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Veröffentlicht am 11.08.2025

Ein finnischer Krimi

Gerächt sein sollst du
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Der Roman "Gerächt sein sollst du" von Kaisu Tuokko hat ein ansprechendes Cover und schon auf den ersten Seiten geht es richtig los.

In Kristinestad wird ein ermordeter Jugendlicher gefunden, was die ...

Der Roman "Gerächt sein sollst du" von Kaisu Tuokko hat ein ansprechendes Cover und schon auf den ersten Seiten geht es richtig los.

In Kristinestad wird ein ermordeter Jugendlicher gefunden, was die ganze Gemeinde zutiefst erschüttert. Die Journalistin Eevi Manner macht sich an die Recherche und trifft dabei ihre Jugendliebe Mats Bergholm wieder, der inzwischen Kriminalkommissar ist. Sie machen sich gemeinsam auf die Mördersuche.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und auch der Schreibstil war sehr angenehm. Das letztendliche Motiv des Täters hat mich dann foch erschüttert und die Geschichte hat mich immer auf Spannung gehalten. Es wäre schön von den beiden Hauptprotagonisten nochmal was zu lesen. Sie haben hier gut harmoniert und etwas aus ihrem Privatleben konnte man ebenfalls etwas erfahren, was ich bei Romanen gerne habe. Ein Nebenschauplatz sozusagen.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Nicht meins

Ja, nein, vielleicht
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Das schöne bunte Cover von "Ja, Nein, Vielleicht" von Doris Knecht hat mich angezogen, leider war der Inhalt so gar nicht mein Ding.

Durch das Buch werden wir von einer namenslosen Erzählerin geführt. ...

Das schöne bunte Cover von "Ja, Nein, Vielleicht" von Doris Knecht hat mich angezogen, leider war der Inhalt so gar nicht mein Ding.

Durch das Buch werden wir von einer namenslosen Erzählerin geführt. Es beginnt eigentlich mit einem Besuch beim Zahnarzt, der ihr eröffnet, dass ihr Zahn stirbt. Dieses Ereignis lässt sie nicht los und zieht sich durchs Buch.

Sie ist Anfang 50, Single und ihre Kinder sind erwachsen. Mit ihrem Hund zieht sie ins Sommerhaus und überlässt ihrer Schwester ihre Wohnung. Beim Einkaufen trifft sie Friedrich wieder, mit dem sie früher eine Beziehung hatte.

Der ganze Erzählstil im Buch war nicht meins und ich gebe zu, dass ich irgendwann das Buch quer gelesen habe. Ich wurde mit der Erzählerin und den anderen Personen nicht warm. Und immer wieder kam sie auf den Zahn zurück, was ich nicht so recht verstanden habe. Es war einfach nicht mein Buch.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Ruhig und schön

Die Hummerfrauen
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Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger ist ein schöner ruhiger Roman.

Hauptsächlich geht es um das Leben von Ann, Julie und Mina - drei Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. ...

Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger ist ein schöner ruhiger Roman.

Hauptsächlich geht es um das Leben von Ann, Julie und Mina - drei Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Ann war Inhaberin eines Gemüseladens und wurde von ihrer großen Liebe verlassten. Julie hatte einen schweren Unfall und hat ein neues Lrben als Hummerfuscherin begonnen. Und dann noch Mina, die viele Sommer den Urlaub mit ihrer Familie auf der Insel verbracht hat.

Der Roman ist in zwei Zeitabschnitte aufgeteilt. Man erfährt mit jeder Seite mehr vom Leben der drei Frauen. Jede hat ein Päckchen zu tragen. Leider geht der Roman nicht näher auf die einzelnen Geschichten ein. Reißt sie teilweise nur an und lässt mich etwas enttäuschd zurück. Alles in allem aber ein sehr schöner und ruhiger Roman, den man gerne an warmen Sommerabenden liest.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Das verlassene Dorf

Der dunkle Sommer
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Die Autorin Vera Buck war mir schon bekannt und ich freute mich auf ihr neues Buch. Ich wurde nicht enttäuscht.

Für einen symbolischen Euro kauft Tilda auf Sardinien ein Haus im verlassenen Dorf Botigalli. ...

Die Autorin Vera Buck war mir schon bekannt und ich freute mich auf ihr neues Buch. Ich wurde nicht enttäuscht.

Für einen symbolischen Euro kauft Tilda auf Sardinien ein Haus im verlassenen Dorf Botigalli. Als Architektin will sie die Renovierung selbst in Angriff nehmen.

Bald lernt sie Enzo, ein Journalist, kennen. Er lebt schon immer auf der Insel und befragt den letzten Einwohner des Dorfes Silvio, warum das Dorf ausgestorben ist.

Das Buch wird in zwei Zeitabschnitten erzählt. Der zweite Abschnitt liegt in der Zeit, als das Dorf noch bewohnt war, 1982, und erzählt von dem jungen Mädchen Franca, die gegen die altmodischen Ansichten im Dorf ankämpft.

Die einzelnen Teile sind sehr spannend geschrieben und man kann es kaum erwarten, bis es in einem Teil wieder weiter geht. Ich gebe zu, ich musste etwas vor blättern, weil ich es nicht erwarten konnte.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Plätschert so vor sich hin

Das Licht in den Wellen
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Ich kannte Janne Mommsen bisher noch nicht und freute mich auf das Buch.

Ich kam zwar gut in die Geschichte hinein, nur dachte ich immer, jetzt muss doch mal was kommen. Aber nein, es kam nichts und die ...

Ich kannte Janne Mommsen bisher noch nicht und freute mich auf das Buch.

Ich kam zwar gut in die Geschichte hinein, nur dachte ich immer, jetzt muss doch mal was kommen. Aber nein, es kam nichts und die Geschichte plätscherte so vor sich hin.

Inge hat die Insel Föhr Anfang zwanzig Hals über Kopf verlassen und ist mit dem Schiff nach New York gegangen. Dort kam sie in der Gemeinschaft anderer Föhr-Auswanderer unter und fand dort Arbeit und Anschluss. Das Buch handelt davon, wie es ihr ergangen ist und erst in den letzten Seiten erfährt man, warum sie Föhr so überstürzt den Rücken gekehrt hat.

Der Schreibstil war zwar gut lesbar, aber es fehlte mir an Unterhaltung. Ich blieb nur dran, weil ich wissen wollte, warum Inge Föhr verlassen hat. Aber auch das hat mich nicht mehr vom Hocker gerissen. Die Geschichte plätscherte für mich einfach zu sehr vor sich hin.

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