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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Schöne Fortsetzung

Die Spiderwick Geheimnisse - Gefährliche Suche
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Dieses Buch war leider auch wieder extrem schnell, genau wie Band 1 der Reihe, und ich hätte mir auf jeden Fall etwas mehr gewünscht, aber dafür hatte ich das Gefühl, dass es nicht mehr ganz so viel Aufbau ...

Dieses Buch war leider auch wieder extrem schnell, genau wie Band 1 der Reihe, und ich hätte mir auf jeden Fall etwas mehr gewünscht, aber dafür hatte ich das Gefühl, dass es nicht mehr ganz so viel Aufbau brauchte, und entsprechend sehr viel schneller aktiv ein großes Problem bestand, das im ersten Band ja erst relativ spät als großes Problem erkannt worden ist.
Die Geschwister sind alle wieder ziemlich sympathisch, und die Welt wieder spannend aufgebaut, sowie die ganzen Wesen wirklich interessant. Und auch trotz der wenigen Seiten hat das Buch es eindeutig geschafft, dass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte und wieder Spaß am Lesen hatte.
Mir kommen leider ein wenig die Interaktionen außerhalb der magischen Welt zu kurz. Auch wenn es logisch ist, dass es hauptsächlich um die Wesen geht, und ich natürlich hauptsächlich darum die Geschichten lese, ist es trotzdem etwas enttäuschend, wie wenig man sonst mitbekommt, was zum Beispiel die Familiären Probleme angeht. Es ist ja klar, dass es welche gibt, aber ich wüsste wirklich gerne mehr darüber. Und ich verstehe, dass Jared die größte Hauptfigur ist, weil ja alles aus seiner Sicht ist, aber ich finde es trotzdem merkwürdig, dass Mallory und Simon wollen, dass er sich eine Ausrede einfallen lässt, was ja gleichzeitig auch ihn mehr oder weniger vorführen würde, wenn die Mutter es nicht glaubt, und die Mutter scheint ja schon so nicht sehr viel von ihm zu halten. Ich habe einfach das Gefühl, dass die Interaktionen da schon ein wenig mehr zeigen dürften, auch damit es mehr fortschritt außerhalb des Übernatürlichen gäbe.

Aber sonst ist es okay. Auch hier wirkt das Buch wieder eher wir eine kurze Episode, als wie wirklich ein Band einer Reihe, aber wenn man mit dem Wissen an die Geschichte heran geht, dass es so ist, dann ist das um einiges erträglicher, und ich glaube für eine Kinderbuch-Reihe ist es vermutlich total in Ordnung. Es dürfte für mich trotzdem sehr gerne länger sein und einfach noch ein wenig mehr von allem haben, aber das Lesen hat eindeutig trotzdem Spaß gemacht, und ich bereue es keinesfalls, die Reihe gerade noch einmal zu lesen!

Veröffentlicht am 21.03.2025

Interessante Welt, sehr schnell geschrieben (und gelesen)

Die Spiderwick Geheimnisse - Eine unglaubliche Entdeckung
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Ich habe noch Erinnerungen daran, wie meine Mutter meinem Bruder und mir die (ersten paar) Bücher vorgelesen hat, und als mir zufällig Band 4 in die Hände fiel, dachte ich mir, eigentlich müsste ich die ...

