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Veröffentlicht am 14.06.2020

Solide mit Luft nach oben

Die 12 Häuser der Magie
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Eine neue Reihe von Andreas Suchanek, dem Autor der Reihen Das M.O.R.D.s-Team und Das Erbe der Macht.

Nicholas Ashton und seine Freunde stehen vor der größten Veränderung ihres Lebens. Mit Vollendung ...

Eine neue Reihe von Andreas Suchanek, dem Autor der Reihen Das M.O.R.D.s-Team und Das Erbe der Macht.

Nicholas Ashton und seine Freunde stehen vor der größten Veränderung ihres Lebens. Mit Vollendung des 21. Lebensjahres werden sie vom Orakel für eines der zwölf Häuser ausgewählt. Doch bei ihm läuft nicht alles gut und er steht vor vielen Rätseln.

Da mir ja schon die anderen Reihen des Autors gefallen haben, wollte ich natürlich auch diesen Auftakt einer neuen magischen Reihe lesen. Auch hier behält er im Großen und Ganzen seine typische Aufteilung bei, denn dieser erste Band ist auch in drei Teile gegliedert. Man startet direkt und lernt die Charaktere erst nach und nach kennen. Im Mittelpunkt steht natürlich Nicholas, Sohn eines Ratmitglieds und manchmal ein wenig schwer von Begriff. Der Schreibstil war gewohnt leicht und schnell zu lesen, wie man es ja auch aus den anderen Reihen vom Autor kennt. Doch hier hat es mich zuerst sehr an die Reihe „Das Erbe der Macht“ erinnert, allein schon was Nick betrifft. Er ist neu in seinem Haus und muss gleich zu Beginn große Aufgaben bewältigen, dabei erhält er zwar Unterstützung seiner Freunde, aber es gibt noch viele weitere Geheimnisse zu ergründen, die er einfach nicht sieht. Manches was in meinen Augen leicht erkennbar war. Doch die Geschichte hält auch Überraschungen parat, mit denen ich so nicht gerechnet habe und der besondere Humor unterhält den Leser gut. Auch der Wechsel von spannungsgeladenen Szenen mit informativen im Wechsel passt gut. Schade fand ich, dass man die Freunde zwar kennenlernt, aber eher oberflächlich und wirklich wenig über die anderen Häuser erfährt. Denn er erzählt ja doch das ein oder andere Geheimnis und ohne die Übersicht über alle Häuser am Ende des Buches wäre ich doch so manches Mal überfordert gewesen.

Ein solider Reihenauftakt mit Luft nach oben. Ich freue mich auf die Fortsetzung und hoffe auf Erklärungen.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Ich fand es ok, mein Sohn will es immer wieder vorgelesen bekommen

Das kleine Stinktier Riechtsogut
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Ein neues Buch aus der Feder von Britta Sabbag, die man bereits vom Waschbären Waschmichnicht und der Hummel Bommel kennt.

Das kleine Stinktier will nicht stinken und so putzt es sich lieber ordentlich ...

Ein neues Buch aus der Feder von Britta Sabbag, die man bereits vom Waschbären Waschmichnicht und der Hummel Bommel kennt.

Das kleine Stinktier will nicht stinken und so putzt es sich lieber ordentlich heraus. Doch gerade diese Andersartigkeit lässt ihn nachdenken: Ist er überhaupt ein richtiges Stinktier?

