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Veröffentlicht am 23.01.2021

Leichte Lektüre, die mich nicht besonders gefesselt hat

Die Poison Diaries
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Worum geht’s?
Nachdem Weed Jessamine verlassen hat, baut sie sich eine Existenz als Heilerin auf. Alles läuft einigermaßen gut, bis sich Oleander, der Giftprinz in ihr Leben einmischt. Um sich an ihrem ...

Worum geht’s?
Nachdem Weed Jessamine verlassen hat, baut sie sich eine Existenz als Heilerin auf. Alles läuft einigermaßen gut, bis sich Oleander, der Giftprinz in ihr Leben einmischt. Um sich an ihrem Vater für den Tod ihrer Mutter zu rächen, bringt sie ihn mit seinen eigenen Waffen um– den Pflanzen aus seinem Giftgarten. Um nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht zu werden, erschafft Jessamine eine neue Identität, und macht sich auf die Flucht.

Meine Meinung:
Das Thema der Geschichte ist interessant, man lernt quasi beim Lesen noch einiges über Gift- und Heilpflanzen. Einige Themen, wie z. B. Hexenverfolgung oder die Medizin um 1800, sind ziemlich interessant. Die Story selbst ist zwar ganz nett zu lesen – mehr dann aber auch nicht. Das Buch ist „leichte Kost“, die mal eben schnell gelesen werden kann, regt aber nicht wirklich zur weiteren Auseinandersetzung an.
Die Charaktere sind auch ganz nett – könnten aber gerne etwas vielschichtiger sein. JEssamine gefällt mir besonders, weil sie eine Für ihr Zeitalter sehr selbstständige und Intelligente Frau ist, die sich auch gegen ihre Mitmenschen ganz gut beweisen kann. Durch das offene Ende weiß man nicht wirklich, wie es ihnen weiterhin ergehen wird, man ist aber nach Lesen der Story noch nicht soweit mit ihnen verbunden, um sich daran wirklich zu stören.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Sprache wirkt altmodisch, dem Zeitalter der Geschichte angepasst, lässt sich aber dennoch gut lesen.

Fazit:
Das Buch lässt sich mal eben so „weg“ lesen, es ist nichts, was mich besonders gefesselt hat, aber es lässt sich auch nichts wirklich bemängeln.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Viel Potenzial – leider nicht ganz so spannende Umsetzung

Cassia & Ky – Die Ankunft
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Worum geht’s?
Im dritten Teil der Trilogie um Cassia und Ky, kommt es zur finalen Konfrontation zwischen den beiden politischen Gruppen, der „Gesellschaft“ und der „Erhebung“. Cassia ist in ihre Rolle ...

Worum geht’s?
Im dritten Teil der Trilogie um Cassia und Ky, kommt es zur finalen Konfrontation zwischen den beiden politischen Gruppen, der „Gesellschaft“ und der „Erhebung“. Cassia ist in ihre Rolle innerhalb der Gesellschaft zurückgekehrt um der Erhebung von dort verdeckt zu helfen. Ky und Inder arbeiten als Piloten für die Erhebung und auch Xander ist, Teil der Erhebung, und das obwohl er als Arzt für die Gesellschaft tätig ist. Als eine fatale Pandemie ausbricht, kann sich die Erhebung zunächst als Retter in der Not positionieren, um die Machtposition der Gruppierung auszubauen, als dann jedoch mutierte Versionen des Virus auftreten, wird auch die Erhebung machtlos. Die Lage droht in Chaos zu versinken – eine Lösung muss her.

