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Veröffentlicht am 31.10.2017

Ein wirklich tolles Buch über Freundschaft, Mut und Träume

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter
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Meine Meinung:

Nachdem ich schon ein Buch der Autorin gelesen habe, welches mich wirklich begeistern konnte, ein anderes aber nach knapp 50 Seiten abgebrochen habe, da mir das alles zu verwirrend war, ...

Meine Meinung:

Nachdem ich schon ein Buch der Autorin gelesen habe, welches mich wirklich begeistern konnte, ein anderes aber nach knapp 50 Seiten abgebrochen habe, da mir das alles zu verwirrend war, war ich auf dieses Buch wirklich gespannt und ich wurde echt nicht enttäuscht.

Zuerst einmal zum Cover. Ich bin zwar kein Fan von diesem Grün, allerdings finde ich das Cover trotzdem sehr schön, vor allem auch weil der Titel und diese verschnörkelten Federn, sowie das Verlagslogo mit diesem glänzenden Rosegold überzogen wurden. Aber auch die anderen Federn, die auf dem Cover abgebildet sind, finde ich passend gewählt. Aber auch der Klappentext war sehr ansprechend, wobei ich diesen nur einmal gelesen habe, und vor dem Lesen nicht mehr im Kopf hatte, was ich auf einer Seite auch wirklich gut finde, da er doch schon viel von der Geschichte verrät. Was bei mir aber auf jeden Fall punkten konnte, war die Gestaltung der Kapitel, welche ich wirklich unheimlich schön fand und zur Geschichte passte.

Der Schreibstil war locker und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Auch die Sprache war einfach gehalten, eben typisch Kinder- bzw. Jugendbuchmäßig. Die Charaktere fand ich in diesem Buch aber auch wirklich super, man hat viel über die einzelnen Personen erfahren und vor allem Anna-Fee bzw. Fee mochte ich sehr gerne, da sie wirklich sehr mutig war und nicht so naiv, wie viele andere in diesem Alter. Aber auch Nelly und Naara bzw. Fayra mochte ich wirklich sehr gerne. Nelly war so ein typischer Detektivtyp für mich. Sie war mutig, hat aber beispielsweise auch immer daran gedacht alles Wichtige zu fotografieren. Fayra war anfangs der mysteriöse Part und wenn Nelly und Fee sich wegen ihr aufgeregt haben, konnte ich die beiden auch echt verstehen, da Fayra zwischendurch doch schon ein wenig herablassend mit den Beiden gesprochen hat, was sich aber nach einiger Zeit legte und schließlich konnte ich auch sie in mein Herz schließen. Aber am meisten bewundert habe ich glaube ich Fee, da sie wirklich eine tolle Entwicklung durchgemacht hat. Anfangs war sie die Schüchterne aber immer mehr hat sie den Mut dazu gefunden auch Dinge zu tun, vor denen sie Angst hat und man hat einfach gemerkt, dass die Personen, die ihr am Herzen liegen, wirklich wichtig für sie sind und sie alles für sie tun würde. Aber auch die Freundschaft von Nelly und Fee ist ganz toll beschrieben. Die beiden gehen wirklich durch Dick & Dünn und man merkt einfach, dass die beiden sich alles erzählen und immer füreinander da sind. Den Punkt Freundschaft fand ich aber generell in diesem Buch wirklich sehr gut umgesetzt. Man merkt einfach, wie die einzelnen Charaktere sich immer näher kommen und sich daraus Freundschaft entwickelt, was natürlich durch die heiklen Situationen noch gestärkt wird.

