Cover-Bild Der Mann, der zu träumen wagte
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Krüger
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 23.02.2017
  • ISBN: 9783810530318
Graeme Simsion

Der Mann, der zu träumen wagte

Roman
Annette Hahn (Übersetzer)

Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht?
Darfst du alles riskieren für einen Traum? Für das ganz große Glück?
Keiner schreibt so unnachahmlich über Männer und Gefühle wie ›Das Rosie-Projekt‹-Autor Simsion.

Adam Sharp gefällt sein Leben: er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?
Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen.
Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers ›Das Rosie-Projekt‹, Graeme Simsion.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2017

Eine Geschichte voller Gefühl, mit tollen Protagonisten und einem Soundtrack, der mich in eine andere Zeit versetzt hat.

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Inhalt:
Eigentlich ist Adam Sharp mit seinem Leben ganz zufrieden. Er ist IT- Berater in London, lebt mit Claire zusammen und gewinnt beim Pub- Quiz alle Musikfragen.
Doch bei bestimmten Liedern schwelgt ...

Inhalt:
Eigentlich ist Adam Sharp mit seinem Leben ganz zufrieden. Er ist IT- Berater in London, lebt mit Claire zusammen und gewinnt beim Pub- Quiz alle Musikfragen.
Doch bei bestimmten Liedern schwelgt er immer wieder in der Vergangenheit von vor über 20 Jahren in Melbourne. Denn dort fand er Angelina, die Liebe seines Lebens und verlor sie auch wieder. Was wäre aus seinem Leben geworden wenn es damals anders verlaufen wäre?
Wie das Leben so spielt, meldet sie sich überraschend bei ihm und die Vergangenheit ist wieder greifbar. Doch was will sie? Haben die Lieder, die über die ewige Liebe singen, doch Recht?
Als sie Adam in ein Landhaus nach Frankreich einlädt, muss er sich fragen, wie viel Risiko man eingehen sollte, wenn Träume wahr werden könnten.

Meine Meinung:
Das letzte Buch des Autors habe ich nicht gelesen, aber der Klappentext klang sehr vielversprechend und schon auf den ersten beiden Seiten steckte ich im Buch und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es passiert mir selten, dass mich Bücher so fesseln und ich wirklich jede freie Minute nutzen mag um sie zu lesen, aber für dieses Buch habe ich keine zwei Tage gebraucht.
Einen kleinen Minuspunkt gibt es von mir aber, denn ich halte absolut nichts von Seitensprüngen und die kommen hier vor.
Sehr gut hat mir die Songauswahl gefallen, da ich auch den größten Teil davon kenne.
Allgemein spielt Musik in diesem Buch eine sehr große Rolle und macht es demnach noch etwas interessanter. Ich hatte beim lesen fast jedes mal die dazugehörige Musik im Ohr und hatte das Gefühl die Szenen teilweise mitzuerleben.
Zu der Musik kommen auch noch sehr viele Emotionen die damit verbunden sind und die Protagonisten in der Vergangenheit verweilen lassen.
Adam ist durch sein Wesen das er an den Tag legt sehr sympathisch, und sein Sarkasmus hat mir auch recht gut gefallen.
Mit Angelina hingegen bin ich nie richtig warm geworden, denn sie ist mir etwas zu viel Prinzessin und der Eindruck hat sich für mich noch verhärtet, als sich die beiden nach über 20 Jahren wiedersehen.
Obwohl die beiden Charaktere von Claire und Charlie, eher als Nebendarsteller zu betrachten sind, tragen sie einiges zur Geschichte bei und waren mir beide auch recht sympathisch.
Bedenkt man, was Claire in ihrem Leben alles durchmachen musste, ist sie eine richtig starke Frau und man sollte den Hut vor ihr ziehen, dass sie alles so wegsteckt.
Charlie lernt man erst recht spät kennen. Er ist Angelinas Mann und ich muss ehrlich sagen, dass er mir sogar sehr sympathisch ist.

