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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2025

Mein erstes Fantasy-Buch!

Blood of Hercules
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Dieses Buch war (neben Herr der Ringe) das erste Buch in dem eine völlig neue Welt aufgebaut wird, die sich doch deutlich von unserer Welt unterscheidet. Ich kenne mich mit der griechischen und römischen ...

Dieses Buch war (neben Herr der Ringe) das erste Buch in dem eine völlig neue Welt aufgebaut wird, die sich doch deutlich von unserer Welt unterscheidet. Ich kenne mich mit der griechischen und römischen Mythologie nicht aus und hatte deshalb zu Beginn Angst, dass ich die Geschichte nicht verstehe. Das war allerdings kein Problem, da die Autorin die Personen und Eigenschaften aus der Mythologie immer wieder abgewandelt hat und im Text die relevanten Merkmale genannt wurden.

Die Geschichte hat für mich eine gewisse Ähnlichkeit zu den Tributen von Panem, da dort ebenfalls eine Gruppe junger Leute ums Überleben kämpfen. In meinem Buchclub wurde geäußert, dass sich dieser Teil des Buches etwas gezogen hat. Dem kann ich in gewisserweise zustimmen, aber für mich persönlich stand eigentlich die meiste Zeit die Frage "Was passiert als nächstes?" im Raum und ich konnte gut am Ball bleiben.

Die Charaktere waren größtenteils sympathisch, aber bei manchen habe ich auch einfach wirklich nicht verstanden was ihre Intentionen sind. Das ist einer der Gründe weshalb ich die Fortsetzung auch dringend lesen möchte! Das Auftreten eines Reverse-Harem hingegen zählt für mich eher als Gegenargument, aber ich denke ich werde ihm eine Chance geben, da mich Band 1 insgesamt bereits positiv überrascht hat.

Eine klare Leseempfehlung für alle die sich nicht von Kampfszenen und Reverse-Harem abschrecken lassen und, denen eine korrekte Darstellung der Mythologie nicht ganz so wichtig ist.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Spannender Thriller, der auch noch vieles über Phonetik lehrt!

Auris
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Auris - das ist der forensischen Phonetiker Matthias Hegel. Wo wir nur Worte wahrnehmen, erkennt er anhand des Klangs einer Stimme noch vieles mehr. So war er für die Polizei schon in vielen Fällen die ...

Auris - das ist der forensischen Phonetiker Matthias Hegel. Wo wir nur Worte wahrnehmen, erkennt er anhand des Klangs einer Stimme noch vieles mehr. So war er für die Polizei schon in vielen Fällen die letzte Hoffnung. Doch seit einem Jahr sitzt er wegen Mordes im Gefängnis.

Die junge, aufstrebende Podcasterin Jula bespricht in ihrem Podcast Justizirrtümer und will unschuldig Verurteilte rehabilitieren. Der Fall um Hegel hat ihre Aufmerksamkeit erregt und sie will rausfinden, was er verbirgt. Doch kaum fängt sie ihre Recherche an, geht ein Drohanruf bei ihr ein...

Das Buch wurde von Vincent Kliesch geschrieben, basiert jedoch auf einer Idee von Sebastian Fitzek. Bisher habe ich kein Buch von Sebastian Fitzek gelesen, somit ist dieses Buch mein erstes Buch aus diesem Umfeld. Das Cover sieht ansprechend aus und macht mich neugierig darauf, wie es mit dem Inhalt zusammenhängt. Außerdem ist es auch haptisch ein Genuss.

Man taucht in die Geschichte ein und fiebert mit Jula mit. Doch je mehr sie (und damit auch man selbst) erfährt, desto mehr Fragen werden aufgeworfen und desto mehr Leute geraten in Gefahr. Was passiert, wenn die Wahrheit ans Licht kommt?

Ich habe durchweg mit Jula mitgefiebert und probiert die Entwicklungen vorherzusehen, doch ich wurde jedes Mal wieder überrascht. Die Thematik rund um die forensische Phonetik hat mir sehr gut gefallen und ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Ein ultimativ lustiger Krimi - ein ständiges auf und ab der Gefühle!

Very Bad Widows
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In »Very Bad Widows« erzählt Sue Hincenbergs (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer) die Geschichte von vier Ehepaaren, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden.

Als Dave ...

In »Very Bad Widows« erzählt Sue Hincenbergs (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer) die Geschichte von vier Ehepaaren, die sich kurz vor dem Ruhestand befinden.

