sehr ziehende und unspannende Geschichte einer Powerfrau
Die Frau der StundeLeider war dieses Buch gar nichts für mich. Ich empfand den Schreibstil als total langweilig und uninteressant. All die vielen Passagen, die zwischen das eigentliche Geschehen bzw. die Geschichte gepackt ...
Leider war dieses Buch gar nichts für mich. Ich empfand den Schreibstil als total langweilig und uninteressant. All die vielen Passagen, die zwischen das eigentliche Geschehen bzw. die Geschichte gepackt wurden und von vielen, oft eher sehr unwichtigen Personen und Szenen handelten, haben für mich von Beginn an leider alles zäh zu lesen und langweilig gemacht.
Es gab auch viele, sehr lange Schachtelsätze, die schwer verständlich waren, es schwer lesbar machten und einen evtl. aufkommenden Lesefluss bei mir sehr gestört haben.
Die Protagonistin Catharina ist an und für sich eine spannende Powerfrau. Mit ihr bin ich jedoch auch leider gar nicht wirklich warm geworden und konnte sie nie verstehen und greifen. Ihre Freundin Azadeh, von der auch häufiger erzählt wird, ist mir total unsympathisch und ich konnte mich dementsprechend mit dem Seiten aus Ihrer Perspektive nicht wirklich auseinandersetzen bzw. mitfühlen.
Das Buch hätte ich am Liebsten schon in Teil I einfach abgebrochen, habe jedoch bis zum Schluss noch weiter gelesen. Dabei habe ich aber zugegebenermaßen oft die Seiten eher überflogen und einige überblättert, die für die Kerngeschichte nicht wichtig waren.
Es gab ein paar Seiten gegen Ende, die ich als recht interessant empfand; den Schluss empfand ich sogar wirklich als spannend und gut. Leider endet das Buch mitten in dem eigentlich wirklich wichtigen und spannenden Teil der Geschichte und bleibt offen. Da ich es auch nicht mag, wenn ein Ende offen ist oder mitten im Geschehen o.Ä. endet, war dies auch leider nochmals sehr ernüchternd für mich.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Einige gibt, für die dieses Buch sehr gut und interessant ist. Zu diesen gehöre ich leider nicht dazu.