Leichte Lektüre, die mich nicht besonders gefesselt hat
Die Poison DiariesWorum geht’s?
Nachdem Weed Jessamine verlassen hat, baut sie sich eine Existenz als Heilerin auf. Alles läuft einigermaßen gut, bis sich Oleander, der Giftprinz in ihr Leben einmischt. Um sich an ihrem ...
Worum geht’s?
Nachdem Weed Jessamine verlassen hat, baut sie sich eine Existenz als Heilerin auf. Alles läuft einigermaßen gut, bis sich Oleander, der Giftprinz in ihr Leben einmischt. Um sich an ihrem Vater für den Tod ihrer Mutter zu rächen, bringt sie ihn mit seinen eigenen Waffen um– den Pflanzen aus seinem Giftgarten. Um nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht zu werden, erschafft Jessamine eine neue Identität, und macht sich auf die Flucht.
Meine Meinung:
Das Thema der Geschichte ist interessant, man lernt quasi beim Lesen noch einiges über Gift- und Heilpflanzen. Einige Themen, wie z. B. Hexenverfolgung oder die Medizin um 1800, sind ziemlich interessant. Die Story selbst ist zwar ganz nett zu lesen – mehr dann aber auch nicht. Das Buch ist „leichte Kost“, die mal eben schnell gelesen werden kann, regt aber nicht wirklich zur weiteren Auseinandersetzung an.
Die Charaktere sind auch ganz nett – könnten aber gerne etwas vielschichtiger sein. JEssamine gefällt mir besonders, weil sie eine Für ihr Zeitalter sehr selbstständige und Intelligente Frau ist, die sich auch gegen ihre Mitmenschen ganz gut beweisen kann. Durch das offene Ende weiß man nicht wirklich, wie es ihnen weiterhin ergehen wird, man ist aber nach Lesen der Story noch nicht soweit mit ihnen verbunden, um sich daran wirklich zu stören.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Sprache wirkt altmodisch, dem Zeitalter der Geschichte angepasst, lässt sich aber dennoch gut lesen.
Fazit:
Das Buch lässt sich mal eben so „weg“ lesen, es ist nichts, was mich besonders gefesselt hat, aber es lässt sich auch nichts wirklich bemängeln.