Da wir bereits den kleinen Waschbären gelesen hatten und dieser mir und meinem Sohn (3 Jahre) gefallen haben, wollten wir uns dieses Buch natürlich nicht entgehen lassen. Der Grundaufbau ist wie beim Waschbären, nur eben andersherum. Das kleine Stinktier will sich unbedingt reinlich halten und versteckt sich jeden Tag vor seinen Eltern, die es unbedingt zum Stinken ermutigen wollen. Die Idee an sich mag ich ja, dass man eben auch anders sein kann und sich auch mal vom Rest abheben kann. Doch das Ende mit dem einen Waschtag in der Woche hat mir nicht so gut gefallen. Gerade für kleine Kinder ist es ja auch wichtig zu erkennen, dass man sich auch waschen muss und nicht unbedingt stinken sollte. Klar muss es nicht jeden Tag sein, doch wenigstens Gesicht waschen oder so, hätte ich schon gut gefunden. Die schönen Zeichnungen untermalten die Geschichte und meinem Sohn hat es sehr gefallen. Für mich war es stellenweise schwer vorzulesen und ich bin über die ein oder andere Formulierung gestolpert. Interessant waren die Überlegungen des kleinen Stinktieres was es denn heute tun kann, um sauber zu sein. Und der kleine Vogel, der ihn begleitet, passt einfach gut.

Ich fand das Buch ok, meinem Sohn gefällt es sehr. Daher vier Sterne.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Hat noch Luft nach oben

Whitefeather (Legende der Schwingen 1)
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Liz muss von der heiligen Klippe springen und erhält dann ihre Engelsflügel entsprechend der Farbe, zu der es sie mehr zieht. Es gibt die Whitefeather und die Blackfeather, so gegenteilig wie man nur sein ...

Liz muss von der heiligen Klippe springen und erhält dann ihre Engelsflügel entsprechend der Farbe, zu der es sie mehr zieht. Es gibt die Whitefeather und die Blackfeather, so gegenteilig wie man nur sein kann. Doch ist es wirklich so einfach?

Dieses Buch hat mich angesprochen, schon allein weil ich Fantasy mit Engeln und ähnlichen Geschöpfen sehr gerne lesen. Da es sich auch noch nur um eine Dilogie handelt, war ich natürlich umso begeisterter. Nicht wieder 4 oder 5 Bände. Es gliedert sich eigentlich recht einfach und das kristallisiert sich schon zu Beginn der Geschichte heraus. Es gibt die hellen, die Whitefeather, die für das Gute stehen, für das Licht und nur am Tag fliegen und die dunklen, die Blackfeather, die für das Böse stehen, für die Nacht und auch nur dann fliegen. Es ist ein relativ enges Kastendenken, was sich auch ein wenig durch die ganze Geschichte zieht. Denn Liz ist und bleibt lange naiv und hinterfragt leider recht wenig. Sie nimmt vieles hin, was wirklich fragwürdig ist. Sie erzählt auch hauptsächlich die Geschichte, auch mit Rückblicken in die Vergangenheit bzw. die Zeit vor dem Sprung. Die ersten Erfahrungen in der neuen Welt fand ich interessant, Tirithan, die weiße Stadt, klingt wunderschön, doch mir zu streng und Sorothez ist mir fast zu wild, dennoch klingt es angenehmer. Und allgemein kommt dieses schwarz-weiß Denken ja auch im echten Leben vor und dieses Buch macht doch wieder darauf aufmerksam, dass es eben nicht nur hell und dunkel gibt. Ansonsten kann und will ich zur Geschichte selbst nicht viel verraten, ohne vorauszugreifen. Für mich war einiges vorhersehbar, auch wenn es den ein oder anderen Überraschungsmoment gab. Und das Ende fand ich gut.

Ein guter Auftakt mit Luft nach oben. Liz muss auf jeden Fall ein paar Dinge mehr hinterfragen.
3,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Gut, aber ich hatte andere Erwartungen

Meine Liebe ist jetzt
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Liz Kessler und ihr erstes Jugendbuch.

Erin zieht mit ihrer Familie um, auch um einen Neustart zu machen. Denn auf ihrer früheren Schule war es nicht einfach. Doch in ihrem neuen Zuhause findet sie Joe ...

Liz Kessler und ihr erstes Jugendbuch.

