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Veröffentlicht am 18.04.2023

Spannende Debüt-Dystopie

Gameshow – Der Preis der Gier
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Danke an NetGalley und den FISCHER Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig.

„Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka ist ...

Danke an NetGalley und den FISCHER Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig.

„Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka ist ein Dystopien-Debüt, welches nicht nur durch sein wunderschönes Cover punkten kann. Auch inhaltlich hat es mich mitgerissen und die Nostalgie an die 2014er Dystopien meiner Jugend wieder aufleben lassen.

Worum geht es?
Wir befinden uns im 22. Jahrhundert in New London. Die Gesellschaft ist in verschiedene Klassen unterteilt, und ein Punktesystem bestimmt den Alltag. Je mehr Punkte man bei Spielwetten setzt, desto höher kann der Gewinn und desto schneller der Aufstieg sein – im Umkehrschluss kann man aber genauso schnell ganz unten landen, und selbst Teil der brutalen Spielshows werden, auf die man vorher noch selbst wetten musste. Und genau das widerfährt unserer Protagonistin Cass, die nach dem Tod ihrer Mutter und dem daraus resultierenden Erbe der Punkte eigentlich ein ganz komfortables Leben in einer der höheren Gesellschaftsklasse führt. Bis ihr Vater, getrieben von Gier und Spielsucht, sich entscheidet, all in zu gehen, und sie alles verlieren.
Nun muss Cass an Spielen teilnehmen, um zu überleben, und eventuell wieder durch die große Gameshow zurück in ihre alte Gesellschaftsschicht zu kommen. Aber die Spiele sind nicht nur ein lustiger Zeitvertreib: viele Gamer bezahlen mit dem Leben. Nur mit der Hilfe von anderen wird Cass es dort herausschaffen, unter anderem mit der Hilfe des geheimnisvollen Jax.

So viel erstmal grob zum Inhalt. Ich bin ehrlich: den Aufbau des Klassensystems und das große „Warum?“ habe ich nicht verstanden. Wie ist es zu dieser Gesellschaft gekommen? Warum Spiele? Das hat mir etwas gefehlt. Das Buch legt auch nahe, es mit anderen Dystopien zu vergleichen (dazu später mehr), aber wenn ich hier z.B. an die Tribute von Panem oder die Bestimmung denke, dann weiß ich, warum es die Hungerspiele oder die Fraktionen gibt. Das etwas löchrige Worldbuilding ist aber eigentlich mein einziger großer Kritikpunkt.

Das Buch ist unglaublich fesselnd geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen, und habe es innerhalb eines Tages beendet.

Den Inhalt habe ich etwas schwammig beschrieben, um nicht allzu viel vorwegzunehmen. Am Anfang sind wir mittendrin im Luxusleben von Cass „davor“, bis sich alles ändert und sie in ihrem neuen Leben in der roten Zone klar kommen muss. Dort trifft sie neue Verbündete wie Yuna und Christoph, die mir sehr ans Herz gewachsen sind, und wird schnell in die ersten Spiele miteinbezogen. Sind es am Anfang noch harmlose Spiele, wie Golf- oder Tanzwettbewerbe, Paintball und Hürdenlauf, muss Cass sich auch bei einem Schwimmwettkampf mit Fallen und Piranhas und im Labyrinth mit Monstern beweisen. Die Spiele waren alle super packend beschrieben, wobei ich davon gerne noch etwas mehr gelesen hätte.

Achja, Labyrinth mit Monstern. Das erinnert einfach total an Maze Runner und irgendwie ist es das ja auch, aber ich persönlich fand das wenig schlimm, da es ein Spiel von vielen ist. Wobei auch die anderen Spiele wie diese Schwimmarena mit Fallen und die sog. Westlands mich sehr an die Arenen aus den ersten beiden Hunger Games Büchern erinnert haben. Also die Parallelen sind deutlich da, aber es hat mich auch nicht groß gestört, weil es trotzdem spannend umgesetzt wurde.