Generell finde ich das Buch wirklich richtig schön. Es kommt nichts zu kurz, die Spannung wird auch super gehalten und die Entwicklung der Charaktere war auch wirklich super. Auch, dass das Buch einen Bezug zu Märchen hat, fand ich wirklich toll umgesetzt. Ich kam auch wirklich sehr gut in das Buch rein und ein Pluspunkt war auch, dass die Fantasyelemente direkt von Anfang an vorhanden waren und im Laufe der Geschichte einige, für die Geschichte wichtige Dinge, erklärt wurden, welche auch immer passend eingebracht wurden. Es gab eine kleine Sache, die mich gestört haben und das waren die kleineren Fehler, die in dem Buch zu finden waren. Auch wenn es nicht viele waren, habe ich diese dennoch bemerkt, aber ansonsten fand ich das Buch wirklich richtig. Auch, dass die ein oder andere unvorhersehbare Wendung eingebaut wurde, hat mir wirklich gut gefallen. Teilweise waren auch ein paar kleinere Längen vorhanden, was mich leider auch ein wenig gestört hat. Das kommt vor allem davon, dass die Autorin sehr detailreich beschrieben hat, was ich an vielen Stellen aber wiederum auch gut fand, da ich mir dadurch alles sehr gut vorstellen konnte.

Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass es ein wirklich tolles Buch über Freundschaft ist und auch die Fantasyelemente gut mit eingebracht wurden. Dass das Buch ein Kinder- bzw. Jugendbuch ab 10 Jahren ist, hat man zwar schon gemerkt, empfand ich aber nicht als störend.


Fazit:

Ein wirklich schönes Buch über Freundschaft, Mut und Träume, welches mich begeistern konnte. Auch wenn es für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist, konnte es mich wirklich sehr mitreißen und auch die Spannung blieb definitiv nicht zu kurz. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 26.10.2017

Absolutes Jahreshighlight

Berühre mich. Nicht.
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Meine Meinung:

Nachdem ich erfahren habe, dass sich Laura Kneidl auch in dem Genre New Adult versuchen möchte, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen werde, denn Laura Kneidl zählt zu einer meiner ...

Meine Meinung:

Nachdem ich erfahren habe, dass sich Laura Kneidl auch in dem Genre New Adult versuchen möchte, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen werde, denn Laura Kneidl zählt zu einer meiner Liebsten Autorinnen und auch die anderen Werke, die ich bisher von ihr gelesen habe, konnten mich einfach nur restlos begeistern. Nach beenden dieses Buches, kann ich nur sagen, dass Laura Kneidl es wieder einmal geschafft hat, mich zu begeistern.

Nun aber erst einmal zum Cover. Das Cover finde ich wirklich unglaublich schön, obwohl es so schlicht gehalten ist. Die Rosen sind allerdings ein echter Blickfang, das Rosa passt einfach perfekt. Der Schriftzug des Titels ist auch super gewählt, wodurch alles noch mehr harmoniert. Aber an dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich das zweite Cover noch schöner finde, da ich die Farben dort einfach besser finde. Genauso wie das Cover hat mich aber auch der Klappentext sehr angesprochen und mich neugierig auf die Geschichte zwischen Sage und Luca gemacht.

Der Schreibstil war wie immer bei Laura Kneidl locker und leicht zu lesen, sodass man nur durch die Seiten geflogen ist. Genauso gut hat die Autorin auch die Spannung gehalten, sodass ich, wenn ich einmal angefangen habe zu lesen, nicht mehr aufhören konnte und das Buch sich demnach auch schnell lesen ließ.

Die Charaktere fand ich allesamt wirklich toll - na ja bis auf diese eine bestimmte Person natürlich. Sage leidet unter einer Angststörung aufgrund ihrer Vergangenheit. Ansonsten ist sie aber meines Erachtens eine wirklich starke Protagonistin, da sie ihre Probleme hinter sich lassen möchte und einen Neuanfang starten will. Luca ist aber auch ein sehr toller Charakter, er ist wirklich sehr liebevoll und je näher man ihn kennenlernt, desto mehr taut er auf. Aber auch April hat es mir wirklich angetan, sie ist so herzlich zu Sage und versucht alles zu tun, damit es ihr gut geht. Ich weiß gar nicht welchen der Charaktere aus dem Buch ich am besten fand, aber festlegen möchte ich mich da eigentlich auch nicht, denn ich fand alle einfach toll - bis auf besagte Ausnahme natürlich. Laura Kneidl hat hier einfach wieder gut hinbekommen Charaktereigenschaften nebenbei mit einfließen zu lassen.