Mein Fazit:
Eine Geschichte voller Gefühl, mit tollen Protagonisten und einem Soundtrack, der mich in eine andere Zeit versetzt hat.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Über Entscheidungen im Leben und deren Konsequenzen

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„Der Mann, der zu träumen wagte“ im gleichnamigen Buch von Graeme Simsion heißt Adam Sharp, ist Jahrgang 1963 und wohnt als IT-Berater in London. Vor 22 Jahren war er in Melbourne/Australien eine Zeit ...

„Der Mann, der zu träumen wagte“ im gleichnamigen Buch von Graeme Simsion heißt Adam Sharp, ist Jahrgang 1963 und wohnt als IT-Berater in London. Vor 22 Jahren war er in Melbourne/Australien eine Zeit mit der Schauspielerin Angelina Brown liiert, während er für seinen Arbeitgeber einen Auftrag dort vor Ort zu erledigen hatte. Doch Bedenken auf beiden Seiten für eine feste Bindung führten zum Ende der Beziehung. Vergessen hat er sie nie.

Eines Tages sitzt er zu Recherchezwecken vor seinem Computer als er eine E-Mail erhält. Es ist nur ein schlichter einsilbiger Gruß, aber er ist von Angelina. Inzwischen lebt Adam seit vielen Jahren mit seiner Freundin Claire zusammen. Beide sind durch ihre Berufe stark eingebunden und haben unter anderem dadurch ihre Differenzen. Die E-Mail gibt Adam jetzt die Möglichkeit den Kontakt wieder aufleben zu lassen. Er zögert mit einer Antwort, macht sich Gedanken darüber, warum sie ihm geschrieben hat. Schließlich antwortet er ihr. Erinnerungen werden wach bei ihm und eine gewisse Melancholie über die damalige Trennung. Dann schreibt Angelina ihm von ihrem bevorstehenden Urlaub, den sie gemeinsam mit ihrem Ehemann im eigenen Ferienhaus in Frankreich verbringen wird und lädt ihn dazu ein! Wie wird Angelina nach so langer Zeit auf ihn reagieren? Wäre es möglich ihre Liebe von damals nicht nur auf- sondern auch weiterleben zu lassen? Träumen darf man, aber wie viel ist Adam bereit, für seinen Traum aufzugeben?

Adam stammt aus einer zerrütteten Ehe, daher hat er Bindungsängste. Er selbst spielt leidenschaftlich gern Klavier, obwohl sein strenger Vater ihn früher zum Üben anhalten musste. Ich vermute, dass der Graeme Simsion ein großer Musikfan ist, denn der ganze Roman ist mit Musik durchzogen. Für jede Situation kennt der Protagonist einen Song. Bedeutsam dafür ist auch, dass er Angelina in einer Bar kennengelernt hat, während er dort Klavier spielte. Adam erscheint manchmal unsicher, aber in der Musik kann er seine Gefühle ausdrücken. Die Idee der Einbindung von Musik in eine Geschichte finde ich grundsätzlich interessant. Am Ende des Buchs hat der Autor eine Playlist zusammengestellt. Einige der Lieder kenne ich, leider aber nicht alle. Und so konnte ich manchmal die damit verbundenen Empfindungen leider nicht nachvollziehen.

An den beiden vorigen Romanen von Graeme Simsion habe ich vor allem die amüsanten Situationen geschätzt, die durch die Auslegung bestimmten Verhaltens durch den Protagonisten entstanden. Diese vergnüglichen Szenen habe ich hier vermisst. Adam Sharp ist ein durch sein Elternhaus geprägter Charakter, der betrübt darüber ist den Möglichkeiten die das Leben ihm bisher geboten hat, nicht nachgekommen zu sein. Dabei zweifelt er, ob sie die bessere Wahl gewesen wären. Bei der ihm nun dargebotenen Chance lebt er seine Gefühle auf eine solche Weise aus, die moralisch anzuzweifeln ist. Mir ist die Figur dadurch auch nicht nahe gekommen genauso wenig wie Angelina. Dennoch muss ich dem Roman eine geschickte Konstruktion zuschreiben, verbunden mit einem leicht und gut lesbaren Schreibstil. Durch die Erzählung in der Ich-Form des Protagonisten verbleibt der Leser an der Seite von Adam, erfährt dessen Gedanken und kann sich so selbst ein Urteil über sein Verhalten bilden.

