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Veröffentlicht am 13.05.2025

Ein Weg aus Tinte und Magie

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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Der Autor Akram El- Bahay hat mit dem Fantasybuch „Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie“ den Auftakt einer magischen Dilogie geschrieben. In dieser Reihe ist es manchen Menschen möglich, unter ...

Der Autor Akram El- Bahay hat mit dem Fantasybuch „Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie“ den Auftakt einer magischen Dilogie geschrieben. In dieser Reihe ist es manchen Menschen möglich, unter bestimmten Bedingungen, in die Welt des Buches einzutauchen. Da dies ein Reihenauftakt ist, kann dieses Werk ohne Vorkenntnisse aus anderen Büchern von El- Bahay gelesen werden.

Klappentext:
In einem Hinterhof einer kleinen Gasse unweit der berühmten Charing Cross Road in London liegt ein unscheinbarer Buchladen, der nur auf Anfrage öffnet. In Libronautic Inc. gelangt man an Orte, zu denen eigentlich kein Weg führt. Adam arbeitet hier als Erzähler und hat die Gabe, Menschen in die Geschichten hineinzuführen. Doch eines Tages hält sich ein buchreisender Kunde nicht an die Regeln und weicht in einem Roman vom besprochenen Weg ab. Mitten in einem Wald, in dem eine Leiche im Mondschein liegt, verlässt der Kunde seine Reiseführer Adam und Gabriel. Adam verfolgt den Mann, der etwas zu suchen scheint, und findet ihn vor einer Tür, die plötzlich zwischen den Bäumen steht ...

Ich persönlich habe schon einige Bücher aus der Feder von Akram El- Bahay gelesen und bisher konnte er mich mit seinen Werken und auch mit seinem Erzählstil überzeugen. Und auch bei seinem neusten Werk klingt der Klappentext einfach zu vielversprechend. Daher habe ich zu diesem Fantasybuch ohne zu Zögern gegriffen.
Der Schreibstil ist, wie ich es bereits aus seinen anderen Werke gewöhnt bin, sehr flüssig, sodass sich das Buch zügig lesen lässt. Besonders ist bei El- Bahay aber der bildhafte Stil. Er schafft es immer wieder, dass Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen, sodass ich das Gefühl habe, selbst Teil der Geschichte zu sein. Gekonnt wird hier eine ansprechende Welt gezeichnet und eine gelungene Atmosphäre aufgebaut. Die Geschichte entwickelt dabei eine Sogwirkung, sodass es einem schwerfällt, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Welt, welche der Autor hier erschafft ist wahrlich magisch. Es gibt in dieser fiktiven Welt Menschen mit einem Talent, sich selbst und noch andere Mitreisenden in die Welt der Bücher hineinzulesen. Dabei müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt werden, zum Beispiel benötigt der Erzähler hierzu eine Erstausgabe des Werkes. Zusammen mit den Protagonisten gelangt man immer tiefer in dieses Abenteuer inklusive ihrer Geheimnisse und buchigen Charaktere. Und zusammen mit diesen lernt man die Grundlagen dieser magischen Welt kennen. Das Worldbuilding ist wirklich ansprechend und es macht Spaß, zusammen mit den Charakteren in diverse Bücher hinab zu tauchen und diese zu erkunden. Gerne würde ich mehr von solchen Buchreisen lesen, vielleicht auch mal eine, bei der nichts schiefgeht.
Der Einstieg in das Fantasybuch ist recht direkt, als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen hineingeworfen. Dies ist meiner Meinung nach hier gut gelungen. Adam ist noch ein jüngeres Mitglied der Libronauten und bereitet sich gerade auf seine erste Reise mit Begleitperson und einem Kunden vor. Ziel ist der Roman „Vampyr“ von Polidori. Sofort wird eine stimmungsvolle Atmosphäre aufgebaut, man kann die verstaubte Buchhandlung quasi spüren. Auch wird sofort Spannung erzeugt, zusammen mit den Kunden ist man auf die Reise in dieses Buch gespannt. Natürlich passiert hier ein Missgeschick und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Auf vielseitige Weise gelingt es dem Autor, Spannung zu erzeugen und es gibt ein paar unerwartete Wendungen. Allgemein ist der Auftakt eher actionreich und ist wie eine Jagd nach einem Geheimnis bzw. dessen Auflösung.
Was mich persönlich zwiegespalten hat, sind hier die Charaktere und ihre Handlungen. Es gibt ein paar Szenen, in denen ich die Handlungen der Charaktere nicht ganz nachvollziehen kann. Auch macht jemand hier eine einhundertachtzig Gradwanderung seines Wesens, blüht total auf, um einer Frau zu imponieren. Auch die Libronauten sind mir persönlich nicht ganz klargeworden. Wie funktioniert diese Gemeinschaft? Sie leben zusammen in einem Haus, bestreiten aber ihren Alltag total unabhängig voneinander, es gibt keinen Zusammenhalt. Aber dennoch unterstützen sich gewisse Mitglieder. Und dann diese ganzen Geheimnisse, welche sie im Untergrund betrieben. Mir ist diese mönchsartige Gemeinschaft noch nicht genug beschrieben worden. Adam ist der Protagonist des Buches, er hat die besondere Stimme, kann also sich und andere in Bücher hineinlesen. Er ist noch ein jüngerer Mann, teilweise noch ziemlich naiv. Auch hinterfragt er mir persönlich zu wenig seine Mitmenschen und auch teilweise seine eigenen Taten. Er nimmt hin, dass sein bisheriges Leben eine Lüge war, hat keinerlei Verbindung mehr zu dieser. Auch ein gestohlenes Tagebuch, da interessiert ihm der Inhalt nicht, wobei dies für den weiteren Verlauf relevant ist. Dann scheint er Büchern nur bedingt sein Interesse zu gewährleisten, falls sie einen Zweck für seine Reisen geben. Und am schlimmsten fand ich seinen Umgang mit einem anderen Charakter, hier wurde er stellenweise ziemlich fies. Insgesamt war mir Adam nicht sympathisch, sodass ich nicht um ihn gebangt habe. Ansprechend fand ich dagegen den Kobold Luthin, hier mochte ich seinen Humor ganz gerne. Oftmals hat er die Situation aufgeheitert. Allgemein finde ich, dass manche Nebencharaktere eher blass waren. Zum Beispiel William läuft oftmals nur nebenher, ohne einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte zu haben.
Dieses Fantasybuch endet mit einem Cliffhanger und vielen offenene Fragen. Auf den letzten Seiten werden erneut noch weitere Fragen in den Raum geworfen. Als Leser hat man hier das Gefühl, dass keine essentielle Frage geklärt wurde und dadurch fühlt man sich etwas hängen gelassen. Zumindest einen teilweisen Erfolg hätte ich mir hier gewünscht.