Nun möchte ich aber noch ein paar kurze Worte über die Story an sich verlieren. Die Story fand ich wirklich super, klar könnte man hier wieder sagen, dass das Problem was Sage hat klischeehaft ist, aber da ich noch nicht viele Bücher in dem Genre gelesen habe, kann ich darüber nicht urteilen, wobei mir Sages Problem nicht als klischeehaft vorkommt. Was ich an diesem Buch vor allem sehr schätze, ist, dass es so realitätsnah und realistisch ist. Während es in anderen New Adult Büchern oft mehr um Sex geht und dies auch die Lösung für alles ist, ist es in diesem Roman nicht so. Luca und Sage nähern sich nur langsam an und genau das finde ich auch sehr gut. Sage ist in der Hinsicht ja auch einfach anders. Während es in anderen New Adult Büchern so ist, dass die Mädchen den Typen direkt von Anfang an anschmachten, so ist es hier so, dass Sage zwar findet, dass Luca gut aussieht, ihm aber nicht sabbernd hinterher läuft. Auch hier gibt es von mir einen klaren Pluspunkt, denn man merkt einfach, dass sich die Autorin mit Sages Problemen bzw. mit der Problematik auseinander gesetzt hat und in den Momenten wo die Probleme eben zum Vorschein kamen, hat sie es auch wieder sehr realistisch umgesetzt. Man merkt einfach, dass sich die Autorin generell mit vielen Aspekten auseinandergesetzt hat und nicht nur mit Halbwissen um sich geschmissen hat, was auch definitiv ein ganz klarer Pluspunkt für mich ist. Auch das Ende konnte bei mir Pluspunkte sammeln, auch wenn es schlimm ist und mir immer noch mein Herz blutet. Aber gerade deswegen war es auch passend gewählt, der Spannungsbogen geht nämlich rapide nach oben, denn durch das Ende möchte man natürlich direkt wissen wie es weitergeht. Generell rechnet man aber auch mit einem solchen schlimmen Ende, warum sonst sollte es wohl einen zweiten Band geben? Nichtsdestotrotz ist es ein fieser Cliffhänger, der es in sich hat, aber wie schon erwähnt ist dies auch einfach ein klarer Pluspunkt.

Zusammenfassend kann ich an dieser Stelle einfach nur noch einmal sagen, dass das Buch bisher eines der besten Bücher ist, die ich gelesen habe, weil es eben wirklich sehr realitätsnah und dadurch auch sehr realistisch ist. Vor allem gefiel es mir, dass sich zwischen Luca und Sage alles so langsam entwickelt hat, sodass man nicht das Gefühl hatte, dass alles zu schnell ging. Auch fand ich es wirklich gut, dass es wirklich mal eine andere Liebesgeschichte war, eben auch weil Sage diese Probleme hat. Es ist eben ein New Adult Roman, der nicht so typisch ist, wie die meisten anderen. Dieses Buch ist klar eines meiner Jahreshighlights.

Fazit:

Auch in diesem Genre konnte mich Laura Kneidl restlos begeistern. Eine wirklich sehr authentische und realistische Geschichte, mit einer Liebe die sich langsam entwickelt, sodass es perfekt ist. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der einen New Adult Roman lesen möchte, aber mal etwas anderes als dieses 0815 Gehabe haben möchte. Definitiv eine klare Lese- und Kaufempfehlung! Ich vergebe dem Buch 5/5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Dramaturgie
  • Figuren
  • Gefühl
  • Geschichte
Veröffentlicht am 25.10.2017

Tolle Atmosphäre und Charaktere, die Liebesgeschichte war aber ein wenig zu kurz beschrieben

Wolkenschloss
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Meine Meinung:

Da ich die Edelstein-Trilogie sowie die Silber-Trilogie von Kerstin Gier geliebt habe, war für mich klar, dass ich ihren neuen Roman auch lesen werde. Dieser konnte mich auch begeistern, ...