„Der Mann, der zu träumen wagte“ ist ein romantisch geschriebener Roman über zwei Menschen, die sich nach Jahren wiedersehen und sich über das Ausleben ihrer Gefühle und den Konsequenzen daraus klar werden müssen.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Toller erster Teil, leider nicht so guter 2.

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Der erste Teil des Buches ist fantastische, der 2. leider weniger.

So sehr ich Adam und Angelina am Anfang des Buches mochte desto weniger konnte ich ihre nun wirklich sehr schräge Woche in Frankreich ...

Der erste Teil des Buches ist fantastische, der 2. leider weniger.

So sehr ich Adam und Angelina am Anfang des Buches mochte desto weniger konnte ich ihre nun wirklich sehr schräge Woche in Frankreich nachvollziehen.. Der Bezug zur Musik hat mich weiterlesen lassen! Tolle Playlist am Ende des Buches, Adam hat wirklich sehr guten Geschmack :)

Das Ende ist nicht so wie ich erwartet habe, und für mich irgendwie nicht ganz durchschaubar gewesen. Die letzten Seiten und das Ende selbst kam mir sehr gehetzt vor, da hätte man gerne die gefühlten 20 Seiten die es im Buch um Wein ging nutzen können.

Nichtsdestotrotz für Musikliebhaber trotzdem lesenswert :)

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Veröffentlicht am 30.11.2017

Lässt leider nach

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In „Der Mann, der zu träumen wagte“ geht es um Adam und seine Jugendliebe Angelina, die sich überraschend nach 20 Jahre wieder meldet.

Adam, der Protagonist, erzählt in der Ich-Form und ist somit der ...

In „Der Mann, der zu träumen wagte“ geht es um Adam und seine Jugendliebe Angelina, die sich überraschend nach 20 Jahre wieder meldet.

Adam, der Protagonist, erzählt in der Ich-Form und ist somit der Mittelpunkt dieses Buches. Bis zur Hälfte konnten mich auch der lebendige Schreibstil und die Rückblicke in die ganze Vorgeschichte von Adam und Angelina fesseln. Doch der Klappentext greift zu weit vor und die Zeit in Frankreich mit den Spielchen fand ich etwas geschmacklos. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Seiten aber nur so vorbeigeflogen und es hat mir Spaß gemacht in die Geschichte einzutauchen. Adam und Angelina waren mir in ihrer Jugendzeit auch sympathischer, doch viele Geheimnisse stören die Basis der Beziehung. Die Auflösung am Schluss passt aber zum restlichen Buch und so hat es mir im Großen und Ganzen gefallen.


Lässt sich gut lesen, wenn es auch einige Stellen hat, die mir gar nicht gefallen haben.

Veröffentlicht am 03.07.2017

Der Mann, der zu träumen wagte

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Es ist natürlich immer schwierig, nach solchen Bestsellern wie den "Rosie"-Büchern die Meßlatter weiter so hoch zu halten. Das Buch hat mich grundsätzlich gut unterhalten, aber nicht so zum Schmunzeln ...

Es ist natürlich immer schwierig, nach solchen Bestsellern wie den "Rosie"-Büchern die Meßlatter weiter so hoch zu halten. Das Buch hat mich grundsätzlich gut unterhalten, aber nicht so zum Schmunzeln gebracht wie die Vorgänger. Man fühlt nicht so richtig mit Adam und Angelina mit, wird mit ihnen nicht so richtig warm. Die Grundidee des Buches, was wäre, wenn.... fand ich sehr spannend und war für mich der Grund, das Buch zu kaufen. Aber irgendwie hatte ich mehr davon erwartet. Es gibt einige orginelle Einfälle und Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Aber insgesamt hat es mich nicht wirklich überzeugt. Deshalb gebe ich drei Sterne.