renovierung ist nun abgeschlossen, das warmherzige, tiefgründige Buch ausgelesen, ich war gerne dabei und – ganz nebenbei bemerkt: In diese Villa würde ich (wäre sie noch frei) gerne einziehen.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Geheimnisse

Die Rettung
1

Vor acht Jahren ist Dominic mit seinen Kindern auf Shearwater Island angekommen, seitdem bewohnen sie den inseleigenen Leuchtturm. Die Forschungsbasis ist mittlerweile verwaist, das Team hat die Insel ...

Vor acht Jahren ist Dominic mit seinen Kindern auf Shearwater Island angekommen, seitdem bewohnen sie den inseleigenen Leuchtturm. Die Forschungsbasis ist mittlerweile verwaist, das Team hat die Insel verlassen und auch Dominic Salt mit Familie wird bald weg sein. Shaerwater ist dem Untergang geweiht, das Meer holt sich dieses etwa 120 qkm große Eiland zurück.

Eine Frau im Meer. „Der Sturm spült sie an, drapiert auf ein Gewirr aus Treibholz. Das Mädchen sieht sie von ihrem Platz bei den Robben aus… Sie taucht ab, schwimmt hinaus, greift nach dem wirren Bündel, lenkt es in Richtung Strand…“ Fen heißt das Mädchen, Dad und Raff helfen ihr, die Frau herauszuziehen. Sie säubern ihre Wunden, legen sie in ein Bett, wärmen sie. Sie hat Fieber.

Der dramatische Beginn, einhergehend mit Kälte und Regen, wirft viele Fragen auf. Wie kommt diese Frau auf die doch sehr abgelegene Insel irgendwo zwischen Australien und der Antarktis? Ist es Zufall oder Absicht? Was sucht sie hier? Erst ziemlich dem Ende zu weiß man über sie und ihre Beweggründe Bescheid. Alles vorher ist eher Spekulation, überhaupt durchziehen Geheimnisse die ganze Story. Auch Dominik ist nicht zu durchschauen, ihn kann ich bis zum Schluss schwer einschätzen. Eher schon seine Kinder, wobei auch die 17jährige Fen, die mit den Walen schwimmt und taucht, die sich eher absondert, erst spät ihr Innerstes preisgibt. Raff (18) öffnet sich so nach und nach und der 9jährige Orly ist der Botaniker schlechthin. Wobei er ziemlich altklug sein profundes Wissen über Flora und Fauna zum Besten gibt. Nun gut, einem Neunjährigen nehme ich diese Ausdrucksweise nicht so ganz ab, aber sei´s drum – durch ihn wird etwa der Mangrovenkeimling super erklärt.

Überhaupt legt die Autorin neben der Story um die fünf Menschen ihr Augenmerk auf die Natur. Sie nimmt sich Zeit, um die Tier- und Pflanzenwelt zu beschreiben, man spürt beim Lesen direkt den tosenden Wind und den Starkregen, holt Luft und taucht mit den Walen ab, ich bin hautnah dabei. Sie vermittelt eine total schöne, sehr atmosphärische Stimmung und zugleich macht sie die bedrohlichen Folgen des Klimawandels und dessen Einfluss auf die Natur deutlich.
Die Story um die fünf Menschen ist voller Geheimnisse.

Andeutungen, die viel Dramatisches ahnen lassen, führen nicht weiter, man rätselt von Kapitel zu Kapitel, zuweilen nervt dieses Unheilvolle, nicht Greifbare, man tappt bis fast zum Schluss im Dunkeln. Die kurzen Kapitel sind mit der jeweils erzählenden Person übertitelt, man erfährt immer nur so viel, dass man unbedingt weiterlesen muss - um dann doch nochmal ganz fest zu schlucken, denn das Ende hat es in sich und ist so gar nicht vorhersehbar, so auch die entscheidende Wendung zuvor.

„Die Rettung“ ist spannend, ist düster, ja zeitweise unheimlich, zuweilen musste ich das Buch zur Seite legen und doch wollte ich wissen, was denn nun auf dieser Insel mit diesen fünf Personen geschieht. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten – oder gibt es für diese unsere Welt noch eine, noch „Die Rettung“?

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Lügen funktionieren

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
1

Irgendwann hat sie angefangen, sich interessant zu machen. Sie waren oft umgezogen, in Kalifornien waren sie zwar nie, aber wer weiß das schon. Auch erzählt sie von ihrem Dad, dem (angeblichen) Filmstar ...

Irgendwann hat sie angefangen, sich interessant zu machen. Sie waren oft umgezogen, in Kalifornien waren sie zwar nie, aber wer weiß das schon. Auch erzählt sie von ihrem Dad, dem (angeblichen) Filmstar – die Aufmerksamkeit der anderen ist ihr endlich sicher, sie ist etwas Besonderes. Lügen funktionieren. Besser als die schnöde Wahrheit. Sloane ist eine Lügnerin.