Meine Meinung:

Da ich die Edelstein-Trilogie sowie die Silber-Trilogie von Kerstin Gier geliebt habe, war für mich klar, dass ich ihren neuen Roman auch lesen werde. Dieser konnte mich auch begeistern, aber dennoch muss ich sagen, dass es jetzt nicht Kerstin Giers bestes Werk gewesen ist.

Das Cover finde ich wirklich schön gestaltet, es soll das Wolkenschloss darstellen. Auch, dass es in Lila gehalten ist und diese Goldverzierungen besitzt, finde ich sehr schön. Was ich auch sehr toll finde, ist, dass man die Personen, die im Wolkenschloss leben und arbeiten mit auf dem Cover abgebildet hat. Generell finde ich das Cover passend zum Buch gewählt.

Der Schreibstil war in diesem Buch, wie bei allen Büchern von Kerstin Gier locker und leicht und mir fiel es auch sehr leicht in die Geschichte zu kommen. Das Buch lies sich aufgrund dessen auch sehr schnell lesen. Auch der typische Humor von Kerstin Gier war wieder vertreten und ich musste an mehreren Stellen vor mich hingrinsen. Ich liebe ihren Humor einfach. Auch wenn es vielleicht noch ein paar mehr humorvolle Stellen hätte geben können, aber das ist ein Punkt der mich jetzt nicht wirklich stört.

Auch die Charaktere haben mir sehr gefallen, ich konnte sie alle in mein Herz schließen. Vor allem Fanny hat es mir angetan, an manchen Stellen tat sie mir als Kindermädchen echt ein wenig Leid, aber dafür war es auf der anderen Seite dann auch um so lustiger. Wen ich aber auch sehr ins Herz schließen konnte ist Monsieur Rocher. Er hatte einfach immer die Passenden Weisheiten parat, wenn man sie denn mal brauchte. Natürlich konnte ich aber auch den Rest der Charaktere in mein Herz schließen, vor allem natürlich auch Ben und generell die meisten der Bediensteten aus dem Wolkenschloss. Die Charaktere waren in dem Buch generell auch gut herausgearbeitet, aber dennoch gibt es hier einen Punkt, der mich doch ein wenig stört. Es geht nicht speziell um die Charaktere, sondern um deren Beziehung zueinander und damit meine ich Fanny und Ben. Ich fand, dass die Liebesgeschichte zwischen den beiden doch ein wenig zu schnell vonstatten ging. Irgendwie hätte ich mir hier mehr Tiefe gewünscht, eine etwas längere Entwicklung, weil wenn ich ehrlich bin, hatten die beiden nicht so viel miteinander zu tun, wie ich es mir erhofft habe. Größtenteils hat sich hier die Geschichte auf den Alltag von Fanny konzentriert, was ich prinzipiell nicht schlecht fand, denn die Dinge, die Geschehen sind, waren schlüssig und haben auch zur Aufklärung am Ende beigetragen, aber dennoch hätte ich mir eine etwas tiefgreifendere Liebesgeschichte gewünscht.

Nun zu der Handlung im allgemeinen. Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht und auch durch die Ereignisse, die geschehen sind, spannend, allerdings finde ich, dass es jetzt auch nicht das Spannendste war. Was ich wirklich gut fand, war, dass die Ereignisse schlüssig waren und nach der großen Auflösung – mit der ich nicht unbedingt gerechnet habe, ich habe höchsten spekuliert – machten mehrere Dinge, die vorher geschehen waren auch im Nachhinein Sinn. Was ich wiederum nicht ganz so gut fand, war – wie schon erwähnt – die Liebesgeschichte. Diese hätte hier noch etwas mehr ausgereift werden müssen. Aber ich hätte doch schon noch Lust das Buch direkt noch einmal zu lesen, weil ich die Atmosphäre, die im Wolkenschloss herrschte mega schön fand und ich würde selber gerne einmal an diesen Ort reisen, was ja leider nicht möglich ist. Die Atmosphäre im Buch ist definitiv ein Pluspunkt. Genauso konnten aber auch die Auflösungen bei mir punkten, da ich doch mit so einigem nicht gerechnet hätte. Das Ende fand ich auch schön und passend gewählt, auch wenn ich hier im Endeffekt noch gerne Bens Reaktion dazu noch miterlebt hätte, aber ansonsten war dieses Ende wirklich sehr schön.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es für mich wohl nicht das Beste Buch der Autorin war, ich aber dennoch begeistert bin, da mir doch schon viele Dinge gefallen haben und mir das Lesen auch wieder sehr viel Spaß gemacht hat aufgrund des Humors.

