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Veröffentlicht am 19.12.2025

Für alle die Krimis mit einer heimeligen Umgebung mögen

Salute - Das letzte Gebet
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Gleich zu Beginn werden wir auf das Opfer in der Kirche aufmerksam gemacht. Zeitler war früher selbst Ermittler und kennt sich daher in den Angelegenheiten, was die Vorgehensweise bei den Ermittlungen ...

Gleich zu Beginn werden wir auf das Opfer in der Kirche aufmerksam gemacht. Zeitler war früher selbst Ermittler und kennt sich daher in den Angelegenheiten, was die Vorgehensweise bei den Ermittlungen anbelangt, aus. Dennoch möchte er unbedingt wissen, was dort vor sich geht und gibt seiner Neugier nach.
Wer die vorherigen Bände bereits gelesen hat weiß, dass Lanza der Ermittler in Bardolino ist und die beiden Männer nicht immer einer Meinung sind – kommen sie dem Täter gemeinsam auf die Schliche oder stehen sich doch eher gegenseitig im Weg?

Die Einführung in die Geschichte fand ich sehr gelungen. Denn auch wenn es sich um den dritten Band handelt, fühlte ich mich abgeholt und konnte mir nach kurzer Zeit ein Bild von allen Beteiligten und deren Beziehungen zueinander machen.
Der Fall selbst war spannend und nachvollziehbar geschildert und durch die verschiedenen Brotkrumen bin ich nicht nur einmal in die falsche Richtung gelaufen, sondern wurde durch perfekt platzierte Hinweise auf eine komplett falsche Fährte gelockt. Umso verblüffter war ich dann über die Auflösung der Geschehnisse, mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte.

Gerade Zeitler und Lanza haben die Geschichte sehr lesenswert gemacht. Denn auf der einen Seite versuchen sich beide immer aus dem Weg zu gehen, auf der anderen Seite scheint hier ein sehr tiefes Verständnis und hohe Achtung des jeweils anderen vorzuherrschen.
In diesem Band wurde auch sehr gut bewiesen, dass Zeitler nach all den Jahren immer noch weiß, wie es ist, neu zu sein und einige Hilfe beim Start zu benötigen. Zumindest erfahren wir aufgrund von neuen Gesichtern, Rückblicken und Vergleichen, wie es ihm aktuell ergeht, woran er denkt und was er manchmal zu vermissen scheint.

Insgesamt kann ich das Buch jedem sehr ans Herz legen, der auf der Suche nach einem interessanten Fall in einer malerischen Umgebung ist.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Die Weltenwandlerin
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Seid ihr auf der Suche nach einem Fantasy-Roman, der euch nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch einige interessante Aspekte beinhaltet, die man wunderbar auf die heutige Zeit abbilden kann?
Dann ...

Seid ihr auf der Suche nach einem Fantasy-Roman, der euch nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch einige interessante Aspekte beinhaltet, die man wunderbar auf die heutige Zeit abbilden kann?
Dann seid ihr bei diesem Buch genau richtig!

Unterteilt ist es in insgesamt drei Teile, welche die aktuelle Situation bis hin zum Erwachen und der Veränderung beschreibt. Dabei lernen wir Kassandra oder auch K18 genannt kennen, die strikt nach den Vorgaben ihrer Welt handelt, bis sie eines Tages erfährt, welche Auswirkungen es haben kann. Denn K18 besitzt die Gabe, andere Welten zu bereisen, um blaue Kristalle zur Energiegewinnung in ihre Welt mitzubringen.
Was sie jedoch nicht weiß ist, dass jede der bereisten Welten von den Kristallen abhängig ist… Also was passiert, wenn die Energie ausgeht? Welche Opfer ist sie bereit zu bringen?

