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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ich liebe das Setting sehr - aber leider endet das Buch zu abrupt

Harper Green – Be Brave. Be Angry. Be the Storm.
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Wenn ihr euch eine Superkraft aussuchen könntet: Welches wäre das?

Als die 16-jährige Harper eines Tages bei einem Debattierwettbewerb mitmachen soll, bekommt sie plötzlich starke Kopfschmerzen und kann ...

Wenn ihr euch eine Superkraft aussuchen könntet: Welches wäre das?

Als die 16-jährige Harper eines Tages bei einem Debattierwettbewerb mitmachen soll, bekommt sie plötzlich starke Kopfschmerzen und kann die Gedanken ihrer Mitmenschen hören. Was auf den ersten Blick als bloße Einbildung erscheint, wird bald darauf zur Realität und nicht nur ihr, sondern auch den Menschen in ihrer Umgebung zum Verhängnis.

Die Geschichte spielt in den USA in den 80er Jahren, wo es sehr starke gesellschaftliche Unterschiede gibt. So gibt es die Reichen, welche in stark überwachten Gated Communities leben oder die Ärmeren, die weiter Außerhalb zu finden sind und ihren Lebensunterhalt mit harter Arbeit verdienen. Außerdem gibt es Besserungsanstalten, wo jugendliche Straftäter hingebracht werden oder Menschen, die bestimmte Auffälligkeiten besitzen.
Das Setting allein finde ich recht spannend, da die Unterschiede hier sehr stark hervorgehoben werden. Auch wird schnell klar, dass diese Anstalten nicht unbedingt das sind, was sie zu sein scheinen. Was mir hier allerdings besonders gefehlt hatte, waren die Elemente der 80er Jahre, da die Story auch in jedem anderen Jahrhundert hätte spielen können.

Die Erlebnisse werden aus der Sicht von Harper berichtet, die oftmals entscheiden muss, wem sie Glauben schenkt und wem sie vertrauen kann. Das fand ich wirklich gut dargestellt, da sie anfangs noch recht naiv scheint und mit voranschreiten der Story immer mehr hinter die Fassaden blickt und sich ihre eigenen Urteile bildet.
Für mich waren die Geschehnisse durchgehend spannend dargestellt, da es hier so vieles zu entdecken gibt. Doch leider lag genau hier auch das Problem. Denn am Ende bleiben zu viele Fragen offen, viel zu viel ungeklärt und leider war es zu abrupt und wenig durchdacht. Hier hätte ich mir eine Fortsetzung sehr gut vorstellen können, um die Geschichte noch besser abzurunden und diese nicht mit wenigen Sätzen enden zu lassen.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine Geschichte mit dem gewissen Etwas

Fallen Princess
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Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Jugendbuch-Romance-Bereich, da diese nicht ganz meinen Vorlieben entspricht. Dennoch hat mich der Klappentext sehr angesprochen, sodass ich doch einen ...

Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Jugendbuch-Romance-Bereich, da diese nicht ganz meinen Vorlieben entspricht. Dennoch hat mich der Klappentext sehr angesprochen, sodass ich doch einen Blick in das Buch werfen musste.

Auf den ersten Seiten lernen wir unsere Protagonistin kennen und erfahren mehr über ihr Umfeld und wie se aufgewachsen ist.
Der Plan ihrer Mutter sieht es deutlich vor, dass sie in ihre Fußstapfen treten soll, was zudem ein hohes Maß an Disziplin und Ehrgeiz erfordert, aber manchmal auch gewisse Bürden auferlegt. Als jedoch ihre Magie erwacht, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf und von nun an muss sie entscheiden, wer auf ihrer Seite steht oder wer sich eventuell gegen sie gewendet hat.

Was mir hier deutlich gefallen hat, war die Veränderung der Protagonistin selbst. Als ich sie zu Beginn kennengelernt habe, war sie enorm rücksichtslos, selbstverliebt und einfach unausstehlich. Oder um es kurz zu machen: eine ziemliche Zimtzicke. Mit voranschreiten der Geschichte wurde sie immer wieder mit ihrem Wesen konfrontiert und hat sich immer mehr zu einer liebevolleren Person entwickelt, die auch für ihre Mitmenschen einsteht.