Meine Meinung:
Der dritte Teil der Reihe gefällt mir um einiges besser, als Teil zwei. Zwar gibt es auch hier einige Stellen, an denen mir einfach zu viel in vergangenen Erinnerungen geschwelgt wird, die Protagonisten verlieren sich Teilweise in langen Gedankengängen, und zeitweise passiert einfach nicht viel. Jedoch passiert das nur im ersten Teil des Buches, irgendwann beginnt es dann spannender zu werden, und die Handlung nimmt an Fahrt auf. Das Thema der Geschichte gefällt mir sehr gut, ich hätte es mir nur leider etwas „rebellischer“ vorgestellt. In Teil drei passt der Ausbruch einer Seuche ziemlich gut zur aktuellen Corona-Situation, weshalb ich mich beim Lesen einige male gefragt habe, ob die Autorin wohl damals hellseherische Fähigkeiten angewendet hat ;)..
Der Schreibstil ist einfach nicht ganz so mein Fall, neben den Passagen in denen einfach kaum etwas passiert, werden auch häufig Passagen wiederholt, und die häufige Wiederholung der gleichen 2-3 Gedichte, gefällt mir nicht wirklich. Die Geschichte wirkt nach wie vor etwas künstlich langgezogen.
Die Handlung ist letztendlich dennoch gelungen, es gibt einige Verknüpfungen und unerwartete Wendungen, die das Ganze ziemlich lesenswert machen.
Die Charaktere habe ich zum Schluss wirklich ins Herz geschlossen. Im dritten Teil ging es jedoch gefühlt öfter um Xander, als um KY, weswegen ich Xander auch immer noch etwas mehr mag als Ky …

Fazit:
Die Thematik der Trilogie hat meiner Meinung nach sehr viel Potenzial, welches leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Der dritte Teil ist dennoch ein gelungener Abschluss der Reihe, gespickt mit liebenswerten Charakteren und reinigen unerwarteten Wendungen.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Spannender Einstieg, danach zäh und ereignislos

Cassia & Ky – Die Flucht
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Worum geht’s?
Der zweite Teil der Trilogie um Cassia und Ky beginnt einige Monate nach dem Ende von Teil 1. Cassia ist in einem Arbeitslager der Gesellschaft, um von dort aus Ky finden zu können. Ky selbst ...

Worum geht’s?
Der zweite Teil der Trilogie um Cassia und Ky beginnt einige Monate nach dem Ende von Teil 1. Cassia ist in einem Arbeitslager der Gesellschaft, um von dort aus Ky finden zu können. Ky selbst wird von der Gesellschaft als Lockvogel benutzt, gemeinsam mit anderen Aberrationen soll er ausgestorbene Dörfer besiedeln, um „den Feind“ glauben zu lassen, dass diese noch bewohnt seien. Mit anderen Worten ist er zum Sterben auserkoren. Unabhängig voneinander machen Cassia und Ky sich auf die Flucht und damit auf die Suche nach dem jeweils anderen.

Meine Meinung:
Die Handlung wird in diesem Band, aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zuvor erlebten wir die Geschichte vollständig aus Cassias Sicht, nun kommt die Perspektive von Ky hinzu. Meiner Meinung nach unterscheidet sich die Sprache der beiden Protagonisten kaum, sodass ich zeitweise nicht sicher war, ob ich grader die Sichtweise von Cassia oder von Ky lese. Da die beiden sich aber sowieso kaum Unterscheiden wars letztendlich auch egal, wer von beiden gerade an der Reihe ist. Das finde ich sehr schade, dies wäre eine Möglichkeit, den Charakteren mehr tiefe und Vielschichtigkeit zu verleihen, die leider nicht genutzt wurde. Irgendwie kann ich mich mit Ky nicht so 100 % anfreunden, und erwische mich dabei zu hoffen, dass Cassia doch noch eine Zukunft mit Xander hat – was wohl eher unwahrscheinlich ist, wenn man bedenkt. Dass die Reihe „Cassia und Ky“ im Titel hat …
Der Anfang beginnt sehr vielversprechend, Cassia und Ky planen unabhängig voneinander ihre Flucht aus den Fängen der Gesellschaft. Auch die Anfänge der Flucht sind spannend geschrieben und versprechen ein Ereignisreichen Verlauf der Geschichte. Dennoch kommt nur zeitweise etwas Spannung auf. In der Mitte des Buches geht die Spannung dann vollständig verloren. Von da an passiert dann auch kaum noch etwas. Es wirkt ein bisschen so, als ob der Autorin die Ideen ausgegangen wären, und sie versucht mit langen, philosophischen Gedankengängen der Protagonisten die Geschichte künstlich zu verlängern. Die Geschichte schweift aus in Erinnerungen an die Vergangenheit, das „Aufwärmen“ alter Geschichten, die zuvor schon thematisiert wurden, und einfach viel zu lange Gedankengänge. Es passiert kaum noch etwas. Gegen Ende wird noch versucht ein klein wenig Spannung aufzubauen, was aber nicht wirklich gelingt. Das Ende erscheint nach dem zähen Mittelteil dann wiederum ein klein wenig abrupt.