Ich habe noch Erinnerungen daran, wie meine Mutter meinem Bruder und mir die (ersten paar) Bücher vorgelesen hat, und als mir zufällig Band 4 in die Hände fiel, dachte ich mir, eigentlich müsste ich die Bücher noch einmal lesen, alleine schon deshalb, und da ich ohnehin gerade Cruel Prince von Holly Black lese, hat es sich irgendwie ergeben, dass ich jetzt dazu kam, und ich bin ... nicht enttäuscht. Denke ich jedenfalls. Als Kind waren die Bücher zweifellos etwas schauriger (auch wenn ich mich nicht an viel mehr als das erinnere), aber auch jetzt noch hatte ich beim Lesen von Band 1 eine Menge Spaß, und die Welt der Geschichte ist wirklich ansprechend. Irgendwie eine angenehme Mischung zwischen magisch und fantastisch und man möchte in die Welt eintauchen, und gleichzeitig aber durchaus düster und ernst. Und auch die Mischung zwischen (angedeuteten) echten und fantastischen Problemen ist ziemlich cool.
Auch sind alle Illustrationen einfach fantastisch! Die Bilder habe ich wirklich gerne betrachtet, und sie sind eine echt schöne Erweiterung der erzählten Geschichte.
Leider hatte ich aber trotzdem das Gefühl, dass es viel zu schnell geht. Der Anfang ist spannend, und der Aufbau von allem ziemlich interessant, und auch die Herangehensweise gefällt mir, genau wie alle Kinder sympathisch sind und es echt super ist, dass sie so unterschiedlich sind, aber dann als es gerade losgeht, ist die Geschichte eigentlich auch sofort wieder vorbei, und mich stört auch ein wenig, dass die Mutter bisher nicht glaubt/weiß, dass Jared nichts mit irgendwas zu tun hat, was die eine Sache ist, bei der ich mir nicht ganz sicher bin, ob sie in den weiteren Bänden noch aufgeklärt wird ... aber ich hoffe es sehr. Und irgendwie fühlt das alles sich nur wie ein Anfang an, was es natürlich ist, aber es ist nicht ganz genug, dass ich das Gefühl hätte, es wäre der Anfang einer Reihe, sondern genauso gut hätten es auch nur die ersten paar Kapitel eines einzelnen Buchs sein können, bevor es dann richtig losgeht.
Abgesehen davon, wie schnell es ging, hat der Rest mir aber auch jetzt nach all den Jahren noch gut gefallen, und ich bereue es auf keinen Fall, die Reihe noch mal begonnen zu haben, und auch wenn es eher Kinderbücher sind, freue ich mich trotzdem jetzt schon auf die weiteren Bände.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Figuren nicht überzeugend und der Ton der Story wirkte ein wenig unentschlossen

Young Agents (Band 1) – Operation „Boss"
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Dieses Buch klingt im ersten Moment wirklich sehr spannend und zusammen mit dem Cover war es wirklich unglaublich anstrengend, leider hat es mich dann beim Lesen doch eher enttäuscht.
Es ist sehr Actionreich, ...

Dieses Buch klingt im ersten Moment wirklich sehr spannend und zusammen mit dem Cover war es wirklich unglaublich anstrengend, leider hat es mich dann beim Lesen doch eher enttäuscht.
Es ist sehr Actionreich, und während das ganz cool ist, kommen dadurch alle Figuren etwas zu kurz, sodass ich nicht wirklich daran interessiert war, wie irgendetwas endet, weil die Figuren mir auch eher egal waren. Außerdem wirken die einzelnen Charaktere sehr eindimensional und teilweise eher lächerlich, sodass oft auch gefühlt keine Gefahr von jemandem ausgeht.
So spricht Billy zum Beispiel mehrfach davon, dass bestimmte andere Kinder ihm gefährlich werden könnten, weil er nicht zeigen kann, was er drauf hat, nur um dann innerhalb von wenigen Sekunden doch das Problem gelöst zu haben und dabei nie in Gefahr gewesen zu sein.
Die größte Gefahr in seinem "echten" Leben geht vermutlich davon aus, dass seinen Eltern die Wohnung gekündigt werden soll, was er als ungerecht und "zu schnell" empfindet, aber seine Eltern haben seit drei Jahren keine Miete gezahlt, weil sie es vergessen haben (was in einem sonst so ernsten Buch leider sehr fehl am Platz wirkte, weil das wirklich einfach lächerlich ist), und mit diesem Wissen ist es eher ein Wunder, dass erst jetzt jemand versucht, sie rauszuwerfen, und das auch nur wegen Bestechungen ... drei Jahre sind verdammt viel, in keiner Stadt dieser Erde würden Leute drei Jahre lang in einer unbezahlten Wohnung leben können!

Die Action-Szenen sind ganz okay beschrieben. Vielleicht ein wenig unrealistisch hier und da und oft auch ein wenig einfach, weil die Kinder dafür, dass sie Kinder sind, wirklich verdammt wenig Probleme bekommen, aber sonst ziemlich akzeptabel. Was aber leider auch das einzige ist, was ich dem Buch wirklich positiv anrechnen würde, und selbst da ist es teils etwas übertrieben, einfach weil die Kinder so unglaublich viel können.
Außerdem liest die Organisation sich teils eher wie die irgendwelche "Bösewichte", so wie sie mit den Kindern umgehen. Also an sich die Ideen sind wirklich ganz cool, aber es hat eher was von Kindersoldaten oder so, und wie oft und viel sie arbeiten müssen, und dass sie eigentlich immer komplett auf sich allein gestellt sind, und Backup meist zu weit entfernt, um egal was zu tun, lässt mich doch ein wenig daran zweifeln, wie wichtig der Organisation ihre Kinder tatsächlich sind.