Insgesamt hat der Autor Akram El- Bahay mit „Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie“ einen unterhaltsamen Auftakt seiner Dilogie geschrieben. Dieses Buch bietet einige tolle Ideen und Ansätze. Jedoch fand ich die Umsetzung szenenweise nicht immer gelungen. Auch mit den Charakteren hatte ich leider meine Schwierigkeiten. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Fantasie
Veröffentlicht am 05.05.2025

Ein Spiel auf Liebe und Tod

Immortal Longings
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Die Autorin Chloe Gong hat mit dem Fantasybuch „Immortal Longings – Ein Spiel auf Liebe und Tod“ den Reihenauftakt zu ihrer neuen Trilogie geschrieben. Dieser kann ohne jegliche Vorkenntnisse gelesen werden.

Klappentext:
Jedes ...

Die Autorin Chloe Gong hat mit dem Fantasybuch „Immortal Longings – Ein Spiel auf Liebe und Tod“ den Reihenauftakt zu ihrer neuen Trilogie geschrieben. Dieser kann ohne jegliche Vorkenntnisse gelesen werden.

Klappentext:
Jedes Jahr strömen Tausende nach San-Er, der gefährlichen, engbesiedelten Hauptstadt des Königreichs von Talin. Dort richtet der Palast jährlich eine Reihe tödlicher Spiele aus. Diejenigen, die sich ihrer magischen Fähigkeit, zwischen Körpern hin- und herzuspringen, sicher genug sind, können dort an einem Kampf auf Leben und Tod teilnehmen – mit der Chance, unvorstellbare Reichtümer zu gewinnen. Prinzessin Calla ist untergetaucht, seit sie ihre Eltern ermordet hat, weil sie das Volk von Talin von der tyrannischen Königsfamilie befreien will. Nur eine Person steht ihr dabei noch im Weg: ihr extrem zurückgezogen lebender Onkel, König Kasa. Wenn sie die Spiele gewinnt, hat sie endlich die Chance, ihm nahe genug zu kommen, um ihn zu töten. Ihr gegenüber steht Anton, ein junger Mann, der sich tief verschuldet hat. Die Spiele zu gewinnen ist seine letzte Chance, seine im Koma liegende Jugendliebe und sich selbst vor seinen Schuldnern zu retten. Als Anton Calla ein unerwartetes Bündnis vorschlägt, entwickelt sich ihre Partnerschaft schnell zu einer leidenschaftlichen, alles verzehrenden Verbindung. Doch bevor die Spiele enden, muss Calla sich entscheiden, wofür sie spielt – für ihren Geliebten oder ihr Königreich. Denn egal was passiert, nur einer von ihnen kann das Spiel lebend verlassen...