Mein Fazit:
Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, gefällt mir; ich kann einige Parallelen zu der aktuell zunehmenden Digitalisierung und Standardisierung finden, die sich stark verstärkt in Cassias Welt widerspiegeln. Im Grunde ist es eine schöne Dystopie, nur das einfach kaum etwas passiert.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Romantische, originelle Dystopie

Cassia & Ky -- Die Auswahl
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Worum geht’s?
Kurz nach ihrem 17. Geburtstag bekommt Cassia ihren Lebenspartner zugewiesen. Es ist ihr bester Freund Xander, den sie schon seit Kindheitstagen kennt. Sie ist mit dieser Wahl sehr zufrieden ...

Worum geht’s?
Kurz nach ihrem 17. Geburtstag bekommt Cassia ihren Lebenspartner zugewiesen. Es ist ihr bester Freund Xander, den sie schon seit Kindheitstagen kennt. Sie ist mit dieser Wahl sehr zufrieden – bis ihr auf einem Microchip, auf dem sie Informationen zu Xander erwartet, ein anderer Junge angezeigt wird, der ihre Gefühlswelt ziemlich durcheinanderbringt.
Die Welt, die Ally Condie mit dieser Reihe erschaffen hat, ist sehr spannend, ein interessantes Gedankenspiel. Eigentlich ist dort alles perfekt; es gibt keine Krankheiten, keine Kriminalität, keinerlei Probleme. Doch zugleich ist es der absolute Albtraum; die Bürger haben alle Freiheiten, alle Individualität und allen Genuss aufgegeben, dies scheint von den Meisten kaum infrage gestellt zu werden. Auch Cassia ist überzeugt davon, dass alles zu ihrem Besten geschieht, und dass alle Regeln ihren Sinn haben – jedenfalls zu Beginn. Im Laufe der Zeit bekommt sie ihre Zweifel daran, und muss mit den Konsequenzen umgehen.

Meine Meinung
Ich hatte schon viel von dieser Reihe gehört, aber es irgendwie noch nie geschafft sie zu lesen. Dementsprechend gefreut habe ich mich dann, dass mir im Second Hand die ersten beiden Teile in die Hand gefallen sind. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, sie führt den Leser locker-flockig durch die Geschichte und verschafft uns einen tiefgründigen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin.
Die Handlung ist originell und zeigt mir als Leserin einige Dinge auf, die ich als selbstverständlich wahrnehme, obwohl ich sie etwas mehr schätzen sollte.
Meiner Meinung nach hätte die Geschichte ein wenig spannender sein können. Ich hatte vor dem Lesen die Erwartung, schon ein wenig Rebellion gegen das System erleben zu dürfen, was aber noch nicht ganz so der Fall war. Ich hoffe das es in den folgenden Teilen mehr dazu kommen wird.
Die Beziehung zwischen Cassia und Ky ist ziemlich vertrackt, ich habe regelrecht mitgefiebert, und gehofft, dass ihre heimlichen Gespräche geheim bleiben können. Xander habe ich auch sehr ins Herz geschlossen, und hoffe dass auch er in den nächsten Teilen eine Rolle spielen wird, auch wenn es vorrangig um Cassia und Ky gehen wird.

