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Veröffentlicht am 14.04.2018

Liebe Mare, manchmal bist du etwas ziellos ;)

Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)
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Meine Meinung:
Meine Begeisterung nach Band 2 hat auch in Band 3 noch angehalten und ist vorallem im Laufe von Band 3 immer weiter gegangen. Die Geschichte aus Band 2 geht nahtlos weiter und wir erleben ...

Meine Meinung:


Meine Begeisterung nach Band 2 hat auch in Band 3 noch angehalten und ist vorallem im Laufe von Band 3 immer weiter gegangen. Die Geschichte aus Band 2 geht nahtlos weiter und wir erleben Mares Gefangenschaft bei Maven. Maven hautnah als bösen König mitzuerleben, habe ich als extrem spannend empfunden. Ich hatte häufiger gelesen, dass vielen die Zeit bei Maven zu langatmig war. Das Gefühl hatte ich gar nicht. Besonders gefallen hat mir, dass die Käfig-Metapher sich durch das komplette Buch gezogen hat und immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wurde.

Ich wurde vom Verlauf der Geschichte wirklich nicht enttäuscht und habe mich hier insbesondere gefreut, dass wir auch mal die Sicht von Cameron und Evangelina erleben.
Immer noch bin ich der Meinung, dass die Autorin ganz wunderbare Charaktere und vorallem ganz wunderbare Liebesgeschichten - auch gleichgeschlechtliche - erschaffen hat. Mich stört es eigentlich, dass ich das "gleichgeschlechtliche" überhaupt erwähnen muss, aber man muss einfach betonen, dass es in der Literatur immer noch zu wenig Geschichten mit homosexuellen Liebesgeschichten gibt. Daher einen großen Pluspunkt dafür.

Trotzdem werde ich Band 3 "nur" 4 Sterne geben. Auch wenn ich die ganze Zeit gefesselt war, hat mir das Ende leider nicht zugesagt. Nicht mal unbedingt wie es geendet hat (dass habe ich eigentlich erwartet), aber Mares Verhalten war für mich nicht ganz schlüssig. Mare ist ja schon von Beginn an ein sehr sprunghafter Charakter, was ich sonst immer als sehr authentisch und menschlich empfunden habe. Am Ende von Band 3 finde ich sie allerdings mehr als naiv. Ich werde nicht spoilern, aber diejenigen, die das Buch gelesen haben, wissen vielleicht was ich meine und zwar frage ich mich wirklich, was nach Mares Meinung denn die Alternative gewesen wäre? Ich höre nur, dass sie jammert und meckert und um Entscheidungen winselt, aber selbst gar keine trifft und vorallem keine Alternativen bietet. Das finde ich extrem schwach und da hätte ich mir von der Autorin eine genauere Story und für die Figur Mare mehr Charakterstärke gewünscht :)


Fazit:


Ein sehr guter Band 3, der mich persönlich zu keiner Zeit gelangweilt oder enttäuscht hat. Die Autorin kann einfach wunderbare Figuren und Liebesgeschichten erschaffen und diese Reihe ist für mich daher wirklich ein Meisterwerk. An diesem Band hat mir leider die Naivität von Mare am Ende nicht zugesagt bzw. ich fand ihr Verhalten zum Ende hin einfach nicht ganz schlüssig. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

Veröffentlicht am 12.04.2018

Viel zu abgefahren

Kisses & Lies
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Meine Meinung:
Ich habe das Buch gewonnen und bin inzwischen ziemlicher Fan der Bücher vom Ravensburger Verlag. Ich bin aber eigentlich kein Fan von New/Young Adult Büchern, wollte diesem aber aufgrund ...

Meine Meinung:


Ich habe das Buch gewonnen und bin inzwischen ziemlicher Fan der Bücher vom Ravensburger Verlag. Ich bin aber eigentlich kein Fan von New/Young Adult Büchern, wollte diesem aber aufgrund des Verlags eine Chance geben.