Fazit:

Ein wirklich schöner Roman, der vielleicht nicht ganz so gut ist, wie die Edelstein- und die Silber-Trilogie, aber der dennoch mit seinem Witz, der Atmosphäre und den Geschehnissen punkten kann. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 22.10.2017

Ein gelungener Roman trotz einiger kleinerer Schwächen

Coldworth City
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Meine Meinung:

Da ich die Again-Reihe von Mona Kasten wirklich super fand und ich dann erfahren habe, dass sie ein neues Buch rausbringt, war für mich klar, dass ich es lesen muss, vor allem auch deswegen, ...

Meine Meinung:

Da ich die Again-Reihe von Mona Kasten wirklich super fand und ich dann erfahren habe, dass sie ein neues Buch rausbringt, war für mich klar, dass ich es lesen muss, vor allem auch deswegen, weil ich nur die New Adult Bücher von Mona Kasten kenne und in dem Genre Fantasy noch nichts von ihr gelesen habe. 
Das Cover gefällt mir wirklich sehr, auch wenn ich nicht ein ganz so großer Fan von Gesichtern auf Covern bin. Größtenteils werden die Farben blau und weiß benutzt, welche durch einen Farbklecksartigen oder auch nebligen Effekt hervorgehoben. Relativ mittig ist der Kopf eines Mädchens abgebildet. Dieser ist sehr düster und vor allem in Schwarz- und Grautönen gehalten. Über und neben dem Mädchen sind die Umrisse einer Stadt zu erkennen, welche Coldworth City darstellen sollen. Außerdem kann man auf dem Cover auch vereinzelt ein paar Raben sehen, wodurch ein Bezug zu dem Namen der Protagonistin hergestellt wird. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich schon direkt angesprochen. Vor allem das Gesicht hat es mir irgendwie angetan, weil es eben so düster gehalten wurde und dadurch die Augen des Mädchens noch einmal etwas hervorgehoben werden, wodurch diese eine besondere Ausstrahlung erlangen. 
Neben dem Cover hat mich aber auch der Klappentext enorm angesprochen. Vor allem die Idee mit den Mutanten, die in dem Buch steckt, hat mich neugierig gemacht und ich wollte wissen, was dahintersteckt und vor allem auch, was es mit Wade auf sich hat. 
Der Schreibstil von Mona Kasten hat mir auch bei diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Er war flüssig und leicht, sodass sich das Buch schnell lesen lies. Was ich an dieser Stelle nicht ganz so gut fand, war, dass Mona Kasten aus der dritten Person geschrieben hat, es hätte mir besser gefallen, die Geschichte aus der Ich-Perspektive zu lesen, um den Charakteren vielleicht doch noch ein wenig näher zu sein. 
Ansonsten waren die Charaktere aber soweit gut herausgearbeitet. Bei dem ein oder anderen hätte ich mir vielleicht noch ein wenig mehr gewünscht, das ist aber ein Punkt, der mich nicht wirklich gestört hat. Es wurde sich auch viel auf die Vergangenheit konzentriert, wodurch man die Charaktere auch näher kennengelernt hat. Dieser Punkt hat mir auch wirklich sehr gefallen, da es nicht so häufig in Büchern vorkommt, dass man so viel aus der Vergangenheit erfährt. Von den Charakteren her hat mir Wade glaube ich doch am Besten gefallen. Er ist das genaue Gegenteil von Raven. Raven ist sehr verschlossen und tough. Sie lässt niemanden an sich heran und  tritt  anderen immer sehr misstrauisch gegenüber, wodurch sie auch nur wenig von sich preis gibt. Außerdem merkt man, dass ihr ihre verbliebene Familie - ihr Bruder Knox - ihr sehr viel bedeutet und sie alles dafür tut, dass er in Sicherheit ist. Dadurch ist Raven ein wirklich sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte lernt man sie immer besser kennen und auch sie lernt anderen zu vertrauen. Wade dagegen ist sehr impulsiv. Er lebt abgeschottet bzw. distanziert von den anderen, weswegen diese ihn seltsam finden und sein Verhalten für sie unverständlich ist. Außerdem wirft er jedem einen frostigen Blick zu. Trotz dessen ist Wade sehr humorvoll und sarkastisch. Auch er ist für mich ein sehr starker Charakter und im Laufe der Geschichte taut er immer mehr auf, je mehr man über ihn erfährt. Aber auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen und ich konnte diese ebenfalls in mein Herz schließen.
Von der Handlung her fand ich das Buch zwar gut, aber so hundertprozentig mitreißen konnte es mich leider nicht. Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen, der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht. Ab der Mitte plätscherte es dann aber nur so vor sich hin und es fehlte mir hier ein wenig an Spannung. Man lernte zwar die Charaktere besser kennen, allerdings passierte jetzt auch nicht so viel. Zwischendurch wurde es dann auch für einen kurzen Moment spannend, aber das war es dann auch. Nach dem nicht ganz so guten mittleren Teil kam dann wieder etwas Fahrt auf und die Spannung stieg. Auf das Ende habe ich dann wirklich hingefiebert und es hat mir auch wirklich sehr gefallen, allerdings muss ich sagen, dass mir das mit Wade und Raven ein wenig zu kurz kam, in der Hinsicht hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auch das Ende war ein klein wenig zu schnell, aber darüber kann ich hinwegsehen, da dieses doch sehr passend gewählt wurde.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch trotz der kleineren Schwächen doch sehr zugesagt hat und die Idee hinter dem Buch auch etwas spannendes und neues war. Auch der Witz hat mir wirklich gut gefallen.