Abgesehen davon gab es eher Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind (wie dass Leute Billy einmal mit seinem Namen angesprochen wird von einer Person, die eigentlich nur seinen Decknamen wissen dürfte), aber leider ziehen auch die meine Meinung insgesamt eher nach unten, weil es so gar nichts ausgleichendes positives gibt.
Und schließlich endet das Buch auch noch mit einem offenen Ende, sodass man nicht einmal die Auflösung von allem bekommt, was es nur noch trauriger macht.

An sich ist es ziemlich in Ordnung geschrieben und lässt sich sehr schnell lesen, leider fühlt es sich aber viel zu leicht an, dadurch, wie fähig alle beteiligten trotz ihres Alters sind, und manche Figuren sind für die Ernsthaftigkeit der Geschichte einfach sehr lächerlich dargestellt. Und am Ende ist man für die Auflösung eigentlich gezwungen, auch Band zwei zu lesen, was leider meine Meinung auch nicht bessert.
Für Kinder bestimmt ziemlich spannend, aber abgesehen davon ist auch für jüngere Leser vermutlich nicht viel gegeben, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass für einige die Mischung zwischen Spannung abwechselnd mit übertriebenem Humor eventuell gut funktioniert?
Jedenfalls kein grundsätzlich schlechtes Buch, aber wirklich gut oder mitreißend fand ich es leider auch nicht.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Starker Anfang, mit einer dann leider immer mehr enttäuschenden Geschichte im Anschluss

Enders Spiel
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Dieses Buch hat in meinen Augen relativ stark angefangen, und ich fand es durchaus interessant zu lesen, aber umso weiter ich kam, umso mehr hat es nachgelassen. Der Plot wurde immer langgezogener, ich ...

Dieses Buch hat in meinen Augen relativ stark angefangen, und ich fand es durchaus interessant zu lesen, aber umso weiter ich kam, umso mehr hat es nachgelassen. Der Plot wurde immer langgezogener, ich hatte irgendwann die Erkenntnis, dass eigentlich nie etwas erklärt wird, viele Erklärungen wiederholen sich in bestimmten Action-Sequenzen, die selbst fand ich manchmal in Ordnung, manchmal waren es viel zu lange Beschreibungen für Geschehnisse, wodurch jegliche Spannung für mich verloren ging, und nach und nach wurde die Kindermisshandlung im Buch immer schlimmer und schlimmer, und beim Höhepunkt der Geschichte war ich dann einfach nur noch komplett raus und habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass es doch bitte einfach vorbei sein soll.
Leider hat die Länge der Kapitel dabei auch nicht geholfen, weil 70 Seiten einfach zu viel sind, und sich dadurch alles noch einmal mehr gezogen hat, und statt Action und Spannung fühlte es sich dann mehr an wie unendlich viele Erklärungen, und Beschreibungen, und das Tempo aus allem war extrem rausgenommen, und ab und an gab es ein paar Seiten, die ich relativ spannend fand, aber abgesehen davon habe ich mich im gesamten Buch erstaunlich schnell gelangweilt.

Was die Figuren angeht, so glaube ich, dass ich Ender irgendwann am Anfang mochte, bin inzwischen aber nicht mehr sicher, und das Alter aller Kinder ist einfach zu jung gewesen, für meinen Geschmack. Das Buch liest sich wie ein Jugendbuch, und Protagonisten in solchen Büchern sollten eigentlich Jugendliche sein, aber stattdessen ist Ender den Großteil der Geschichte über sechs, und auch danach nie so viel älter. Und andere Kinder sind unter 13 und auch schon fleißig dabei, die Welt zu verändern, aus einer Laune heraus, was für mich auch nicht geklappt hat. Kinder identifizieren sich üblicherweise mit Protagonisten, die etwas älter sind, als sie selbst, was mit diesem Buch überhaupt nicht funktioniert, und dass Ender in seinem Alter alles immer kann, und in allem perfekt ist, und ihm ständig mehr Lösungen für alles einfallen, und er nie scheitert, weil er nicht darf, und weil er es darum auch nicht tut, ging mir irgendwann unglaublich auf die Nerven.
Ich kann in Ansätzen etwas erkennen, von dem ich sagen würde, dass die Ideen interessant sein könnten, und auch die Auflösung des Buches am Ende ist eine durchaus interessante Idee, nur leider funktioniert es für mich wirklich gar nicht. Hauptsächlich, weil viel zu viele Leute mit allem davonkommen, was sie getan haben, und dann nie wirklich die Folgen von etwas gezeigt werden, was passiert. Das Buch kann nicht wirklich zum Nachdenken anregen, wenn alles in wenigen Seiten abgehakt wird und dann eigentlich keine wirkliche Rolle mehr zu spielen scheint. (Oder auf jeden Fall hatte ich das Gefühl, dass es Card dann nicht mehr wichtig war, und es ihn in der Geschichte eher gestört hat.) Weiterhin spielt hinein, dass das der ganze Aufbau der Geschichte für mich mit der Auflösung nicht mehr funktioniert. Es ist eigentlich alles an dem Buch nur eine Einleitung. Und dann plötzlich bekommst du gesagt, dass das eigentlich schon alles war. Was mich beim Lesen vom Tempo her so aus der Geschichte heraus reißt, dass es mich wirklich unglücklich macht. Außerdem bekommen zwar durchaus einige Leute das, was sie verdient haben, aber die schlimmsten kommen mit keinerlei Problemen davon, was aber auch nie wirklich wichtig erscheint, und ... es wird einfach nichts aufgegriffen am Ende.