Die Autorin hat sich mit Büchern wie „Welch grausame Gnade“ oder „Welch trügerisches Glück“ bereits einen Namen in der Buchszene gemacht. Jedoch habe ich persönlich noch kein Werk aus ihrer Feder gelesen. Daher wollte ich mir gerne einen eigenen Eindruck von Chloe Gong machen und bei „Immortal Longings – Ein Spiel auf Liebe und Tod“ fand ich den Klappentext recht ansprechend, sodass ich mich ohne Erwartungen in dieses Fantasybuch gestürzt habe.
Der Schreibstil von Gong ist angenehm und die Autorin schafft es mit ihrem leichten Stil, den Leser direkt in die Geschichte hinein zu transportieren. Zu Beginn wird man sofort mitten in das Geschehen hineinkatapultiert und muss sich erst einmal orientieren. Der Einstieg ist wirklich recht direkt und rasant, sodass ich zu Beginn ein paar kleine Orientierungsprobleme hatte. Ich musste mir Seite für Seite die Welt erarbeiten und mir die Zusammenhänge zusammenreimen. Am Anfang hatte ich ein paar Fragezeichen vor meinem geistigen Auge, welche sich aber im Verlauf der Geschichte aufgelöst haben. Bei mir hat es ein wenig gedauert, bis ich in diesem Werk angekommen bin. Aber hat man die Grundprinzipien dieser fantastischen Welt erst Mal verstanden, macht es Spaß, immer weitere Facetten kennen zu lernen. Gekonnt schafft es Gong eine düstere bedrohliche Atmosphäre zu schaffen und es hat mir Vergnügen bereitet, immer tiefer in dieses Setting abzutauchen und diese zu erkunden.
Allgemein fand ich die hier skizzierte Welt sehr interessant. Diese ist recht vielseitig und weißt einige interessante Aspekte auf. Auch fand ich den Aspekt mit dem Körpertausch sehr ansprechend. Allein die Vorstellung, dass es Menschen gibt, welche von deinem Körper Besitz ergreifen können, sich wie ein Parasit dort einnisten, finde ich beängstigend. Es werden auch Regeln für dieses Besetzen erwähnt, jedoch finde ich, dass die Autorin dies noch etwas vertiefen söllte. Insgesamt haben mir persönlich ein paar Details und Informationen gefehlt. Diese Welt hat viel Potential, es gibt einige interessante Aspekte. Jedoch wird hier vieles nur angerissen oder kurz erwähnt. Daher hoffe ich, dass im Verlauf der Reihe die Welt noch ein bisschen mit Leben und Informationen gefüllt wird, diese hat wirklich viel mehr zu bieten.
Das Setting mit der Zwillingsstadt San- Er und diese bedrohlichen Spiele, fand ich sehr ansprechend und auch gut in Szene gesetzt. Man spürt als Leser quasi, welche Gefahr diese Stadt ausstrahlt, wie gefährlich diese für die einfache Bevölkerung ist. Auch die große Kluft zwischen Arm und Reich ist greifbar und die katastrophalen Umstände für das Volk. Dies hat die Autorin wirklich gekonnt umgesetzt und man hat hier das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein. Mir persönlich hat es Spaß gemacht, zusammen mit den Protagonisten die Stadt zu erkunden und dabei immer mehr Details von dieser kennen zu lernen.
Im Zentrum der Geschichte stehen hier Calla. Diese ist eine kriegerische Prinzessin, welche untergetaucht ist und ein brisantes Geheimnis hütet. Sie möchte sich an dem Mann rächen, welche ihre Familie gestürzt hat. Daher möchte sie die tödlichen Spiele ausnutzen und ihren Onkel König Kasa ermorden. Eine weitere wichtige Rolle spielt hier Anton, welcher die Spiele gewinnen möchte, damit er die Krankenhausrechnungen seiner Freundin bezahlen kann. Natürlich hat auch er ein Geheimnis, welches ihm hoffentlich zum Sieg verhilft. Ein weiterer männlicher Gegenpart ist der Kronprinz August. Dieser hat seine ganz eigenen Pläne und will die Spiele ebenfalls zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Insgesamt fand ich die Protagonisten nicht immer greifbar. Ich konnte zu ihnen keine richtige Verbindung aufbauen, stellenweise fand ich ihr Handeln unlogisch, mir fehlte es zum Teil an Charaktertiefe. Auch hat mich die Lovestory nicht wirklich überzeugen können. Diese hat sich meiner Meinung nach zu schnell entwickelt, es fehlte auch hier an Tiefgang. Die Emotionen waren für mich nicht greifbar, sie wirkte auf mich unnatürlich. Sie hat zwar für zusätzliche Spannung gesorgt und war ein gekonnter Kontrast zu den Actionszenen. Jedoch hätte ich mir manche Szenen anders erhofft.
Der erste Band endet mit einem fiesen Cliffhanger, sodass man am liebsten einfach weiterlesen möchte. Man möchte wirklich schnell erfahren, wie die Geschichte rund um Calla, August und Anton weitergeht. Positiv für mich, dass ich den zweiten Band bereits parat hier liegen habe.