Als Dave stirbt und seine frisch gebackene Witwe Geld von seiner Lebensversicherung ausgezahlt bekommt, fangen auch die anderen drei Frauen an sich ein Leben ohne ihre Männer und dafür mit einer ordentlichen Finanzspritze auszumalen. Doch nicht alles läuft nach ihrem Plan...

Die Geschichte startet als witziger Wohlfühlroman mit einem Einblick in das Leben der Freunde und auch in die Ehen der einzelnen Paare. Doch daraus entwickelt sich eine vielschichtige Geschichte, die die es glatt mit einem Thriller oder Krimi aufnehmen kann. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, aber es war wirklich eine tolle Story, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat und mich gleichzeitig immer neugierig gehalten hat, weil ich überhauot nicht einschätzen konnte, wohin die Geschichte ihren Lauf nimmt.

Ein perfektes Sommerbuch für alle, die genug von seichten Liebesromanen haben.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Tolle Sommerlektüre!

Great Big Beautiful Life
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Mit »Great Big Beautiful Life« hat Emily Henry mich voll abgeholt!
Bisher hatte ich nur »Funny Story« von ihr gelesen und das fand ich zwar ganz nett zu lesen, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt. ...

Mit »Great Big Beautiful Life« hat Emily Henry mich voll abgeholt!
Bisher hatte ich nur »Funny Story« von ihr gelesen und das fand ich zwar ganz nett zu lesen, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt. Hier war dann alles dabei!

Man bekommt eine süße, langsame Annäherung zwischen den beiden Protagonisten Alice und Hayden, die beide die Biografie über das ‚House of Ives‘ aus der Sicht von Margaret Ives schreiben wollen.

Der Schreibstil ist wunderbar locker und dennoch baut sich eine Spannung auf, weil man schon früh das Gefühl bekommt, dass man nur Ausschnitte mitbekommt und man der Aufklärung entgegen fiebert.

Im Gegensatz zu den meisten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, die aus mehreren Perspektiven berichten, ist dieses Buch nur aus Sicht von Alice geschrieben. Das war für mich sehr angenehm, da diese ja wiederum einiges von Margaret erzählt bekommt und so immer wieder die Perspektive gewechselt wird.

Vermutlich ist es bei diesem Erzählstil naheliegend, dass mir Alice als erste sympathisch war und ich ein bisschen länger gebraucht habe, um hinter die Fassade von Margaret und Hayden zu schauen. Insgesamt waren mir aber sowohl die Charaktere als auch die Cafés/Restaurants und die kleine Stadt am Meer sehr sympathisch.

Besonders schön fand ich die Entwicklung, dass jeder Charakter von einem anderen Charakter lernen konnte und, dass man neben dem Erzählstrang mit Alice und Hayden auch der Geschichte des House of Ives folgen konnte. Eine tolle Sommerlektüre!

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Süße Kleinstadtromanze, leider ein paar Seiten zu viel

Story of My Life
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Lucy Score hat mit »Story of My Life« eine wunderbar süße Fake-Dating Romanze in einer niedlichen Kleinstadt gezaubert.

Ihr Schreibstil ist sehr locker und humorvoll und allein die Überschriften der Kapitel ...

Lucy Score hat mit »Story of My Life« eine wunderbar süße Fake-Dating Romanze in einer niedlichen Kleinstadt gezaubert.

Ihr Schreibstil ist sehr locker und humorvoll und allein die Überschriften der Kapitel haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Nach der Trennung von ihrem Mann befindet sich die Protagonistin Hazel nicht nur in einem Schreibtief, sondern verliert auch noch ihre Wohnung im Herzen von New York. Kurzerhand kauft sie ein Haus in Story Lake um neben einem Dach über dem Kopf auch für Inspiration für ihr nächstes Buch zu sorgen. Genauer gesagt „Camspiration“.

Denn bei ihrem Gegenspieler handelt es sich um den äußerst attraktiven, aber ebenso grumpy Handwerker Campbell Bishop.

Der Einstieg in Hazels Vorgeschichte konnte mich nicht sofort abholen, aber sobald wir in Story Lake angekommen sind, bin auch ich in der Geschichte angekommen. Die beide Protagonisten sind mir sehr sympathisch und man kann ihre Handlungen gut nachvollziehen. Von Anfang an merkt man eine Spannung zwischen ihnen, die in Kombination mit den ulkigen Interaktion der anderen Einwohner einfach eine Tolle Mischung ergeben!

Aus meiner Sicht hätte die Geschichte auch 100 Seiten kürzer sein können, aber rückblickend war jedes Erlebnis eine passende Vorbereitung auf das Ende. Für mich wird es auf jeden Fall bald mal wieder ein Buch von Lucy Score geben!

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