Ihre Mittagspause verbringt sie in einem Park, lesend auf einer Decke. Jay Lockhart ist ihr mit seiner kleinen Tochter Harper schon lange aufgefallen und heute endlich ergibt sich eine Gelegenheit, mit den beiden näher ins Gespräch zu kommen. Krankenschwester sei sie und ja – mit Kindern kann sie gut. Sie stellt sich mit einem falschen Namen vor und auch ansonsten kommen ihr Lüge für Lüge ganz leicht über die Lippen. Sloane findet, dass sie die genau richtige Nanny für Harper sei, denn die Lockharts suchen schon länger nach einem neuen Kindermädchen.

Sloane scheint eine Lügnerin par excellence zu sein, die Lockharts dagegen ein Musterbeispiel der perfekten Familie. Jay ist der attraktive, fürsorgliche Ehemann und Vater und auch Violett, seine Frau, scheint alle Vorzüge auf sich vereint zu haben. Dazu die kleine, süße Harper – eine Idylle schlechthin, zumal sie auch sehr vermögend sind. Und nett sind sie auch. Sloane nehmen sie mit offenen Armen auf, Violett sieht sie als liebe Freundin.

Dass es so nicht bleiben kann, ist mir schon bewusst. Schließlich lese ich einen Thriller und keinen Heile-Welt-Roman. Nun, irgendwann kippt die Stimmung, die Perspektive ändert sich, ich habe ähnliches vermutet. Diese andere Sicht auf die Dinge lässt die Story in einem anderen Licht erscheinen. Und als dann eine dritte Erzählebene dazukommt, wird es dermaßen rasant und atemraubend, die sowieso ständig vorherrschende Spannung steigert sich ins Unermessliche, das brillante Ende ist dann nochmal eine Klasse für sich. Denn wenn man denkt, das war es jetzt, dann war es das noch lange nicht.

Dieser Thriller voller Geheimnisse und unglaublicher Wendungen entwickelt sich als ein subtiles, raffiniert konstruiertes Spiel, das bis zuletzt nicht zu durchschauen ist. Jeden einzelnen Satz, jede Seite habe ich genossen, ich hab mich in die Irre führen lassen, ich bin schlichtweg begeistert. Eine absolute Empfehlung für jeden Thriller-Fan.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Gelungener Reihenauftakt

Signalrot
1

„…sind wir stolz auf das neu geründete Sonderdezernat zur Aufklärung und Bekämpfung von Exzessivverbrechen…“ hört Tara die LKA-Präsidentin, während die Polizeidirektorin Dr. Kim Rosenstein zustimmend nickt. ...

„…sind wir stolz auf das neu geründete Sonderdezernat zur Aufklärung und Bekämpfung von Exzessivverbrechen…“ hört Tara die LKA-Präsidentin, während die Polizeidirektorin Dr. Kim Rosenstein zustimmend nickt. „Mit moderner Technik ausgestattet“, wie sie weiter doziert, ist das Dezernat 47 beileibe nicht. Gabriel Schneider und Tara Kronbergs Büro ist weit entfernt von moderner Technik, was die Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg als Leiterin des Dezernats als erstes ändern wird.

Ein brutaler Killer ist unterwegs. Er geht nach einem bestimmten Muster vor, bevor er seine Opfer – es sind ausschließlich Frauen - tötet. Die Zeit drängt, denn wieder wird eine junge Frau vermisst. Tara und Gabriels Aufgabe ist es, die Mordkommission K11 zu unterstützend zur Seite zu stehen, Alleingänge sind nicht vorgesehen und erwünscht sind sie erst recht nicht. Was allerdings nicht immer möglich ist. Taras siebter Sinn ist Brenner, dem Leiter der K11, ein Dorn im Auge.

Zuletzt habe ich die Grimm-Reihe des Autors gelesen und diese regelrecht verschlungen. Wird es ihm mit seiner neuen Reihe um die LKA-Ermittlerin Tara Kronberg auch gelingen? Märchen scheinen es Haller angetan zu haben, hier taucht Hans Christian Andersen auf und wie wir wissen, sind Märchen grausam. „Signalrot“ ist es im Besonderen. Die Beschreibung der Folterszenen und das Danach, die abgetrennten Füße und die roten Schuhe und noch so einiges mehr sind nichts für Zartbesaitete.

Tara war mir sofort sympathisch, ihre zupackende, unerschrockene und dennoch kollegiale Art gefällt mir gut. Es sind ganz und gar unterschiedliche Charaktere, mit denen sie zu tun hat. Alle sind sie Typen, nicht jeder ist gleich zu durchschauen, nicht mit jedem möchte ich zu tun haben.

Unterschwellig hatte ich einen eigentlich jedem Verdacht Erhabenen im Visier, hab ihn als Täter dann wieder verworfen, ganz wegdrücken konnte ich ihn aber dennoch nicht. Um es gleich zu sagen – ich bin total falsch gelegen. Der Focus liegt überwiegend auf Tara und ihre Ermittlungen, zwischendurch führt jemand Tagebuch. Hier könnte der Ursprung der Gräueltaten liegen, es könnte aber auch auf etwas anderes hinweisen. Vielversprechende Fährten führen nicht weiter, es gibt überraschende Wendungen - bis gegen Ende. Da überschlagen sich die Ereignisse und wenn man meint, das wars, dann kommt der finale Hammer – damit hätte ich nie gerechnet.

