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Veröffentlicht am 03.01.2026

Kalí órexi - Griechische Lebensfreude auf dem Tisch!

Kaliméra
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Die typischen Standardgerichte finde ich in jedem meiner griechischen Kochbücher zu Hauf. „Kaliméra - Sommerküche aus Griechenland“ von Alina und Susanne Sawallisch bietet da mit den fruchtig-frischen ...

Die typischen Standardgerichte finde ich in jedem meiner griechischen Kochbücher zu Hauf. „Kaliméra - Sommerküche aus Griechenland“ von Alina und Susanne Sawallisch bietet da mit den fruchtig-frischen kleinen Gerichten und überaus kreativen Kochideen, die durchweg von den frischen Früchten Griechenlands inspiriert sind, mal eine willkommene Abwechslung und vermittelt griechische Lebensfreude - nicht nur auf dem Tisch.

Wunderschön gestaltet, mit vielen Fotos und persönlichen Geschichten aus Kymi, sowie allerlei Wissenswertem zu den verwendeten Früchten, wie Zitrone, Granatapfel und Olive, würde ich das Buch nicht als ein typisches Kochbuch bezeichnen. Ich verstehe es vielmehr als eine nachhaltige Liebeserklärung an Griechenland und an die griechische Küche.

Aufgewachsen mit griechischen Gastarbeitermädchen und später durch jahrelange Arbeit im Tierschutz auf einer Insel Griechenlands, bin ich ausgiebig mit der griechischen Küche, die sich fernab der typischen „Touristenküche“ bewegt, in Berührung gekommen. Und genau an diese erinnert mich dieses Buch. Gekocht wird einfach, aber schmackhaft und mit allem was der eigene Garten oder Markt hergibt. Trotz der derzeit „ungünstigen“ Jahreszeit habe ich bereits die ein oder andere Kleinigkeit zubereitet, bin jedoch nicht nur begeistert, sondern auch ziemlich neidisch auf die Vila Kéfi und den Garten der Autorinnen

Fazit: Eine liebevoll gestaltete, inspirierende Liebeserklärung mit kreativen Kochideen, rund um die beliebtesten Früchte des Südens. Der nächste Sommer kann kommen!

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Spannender Einstieg, ernüchterndes Finale

Im Labyrinth der Furcht
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Im zweiten Band der Hüter-Reihe „Im Labyrinth der Furcht“ von Ethan Cross befindet sich der berühmteste Serienmörder der Welt, Francis Ackerman jr., in der Gewalt des Hüters, der als gefährlichster Verbrecher ...

Im zweiten Band der Hüter-Reihe „Im Labyrinth der Furcht“ von Ethan Cross befindet sich der berühmteste Serienmörder der Welt, Francis Ackerman jr., in der Gewalt des Hüters, der als gefährlichster Verbrecher der Welt gilt und dem einst lediglich Ackermans Vater, bekannt als Thomas White, entkommen konnte. Während Ackerman versucht den Experimenten des Hüters zu entkommen, folgt seine Partnerin Nadia der grausamen Spur eines Künstlerpaars, von der sie hofft, dass sie zu ihm führt.

Nachdem ich unglaublich viel Gutes über den Serienmörder von Ethan Cross gehört hatte, bin ich mit der Hüter-Reihe und hohen Erwartungen in die Welt von Ackerman eingestiegen. Auch ohne näheres Vorwissen, hatte der erste Band „Im Labyrinth der Rache“ es dann auch geschafft mich in seinen Bann zu ziehen, so dass ich schon sehr gespannt auf diese nahtlos anschließende Fortsetzung war. Dank des temporeichen, direkten Schreibstils des Autors startete die Geschichte auch direkt überaus spannend, wurde dann jedoch zunehmend langatmig, trat auf der Stelle und hat mich zum Ende hin dann ziemlich enttäuscht. Vielleicht wäre es mir als eingefleischter Ackerman-Fan, der bereits sämtliche Bücher gelesen hat, anders ergangen, doch so konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln. Schlussendlich hat das Ende des Buches bei mir sogar den Sinn des gesamten Verlaufs in Frage gestellt.