Ich bin recht gut in den Roman gestartet und fand die beschriebene Welt wirklich faszinierend. Allerdings war es sehr schade zu lesen, dass kaum jemand Interesse an ihrer Person zu haben schien, sondern lediglich an ihren Fähigkeiten. Erst als sie auf ihren Reisen Bekanntschaften mit anderen Charakteren macht, lernt sie Wertschätzung kennen. Zumindest war das mein Eindruck, denn auch hier beginnt sie die Dinge zu hinterfragen und auch sich und ihr Wesen weiterzuentwickeln.
Dadurch schwankte mein Mitleid mehr und mehr in Bewunderung für sie um.
Anfangs mochte ich die Personen aus ihrer nahen Umgebung so gar nicht. Aber nachdem sie einige Zeit mit ihren Reisen und dem Erkunden beschäftigt war und sich die Situation verschlechterte, kam auch hier mehr Erkenntnis. Das egoistische Denken wurde mehr und mehr durch gemeinschaftliches Denken abgelöst.

Einzig die verschiedenen Wiederholungen von Ausdrücken und Beschreibungen sowie die fehlenden Kapitel haben mir das Lesen erschwert. Was jedoch die Geschichte und die geschaffenen Bilder nicht zu sehr beeinflusst haben.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Leider zu geradlinig und manchmal vorhersehbar

Royal Heist
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Der Klappentext klang ziemlich spannend – zumindest hat er bei mir genau die richtigen Punkte getroffen, dass ich das Buch lesen wollte.

Mir viel es relativ leicht, in das Geschehen einzusteigen, da wir ...

Der Klappentext klang ziemlich spannend – zumindest hat er bei mir genau die richtigen Punkte getroffen, dass ich das Buch lesen wollte.

Mir viel es relativ leicht, in das Geschehen einzusteigen, da wir nach und nach alles über die Umstände der beiden ‚Seiten‘ erfahren: die der Trickbetrüger und warum diese Rache an den Royals nehmen möchten sowie die Royals und deren Aufstellung und Ziele.

Anfangs war es relativ spannend zu sehen, wie bestimmte Ereignisse die Charaktere auch nachhaltig und über Jahre hinweg geprägt haben. Mancher würde eventuell das alte Leben hinter sich lassen und versuchen nach vorn zu blicken – Darcy und ihr Bruder hingegen haben über Jahre hinweg einen Plan ausgearbeitet, um an der königlichen Familie Rache zu nehmen.
Während der Geschichte kann man hier ganz klar beobachten, wie sich nicht nur der Fokus der beiden verschiebt, sondern auch die Einstellung zu bestimmten Themen verändert.

Durch Darcys Eindringen in die königliche Familie unter falschem Namen erhält sie zudem tiefere Einblicke in die Geschehnisse und kann sich selbst ein Bild machen. Hier fand ich es sehr gelungen, dass sie Vergleiche zieht und die Sachen hinterfragt, an die sie selbst geglaubt hat oder die ihr vorgelebt wurden.
Allerdings muss ich leider auch gestehen, dass manches zu vorhersehbar war und konstruiert wirkte. Das hat mir irgendwann ein bisschen die Lust an dem Ganzen geraubt, weil sich nicht dieser ‚Aha‘-Moment oder die ‚Kunst des Neuen‘ einstellte.
Weiterhin fand ich es mitunter schade, dass bestimmte Handlungen nicht gänzlich durchdacht wurden. Da hätte ich mir gewünscht, dass hier nicht alles glatt läuft, sondern es die eine oder andere Szene gibt, wo die Figuren scheitern, um daran auch zu wachsen und somit mehr Spannung aufkommt.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Eine Welt mit vielen Entdeckungen und Geheimnissen, in die ich gern abtauche

Die Prinzen des Winters
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Was mich als Erstes bei dem Buch angesprochen hat, ist dieses wunderschöne Cover, auf das ich als erstes das Augenmerk lenken möchte. Denn wie die abgebildete Person stelle ich mir auch Eyra in ihrem Kleid ...

Was mich als Erstes bei dem Buch angesprochen hat, ist dieses wunderschöne Cover, auf das ich als erstes das Augenmerk lenken möchte. Denn wie die abgebildete Person stelle ich mir auch Eyra in ihrem Kleid vor, als sie das erste Mal vor die Prinzen tritt.
Davon angezogen habe ich mir den Klappentext durchgelesen und fand auch diesen sehr spannend, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Was hier mit Romantasy beworben wird, ist gar nicht so sehr vertreten. Klar geht es hier in erster Linie darum, eine geeignete Braut zu finden, jedoch steht meines Erachtens eher der Fantasy-Aspekt im Vordergrund. Was ich persönlich super finde, da ich solche Romane mag.
Wir erkunden mit Eyra zusammen die Welt der Winterelfen und ihren magischen Fähigkeiten, weißes Licht zu wirken. Denn kaum ein ‚Außenstehender‘ kennt sich wirklich in der Welt der Winter- und Sonnenelfen aus oder kann mehr als eine Farbe an Magie nutzen.