Nervenkitzel garantiert – der erste Tara-Kronberg-Thriller macht Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Faszinierender, spannender Abschluss um das Pensionat an der Mosel

Der Weg der Frauen
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Nun heißt es Abschied nehmen von Pauline Martin und ihrem Pensionat, das sie einst von ihrer Patentante Adéle übernommen hat. Seitdem führt sie es mit viel Herzblut und Engagement mit dem Ziel, ihre Schützlinge ...

Nun heißt es Abschied nehmen von Pauline Martin und ihrem Pensionat, das sie einst von ihrer Patentante Adéle übernommen hat. Seitdem führt sie es mit viel Herzblut und Engagement mit dem Ziel, ihre Schützlinge zu selbstbewussten, selbstbestimmten Frauen zu erziehen. Was in jener Zeit, wir schreiben das Jahr 1912, eher unüblich war. Die Männer hatten das alleinige Sagen, Frauen waren meilenweit entfernt von jeglicher Emanzipation.

Schon der Titel „Der Weg der Frauen“ deutet an, dass der dritte Band der Trilogie „Das Pensionat an der Mosel“ die Lebenswirklichkeit der Frauen in der Zeit der Belle Époque thematisiert.

Sophie, Paulines Schülerin, habe ich schon in den beiden Vorgängerbänden „Töchter des Aufbruchs“ und „Schwestern im Geiste“ kennengelernt. Sie war ein durchaus lebensfrohes junges Mädchen, das nun in Polizeigewahrsam ist - Wachtmeister Schrotherr hat dies Pauline mitgeteilt, mehr ist noch nicht bekannt. Sie entscheidet, direkt in die Polizeidirektion zu fahren, die sich in der lothringischen Bezirksstadt Metz befindet. „Sie sollten nicht alleine reisen, Mamsell!“ gibt Lisbeth, die Köchin und gute Seele Pensionats, zu bedenken. Dennoch entscheidet Pauline, sich ohne Begleitung auf den Weg zu machen, auch wenn dies ihrem guten Ruf nicht unbedingt zuträglich ist. Dort erfährt sie von Sophies Agitation für das Frauenwahlrecht, ihr wird Unruhestiftung und Vandalismus vorgeworfen. „Das Wahlrecht der Frauen, politische Mitbestimmung. Wenn es eines Tages tatsächlich so weit kommen sollte, steht die Ordnung und Sicherheit des Landes auf der Kippe.“ Schon allein diese Aussage eines Wachtmeisters, dem Pauline nun gegenübersitzt, zeigt deutlich, dass es noch ein weiter Weg ist hin zur Emanzipation. Dies ist eines der Themen, von denen wir lesen. Und doch waren es in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg mutige Vorreiterinnen, die sich für die Rechte der Frauen stark machten. Und ja - natürlich müssen ihre Eltern verständigt werden, Sophies Vater reagiert wie erwartet. Er nimmt sie aus der Schule, gleichzeitig gibt er Pauline mit ihren „verdorbenen Ideen“ die alleinige Schuld. Der Vater ist ein typischer Vertreter seiner Zeit. Sein Wort gilt – für seine Ehefrau, für seine Tochter.

Paulines Alltag fordert ihr alles ab, auch privat läuft vieles unrund. Nach Jahren taucht ihr ehemaliger Verlobter wieder auf, der sie erneut umwirbt. Ein Dilemma. Denn sollte sie seinem Ansinnen nachgeben, muss sie ihre Lehrtätigkeit aufgeben, zudem ist sie Hauptmann von Priesnitz mehr als freundschaftlich verbunden.

Das Lehrerinnenzölibat gilt noch lange, überhaupt sind es die Frauen, die gesellschaftlich und politisch im Schatten der Männer stehen. Da ist die junge Camille, die mit der Schande eines unehelichen Kindes lebt und auch die Frau, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann fliehen muss. Das geltende Züchtigungsrecht, das Familien-, Scheidungs- und Sorgerecht, das immer zugunsten des Mannes ausgelegt wird und auch der Missbrauch von Rauschmitteln sind Thema. Dies ist nur ein kurzer Abriss dessen, was uns im und um das Geschehen des Pensionats erwartet.

Die gut strukturierte Auflistung der hier agierenden Figuren macht den (Wieder)Einstieg in das Pensionat leicht, das hilfreiche Glossar (fachbegrifflich und fremdsprachlich) sowie das informative und sehr interessante Nachwort runden den bestens recherchierten Roman ab.

Der finale dritte Band rund um das Mädchenpensionat, das im beschaulichen Moselstädtchen Diedenhofen/Thionville liegt, kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Empfehlen würde ich trotzdem, mit Band eins zu beginnen. Ganz einfach deshalb, weil Marie Pierre ihre Leser sofort fesselt - sie zieht einen regelrecht ins Buch. Ihr so lebendiger Schreibstil und ihre durchdachte Geschichte um das Institut sind Garant für faszinierende Lesestunden. Darüber hinaus vermittelt sie viel geschichtlich Interessantes, das auf sehr spannende Weise mit einfließt.

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