Leider ist mir die Geschichte viel zu abgefahren und unrealistisch. Ich möchte wirklich nicht zu viel verraten, weil auch der Klappentext nur sehr wenig verrät (was ich sehr positiv finde), aber die Hintergrundgeschichte, die sich einfach zu komplett allen Figuren in der Geschichte auftun, sind mir einfach zu übertrieben. Jede Figur lügt, hat Geheimnisse (und zwar keine kleinen "ich habe mal einen Lolli im Kiosk geklaut"-Geheimnisse, sondern zum Teil echte und böse Geheimnisse) und mir taucht zusätzlich zu viel CIA-FBI Agenten-Kram auf.

Trotzdem bin ich dran geblieben und habe die Geschichte weitergelesen. Die Auflösung hat mir aufgrund der Abgedrehtheit eben nicht sonderlich gut gefallen, aber das Lesen an sich war recht angenehm. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind nicht so lang. Die Liebesgeschichte ist sogar recht süß. Das führt dazu, dass es eben doch ein ganz angenehmes Lesevergnügen ist, auch wenn man die Geschichte nicht sonderlich gut findet. Positiv hervorheben muss man eben auch, dass man an der Geschichte dran bleibt, weil man die Auflösung erfahren will. Ob man diese dann gut oder schlecht findet, ist natürlich jedem selbst überlassen.


Fazit:


Eine Geschichte, die mir daher, dass absolut alle Figuren irgendwelche Geheimnisse haben, Lügen erzählen oder Dreck am Stecken haben, zu unrealistisch und abgedreht daher kommt. Die Liebesgeschichte ist aber süß und das Buch lässt sich aAufgrund der aber doch recht schlechten Story lande ich gerade mal bei 2 Sternen!

Veröffentlicht am 05.04.2018

Warum mögen so viele Mare nicht?

Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
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Achtung! 2. Teil einer Reihe!

Meine Meinung:
"Gläsernes Schwert" ist der zweite Teil der Reihe um die Protagonistin Mare, welches zwar rotes Blut hat, aber wie die Adeligen mit silbernem Blut außergewöhnliche ...

Achtung! 2. Teil einer Reihe!



Meine Meinung:


"Gläsernes Schwert" ist der zweite Teil der Reihe um die Protagonistin Mare, welches zwar rotes Blut hat, aber wie die Adeligen mit silbernem Blut außergewöhnliche Fähigkeiten wirken kann. Band 1 der Reihe hat mich vollends überzeugt und mitgerissen, daher habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut - und wurde nicht enttäuscht.

Ich muss sagen, dass mir Band 2 wirklich sehr sehr gut gefallen hat. Die Geschichte war für mich zu keiner Zeit langweilig, weil immer wieder etwas passiert ist und vorallem immer Action vorhanden war. Besonders gefallen hat mir, dass Mare eigentlich niemandem wirklich vertraut, man dadurch als Leser selbst alles und jeden in Frage stellt, und dann gemeinsam mit Mare immer und immer wieder überrascht wird. Das hat mir wirklich gut gefallen! :)

In vielen Rezensionen habe ich immer wieder gelesen, dass Mare bei den meisten als Protagonistin nicht sonderlich gut ankommt. Ich kann das ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen. Mare ist für mich eine sehr starke Persönlichkeit, die aber in Band 1 sehr viele Intrigen, Lügen und sehr viel Verrat erfahren musste. Dadurch ist sie in Band 2 um einiges kaltherziger geworden. Für mich ist das eine absolut verständliche Entwicklung, nachdem sie in "Die rote Königin" so viel Schlimmes mitmachen musste. Viele kritisieren beispielsweise, dass Mare niemandem vertraut. Das finde ich zum Beispiel absolut logisch. Schließlich hat derjenige, dem sie am meisten vertraut hat und den sie geliebt hat (Maven), sie hinterhältig belogen und betrogen. An ihrer Stelle wäre ich da ebenso vorsichtig, wem ich eigentlich noch alles glauben will. Außerdem kritisieren sehr viele, dass sie immer noch so an Maven hängt und in "Gläsernes Schwert" immer wieder thematisiert wird, dass sie Maven vermisst, obwohl er sie doch töten will. Auch das kann ich ehrlich gesagt ziemlich gut verstehen. Man muss sich ja nur mal vorstellen, dass man wirklich sehr lange in eine Person verliebt war und der Meinung war, dass diese Person einem treu ergeben ist. Diese Vorstellung von einem Menschen geht ja nicht einfach so mir nichts dir nichts verloren, sondern man hängt an dieser Illusion. Ich finde es sogar extrem authentisch, dass sie eben nicht von romantische Liebe auf todbringenden Hass umschwenkt. Aus diesen und vielen anderen Gründen kann ich die zahlreiche Kritik gegenüber der Protagonistin nicht verstehen.
Viel eher könnte ich verstehen, wenn man alle anderen Figuren kritisieren würde :D Ich bin nämlich der Meinung, dass alle anderen Charaktere insbesondere Farley und Cal immer erst einer Meinung mit Mare sind und eben genau das tun was sie sagt und vorschlägt. Aber wenn dann was schief gegangen ist, fangen sie als erste erstmal an zu meckern. Das fand ich teilweise etwas anstrengend und insbesondere ziemlich kindisch. Dadurch wird aber eben auch oft suggeriert, dass Mare kaltherzige und egoistische Entscheidungen trifft, was meiner Meinung nach aber gar nicht so der Fall war.