Wie es bei diesem Genre anscheinend so üblich ist, gab es auch einige spicy Szenen. Ich persönlich kann sehr gut darauf verzichten. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin nicht prüde, doch gerade, wenn die Hauptpersonen noch minderjährig sind, hinterlässt es bei mir einen sehr seltsamen Beigeschmack...

Die Geschichte selbst war recht anschaulich dargelegt und ich fand die hier angesprochenen Themen wirklich spannend. Da gibt es zum einen die verschiedenen Häuser, deren Schüler, Stundenpläne und Einrichtungen unterschiedlich aufgebaut sind. Die Geheimnisse, Schattenseiten und dunkleren Zusammenkünfte und auch die Mordfälle, die es hier aufzuklären gilt.
Genau das ist es, was aus dem Buch so hervorgestochen hat und was definitiv Lust auf mehr macht, da es eben nicht langweilig oder 0815 ist.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Spannend bis zum bitteren Ende

Eisnebel
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Könnt ihr euch an alle Orte erinnern, an denen ihr als Kinder wart?
Oder habt ihr auch manchmal ein Déjà-vu, wenn ihr irgendwo seid und euch kommt die Umgebung so vertraut vor, aber ihr wisst nicht warum ...

Könnt ihr euch an alle Orte erinnern, an denen ihr als Kinder wart?
Oder habt ihr auch manchmal ein Déjà-vu, wenn ihr irgendwo seid und euch kommt die Umgebung so vertraut vor, aber ihr wisst nicht warum oder woher?

Unsere Protagonistin trifft das erste Mal auf die Familie ihres Freundes und verbringt einige Tage mit ihren im Winterdomizil, was aus mehreren abgelegenen Hütten besteht. Klingt auf den ersten Blick recht traumhaft. Doch so nach und nach erfahren wir, dass nicht alles so ist, wie es wirklich scheint und manche der Familienmitglieder scheinen einige Vorbehalte zu haben.
Doch warum ist es so und wieso hat sie immer wieder Flashbacks, als wäre sie dort bereits gewesen?

Allein nachdem ich den Klappentext gelesen hatte und bestimmtw Wörter genannt wurden, die bei mir sogleich auf Interesse stoßen, musste ich dieses Buch lesen und bis zum Schluss wurde ich hier nicht enttäuscht.
Denn gemeinsam mit unserer Protagonistin tauchen wir in eine zunächst vollkommen fremde Welt ein, die so ganz anders erscheint, was unter anderem an den gesellschaftlichen Unterschieden liegen mag. Und genau das ist es, was Teddy zum Verhängnis wird – denn nicht jeder ist glücklich mit Connors Wahl. Doch schon bald lernen wir noch viel mehr über ihn und seine Familie kennen. Erfahren, warum der Vater nicht mehr Teil davon ist und welche Geheimnisse sie noch verbirgt.
Für mich gab es kein Moment, wo ich beim Lesen gelangweilt war oder mir dachte ‚oh wow…das hätte ich nicht erwartet‘ (im negativen Kontext gesprochen). Im Gegenteil. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, wollte unbedingt mehr über die Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart wissen und war vollkommen fasziniert von den Ereignissen.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Schauriges Setting, aber die Geschichte trifft nicht ganz meine Erwartungen

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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‚Zeig mir dein Haus und ich sag dir wer du bist‘
Mit diesen einfachen Worten kann es meinem Gegenüber durchaus gelingen, mir einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Denn das eigene Zuhause ist das ...

‚Zeig mir dein Haus und ich sag dir wer du bist‘
Mit diesen einfachen Worten kann es meinem Gegenüber durchaus gelingen, mir einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen. Denn das eigene Zuhause ist das intimste, was es gibt. Doch gibt es dennoch Menschen, die unbekümmert anderen ihren Schlüssel überlassen, damit diese auf das Haus aufpassen, wenn es längere Zeit leer steht.