Das komplette Ende, also die letzten paar Seiten, hat mir wieder minimal etwas besser gefallen, aber gleichzeitig macht mich trotzdem der gesamte Aufbau wirklich unglücklich, ich habe keine Ahnung, was genau ich vom Buch halten soll, oder wie ich es einordnen sollte, und dann wird bis zum letzten Kapitel extrem penetrant erwähnt, wie unglaublich jung alle Figuren sind, was mich bei jeder Erwähnung wieder komplett rausgerissen hat.
Alles in allem hat das Buch durchaus interessante Ansätze, aber leider wird für mich nie etwas zufriedenstellendes daraus gemacht, weil alles eigentlich abgebrochen wird oder unvollendet bleibt, bevor es an einen Ort kommt, an dem wirklich etwas daraus wird, und dass es gefühlt keinerlei Konsequenzen für egal wen gibt (besonders nicht für die, die es bräuchten), und auch der Blick von anderen Leuten auf Personen sich eigentlich echt selten ändert, obwohl das als Konsequenz wirklich mal etwas gewesen wäre, bei dem es sich gelohnt hätte, mehr darauf einzugehen, weil nach so vielen Geschehnissen können Dinge nicht so ähnlich bleiben, und dann wird Leuten ihre Erfahrung oder Sorge regelmäßig von allen Seiten abgesprochen, und ... ich weiß auch nicht.
Alles in allem bin ich einfach nur extrem unzufrieden damit, dass aus einem relativ "okayen" Anfang und an sich starken Ideen am Ende dann das geworden ist. Hat mich leider doch ziemlich enttäuscht, das Buch.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Passende Fortsetzung

Winston (Band 2) - Agent auf leisen Pfoten
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Am Anfang fiel es mir diesmal sehr viel schwerer, in das Buch herein zu kommen, und sehr lange Zeit fand ich es zwar angenehm zu lesen und die Geschichte ganz spannend, es gab aber auch immer wieder Dinge, ...

Am Anfang fiel es mir diesmal sehr viel schwerer, in das Buch herein zu kommen, und sehr lange Zeit fand ich es zwar angenehm zu lesen und die Geschichte ganz spannend, es gab aber auch immer wieder Dinge, die mir nicht gefallen haben, wie Momente, in denen einfach alle Kinder auf dem Schlauch standen, oder wenn die Kinder mal wieder davon gesprochen haben, dass eine Katze irgendwas doch nicht gemacht haben kann. Nach dem erlebten kam es mir einfach lächerlich vor, dass noch immer so oft daran gezweifelt wurde, ob Winston irgendwas wirklich gemacht hat.
Aber das Ende (so die letzten 60 Seiten) fand ich wirklich unglaublich gut, hatte sehr viel Spaß, und war auch viel am Lachen. Ich hätte mir eventuell gewünscht, dass es etwas vorhersehbarer gewesen wäre, damit das Miträtseln besser funktioniert (auch wenn ich wusste, was Sache war, aber das basierte alles eher auf einem vagen Gefühl als tatsächlichen Hinweisen), aber sonst hatte ich wenig daran auszusetzen. Es gab ein paar überraschende Wendungen, die ich aber äußerst gelungen fand, und die Endsituation dann hat mich sehr zufrieden zurückgelassen.
Die Figuren waren alle ziemlich sympathisch, wie auch im ersten Band, die Geschichte großteils niedlich, und auch wenn ich einiges nicht so sehr mochte, hat das Ende doch auch vieles wieder für mich rausgeholt, sodass es mir jetzt insgesamt trotzdem echt gut gefallen hat. Eine schöne Fortsetzung zu Band 1, denke ich!