Insgesamt konnte die Autorin Chloe Gong mit ihrem Fantasy- Reihenauftakt „Immortal Longings – Ein Spiel auf Liebe und Tod“ mein Interesse wecken. Es gab hier einige ansprechende Aspekte, das World Building hat einige Facetten zu bieten- Dafür wirkten die Charaktere und die Lovestory eher blass auf mich. Das Buch hat meiner Meinung nach Potential und ich bin auf die Fortsetzung gespannt. Von mir gibt es 3 Sterne.

Veröffentlicht am 24.04.2025

Agency for Scandal

Agency for Scandal
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Die Autorin Laura Wood hat mit „Agency for Scandal – Brave Ladys folgen den Regeln, mutige schreiben ihre eigenen“ den Reihenauftakt rund um die Agency for Scandal, eine geheime Detektei bestehend ausschließlich ...

Die Autorin Laura Wood hat mit „Agency for Scandal – Brave Ladys folgen den Regeln, mutige schreiben ihre eigenen“ den Reihenauftakt rund um die Agency for Scandal, eine geheime Detektei bestehend ausschließlich aus Frauen, geschrieben.

Klappentext:
Izzy Stanhope hat viele Geheimnisse: etwa, dass sie Hals über Kopf in einen Duke verliebt ist, der nicht einmal weiß, dass sie existiert. Oder dass ihre Familie hoch verschuldet ist, was niemand je erfahren darf. Und dann ist da noch die Tatsache, dass sie mühelos jedes Schloss knacken kann und sich regelmäßig als Straßenjunge verkleidet. Denn Izzy arbeitet in einer besonderen, rein weiblichen Detektei: Zusammen mit anderen Detektivinnen deckt sie Skandale in der High Society auf, bewahrt Frauen vor dem Verruf und zieht mächtige Männer zur Rechenschaft. Als Izzy in einen Juwelendiebstahl verwickelt wird, setzt sie nicht nur den Ruf ihrer Familie aufs Spiel, sondern auch ihr Herz. Denn ausgerechnet »ihr« Duke ist tiefer in den Fall verstrickt, als Izzy lieb ist. Zudem besitzt er das nervtötende Talent, ihre sorgsam gehüteten Geheimnisse eines nach dem anderen ans Licht zu bringen …