Fazit:

Bis auf die ein oder anderen kleinen Schwächen ein wirklich gelungenes Buch, mit einer tollen neuen Idee. Vor allem der Witz hat mir an manchen Stellen besonders gefallen. Ich persönlich finde die New Adult Bücher von Mona Kasten zwar besser, allerdings kann ich das Buch Mona Kasten Fans und solchen die auf Übernatürliches und Superhelden stehen weiterempfehlen. Das Buch erhält von mir 4/5 Sternen.

Veröffentlicht am 10.10.2017

Ein sehr schönes, faszinierendes und düsteres Buch

Scherben der Dunkelheit
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Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von der Autorin vorher noch nie etwas gelesen habe und es somit mein erstes Buch von ihr war und ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat, dass ...

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich von der Autorin vorher noch nie etwas gelesen habe und es somit mein erstes Buch von ihr war und ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat, dass es mir so gut gefallen hat. Aber kommen wir erst einmal zum Cover. Ich finde, dass das Cover wirklich sehr schön gestaltet wurde, es hat etwas magisches an sich und als ich dieses gesehen habe, bin ich direkt auf das Buch aufmerksam geworden. Man sieht ein Mädchen mit schwarzen Haaren und einem blauen Kleid, welches auf einer Schaukel sitzt und sich mit einer Hand an einem der beiden Seile festhält. Der Hintergrund wurde hauptsächlich in Schwarz gehalten, allerdings kann man kleine Lichtpartikel sehen. Der Titel ist mittig in silbrig glänzender Schrift, darunter sind noch einige Verschnörkelungen zu sehen. Der Name der Autorin steht am oberen Rand in weiß und das Verlagszeichen befindet sich in der unteren rechten Ecke. Das Cover finde ich soweit wirklich wunderschön, was mich allerdings an dem Cover stört ist das Mädchen, in meinen Augen sieht sie einfach nicht aus wie Anouk, aber das liegt ja im Auge des Betrachters und es geht schließlich auch viel mehr um den Inhalt, aber dennoch stört es mich doch schon ein wenig.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, an manchen kleineren Stellen hatte ich aber doch das Gefühl, dass sich das Buch ein wenig zieht. Außerdem war es an einigen Stellen ein wenig anstrengend zu lesen, weswegen ich auch nicht unbedingt immer so viel in dem Buch am Stück lesen konnte. Ansonsten war der Schreibstil aber wirklich angenehm und bis auf diese Stellen ließ sich das Buch auch gut lesen.

