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Veröffentlicht am 30.11.2017

Eine fantastische Geschichte

Faunblut
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„Faunblut“ von Nina Blazon ist eine fantastische Geschichte und der Auftakt einer Reihe, die man jedoch auch zusammenhanglos lesen kann.

Ich kenne bereits den zweiten Teil, aber muss sagen, dass mich ...

„Faunblut“ von Nina Blazon ist eine fantastische Geschichte und der Auftakt einer Reihe, die man jedoch auch zusammenhanglos lesen kann.

Ich kenne bereits den zweiten Teil, aber muss sagen, dass mich das nicht gestört hat. Nina Blazon hat auch hier wieder eine fantastische Welt erschaffen. Sie katapultiert den Leser direkt ins Geschehen und hat mich mitfiebern lassen. Jade ist eine interessante, junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und gerne mal Wagnisse eingeht. Faun, der andere Hauptcharakter, bleibt lange geheimnisvoll, denn man erfährt wenig über ihn. Die Echos (die sogenannten Feinde) sind anschaulich beschrieben und die ganze Hintergrundgeschichte der Vergangenheit hat mich regelrecht gefesselt. Auch die verschiedenen Schauplätze (das Hotel, die Werft, die ganze Stadt) sind anschaulich und ich konnte es mir bildlich vorstellen. Die Liebesgeschichte war für mich ein bisschen zu einfach und insgesamt war es recht einfach geschrieben.

Ein gelungenes Gesamtpaket, das ich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Eine Familiengeschichte

Für immer in deinem Herzen
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„Für immer in deinem Herzen“ von Viola Shipman ist eine Familiengeschichte über drei Frauen und Geschichten, die vom Leben erzählen.


Ich mag Familiengeschichten und schon der Einstieg ins Buch ist vielversprechend. ...

„Für immer in deinem Herzen“ von Viola Shipman ist eine Familiengeschichte über drei Frauen und Geschichten, die vom Leben erzählen.


Ich mag Familiengeschichten und schon der Einstieg ins Buch ist vielversprechend. Die Autorin schreibt flüssig und auch emotional, springt dabei immer mal wieder in die Vergangenheit und erklärt, wie es zu manchen Dingen kam. Diese Zeitsprünge waren für mich greifbarer als die Gegenwart rund um Arden und ihre Familie. Es war gefühlvoller und intensiver, da Arden ein sehr spezieller Mensch ist, der die Arbeit über die Familie stellt und den Sinn des Lebens aus den Augen verloren hat. Auch die restlichen Personen wie Lauren sind nebensächlich geblieben. Der stetige Sichtwechsel verbreitert jedoch das Gesamtbild und gibt tiefe Einblicke. Auch die Charms und ihre jeweilige Bedeutung an jedem Kapitelanfang und natürlich auch ihre Geschichte zur Herkunft haben mir gut gefallen.

Alles in allem eine schöne Familiengeschichte, dir mir gefallen hat.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Gibt es immer ein Happy End?

Wir sehen uns beim Happy End
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Bei Ella gibt es kein schlechtes Ende, denn wenn es kein Happy End ist, ist es nicht das Ende. Das gilt für sie überall, egal ob im Film, im Buch oder auch im echten Leben. Doch nach einem herben Rückschlag ...



Bei Ella gibt es kein schlechtes Ende, denn wenn es kein Happy End ist, ist es nicht das Ende. Das gilt für sie überall, egal ob im Film, im Buch oder auch im echten Leben. Doch nach einem herben Rückschlag in ihrem Leben rückt ihr eigenes Happy End in weite Ferne. Dennoch ist sie überzeugt, dass auch sie ihr Happy End noch bekommt. Und so beginnt sie ihren Weg…



Ella lebt in ihrer speziellen und eigenen Welt. Sie ist etwas naiv (was mir doch schnell mal auf die Nerven ging), sehr gutgläubig und meint es gibt nichts Böses auf der Welt. Manchmal hätte ich Ella richtig schütteln können, damit sie endlich die Augen öffnet und aufwacht. Aber im Laufe des Buches bzw. gegen Ende macht sie doch eine Entwicklung durch und wir erfahren warum sie so geworden ist. Einige der anderen Charaktere sind auch sehr speziell und teils von sich eingenommen. Was mir super gefallen hat, waren die Charaktere aus „Dein perfektes Jahr“, die in dieser Geschichte mal aufgetaucht sind. Außerdem haben mir das Ende und die gelegentlichen Blogeinträge von Ella gefallen, denn sie runden die Geschichte gut ab. In diesem Buch findet man Humor gepaart mit Romantik an einem tollen Ort (nämlich Hamburg).



Hier hat Charlotte Lucas ein tolles Buch geschrieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gefühl
  • Handlung
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.11.2017

Die Schattenjäger-Ära geht weiter! Achtung Teil 2

Lord of Shadows
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In „Lord of shadows“ begleiten wir Emma und ihren Parabatei Julian mit dessen Familie. Auch nach Malcom´s Tod kommt keine Ruhe in das hiesige Institut. Die Freunde müssen sich nicht nur gegen einen Gegner ...



In „Lord of shadows“ begleiten wir Emma und ihren Parabatei Julian mit dessen Familie. Auch nach Malcom´s Tod kommt keine Ruhe in das hiesige Institut. Die Freunde müssen sich nicht nur gegen einen Gegner behaupten…



Es geht spannend weiter. Nach dem doch sehr spannenden Ende des ersten Teils geht es wieder spannend weiter. Wir begleiten Emma, Julian, Kit, Cristina und viele andere und bekommen die Geschichte aus ihren Perspektiven zu lesen. Das Ganze passiert übergangslos, doch ich konnte der Geschichte gut folgen. Auch die verschiedenen Orte, wie die Institute, das Feenreich, Cornwall und viele weitere sind so anschaulich beschrieben, als ob man direkt vor Ort dabei wäre. Gestört hat mich an manchen Stellen das Liebeswirrwarr und andere kleine Ungereimtheiten. Dennoch hat mich das Buch überzeugt, denn das doch sehr überraschende und schockierende Ende macht alles andere wett.



Ich kann diesen zweiten Teil vorbehaltlos empfehlen. Taucht wieder ein in die Schattenjäger-Welt.


Veröffentlicht am 30.11.2017

Schön, aber nicht umwerfend

Wolkenschloss
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Willkommen im Wolkenschloss. Fanny, die Hotelspraktikantin, ist doch sehr naiv, war mir aber dennoch gleich sympathisch. Man muss sie einfach mögen. Auch einige der anderen Charaktere waren mir zu blass, ...

Willkommen im Wolkenschloss. Fanny, die Hotelspraktikantin, ist doch sehr naiv, war mir aber dennoch gleich sympathisch. Man muss sie einfach mögen. Auch einige der anderen Charaktere waren mir zu blass, da es auch sehr viele sind, die nur mal kurz am Rande auftauchen. Leider war für mich vieles vorhersehbar und wirkte etwas konstruiert, da man größtenteils Fanny in ihrem Alltag im Wolkenschloss bei ihren Arbeiten begleitet und so wenig Spannung aufkommt. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht richtig fesseln. Das Setting und viele Kleinigkeiten (einige Personen, Orte, die Vögel) haben mir dafür umso mehr gefallen.

Meiner Ansicht nach eher für jüngere Leser geeignet. Hat mir aber doch ein paar schöne Stunden beschert.