Die einzige Szene, die mich zu stark an ein vorhandenes Buch erinnert hat, war die „Trampolin“-Szene mit Jax, die genauso auch in Die Bestimmung zu finden ist. Es ist halt eine super markante Szene aus der Reihe, deshalb fällt das auf.

Ansonsten kam es mir aber eher nostalgisch als geklaut vor, und ich bin super gespannt, im Oktober den 2. Band der Dilogie zu lesen, da das Ende wirklich ein fieser Cliffhanger war.

Ich gebe 4-4.5 Sterne und finde es für ein Debüt ausgesprochen gelungen, auch wenn das Worldbuilding etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte und die Ähnlichkeiten an andere bekannte Dystopien für manche sicher zu ähnlich sein könnten.

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Veröffentlicht am 10.04.2023

Überflüssiges Bonusmaterial, aber relevante Novelle am Ende

Keeper of the Lost Cities – Entschlüsselt (Band 8,5) (Keeper of the Lost Cities)
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Danke an NetGalley und den arsEdition Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Ich habe mich sehr darauf gefreut, die Geschichte um die ...

Danke an NetGalley und den arsEdition Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Ich habe mich sehr darauf gefreut, die Geschichte um die Lost Cities weiterzulesen. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass "Entschlüsselt" zu 3/4 Bonusmaterial ist und nur ca. das letzte Viertel eine Geschichte beinhaltet. Naja.

Ich bin ehrlich: wenn man alle vorherigen 8 Bände erst kürzlich gelesen hat, ist dieses Buch etwas überflüssig. Besonders die ganzen Signaturakten, Steckbriefe und Glossare bringen wenig neue Infos und sind echt langgezogen.
Am besten fand ich da noch die Disziplinarakte von Keefe über seine Strafen an der Schule, und die Aufzeichnungen aus Sophies Krankenakte, aber auch diese Teile waren so lang und teilweise repetitiv, dass ich irgendwann keine Lust mehr hatte, sie zu lesen. Und es ist auch irgendwie seltsam, dass diese angeblich offiziellen Dokumente super kindlich geschrieben waren.

Schön fand ich, dass es zwischendrin ein paar Bilder und Zeichnungen gab, sodass ich mal sehen konnte, wie die Trolle, Oger und Co. eigentlich aussehen. Eigentlich hat das Buch auch eine Reihe von Portraits und eine Landkarte, aber in meinem Ebook waren die nicht drin, was ich schade fand - hoffentlich ist das nur bei dem Rezensionsexemplar so, denn wenn man dafür Geld ausgegeben hätte, wäre das sehr ärgerlich.
Allerdings gibt es die Bilder auch alle online... (Einfach nach Keeper of the Lost Cities Unlocked Gallery suchen, dann kommt man darauf). Das ist aber auch einer meiner Kritikpunkte: so viel von dem Inhalt ist online umsonst verfügbar. Okay, auf Englisch, aber bei Bildern ist das ja egal.
Dann gibt es noch ein paar Rezepte (wie gesagt, online verfügbar) und ein paar Tests (ganz unterhaltsam - mein perfektes Haustier wäre eine Murkatze) und ein Ausmalbild von Iggy.

Ich bin ehrlich: hätte ich hierfür 24 Euro ausgegeben (auf Englisch gibt es zum Glück günstigere Ausgaben), wäre ich echt enttäuscht. Das Bonusmaterial brauch man echt nicht, auch wenn es schön gestaltet ist.

Die Zusatzgeschichte, die ja aus Keefes Sicht sein soll, ist sehr kurz und auch nicht nur aus Keefes Sicht erzählt, sondern auch wieder aus Sophies. Wobei Zusatzgeschichte auch das falsche Wort ist, weil man sie für Band 9 gelesen haben MUSS. Es passiert relativ wenig, Keefe hat eine neue Fähigkeit aber an sich war es das schon.
Ich bin ehrlich: ich hätte es besser gefunden, wenn man die Geschichte selbst mit in die anderen Bände integriert hätte, oder es separat von dem ganzen Bonusmaterial hätte kaufen können.

