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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2026

Warum Geben glücklicher macht als Nehmen

Die Sternensocke
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Ein wunderschön weihnachtliches Buch, in dem das Thema Geben im Mittelpunkt steht. Die Geschichte ist klar und verständlich geschrieben und schafft eine warme, stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt zur ...

Ein wunderschön weihnachtliches Buch, in dem das Thema Geben im Mittelpunkt steht. Die Geschichte ist klar und verständlich geschrieben und schafft eine warme, stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt zur Adventszeit passt.
Die farbenfrohen, liebevoll gestalteten Illustrationen ergänzen den Text hervorragend. Durch das ausgewogene Text-Bild-Verhältnis eignet sich das Buch auch sehr gut für Leseanfänger.
Im Mittelpunkt steht Fadi, der ein kleines Abenteuer voller Wunder erlebt. Dabei wird auf einfühlsame Weise deutlich, dass Geben und Teilen nicht nur anderen Freude bereitet, sondern auch einen selbst glücklich macht.
Eine herzerwärmende, feinfühlige Geschichte, die ganz ohne belehrenden Ton auskommt und Kindern die Botschaft auf natürliche Weise selbst entdecken lässt. 5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Drei Leben, ein Ort, viele Geschichten

Ein Ort, der bleibt
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Im Mittelpunkt der Geschichte ist ein botanischer Garten in Istanbul, der über Jahrzehnte hinweg zum verbindenden Ort dreier Frauen wird. Ausgangspunkt ist die Flucht der deutschen Familie Heilbronn in ...

Im Mittelpunkt der Geschichte ist ein botanischer Garten in Istanbul, der über Jahrzehnte hinweg zum verbindenden Ort dreier Frauen wird. Ausgangspunkt ist die Flucht der deutschen Familie Heilbronn in den 1930er Jahren vor dem aufkeimenden Nationalsozialismus. In der Fremde entsteht nicht nur ein neuer Lebensraum, sondern auch ein Ort der Hoffnung und des Neuanfangs.
Sandra Lüpkes gelingt ein ruhiger, atmosphärischer Roman mit viel geschichtlichem Hintergrund, der spürbar sehr gut recherchiert ist. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung des botanischen Gartens selbst. Durch den wundervollen Schreibstil wird dieser lebendig, sodass man als Leser das Gefühl hat, selbst durch die Anlagen der 1930er Jahre zu gehen.
Die Handlung entfaltet sich aus drei Erzählperspektiven. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten, Gefühle, Sehnsüchte und Ängste der Figuren Magda und Mehpare, die auf realen Personen basieren, sowie der fiktiven Imke in der Gegenwart, deren Geschichte den dritten Erzählstrang bildet. Diese Perspektiven sind fein miteinander verwoben und tragen die besondere Atmosphäre des Romans.
Auch wenn es keine vordergründige Spannung gibt, lebt das Buch von seinen Charakteren und der dichten Stimmung. Gerade diese Ruhe macht den Roman so eindringlich. Er berührt, fesselt und regt zum Nachdenken an.
Insgesamt ist es ein Roman, in den man versinken und mitfühlen kann. Ich empfehle ihn allen, die neben geschichtlichem Hintergrund besonders Geschichten mit mehreren Erzählperspektiven schätzen. 5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Alltagsnah und authentisch

Logbuch einer Himmelsstürmerin
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Das Buch erzählt in Form von Tagebucheinträgen aus dem Alltag von Mini, die offen und ehrlich über ihre täglichen Erlebnisse, Wünsche und Träume schreibt. Durch diese sehr persönlichen Einblicke in Gedanken- ...