Fazit
Insgesamt eine schöne Dystopie, interessante Charaktere und eine schöne Liebesgeschichte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung und Rebellion gewünscht – aber das kann ja noch kommen.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Toller Einblick in vergangene Zeiten

Zeitenzauber
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Worum geht’s?
Anna verbringt zusammen mit ihren Eltern ihren Sommerurlaub in Venedig. Aus dem doch eher ruhigen Urlaub wird schnell ein spannendes Abenteuer, denn durch ein Versehen wird Sie aus dem Jahr ...

Worum geht’s?
Anna verbringt zusammen mit ihren Eltern ihren Sommerurlaub in Venedig. Aus dem doch eher ruhigen Urlaub wird schnell ein spannendes Abenteuer, denn durch ein Versehen wird Sie aus dem Jahr 2009 in das Jahr 1499 versetzt. Dort setzt sie alles daran, so schnell wie möglich zurück in ihr Jahrzehnt zu gelangen. Dies gelingt natürlich nicht so schnell wie erwünscht, und so macht sie dort einige mehr oder weniger freundschaftliche Begegnungen und muss lernen mit den Gegebenheiten des vergangenen Jahrhunderts leben zu können.
Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan von Zeitreise-Geschichten, und so hat mich auch dieser Roman sogleich angesprochen. Ich finde es einfach großartig vom Leben in vergangenen Zeiten zu erfahren. Dieses Leben wird in Zeitenzauber wirklich sehr anschaulich dargestellt. Mir gefällt, dass man Einblick in das Leben verschiedener gesellschaftlicher Schichten bekommt, und sich vorstellen kann, wie diese Menschen vor gut 500 Jahren gelebt haben.
Mit dem Schreibstil kam ich anfänglich nicht ganz so gut klar, ich hatte das Gefühl einige Formulierungen sollten die Sprache von Teenagern darstellen, konnten dies aber nicht wirklich treffen. Zudem bin ich kein großer Fan davon, wenn Sätze verwendet werden, die Andeutungen auf zukünftige Ereignisse machen, z. B. „Später sollte ich xy noch bereuen, …“, damit wird eine Bedeutung auf Dinge gelegt, die ich lieber im Laufe des Buches selbst herausfinden möchte. Es kann aber auch gut sein, dass einfach eine jüngere Leserschaft angesprochen werden soll, und ich daher nicht ganz die Zielgruppe bin. Im Laufe des Buches habe ich weniger Probleme mit dem Schreibstil gehabt, ob es nun daran lag, dass ich mich dort „reingelesen“ habe, oder ob die Sprache der Protagonisten sich gewandelt hat, kann ich nicht genau sagen.
Der erste Teil des Buches konnte mich zunächst nicht so recht fesseln, er kam mir ein wenig schleppend vor. Ab Teil zwei wird es definitiv spannender, und machte Spaß zu lesen. Mir gefielen die komplexen Auswirkungen der Handlungen in der Vergangenheit auf die Zukunft. Die Geschichte beinhaltet interessante und mysteriöse Charaktere und hält ein paar unerwartete Wendungen bereit.
Die Idee mit der Sperre, dass moderne Wörter zu altmodischeren Wörtern umgewandelt werden, fand ich sehr originell, so gab es einige lustige Momente.
Das Ende gefiel mir wiederum nicht ganz so gut, ich hatte das Gefühl, dass das Happy end ein wenig abrupt „erzwungen“ wurde. Andererseits liebe ich Bücher mit Happy Ends und will deswegen gar nicht meckern.
Fazit:
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich bin gespannt welche Abenteuer die Protagonisten in den folgenden zwei (Bzw. 5) Teilen noch erwarten werden. Mir gefällt die Kulisse, die die Autorin erschaffen hat sehr gut. Ich fand es toll, mir vorzustellen wie die Menschen in der damaligen Zeit gelebt haben könnten, mit welchen Problemen sie sich damals herumschlagen mussten. Die Geschichte ist romantisch und spannend zugleich.

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