Erin zieht mit ihrer Familie um, auch um einen Neustart zu machen. Denn auf ihrer früheren Schule war es nicht einfach. Doch in ihrem neuen Zuhause findet sie Joe in ihrem Zimmer. Joe, dessen Zimmer es früher war, bevor er gestorben ist. Doch warum ist er tot und kann sie mehr durch Olly, Joes Bruder, herausfinden?

Puh, mir fällt es schwer hier meine Meinung zu schreiben. Dieses Buch ist nicht mein erstes Jugendbuch von ihr und da mir ihre Kinderbücher bisher recht gut gefallen haben, habe ich mich auch an dieses Buch gewagt. Der Schreibstil ist ähnlich wie bei den Kinderbüchern, sehr einfach und schnell zu lesen. Für mich fast zu einfach. Das Buch wird im Sichtwechsel zwischen Joe, Erin und Olly erzählt und zwar kapitelweise. So weiß man immer sofort wer gerade erzählt. Was mir persönlich nicht so gefallen hat, es dauert recht lange bis man die Charaktere besser kennenlernt und wirklich versteht, warum sie so handeln. Man erfährt wenig über die Hintergründe und mir hat es zu lange gedauert bis klar wird, wieso es so ist, wie es ist. Das paranormale war ok, der Klappentext zeigt ja auch schon in welche Richtung es sich entwickeln wird, doch für mich war diese Verbindung zu unglaubwürdig, da die Geschichte ja eigentlich in der Realität spielt. Irgendwie hatte ich auch einfach etwas anderes erwartet. Wenn das ganze mehr als übersinnliche Geschichte angepriesen worden wäre, wäre ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen. So bin ich leider leicht enttäuscht. Dennoch hat es mich gut unterhalten und an sich mochte ich auch die Charaktere.

Ein gutes Buch, doch für mich war das übersinnliche zu viel. Hatte einfach andere Erwartungen ans Buch.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Ein Jahreshighlight

Pandatage
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Danny lebt mit seinem Sohn Will allein in ihrem früheren Haus, denn seine Frau ist bei einem Unfall gestorben. Und ab diesem Zeitpunkt lief alles bergab. Will spricht nicht mehr, sein Vermieter droht wegen ...

Danny lebt mit seinem Sohn Will allein in ihrem früheren Haus, denn seine Frau ist bei einem Unfall gestorben. Und ab diesem Zeitpunkt lief alles bergab. Will spricht nicht mehr, sein Vermieter droht wegen Nichtzahlung mit dem Rausschmiss und auch auf Arbeit wird er gekündigt. So versucht er sich als Straßenkünstler, denn die anderen verdienen wirklich gut. Doch das klappt nicht alles wie vorgestellt.

Dieses Hörbuch/Buch wurde mir empfohlen und zwar mehrfach. Zuerst dachte ich mir, naja die Story klingt ok, also hören wir mal rein. Aber dann war ich wirklich schnell begeistert und konnte gar nicht mehr aufhören. Ich habe jeden freien Moment zum hören genutzt, denn die Geschichte fesselt. Gerade weil es immer mal wieder lustig, aber zeitgleich auch mal tiefgründiger ist als erwartet. Die Hauptpersonen der Geschichte sind Danny und Will und von den Nebencharakteren erfährt man nur das wichtigste, kann sie dennoch richtig gut einschätzen. Mit wenig Worten kann man sich die Charaktere gut vorstellen und die Stimme des Sprechers passt auch perfekt, denn er hat für jede Person so seine passende Stimmlage. Dabei spricht er äußerst lebendig, aber auch die humorvolle Geschichte tut ihr übriges. Doch auch mal traurige oder ernste Szenen kommen nicht zu kurz und gerade diese Mischung macht dieses Buch so besonders. So ist es keinen Moment langweilig und man fühlt sich gut unterhalten. Die Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen, denn jeder verarbeitet die Trauer anders und auch das rundherum war schön.

Ein wundervolles (Hör-)Buch, das unterhaltsam ist und welches ich unbedingt empfehlen kann!

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