Mich persönlich hat hier der Klappentext gereizt. Dieser hat nach einer interessanten Genremischung geklungen – Cozy Crime im historischen Gewand mit einer Prise Romance. Daher habe ich mich ohne große Erwartungen, aber darf mit jeder Menge Vorfreude an dieses Werk herangewagt und ich wurde nicht enttäuscht.
Bei diesem Werk habe ich zum Hörbuch gegriffen. Dieses wird von Nora Schulte vorgelesen. Die Sprecherin setzt das Gelesene hier gekonnt in Szene. Mir persönlich hat ihre Art der Betonung gefallen, wie sie die Sätze in Szene setzt und auch das Tempo empfand ich als angenehm. Mir hat es Spaß gemacht, der Sprecherin Nora Schulte zu lauschen und zusammen mit ihr immer tiefer in diese Geschichte einzutauchen und zusammen mit den Charakteren diese Story zu bestreiten. Ich empfand ihre Sprechweise als angenehm und zu gerne habe ich ihrer Stimme gelauscht.
Der Erzählstil von Laura Wood ist recht angenehm und leicht, sodass die Geschichte gefühlt rasant an einem vorbeifliegt. Die Autorin schaffe es, eine dichte Atmosphäre zu erschaffen, sodass ich das Gefühl hatte, hier mitten im Geschehen zu sein und zusammen mit den Protagonisten habe ich mich in das 19. Jahrhundert nach London katapultiert gefühlt. Mir hat es Spaß gemacht, der Geschichte zu lauschen und gebannt habe ich quasi an den Seiten geklebt, wollte wissen, wie die Geschichte weitergeht und wie die genauen Zusammenhänge sind. Auch schafft es die Autorin, auf vielseitige Weise Spannung zu erzeugen, sowohl durch den Kriminalfall und den entsprechenden Ermittlungen, als auch hinsichtlich der zwischenmenschlichen Beziehungen. Es gibt in „Agency for Scandal“ einige unerwartete Wendungen und Überraschungen, welche ich als Leser so nicht erwartet hätte. Auf keiner Seite ist bei mir persönlich Langeweile aufgekommen und es hat mir große Freude bereitet, dieses Hörbuch zu hören. Laura Wood ist auch das Setting an sich und auch die Story gelungen. Auf mich persönlich hat dies stimmig und durchdacht gewirkt, harmonisch und unterhaltsam zugleich.
Bei diesem Reihenauftakt finde ich den Genremix ebenfalls gelungen. Hier wird gekonnt ein interessanter Kriminalfall aufgeklärt. Es paart sich Cozy Crime mit einem historischen Einschlag und einer kleinen Prise Romance. Diese ist aber in meinen Augen nicht zu dominant und hat sich gut in die Hauptstory eingefügt und diese um eine weitere Facette bereichert, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Die Liebesgeschichte bindet sich hier gut ein und ist dabei nicht zu dominant. Dies hat mir persönlich gefallen, weil sie die Geschichte und den Kriminalfall in meinen Augen nicht gestört, sondern ergänzt hat.
Bei „Agency for Scandal“ wird ein interessanter Kriminalfall in den Mittelpunkt gerückt – im Zentrum stehen auch die Machtintrigen des künftigen Premierministers. Ebenfalls ein zentrales Thema ist hier die Rolle der Frau an der Seite von einflussreichen Männern und dass diese oftmals kein leichtes Leben hatten. Innerhalb dieser Reihe wird von einer Detektei Fälle übernommen, indem Frauen die Leidtragenden sind. Die Detektei hat im Finkennest ihren Unterschlupf gefunden und besteht hauptsächlich aus weiblichen Ermittlern, wobei hier jede ihr eigenes Päckchen zu tragen hat und seine Beweggründe hat, warum er den anderen Frauen helfen möchte. Bei diesem Auftakt ist Isobel Stanhope, genannt Izzy im Mittelpunkt der Story. Sie ist eine angenehme und sympathische Protagonistin, welche clever ist. Nach dem Tod ihres Vaters muss sie quasi für den Unterhalt ihrer Familie sorgen. Auch hat sie ein Talent zum Knacken der Schlösser und ein gewisses technisches Verständnis, wobei sie quasi bei ihrem Vater in die Lehre gegangen ist. Mir hat ihre neugierige und aufgeweckte Art gefallen und es hat mir Freude bereitet, an ihrer Seite immer tiefer in den Fall und die Verwirrungen hineinzustürzen. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Diese wirkten auf mich durchaus authentisch und sie haben das Hörbuch bereichert.

Insgesamt konnte mich die Autorin Laura Wood mit ihrem Reihenauftakt „Agency for Scandal - Brave Ladys folgen den Regeln, mutige schreiben ihre eigenen“ begeistern. Mir persönlich haben der Kriminalfall und auch die Charaktere überzeugen können. Ebenfalls Nora Schulte als Sprecherin konnte mich von ihrer Arbeit überzeugen. Ich bin schon sehr auf die Weiterführung gespannt. Hierfür möchte ich 4,5 Sterne und eine Hörempfehlung vergeben.

Veröffentlicht am 25.03.2025

Das Erbe der Karolinger

Das Erbe der Karolinger
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Der Autor Claudius Crönert hat mit seinem historischen Roman „Das Erbe der Karolinger“ das Leben von Ludwig den Frommen in den Mittelpunkt gerückt und dabei ein mögliches Geschehen der damaligen Zeit niedergeschrieben ...

Der Autor Claudius Crönert hat mit seinem historischen Roman „Das Erbe der Karolinger“ das Leben von Ludwig den Frommen in den Mittelpunkt gerückt und dabei ein mögliches Geschehen der damaligen Zeit niedergeschrieben – seine Interpretation der Quellen. Dieses Buch ist ein eigenständiges Werk und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Klappentext:
Eigentlich macht Ludwig, Kaiser der Franken und Sohn Karls des Großen, alles richtig: Er regelt seine Nachfolge früh, ernennt seinen ältesten Sohn Lothar zum Mitregenten und bedenkt die jüngeren Söhne mit großen Ländereien. Schnell zeigt sich jedoch, dass Ludwig und Lothar unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, wie das Land regiert werden soll. Während sich der Vater um Frieden und Ausgleich bemüht, drängt der Sohn darauf, die Interessen des Reiches mit Härte durchzusetzen. Als Ludwig nach dem Tod seiner Frau ausgerechnet um Judith wirbt, für die sich auch sein Sohn interessiert, eskalieren die Streitigkeiten. Bald steht alles auf dem Spiel, was Karl der Große einst geschaffen hat ...