Eyra war mir gleich von Beginn an sympathisch. Gleiches gilt für die drei Prinzen. Wenn mich jemand fragen würde, wen ich von allen am liebsten habe, könnte ich mich gar nicht entscheiden, da sich die Charaktere wunderbar ergänzen und es dadurch viel Abwechslung gibt.
Besonders sind mir auch die Geschwisterbeziehungen im Gedächtnis geblieben. Denn diese haben eine besondere Bindung, weshalb diese im Geiste miteinander kommunizieren und auch Gefühle des jeweils anderen spüren können. Es ist spürbar, wie wichtig der Autorin gerade dieser Aspekt war, da sie auch des Öfteren die Charaktere und deren Liebe zueinander prüft, indem sie verschiedene Hindernisse überwinden müssen.

Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm gehalten und ich habe mich gefühlt durch die Seiten tragen lassen. Lediglich einige wenigen Stellen bzw. Szenen waren mit zu schnell abgehandelt, wie die einzelnen Magieprüfungen für die Anwärterinnen. Hier hätte ich mir gern mehr Tiefe und Straucheln gewünscht.

Da dies der erste Band der Reihe war, bin ich schon gespannt, was die nächsten für mich bereithalten werden.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Viel Potential, konnte mich jedoch nicht ganz erreichen

Das Internat
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Habt ihr euch auch schonmal die Frage gestellt, wie wohl das Leben in einem Internat sein würde? Ich schon, wenn auch nur für kurze Zeit. Und wenn ich den Klappentext des Buches lese, geht die Tendenz ...

Habt ihr euch auch schonmal die Frage gestellt, wie wohl das Leben in einem Internat sein würde? Ich schon, wenn auch nur für kurze Zeit. Und wenn ich den Klappentext des Buches lese, geht die Tendenz definitiv eher in Richtung NEIN.

Gleich zu Beginn erfahren wir mehr über das Opfer und die Verhältnisse an der Schule. Schnell wird klar, dass die Kids einiges zu verbergen haben und nicht jeder bei den Verhören die Wahrheit ausspricht. Auch als einiges auf eine Person hindeutet, die zunächst als Hauptverdächtige gilt. Doch war sie es wirklich oder steckt noch mehr dahinter?

Nachdem ich einige positive Rezensionen zu dem Buch gelesen habe und ich auch das Thema recht ansprechend fand, war klar, ich muss es einfach lesen.
Wie bereits erwähnt, lässt die Autorin den Leser erstmal in der Geschichte ankommen und die Umstände kennenlernen. Danach wird man immer tiefer in die Geschichte geführt oder auch nicht. Denn es gibt hier so viel zu entdecken und ans Licht zu bringen, was irgendwie auf der Strecke bleibt. Zeitweise hatte ich auch das Gefühl, dass wir bei allem ein wenig an der Oberfläche kratzen und immer wieder dieselben Themen durchkauen, ohne wirklich voranzukommen.
Erst gegen Ende hat die Geschichte dann wieder an Fahrt aufgenommen, aber war zu sehr in eine Richtung gedrängt, um dann doch wieder abzudrehen.

Zu den Charakteren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Klar bekommen wir die Handlung aus unterschiedlichen Sichtwinkeln präsentiert, allerdings finde ich vieles auch zu undurchdacht. So zum Beispiel die Geschichte mit dem Polizisten und dessen Freundin oder die Umstände einer Lehrerin, die mit einem anderen anbandelt. Hier hätte mich einfach interessiert, ob diese einfach aufgrund ihrer Hormone oder körperlichen Anziehung handelten oder ob da durch das eine oder andere Mal das Hirn dabei war.

Alles in allem ein roher Diamant, der noch viel Arbeit bedarf.

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