Die Charaktere haben mir auch wirklich gut gefallen. Anouk und Rhasgar, aber vor allem auch Levin und Amélie konnte ich besonders in mein Herz schließen. Natürlich mochte ich auch die anderen Artisten wirklich gerne, allerdings haben diese vier wirklich einen besonderen Platz in meinem Herzen. Auch wenn Anouk meiner Meinung nach an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu naiv war, ist sie dennoch eine starke Protagonistin, die sich auch für andere aufopfert bzw. aufopfern würde. Rhasgar ist der geheimnisvolle Zauberer, der niemanden an sich heran lässt und ich finde das macht ihn gerade auch interessant und es war spannend mitzuverfolgen hinter seine Masken zu blicken. Levin war der kleine süße Junge, der immer fröhlich zu sein schien und er hatte einfach diese gewisse Ausstrahlung, die ich wirklich sehr gerne mochte. Amélie war diejenige, die einem immer geholfen hat und einem immer mit Rat zur Seite stand und ebenfalls für ihre Freunde immer ein offenes Ohr hatte und diese immer aufgenommen hat und sich auch immer für diese aufopfern würde. Sie war wie eine Mutter für alle oder wie eine beste Freundin. Darüber hinaus konnte ich auch Ben, Anouks kleinen Bruder in mein Herz schließen, auch wenn man so persönlich von ihm nicht wirklich etwas mitbekommen hat (wer das Buch gelesen hat, weiß an dieser Stelle was ich meine). Aber auch die anderen Artisten, die ich jetzt hier nicht konkret genannt habe, konnten sich in mein Herz schleichen. Vor allem dieser Zusammenhalt hat mir wirklich sehr gefallen, zumindest von denen, die immer zu Anouk und den anderen gehalten haben. Die Charaktere wurden darüber hinaus auch wirklich gut herausgearbeitet, ebenso wie sie in der Geschichte vorkamen und welche Rolle sie demnach verkörperten, genau passend also.

Nun möchte ich aber auch noch ein wenig auf den Inhalt eingehen. An einigen Stellen konnte mich das Buch wirklich begeistern, was vor allem auch daran lag, dass ich mit manchen Dingen nicht gerechnet hätte, wodurch die Spannung natürlich auch nicht zu kurz kam. Aber auch der ein oder andere weise Spruch hat es mir angetan. Der Hauptpunkt warum ich dieses Buch aber so mochte war wirklich Rhasgars großes Geheimnis, denn damit hätte ich wirklich nie gerechnet, es kam so unvorhersehbar. Generell hat mir aber die Entwicklung der Geschichte wirklich sehr gefallen und auch das Ende war passend gewählt, es war irgendwie schön und traurig - aber eben auf eine gute Art - zugleich und konnte mich wirklich begeistern. Der Dark Circus hat einen wirklich verzaubert, wenn auch auf eine dunkle und düstere Art und Weise, aber genau das fand ich auch so toll. Es war einfach kein Buch, bei dem dann etwas schön geredet wurde, es entsprach in dem Zirkus alles der harten Realität.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich das Buch wirklich begeistern konnte. Es gab zwar den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt, aber im Großen und Ganzen überwiegt die Gute Seite. Ich bin mir auch sicher, dass ich bestimmt noch weitere Werke der Autorin lesen werde und bin auch da schon gespannt, ob es mich dann so begeistern kann, wie dieses Buch.

Fazit:

Ein wirklich tolles, magisches und düsteres Buch. Es gab allerdings auch die ein oder andere Sache die mir nicht so gut gefallen hat. Trotz dessen kann ich das Buch aber trotzdem sehr empfehlen, da auch die Spannung an vielen Stellen nicht zu kurz kam. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.