Bisher habe ich noch kein Buch aus der Feder von Claudius Crönert gelesen. Doch die Leseprobe war recht vielversprechend und ich bin immer mal auf der Suche nach guten Autoren von historischen Romanen. Daher habe ich mich an dieses etwa 800 Seiten starke Buch herangewagt und meine Hoffnungen wurden definitiv erfüllt.
Zunächst möchte ich die Gestaltung des Buches positiv erwähnen. Schon das Cover ist ein Blickfang und definitiv eine gelungene Abwechslung zu anderen Covern von historischen Büchern, bei denen gerne Frauengestalten dargestellt werden. Im Buch ist ebenfalls ein hilfreiches Personenregister beigefügt, welches dabei hilft, dass der Leser den Überblick behält. Auch eine farbige Karte ist enthalten, welche ebenso als Orientierungshilfe genutzt werden kann.
Der Schreibstil von Crönert ist recht angenehm und ich empfand ihn nicht zu gestelzt – weder zu modern noch auf altmodisch getrimmt. Der Autor hat einen flüssigen und bildgewaltigen Erzählstil. Dabei schafft er es, dass bei mir während des Lesens Bilder im Kopf entstanden sind. Ich hatte das Gefühl, dass ich selbst mitten im Geschehen bin und über die Seite von Ludwig geschaut habe. Crönert schafft es gekonnt, dieser längst vergangenen Zeit Lebendigkeit einzuhauchen und die Charaktere lebendig zu wirken. Er schafft hierbei seine eigene Interpretation – die Quellen zur damaligen Zeit sind nicht ganz eindeutig. Daher ist dieses Buch auch für Geschichtslaien ohne Vorkenntnisse geeignet. Auch wenn man die Fakten nicht kennt, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Aber auch wenn man sind in dieser historischen Epoche auskennt, hat man seine Freude und kann sich an der Interpretation und den Charakteren erfreuen. Dieses Buch ist sowohl für Leser geeignet, welche sich mit Ludwig dem Frommen und seiner Politik auskennen, als auch mit Lesern, welche von dieser Zeit keine fundierten Kenntnisse haben. Aber als Leser bekommt man trotzdem den Eindruck, dass alles so gewesen sein könnte und fühlt sich dabei mit seiner Wiederbelebung und Interpretation der Ereignisse wohl. Man merkt diesem historischen Roman an, dass Crönert eine fundierte Recherche zu dieser Epoche betrieben hat und sich mit dieser Zeit beschäftigt hat. Gelungen finde ich hier auch, wie eng miteinander Fakten und Fiktion verwoben ist, als Laie kann man dies oftmals nicht unterscheiden. Im Nachwort geht der Autor auch noch mal auf die Mischung von Fakten und Fiktion ein. Zum Beispiel hat er Judith, die zweite Ehefrau von Ludwig dem Frommen, bedeutend positiver dargestellt, als mehrere Quellen dies belegen. Er stellt seine Gedankengänge dazu dar und erklärt seine Entscheidung hierzu. Allgemein hätte ich mir jedoch noch ein paar Hintergrundinformationen und Details mehr gewünscht. Bei manchen Szenen habe ich mich gefragt, ob dies historisch belegt ist oder der Fantasie des Autors entsprungen ist. Aber dies ist nur ein persönliches Empfinden und tut der Geschichte eigentlich keinen Abbruch.
In „Das Erbe der Karolinger“ steht das Leben und das Schaffen von Ludwig der Fromme im Vordergrund. Er ist der Sohn von Karl dem Großen und hat damit keine leichte Aufgabe, dieses große Reich zusammenzuhalten. Der historische Roman behandelt die Jahre 817 bis 840 n.Cr. und beleuchtet die Regierungspolitik und die familiären Streitigkeiten näher. Ludwig ist eher an Diplomatie gelegen, er möchte einen anderen Weg einschlagen als sein Vater, um dieses Reich zusammen zu halten. Er ist um den Frieden bemüht und sucht auch oftmals Rat in der Religion und ein vereintes Christentum ist ihm wichtig. Bei gewissen Entscheidungen ist Ludwig eher träge und auch nicht immer durchsetzungsfähig. Er verfolgt manche Ziele nicht konsequent, was oftmals von seinen Feinden ausgenutzt wird. Ludwig möchte eher Gewalt vermeiden und sein Ziel mit Worten erreichen. Dies ist sehr zum Leidwesen von seinem ältesten Sohn Lothar. Dieser wurde von Ludwig als Mitkaiser eingesetzt und hat dadurch auch einiges an Macht und Entscheidungsgewalt vereint. Doch seine Ansichten sind oft im Gegensatz zu denen von seinem Vater. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Streit vorprogrammiert ist. Lothar ist hier so ein bisschen der negative Gegenpol, oftmals würde man ihm Vernunft einbläuen. Wie er gegen den Vater rebelliert und immer wieder zu Gewalt neigt, sich gegen strikte Vorschriften widersetzt, macht Lothar nicht zum Sympathieträger. Auch sein Verhalten gegenüber Judith ist da nicht förderlich. Durch die familiären Konflikte, welche sich im Verlauf des Buches immer weiter zuspitzen, wird viel Spannung erzeugt. Ich persönlich habe jede Seite genossen und hatte meine Freude mit der Handlung an sich, aber auch den Interaktionen zwischen den Personen. Ich habe mit ihnen gehadert oder mit ihnen gelitten, im Verlauf des Buches sind mir einige ans Herz gewachsen. Gebannt habe ich der Geschichte mitverfolgt und wollte wissen, wie es weitergeht – ob Lothar sich mit Ludwig einigen kann oder ob die anderen Geschwister ebenfalls rebellieren. Allgemein sind hier die Schwestern Judith und Emma eher die Sympathieträger, bereichern sie mit ihrer Art dieses Buch allgemein. Mir persönlich hat im allgemeinen die Charakterdarstellung gut gefallen. Wobei mir manche Charaktere etwas blass vorkamen. Der Fokus wurde hier auf einzelne Charaktere aus der Familie gelegt, andere sind dabei etwas in den Hintergrund gerückt. Aber dies ist nachvollziehbar. Kann man, auch bei einem etwa 800 Seitenwerk nicht jedem Charakter so viel Raum und Seiten lassen, damit man jedem gerecht werden kann.