Das Buch erzählt in Form von Tagebucheinträgen aus dem Alltag von Mini, die offen und ehrlich über ihre täglichen Erlebnisse, Wünsche und Träume schreibt. Durch diese sehr persönlichen Einblicke in Gedanken- und Gefühlswelt wird Mini für den Leser authentisch sowie nahbar. Der Schreibstil ist locker, humorvoll und absolut altersgerecht, sodass Leser leicht in die Geschichte hineinfinden.
Durch Minis Leidenschaft für ihren Roboter, mit dem sie täglich kommuniziert wird ihre Kreativität und ihr Erfinderreichtum wunderbar in die Handlung integriert.
Besonders gelungen sind auch die Comic-Elemente und kleinen Zeichnungen, die das Lesen auflockern. Gleichzeitig wird das Thema Anderssein feinfühlig behandelt, ohne belehrend zu wirken. Stattdessen werden Selbstvertrauen und Mut gestärkt.
Mini wächst einem als Charakter schnell ans Herz. Die angenehme Kapitellänge eignet sich das Buch ideal zum allabendlichen Vorlesen. Insgesamt ist es eine schöne Geschichte über Mut, Fantasie und das Anderssein, die durch ihre besonderen Tagebucheinträge und den alltagsnahen Sprachstil besticht. 4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Nachdenkliche Rückblicke

Heimliche Zeilen
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Heimliche Zeilen erzählt die Geschichte des 45-jährigen Christophers, der sich mit den verpassten Chancen seines Lebens auseinandersetzt. Die nachdenkliche, ruhige Handlung wird in der Ich-Perspektive ...

Heimliche Zeilen erzählt die Geschichte des 45-jährigen Christophers, der sich mit den verpassten Chancen seines Lebens auseinandersetzt. Die nachdenkliche, ruhige Handlung wird in der Ich-Perspektive erzählt. Aber nicht nur verpasste Chancen werden thematisiert, auch Schicksale, Missverständnisse und die Liebe. Durch Rückblicke wird nach und nach die Vergangenheit von Christopher sichtbar, während der Leser versucht, seine Entscheidungen zu verstehen und einen neuen Blick auf ihn zu gewinnen. Die Geschichte entwickelt sich im Laufe des Lesens und die Zusammenhänge werden sichtbar.
Trotz seiner Entwicklung bin ich mit dem Protagonisten nicht ganz warm geworden. Er bleibt mir stellenweise fremd, und einige seiner Entscheidungen sind für mich schwer nachvollziehbar. Die beiden Brüder bilden nie eine Einheit und konkurrieren untereinander. Die Autorin nimmt sich viel Zeit mit der Entwicklung ihrer authentischen Charaktere und das merkt man deutlich beim Lesen.
Insgesamt ein Roman, der durch seine ruhige, nachdenkliche Handlung lebt und für die Leser bestimmt ist, die tiefgründige, unaufgeregte Handlungen lesen möchten. 4:5 Punkte

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Piets Rettungsmission

Pizza Piet: Das erste Stück Magie
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Das Kinderbuch „Pizza Piet: Das erste Stück Magie“ von Carrie Sellon erzählt die Geschichte von Piet, der mit einer Prise Magie versucht, sein Zuhause und die Pizzeria seines Vaters zu retten. Dabei zeigt ...

Das Kinderbuch „Pizza Piet: Das erste Stück Magie“ von Carrie Sellon erzählt die Geschichte von Piet, der mit einer Prise Magie versucht, sein Zuhause und die Pizzeria seines Vaters zu retten. Dabei zeigt sich Piet als mitfühlender Charakter mit viel Herz, starkem Willen und dem festen Glauben an ein gutes Ende.
Der Schreibstil ist altersgerecht und gut verständlich, allerdings ist die Handlung stellenweise sehr turbulent und chaotisch. Mein Sohn (10) hatte deshalb teilweise Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen-für ihn war sie an einigen Stellen einfach zu durcheinander. Möglicherweise liegt das auch daran, dass er bisher wenige Bücher mit magischen Elementen gelesen hat. Die Grundidee des Buches ist auf jeden Fall sehr interessant, doch etwas weniger Ereignisse hätten der Geschichte mehr Ruhe und Klarheit gegeben.
Zentrale Themen wie Mut, Selbstvertrauen und Zuversicht werden hingegen sehr gelungen vermittelt. Die Illustrationen sind eher etwas abstrakt gehalten, dennoch kann man gut nachvollziehen, wie sich Piet im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und über sich hinauswächst.
Insgesamt ist es eine lebendige, aber stellenweise sehr unruhige Geschichte, in der einem die Hauptfigur schnell ans Herz wächst – die Vielzahl an Ereignissen könnte jüngere Leser jedoch etwas überfordern.
3/5 Sterne

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