Unsere Protagonistin ist eine von den Menschen, die auf ebensolche Häuser aufpasst und dadurch Johannes kennenlernt, mit dem sie kurz darauf eine Beziehung eingeht. An einem Wochenende trifft dieser auf ihre Freunde und man kann sich durchaus vorstellen, dass nicht alle begeistert sein werden, auf ihn zu treffen.

Der Auftakt der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Das lag zum einen an dem schaurig schönen Setting, was dazu einlädt, dass hier die Fantasie mit einem durchgeht. Zum anderen an den Handlungen und Schreckmomenten im ersten Teil des Buches, die einen nicht kaltlassen.
In den darauffolgenden Teilen lernen wir mehr über die weiteren Personen und erhalten wertvolle Hintergrundinformationen, die uns das aktuelle Geschehen in ein Gesamtbild einordnen lassen. Zwar ist dies mitunter sehr interessant, allerdings geht dadurch auch ein wenig von der Spannung verloren und die wirklichen Aha-Effekte bleiben aus.
Neben Nick, Johannes und Cecilia gibt es auch noch zwei weitere Personen: Anastasia und Ying. Beide sind Freunde bzw. Partner von Nick und Cecilia. Zu gern hätte ich über diese beiden Figuren noch mehr gewusst, da diese eher am Rande bleiben und sehr oberflächlich beschrieben werden und agieren.
Das Ende war wiederum sehr spektakulär und hat mich sehr verblüfft zurückgelassen. Allerdings waren manche Lösungen und Vorgehensweisen zu konstruiert und glatt, wodurch die Geschichte wiederum etwas an ihrem Reiz verloren hatte.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Eher enttäuschend - nur die Vergangenheit war interessant

Death at Morning House
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Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich hier sofort das Setting angesprochen: eine abgelegene Insel mit einer alten Villa, wo ein Mord vor langer Zeit passierte.
Nun gilt es natürlich herauszufinden, ...

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich hier sofort das Setting angesprochen: eine abgelegene Insel mit einer alten Villa, wo ein Mord vor langer Zeit passierte.
Nun gilt es natürlich herauszufinden, was damals geschah und nachdem auch noch eine weitere Person vermisst wird, stellt sich die Frage, ob diese Fälle etwas miteinander zu tun haben oder ob es doch alles nur Zufall ist.

Was mir hier besonders gut gefallen hatte, waren die Rückblicke in die 30er Jahre, wo wir immer mehr über die Familie, die in der alten Villa lebte, kennenlernen und wie sich ihr Tagesablauf gestaltete. Sehr schnell war bei mir der Punkt erreicht, an dem ich immer mehr aus der vergangenen Zeit wissen wollte und mich die Gegenwart so gar nicht mehr interessiert hatte. Das lag nicht nur an der Erzählperspektive, sondern auch an den Charakteren und dem Spannungseffekt.
In der Gegenwart erfahren wir alles aus Sicht der Protagonistin Marlowe, die eigentlich schon 14 ist, aber oftmals Erklärungen liefert, als wäre sie noch im Grundschulalter. Gleiches gilt für ihre Interaktionen. Die Gedankenwelt, in der wir uns befanden, fand ich irgendwann nur noch abstoßend. Denn alle weiblichen Wesen, die Marlowe begegnen sind unglaublich gutaussehend und potentielle Kandidatinnen für sie – das war mir schlichtweg einfach zu viel. Denn niemand läuft durch die Welt und denkt sich bei jedem Gegenüber ‚dich will ich küssen‘ und ‚dich will ich küssen‘ und ‚oha…diese wunderbaren Augen und diese Hände. Sie müssen mich berühren‘.
Ebenfalls entzog es sich mir, warum die Teenager plötzlich alleine auf der Insel verbleiben, nachdem ein Erwachsener verschwunden ist und keiner sich wirklich darum zu kümmern scheint.

An alle, die ebenfalls das Buch gelesen haben: Habt ihr jetzt auch eine innige Faszination mit dem Thousand Island Dressing, welches gefühlt 10 Mal in jedem Kapitel erwähnt wird??

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