Für mich hat dieses Buch leider wenig Mehrwert gehabt, auch wenn es wirklich schön gestaltet ist, aber es ist einfach zu viel, was wir alle schon wissen und online umsonst einsehen können.
Ich gebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.04.2023

Sommerurlaubs-Mystery

One of the Girls
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Danke an Vorablesen, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Wenn ich den Namen Lucy Clarke höre, dann denke ich an Mystery mit einem Setting am ...

Danke an Vorablesen, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Wenn ich den Namen Lucy Clarke höre, dann denke ich an Mystery mit einem Setting am Wasser und starken weiblichen Charakteren. One of the Girls passt also genau in das Schema der sonstigen Bücher der Autorin. Wobei es als Thriller vermarktet wird und definitiv zu den "blutigeren" Büchern der Autorin gehört (in dem Sinne, dass der Mord hier beschrieben wird, bei den anderen Bänden passiert das eher off-page).

Kurz gesagt geht es um 6 Frauen, die auf eine griechische Insel für einen Junggesellinnenabschied fliegen, die alle irgendwie Geheimnisse haben und am Ende wird jemand ermordet.

Obwohl das Buch in meinen Augen kein Thriller ist, ist es definitiv spannend. Es wird aus den Perspektiven von allen Frauen erzählt und bei allen gibt es irgendetwas verdecktes, was nach und nach ans Licht kommt. Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen wollte. Also der Aufbau ist wirklich gut.

Ein Kritikpunkt von mir sind eindeutig die Unterscheidbarkeit der verschiedenen Stimmen. Für mich waren die alle größtenteils gleich geschrieben und ich hab mich anfangs schwer getan zu verstehen, wer jetzt wer ist.

Die Atmosphäre auf der fiktiven Insel hat mir gut gefallen und durch die vielen Beschreibungen der Landschaft, die Urlaubsaktivitäten wie Schwimmen und Wandern und Co. ist die sommerliche Stimmung auch bei mir angekommen.

Das Ende lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Natürlich weiß man von Anfang an, dass irgendjemand sterben wird. Und das Buch ist so aufgebaut, dass mehrere lebensgefährliche Situationen vorkommen und jedes Mal habe ich gedacht "jetzt ist es soweit". Und als es dann soweit war... war ich ernüchtert. Nicht unbedingt enttäuscht, denn es war jetzt nicht schlecht, aber es war auch nicht das beste Ende, was es hätte geben können. Auch der "Friede Freude Eierkuchen" Epilog hätte ich nicht gebraucht.

Insgesamt komme ich aber auf 4 von 5 Sternen. Das Buch hat zwar viele Perspektiven, aber sobald man sich da sortiert hat, fand ich es wirklich spannend und wollte immer weiterlesen. Man fiebert die ganze Zeit mit, wer wen umbringen wird und das Ende enttäuscht zwar nicht, aber richtig umhauen tut es auch nicht - eigentlich ein Buch perfekt für den Sommerurlaub, und das nicht nur wegen dem Schauplatz.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Ist die Liebe tot?

Dead Romantics
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"Die Liebe ist ein Fest. Ein Fest für das Leben und den Tod. Sie bleibt immer bei dir. Verweilt bei euch, meine Liebsten, lange nach meinem Tod. Lauscht nach mir im Wind, der durch die Baumwipfel weht."

Danke ...

"Die Liebe ist ein Fest. Ein Fest für das Leben und den Tod. Sie bleibt immer bei dir. Verweilt bei euch, meine Liebsten, lange nach meinem Tod. Lauscht nach mir im Wind, der durch die Baumwipfel weht."

Danke an Vorablesen, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Ist die Liebe tot? Das glaubt zumindest unsere Protagonistin Florence nach der Trennung ihres langjährigen Freundes. Umso schwerer fällt es ihr deshalb, auch in ihrem aktuellen Roman zu einem Happy End zu kommen - doch ihr neuer (und heißer) Lektor Ben lässt sie die Frist nicht verschieben. Als Florence einen Tag vor der Abgabe von dem Tod ihres Vaters erfährt, muss sie zurück in ihre Heimat, in das Bestattungsinstitut ihrer Familie, zu ihren "Geistern". Wortwörtlich: sie kann nämlich Geister sehen. Und eins davon ist... genau, Ben, ihr neuer Lektor. Seine Aufgabe scheint es, sie wieder an die Liebe glauben zu lassen. Blöd nur, wenn man sich in einen Geist verliebt.

