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Veröffentlicht am 28.02.2026

Zusammen ist man weniger allein

Eine Maus namens Merlin
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Eine Maus namens Merlin war zunächst eine leise Geschichte um die 83jährige Helen, die von Australien in ihren Geburtsort zurückkehrt. Sie ist allein und man merkt, dass sie in der Vergangenheit Verluste ...

Eine Maus namens Merlin war zunächst eine leise Geschichte um die 83jährige Helen, die von Australien in ihren Geburtsort zurückkehrt. Sie ist allein und man merkt, dass sie in der Vergangenheit Verluste zu verarbeiten hatte. Sie will alleine sein, meidet den Kontakt zur Außenwelt. Radio und TV sind ihr Unterhaltung genug. Sie wartet aufs Sterben

Bis sie eines Tages ein altes Aquarium ins Haus holt, dass ihr Nachbar zum Sperrmüll raus gestellt hatte. Das Aquarium ist mit allerlei Abfall gefüllt....und darin lebt eine Maus. Anfangs will sie die Maus schnell los werden, doch bald gibt sie ihm einen Namen. Merlin. Durch Merlin bekommt Helen wieder Kontakt mit anderen Menschen und bekommt wieder Freude am Leben. Man erfährt jetzt auch was in der Vergangenheit passiert ist.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn sie vielleicht etwas überzogen war. Aber es war schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

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Das schönste aller Leben
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"Das schönste aller Leben“ handelt von Frauen, starken Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, doch um was es geht bleibt gleich: Herkunft, Äußerlichkeiten und Erwartungen.

Vio siedelt als Kind mit ihren ...

"Das schönste aller Leben“ handelt von Frauen, starken Frauen, getrennt durch Jahrhunderte, doch um was es geht bleibt gleich: Herkunft, Äußerlichkeiten und Erwartungen.

Vio siedelt als Kind mit ihren Eltern und Großeltern von Rumänien nach Deutschland über. Sie haben deutsche Wurzeln. Sie versucht sich zu integrieren, heiratet und bekommt ein Kind. Ein Unfall bringt alles ins Wanken. Als Leser spürt man förmlich die Schuldgefühle von Vio und kann es auch verstehen.

Ihre Vorfahrin Theresia führt ein Leben als geduldetes Kind einer Frau und eines katholischen Priesters. Alles könnte gut werden, mit ihrer Entscheidung für vermeintlich Richtige. Doch will sie das?

Ein Buch, dass sehr tief geht und man mitleidet. Man kann gut nachvollziehen, wie stark die Schuldgefühle sind. Auch das Leben als "Zugereiste" ist gut beschrieben.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Da freut man sich auf mehr

Schattenmädchen
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Ich habe bereits den ersten Teil um die Ermittlerin Frederika Storm und Henry Calment gelesen. Der zweite Teil fehlt mir noch - werde ich jedoch unverzüglich nachholen. Die Romane lassen sich aber gut ...

Ich habe bereits den ersten Teil um die Ermittlerin Frederika Storm und Henry Calment gelesen. Der zweite Teil fehlt mir noch - werde ich jedoch unverzüglich nachholen. Die Romane lassen sich aber gut unabhängig voneinander lesen - ich habe jetzt nicht viel davon bemerkt, dass mir der zweite Teil fehlen würde.

Im dritten Teil "Schattenmädchen" von Frida Skybäck verschwindet die Studentin Isabell Karlsson. Die Ermittler Strom und Calment übernehmen den Fall und finden raus, wo die Studentin zuletzt gesehen wurde. Nach eingehenderen Recherchen stoßen sie auf deinen alten Mordfall, der Parallelen zum Vermisstenfall Isabell aufweist - aber hier wurde ein Mann verurteilt. Sitzt ein Unschuldiger im Gefängnis? Die Zeit rennt und die Hoffnung, dass die Studentin lebend gefunden wird, schwindet mit jeder Stunde. Das Buch war so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und ich es in kürzester Zeit gelesen hatte. Die Autorin hat einen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt und die Spannung hielt bis um Schluss an. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung - die im Sommer erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Mal heiter, mal betrübt

Der Tag, an dem Barbara starb
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Zunächst war ich mir ob des rosanen Covers nicht sicher, ob das Buch meine Erwartungen an einen Krimi erfüllt. Anfangs hatte ich Zweifel.

Das Buch handelt von der 89jährigen Margaret, deren Mann vor einem ...

Zunächst war ich mir ob des rosanen Covers nicht sicher, ob das Buch meine Erwartungen an einen Krimi erfüllt. Anfangs hatte ich Zweifel.

Das Buch handelt von der 89jährigen Margaret, deren Mann vor einem Jahr gestorben ist. Sie wohnt alleine in einem Haus, kennt fast jeden in der Straße schon seit Jahrzehnten. Zusammen wurde man alt. Die ruhige Idylle wird jäh beendet, als ihre Freundin und Nachbarin Barbara ermordet aufgefunden wird. Die Polizei ermittelt, nebenbei machen sich Margaret und ihr Enkel James selbst auf Spurensuche. Da Margaret an Alzheimer leidet, führt das immer wieder zu heiklen oder auch alltäglichen Problemen. Das Buch startete etwas behäbig, bis es dann Fahrt aufgenommen hat. Man merkt, dass der Autor mit der Krankheit vertraut ist. Trotz des ernsten Themas war es spannend, was das ungewöhnliche Gespann bei seinen Ermittlungen herausfindet.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Nicht meins

Kälter
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Bis jetzt kannte ich den Autor Andreas Pflüger noch nicht. Das sollte sich mit seinem Thriller "Kälter" ändern.

Das Buch begann sehr gemächlich: Die Polizistin Luzy lebt auf Amrum ein ruhiges Leben. Viel ...

Bis jetzt kannte ich den Autor Andreas Pflüger noch nicht. Das sollte sich mit seinem Thriller "Kälter" ändern.

Das Buch begann sehr gemächlich: Die Polizistin Luzy lebt auf Amrum ein ruhiges Leben. Viel zu tun gibt es für die Polizei dort außerhalb der Urlaubszeit nicht....bis ein Freund von ihr auf der Fährüberfahrt auf die Insel verschwindet. Vermutlich über Bord. Schnell kommen fünf Fremde ins Visier von Luzy und der Verdacht auf, dass ihr Freund umgebracht wurde.

Dann erfährt man, dass hinter der gemächlichen 50jährigen Luzy eine ehemalige Personenschützerin des BKA steckt. Dann beginnt die wilde Reise zunächst in die Vergangenheit, wo man ein besseres Bild von Luzy bekommt.

Die Formulierungen des Autors waren für mich teilweise sehr gewöhnungsbedürftig. Die einzelnen Zusammenhänge etwas nebulös. Für mich war es von allem etwas zu viel und ich hatte Mühe, der Handlung zu folgen. Zudem gibt sehr viel Gemetzel, was mir irgendwann zu viel wurde. Mein Geschmack hat das Buch nicht getroffen.

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