Jetzt aber genug der Verteidigung von Mare :D Ich bin irgendwie ein Fan von ihr und finde ihre emotionale Vorgehensweise ziemlich authentisch. Ich werde jetzt sofort mit Band 3 weitermachen und freue mich auf ein weiteres Buch rund um Mare, Cal, Maven, dem silbernen Königreich und der scharlachroten Garde!

Fazit:


Insgesamt muss ich also sagen, dass mir persönlich "Gläsernes Schwert" als zweiter Band einer Reihe sehr zugesagt hat. Es war für mich zu keiner Zeit langweilig und die zahlreiche Kritik gegenüber der Protagonistin Mare kann ich nicht nachvollziehen. Ich werde sofort mit Band 3 weitermachen und freue mich auf eine weitere Runde im Land der Roten und Silbernen :) 5 Sterne von mir für Band 2!

Veröffentlicht am 27.03.2018

Bekommt den Preis "Nervigste Ermittler"!

Anonym
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Meine Meinung:
Nach "Fremd" war ich nicht sonderlich begeistert von dem Strobel-Poznanski-Duo, wollte beiden aber gerne noch eine Chance geben. Das habe ich getan und jetzt festgestellt, dass ich wohl ...

Meine Meinung:


Nach "Fremd" war ich nicht sonderlich begeistert von dem Strobel-Poznanski-Duo, wollte beiden aber gerne noch eine Chance geben. Das habe ich getan und jetzt festgestellt, dass ich wohl nichts mehr lesen werde, was aus der gemeinsamen Feder der Autoren stammt.

In "Anonym" geht es um ein Forum im DarkNet, in welchem abgestimmt werden kann, wer als nächstes sterben soll. Von der Idee erinnert es etwas an "The Purge" oder auch "Achtnacht" von Sebastian Fitzek. Gerade Themen rund um das DarkNet mag ich, weil sie normalerweise mit viel Spannung verbunden sind. Leider geht es aber nur in den ersten paar Seiten wirklich grundlegend um das DarkNet. Es wird eine kurze Erklärung abgegeben und das war es dann im Endeffekt damit. Dabei könnte man da wirklich interessante Facetten einbauen. Schon allein ein bisschen Gesellschaftskritik hätte ich hier passend gefunden, denn es ist nun mal so, dass in unserer Gesellschaft viel zu wenig über das DarkNet geredet wird und auch von der Politik viel zu wenig getan wird, um im technischen Sinne auf dem neuesten Stand zu bleiben und mit Hackern und Kriminellen mithalten zu können. An dieser Stelle hätte ich mir von den beiden Autoren etwas mehr Tiefgang gewünscht.

Stattdessen liegt der Fokus auf den beiden Ermittlern Daniel und Nina, die beide mit unterschiedlichen Geschichten aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Beide tragen also ihren eigenen Psychokram mit sich rum, sind dadurch gereizt, zickig und vorallem absolut unprofessionell. Ich habe beide als stark labil und damit als überhaupt nicht authentisch wahrgenommen. Dieses ganze zwischenmenschliche Geplänkel hat mir die Geschichte wirklich kaputt gemacht und daher bekommt das Buch für mich auf jeden Fall den Preis "Nervigste Ermittler".