Fazit: Ein Buch, zwischen guter Unterhaltung und Langeweile, bei dem die Nebenerzählung auf jeden Fall deutlich spannender war, als die eigentliche Haupterzählung rund um Ackerman. Durch den Cliffhanger am Ende und meine Neugierde werde ich dem nächsten Band zwar sicherlich noch eine Chance geben, bin aber ansonsten eher enttäuscht.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Keine leichte Kost

Kälter
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In seinem Agententhriller „Kälter“ lässt eine Frau zur Waffe werden und gegen den tödlichsten Terroristen der Welt antreten. Luzy Morgenroth, Provinzpolizistin auf Amrum, wo niemand ahnt, dass ihr Jahre ...

In seinem Agententhriller „Kälter“ lässt eine Frau zur Waffe werden und gegen den tödlichsten Terroristen der Welt antreten. Luzy Morgenroth, Provinzpolizistin auf Amrum, wo niemand ahnt, dass ihr Jahre zuvor alles genommen wurde, als sie noch eine ganz Andere war. Bis eine Handvoll Killer auf ihre Insel kommen, die nicht nur für den Tod des Bruders ihrer besten Freundin verantwortlich sind, sondern auch von und ihrem Freund und Kollegen. Da ist für Luzy die Zeit gekommen in ihr altes Leben zurückzukehren um Rache zu üben.

Da „Kälter“ mein erstes Buch von Andreas Pflüger war, wusste ich zu dem Zeitpunkt als ich zur Hörbuchversion griff, noch nicht worauf ich mich da eigentlich einlasse. Der Schreibstil ist kurz und knackig und von Britta Steffenhagen zwar super spannend eingesprochen, jedoch musste ich schnell feststellen, dass die Handlung so komplex ist, dass das Buch nichts für nur mal so „zwischendurch“ ist. Die ebenso actionreichen wie brutale Geschichte spielt Ende des kalten Kriegs u.a. in Israel, Moskau und Berlin, wo auch die Wende und der Mauerfall beschrieben werden. Dem aus dieser Perspektive zu folgen und mehr über diese Zeit zu erfahren war wirklich überaus interessant und spannend, trotzdem konnte mich das Buch nicht so richtig in seinen Sog ziehen und fesseln. Auch wenn die Charaktere überzeugend und realistisch dargestellt sind, waren mir die Ausführungen einfach zu überspitzt und die Hauptprotagonistin Luzy Morgenroth einfach zu viel alleskönnende Superheldin, als dass ich es für mich nachvollziehen konnte.

Fazit: Ein spannender, temporeicher und wortgewaltiger Thriller, jedoch keine leichte Kost für nebenbei und zwischendurch, da die Geschichte wahnsinnig komplex ist. Zwar nicht zu 100% mein Fall, dennoch interessant und lesenswert.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Schlagfertige Lovestory mit Kürbisaroma

The Pumpkin Spice Latte Disaster (Lower Whilby 1)
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In „The Pumpkin Spice Latte Disaster“ entführt uns Kyra Groh ins idyllische Lower Whilby, ein kuscheliges, kleines Städtchen, in das Musik-Podcasterin Jude, anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester, zurückkehrt. ...

In „The Pumpkin Spice Latte Disaster“ entführt uns Kyra Groh ins idyllische Lower Whilby, ein kuscheliges, kleines Städtchen, in das Musik-Podcasterin Jude, anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester, zurückkehrt. Doch die Abneigung gegen ihre englische Heimatstadt mitsamt ihrer Menschen ist ebenso groß, wie der Wille dort schnellstmöglich wieder das Weite zu suchen. Doch dann tritt Cafébesitzer James, der obendrein Sohn bekannter Musiker ist, in ihr Leben und schnell ist es nicht nur ein Interview mit seinen Eltern, nach dem sich Jude sehnt.