In diesem Buch passieren mehrere Sachen gleichzeitig und es klingt erstmal etwas kompliziert, aber das ist es eigentlich gar nicht. Wobei ich es in der Umsetzung besser gefunden hätte, wenn die Autorin sich stärker fokussiert hätte, weil der Wechsel von "ich trauer um meinen Vater" zu "Ich helfe Ben" zu "Ich muss weiterschreiben" manchmal abrupt kam, und ich sowieso finde, dass weniger Themen aber dafür sehr gut ausgearbeitet in Büchern oft mehr sind.

Wir haben Florence, die Ghostwriterin ist und mit ihrem neusten Werk nicht weiter kommt. Ich finde diese Mehrdeutigkeit von "Geist" in diesem Buch echt toll - es geht um richtige Geister, ums "Geistschreiben" (Ghostwriting) und die metaphorischen Geister der Vergangenheit, mit denen Florence sich konfrontiert sieht. Nicht nur ihre Heimatstadt hat sie jahrelang gemieden, auch ihr Ex belastet sie noch immer.

Mit der Hilfe von Geist-Ben stellt sie sich diesen Problemen, versucht, den Tod ihres Vaters zu verarbeiten und will Ben helfen, seine letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen.

Es hat mich von der Atmosphäre an "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman erinnert, mit Plotähnlichkeiten zu Verity und Layla von Colleen Hoover - also falls ihr diese Bücher mögt, ist das sicher etwas für euch.

Es geht viel um Tod und Trauer, aber auf eine sehr heilsame, realistische Art. Da Florence Familie ein Bestattungsinstitut hat, geht es auch viel um die Planung der Bestattung, und ich finde das Buch normalisiert das Thema Tod auch irgendwie. Wir müssen alle sterben, und auch wenn wir daran nicht denken wollen, können wir trotzdem Vorkehrungen für den Fall des Falles treffen, und das Buch nimmt uns nicht nur durch den emotionalen Prozess der Trauer mit, sondern auch durch diesen organisatorischen Prozess der Beerdigung. Wobei ich tatsächlich die Reaktion der Familie auf den Tod des Vaters etwas kühl und unemotional fand.

Da Florence Ghostwriterin/Autorin ist, geht es auch viel um Bücher und Literatur, was natürlich immer ein gutes Thema für ein Buch ist.

Das Setting in der Kleinstadt, aber zwischendurch auch in New York, hat mir gut gefallen. Der Schreibstil lässt sich schnell und flüssig lesen, auch wenn mir manche Formulierungen aufgrund der Übersetzung komisch vorgekommen sind (wie z.B. "Murphys Gesetz" auf deutsch statt "Murphys Law", oder mal ein Verb, das ich so nicht verwendet kannte).

Durch das Geister sehen können hat das Buch ein magisches Element bekommen, was ich sehr passend fand. Die Protagonistin kann Geister sehen und hilft ihnen, ihre letzte Aufgabe auf Erden zu erfüllen. Relativ simpel, ohne große Regeln oder Erklärungen für das wie und warum - aber für einen Liebesroman find ich das total angemessen.

Die Liebesgeschichte ist so einer der Punkte, der mich etwas nachdenklich zurücklässt. Sie verliebt sich ja in einen Geist...ich fand diese Vorstellung ab einem gewissen Punkt einfach sehr befremdlich und hab es als fetischisierend empfunden, als über explizite Handlungen nachgedacht wurde. Besonders weil Florence (und wir als Leser auch) Ben ja kaum kennt, war das irgendwie befremdlich, wie sich diese Anziehung so stark entwickeln konnte. Das wurde für mich nicht glaubhaft vermittelt.