Insgesamt konnte mich der Autor Claudius Crönert mit seinem historischen Roman „Das Erbe der Karolinger“ sehr gut unterhalten und die Seiten fliegen nur so dahin, ich bin komplett in diese längst vergangene Zeit abgetaucht. Ich werde mir diesen Autor auf jeden Fall merken und weitere Bücher aus seiner Feder lesen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.03.2025

Die Honeys

Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars
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Der Autor Ryan La Sala hat mit dem Roman „Die Honeys“ einen gelungenen Genre- Mix geschrieben, welcher sich nur schwer einordnen lässt. Dies ist ein eigenständiges Buch, welches dem Leser eine leichte ...

Der Autor Ryan La Sala hat mit dem Roman „Die Honeys“ einen gelungenen Genre- Mix geschrieben, welcher sich nur schwer einordnen lässt. Dies ist ein eigenständiges Buch, welches dem Leser eine leichte Gänsehaut verursacht und die Welt der Bienen überdenken lässt.

Klappentext:
Mars und seine Schwester Caroline waren einst unzertrennlich. Als sie unter grausamen Umständen stirbt, ist Mars von Trauer überwältigt. Nachdem er einst wegen seiner Genderfluidität von der angesehenen Aspen Summer Academy ausgeschlossen wurde, besteht Mars dieses Jahr darauf, an ihrer Stelle teilzunehmen. Mars fühlt sich zu ihren alten Freundinnen hingezogen, einer Gruppe von Mädchen, die sich die Honeys nennen. Sie sind schön und furchteinflößend, und Mars ist sich sicher, dass sie etwas mit Carolines Tod zu tun haben. Schon bald trübt sich die sanfte Bergbrise in Aspen. Mars kann seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen; etwas jagt ihn am helllichten Tag und spielt mit seinem Verstand. Wenn Mars es nicht bald findet, wird es ihn lebendig auffressen …