Sowohl die gegensätzlichen Hauptcharaktere Jude und James, welche beide Verletzungen aus ihren vorausgegangenen Beziehungen mit sich tragen und voller innerlicher Selbstzweifel sind, als auch sämtliche Nebencharaktere der Story waren mir auf Anhieb sympathisch. Allesamt sind sie sehr gut und vielschichtig ausgearbeitet, ebenso wie der gemütliche Kleinstadt-Charme von Lower Whilby, der richtig gut rübergekommen ist, Herbstfeeling verbreitet und mir sehr gut gefallen hat. Kyra Grohs Schreibstil ist modern, flüssig zu lesen, unterhaltsam und durch Judes Schlagfertigkeit auch überaus humorvoll. Dadurch, dass die Story abwechselnd aus Judes und James Perspektive erzählt wird, ist sie durchaus unterhaltsam und plätschert mal etwas oberflächlicher, mal etwas tiefgründiger, vor sich hin. Genervt haben mich allerdings irgendwann James permanente Sexgedanken und -fantasien bezüglich Jude, die in der Hörbuchversion extrem aufdringlich waren und durch die ich ihn und die ganze Geschichte irgendwann nicht mehr so recht ernst nehmen konnte.

Fazit: Durchaus unterhaltsame und süße Kleinstadt-Lovestory à la Gilmore Girls, die zwar ihre Schwächen hat, aber durchaus kuschelige Herbstfeelings verbreitet und vor allen Dingen Lust auf gleichnamiges Heißgetränk macht.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Auf der Suche nach gerechten Gesetzen und Demokratie

Alexander
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In seinem ersten Kinderbuch schicken Ferdinand von Schirach und die Einwohner der Stadt Kaliste, den Jungen „Alexander“ auf eine ebenso abenteuerliche, wie wichtige Reise. Denn auf der Suche nach gerechten ...

In seinem ersten Kinderbuch schicken Ferdinand von Schirach und die Einwohner der Stadt Kaliste, den Jungen „Alexander“ auf eine ebenso abenteuerliche, wie wichtige Reise. Denn auf der Suche nach gerechten Gesetzen, sollen diese zukünftig nicht nur ein friedliches Miteinander garantieren, sondern seine Heimatstadt auch vor einem bevorstehenden Krieg bewahren. Also macht sich Alexander auf, um durch außergewöhnliche Begegnungen, die Grundrechte und Grundzüge der Demokratie zu entdecken.

„Alexander“ ist für mich eine gleichermaßen anschauliche, wie fantasievolle Geschichte, die Kindern auf jeden Fall auf sehr originelle Art und Weise die demokratischen Prinzipien näher bringt. Da hätten wir z.B. einen ebenso zahnlosen, wie fliegenumworbenen, in einer Tonne lebenden Philosophen mit großer Freiheitsliebe oder eben die ziemlich verrückten Zwillinge mit deutlicher Rot-Blau Schwäche, aber großem Verlangen nach freier Meinungsäußerung. Bei anderen skurrilen Begegnungen geht es dann u.a. auch noch um Gleichheit, das Recht auf persönliche Entfaltung oder die Würde des Menschen. Mir hat der einerseits zwar absolut leicht verständliche und kindgerechte, aber andererseits doch so perfekt auf den Punkt gebrachte Schreibstil des Autors jedenfalls sehr gut gefallen, auch wenn ich denke, dass die zahlreichen Anspielungen und der überaus feine Humor wohl eher von den Eltern, als von den Kindern verstanden wird. Besonders gut haben mir am Schluss das Kindheitsfoto des Autors mit seinem persönlichen Bezug zur Geschichte und seine eigenen, doch sehr minimalistischen Zeichnungen gefallen, die nicht vom geschriebenen Wort ablenken.

Fazit: Eine tolle Mischung aus Parabel, antiker Erzählung und zeitgemäßem Märchen. Unterhaltsam, klug, lehrreich - und das sicher nicht nur für Kinder!

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