Die Nebencharaktere sind nicht sonderlich stark ausgearbeitet, es gibt die beste Freundin Rose, Florence Emo-Schwester, ihren schwulen Bruder und die Mutter, aber der Fokus in diesem Buch liegt ganz klar auf Florence, die als humorvolle, quirlige, aber auch nachdenkliche Protagonistin sehr gut ausgearbeitet ist.

Zum Ende des Buches hin wird die Geschichte sehr vorhersehbar, mit Drama und Co., halt was klassisch im Liebesroman Genre so passiert. Ich hatte gehofft, dass der Autorin dort vielleicht noch etwas originelles einfällt.

Insgesamt komme ich auf 4 von 5 Sternen.

Ich fand das Buch gut geschrieben, besonders die Trauerverarbeitung als Thema fand ich gut gewählt und Florence war als Protagonistin gut ausgearbeitet. Die Handlungsstränge waren gut verständlich, auch wenn es doch etwas viel für das Buch war und man den Fokus sicher stärker hätte setzen können. Die originelle Vermischung von einem Liebesroman und übernatürlichen Elementen fängt stark an, endet leider etwas vorhersehbar, aber nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen. Ich konnte echt mitfühlen, und habe mit Florence gelacht und getrauert.

"Es gibt kein glückliches Ende, es gibt nur glückliche Leben."

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Veröffentlicht am 22.02.2023

Kiss Me mal 3

Kiss the Bodyguard, Band 3 - Kiss Me Now
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Danke an NetGalley und den JUMBO Verlag, die mir ein Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Die Kiss the Bodyguard Reihe und ich hatten unsere ...

Danke an NetGalley und den JUMBO Verlag, die mir ein Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig.

Die Kiss the Bodyguard Reihe und ich hatten unsere Höhen und unsere Tiefen. Nachdem mich Band 1 wirklich enttäuscht hat, aber Band 2 so viel besser war, wollte ich natürlich auch Band 3 eine Chance geben. Und der liegt bei mir bewertungstechnisch genau in der Mitte.

Kiss Me Now ist ganz anders als die anderen beiden Bände. Es spielt zuerst einmal auf zwei Zeitebenen, einmal als die Protagonisten Eve und Kingsley noch Kinder sind, und im zweiten Teil sind sie junge Erwachsene auf der High School.

Auch ist das Buch düsterer und ernster als die Vorgängerbände – im ersten Band habe ich mich ja noch über zu viel Humor beschwert, hier vermisse ich ihn tatsächlich! Für mich hat Stella Tack einfach einen humoristischen Schreibstil, und dieser Aspekt fehlt mir.

Es war mir irgendwie auch zu lang. Als Hörbuch ging es, da habe ich einfach die Geschwindigkeit hochgestellt, aber 16 Stunden bzw. 600 Seiten sind echt ein Brocken für ein Romancebuch ohne großartiges Worldbuilding (wie es bei Fantasy z.B. notwendig ist).

Etwas irritierend fand ich das Ende, das sich als Cliffhanger entpuppt hat, obwohl es der letzte Teil ist. Okay, es gibt noch eine Bonusgeschichte – Kiss me Alex – und ich liebe Alex und Jeff einfach, aber das war mir zu wirr, konstruiert, hektisch, was auch immer. Dann lieber ein ganzes Buch über Alex und nicht sowas halbherziges.

Am besten hat mir definitiv der erste Teil des Buches gefallen, wo Kingsley und Eve vorgestellt wurden und ihre Beziehung etabliert wurde. Danach war es mir zu langweilig, zu humorlos und zum Ende hin einfach überzogen.

Zum Hörbuch kann ich nur sagen, dass ich die männliche Stimme (Jonas Minthe) wirklich sehr, sehr gerne mochte. Die weibliche Stimme fand ich etwas anstrengend von ihrer Artikulation, allerdings passt das auch zum Charakter von Eve…

Ich gebe 3 Sterne und denke, ich bleibe eher bei Stellas Fantasybüchern wie Night of Crowns.

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