Bei diesem Buch fand ich den Klappentext echt interessant, konnte mir aber nicht so genau vorstellen, was mich erwarten wird. Daher habe ich ohne große Erwartungen zu „Die Honeys“ gegriffen und wurde positiv überrascht.
Der Schreibstil von La Sala ist leicht und lässt sich flüssig lesen. Gekonnt wird hier eine dichte Atmosphäre erschaffen und als Leser hat man das Gefühl, selbst mitten in der Aspen- Sommerakademie zu sein. Der Stil ist dynamisch und temporeich, aber auf der anderen Seite lässt sich der Autor Zeit für gewisse Details und kann Emotionen überzeugend transportieren. Das Buch wird aus der Ich- Perspektive aus der Sicht des Protagonisten Mars erzählt. Dadurch bekommt man einen umfangreichen Einblick in seine Gedankengänge und erfährt direkt, was ihn bewegt. Auch kann man seine Situation damit besser nachvollziehen. Mars ist genderfluid und hatte es nicht immer leicht im Leben. Auch ist es schwer, sich in diesem traditionellen Camp einzuordnen, welches auf der klassischen binären Rollenverteilung basiert, wenn man selbst genderfluid ist. Ich fand dies gekonnt umgesetzt. Man kann als Leser, auch wenn man nicht selbst von dieser Thematik betroffen ist, Mars gut verstehen und fühlt mit ihm mit.
Der Einstieg in das Buch ist recht rasant. Caroline sollte eigentlich im Sommercamp sein, stattdessen ist sie mitten in der Nacht im Elternhaus. Zunächst flüstert sie Mars Nettigkeiten ins Ohr, nur um ihn dann anschließend zu attackieren. Es folgt ein Rangen und ein Kampf ums Überleben, welcher Caroline das Leben kostet. Dies ist alles recht ominös und zusammen mit Mars stellt sich der Leser die Frage, was hier die Beweggründe waren. Deswegen beschließt dieser, der Frage auf den Grund zu gehen und möchte ebenfalls in das Aspen- Sommercamp. Ihm ist zu Beginn nicht wohl dabei, schließlich ist Mars genderfluid und hat leider schon vor Jahren schlechte Erfahrungen in Aspen sammeln müssen. Doch er stellt sich dieser Hürde, schließlich möchte er mehr über die Zusammenhänge erfahren, welche zum Tod seiner Zwillingsschwester geführt haben. Aspen ist ein typisches Sommercamp mit binärer Rollenverteilung und einem Wettkampf zwischen den einzelnen Häusern, welcher die Gemeinschaft zusammenbringen soll. Im Mittelteil ist „Die Honeys“ eher ein Werk über ein Sommercamp. Die Ausführungen zum Alltag in diesem nehmen recht viel Raum ein. Auch wenn mir stellenweise die Dynamik recht gut gefallen hat, gab es meiner Meinung nach zum Teil auch etwas zähe Passagen. Es fiel mir schwer, diesen rasanten temporeichen Einstieg mit diesem idyllischen Camp- Leben in Einklang zu bringen. Gerne wollte ich mehr erfahren, dabei hat sich der Roman ein bisschen in routiniertem Alltagsleben der Camp- Bewohner verloren. Stellenweise war auch hier eine unterschwellige Bedrohung greifbar und man merkt, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Auch lernt man die Gruppe der Honeys kennen. Eine Mädchengruppe, welcher innerhalb des Camps eine Sonderrolle zuteilwird. Jedoch sind ihre genaue Rollen und auch die einzelnen Mädchen nicht direkt greifbar. Sie umgibt ein mystischer Hauch, welcher Seite für Seite gelichtet werden soll.
Und mittendrin der Protagonist Mars. Er muss einige Hürden meistern und stößt dabei nicht immer auf Sympathien seiner Mitcamper. Dadurch, dass Mars genderfluid ist, fällt es ihm nicht leicht, sich im Camp einzusortieren – er muss sich mit mehreren Jungs eine Hütte teilen und macht sich dabei nicht nur Freunde. Ich fand die ironische und zum Teil selbstkritische Art von Mars recht passend und es hat meiner Meinung nach dieses Buch bereichert. Gelungen fand ich auch den Love Interest, welcher sich gekonnt der Haupthandlung unterordnen und sich gut einfügt, ohne allzu viel Raum einzunehmen.
Am Ende gibt es auch einige Wendungen, welche ich so nicht erwartet hätte. Es wird nochmal richtig rasant, die Story nimmt schnell Fahrt auf und arbeitet sich zu einem temporeichen Showdown hoch. Auch bekommt „Die Honeys“ dabei noch einen starken Mystery- Thriller- Einschlag, mit dem ich in dieser Weise nicht gerechnet hätte. Mir persönlich hat es gefallen, hat es doch noch mal für ein paar Schauermomente gesorgt. Auf den letzten Seiten konnte mich das Buch nochmal richtig überraschen und in seinen Bann ziehen, es hat sich zum richtigen Pageturner entwickelt.

Insgesamt konnte mich der Autor Ryan La Sala mit seinem Roman „Die Honeys“ gut unterhalten und mir hat es Spaß gemacht, zusammen mit dem Protagonisten Mars den Geheimnissen des Aspen- Sommercamps auf den Grund zu gehen. Von mir gibt es 4 Sterne.