Über die Auflösung der Geschichte möchte ich daher auch gar nicht viele Worte verlieren. Ich hatte schon recht früh vermutet, wer hinter dem Ganzen steckt und wurde in meinem Verdacht bestätigt. Ich wurde leider zu keiner Zeit wirklich überrascht und leider auch zu keiner Zeit zum Nachdenken angeregt. Es hätte aufgrund der Themen wirklich Potential gegeben, aber die Autoren haben sich meiner Meinung nach einfach zu viel auf die beiden Ermittler und deren Innenleben konzentriert.


Fazit:


Der Preis "Nervigste Ermittler" geht an das Buch "Anonym". Die Autoren hätten eine tolle, spannende und gesellschaftskritische Geschichte rund um das DarkNet spinnen können, haben sich aber leider auf die beiden Ermittler konzentriert und dabei zwei sehr labile und absolut unprofessionelle Figuren geschaffen. Ich bin wirklich sehr enttäuscht von dem Buch, obwohl ich die Grundidee interessant finde. Ich lande bei 2 Sternen und werde das Duo Strobel und Poznanski wohl erstmal meiden!

Veröffentlicht am 25.03.2018

Etwas zu kindlich umgesetzt

Evolution. Die Stadt der Überlebenden
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Meine Meinung:
Die Reihe "Evolution" war mir auf vielen Wunschlisten anderer aufgefallen. Als ich dann bei Tauschticket sehr günstig an den ersten Band kommen konnte, wollte ich mir einen eigenen Eindruck ...

Meine Meinung:


Die Reihe "Evolution" war mir auf vielen Wunschlisten anderer aufgefallen. Als ich dann bei Tauschticket sehr günstig an den ersten Band kommen konnte, wollte ich mir einen eigenen Eindruck dieser Reihe machen. Ich bin ein großer Fan von Dystopien und auch Jugendbücher reizen mich (auch wenn ich schon 29 bin ;) ).

Allerdings konnte mich der erste Band rund um die Jugendlichen Jem und Lucie (und ihre Freunde) nicht ganz packen. Die Idee der Geschichte ist gut. Durch einen merkwürdigen Zwischenfall während des Flugs landen die Jugendlichen in Denver, aber in einem Denver der Zukunft. Nach und nach erfahren Sie, warum die Welt nun so anders ist als sie sie kennen und müssen sich mit den neuen Gefahren und mit den neuen Lebewesen diese Welt auseinander setzen.

Da die Kapitel sehr kurz sind, hat es sich hier doch um ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen gehandelt. Dennoch habe ich Beschreibungen häufig nur überflogen, weil viele Details immer wieder wiederholt wurden. Der Schreibstil ist sehr leicht und sehr kindgerecht. Für ein Jugendbuch war mir das Ganze sogar zu kindlich geschrieben, weil wirklich jedes kleinste Detail genau erklärt wird, sodass es auf jeden Fall jeder versteht. Für junge Teenies halte ich die Geschichte daher für sehr geeignet - ich glaube aber, dass ich dagegen etwas zu alt für diese Reihe bin. Die Geschehnisse konnten mich einfach zu wenig packen. Die Jugendlichen handeln mir viel zu naiv und unstrukturiert. Die Gedankengänge sind mir zu flach und die Freundschaften zu wenig real. Ich werde daher die Reihe nicht weiter verfolgen, denke aber, dass die Geschichte für junge Teenager wirklich das Richtige ist.


Fazit:


Der Auftakt der Reihe "Evolution" nimmt uns mit in eine ganz neue Welt, in der eine Gruppe von Jugendlichen überleben muss. Ich halte die Geschichte perfekte für junge Teenager, da wirklich alles sehr gut beschrieben und erklärt ist. Mir war es teilweise zu kindlich geschrieben, sodass ich der Meinung bin, dass ich inzwischen einfach zu alt für die Reihe bin (auch wenn ich Jugendbücher normalerweise sehr gerne mag). Da mich die Geschehnisse einfach zu wenig packen konnten und ich vieles quer gelesen habe, lande ich bei soliden 3 Sternen! Ich werde die Reihe aber nicht weiter verfolgen.