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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2025

Mega geiles Verwirrspiel

Don't Let Her Stay
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Klappentext:

"Anfangs war ich noch aufgeregt, als Richard seine Tochter Chloe aus erster Ehe abholte und zu uns brachte. Ich stellte mir vor, wie sie mit ihrer kleinen Schwester Evie spielte, wir zusammen ...

Klappentext:

"Anfangs war ich noch aufgeregt, als Richard seine Tochter Chloe aus erster Ehe abholte und zu uns brachte. Ich stellte mir vor, wie sie mit ihrer kleinen Schwester Evie spielte, wir zusammen Kuchen backten und uns über ihre Freunde und die Uni austauschten. Endlich hätte ich meine perfekte Bilderbuchfamilie. Endlich wären wir komplett.

Nun, sagen wir, es kommt nicht immer so, wie man es sich wünscht.

Wann immer wir allein sind, macht Chloe deutlich, dass sie mich hasst. Aber vor ihrem Vater mimt sie den perfekten kleinen Engel. Richard sagt, ich gäbe ihr keine Chance, aber er sieht nicht, was ich sehe. Ich traue Chloe nicht, und ich werde sie bestimmt nicht mit Evie allein lassen.

Denn ich weiß, dass mit Chloe etwas nicht stimmt, und ich werde alles tun, um meine Familie zu schützen.

Bevor es zu spät ist…"





Fazit:

Zunächst beginnt die Story total harmlos - Joanne, ihr Mann Richard und die kleine Tochter Evie wohnen in einem riesigen Anwesen, sehr ländlich. Bis auf ein paar kleine Ausnahmen scheint alles perfekt zu sein, zumindest bis zum Eintreffen der Stieftochter Chloe. Mit ihrem Einzug bei der kleinen Familie bringt sie ziemlich viel Unruhe und Aggressivität mit sich. Die Situationen, Anfeindungen und Vorwürfe spitzen sich nach und nach zu, es wird immer böser und gefährlicher. Obwohl man die Geschehnisse ausschließlich durch die Augen von Joanne wahrnimmt, zweifelte ich an ihr. Ich hinterfragte ihre Wahrnehmungen, fand sie zwischenzeitlich etwas naiv und blauäugig. Doch genau diese Mischung sorgt für den perfekten Thrill!

Ich war und bin begeistert, verfolgte gebannt den Showdown und erfreute mich an den phänomenalen Wendungen. Liebe Leser*innen holt das Popcorn, Schokolade oder was auch immer raus, macht es euch bequem und stellt euch auf eine nervenaufreibende Story ein, die die ein oder andere unerwartete Überraschung parat hält.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Manchmal ist weniger mehr

30 Days, 10 Dates & 1 Drama
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Klappentext:

"Daisy hat genug vom Singleleben. Nach einer langen Beziehung und einem schiefgelaufenen Heiratsantrag ist sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Mr. Darcy. Aber wie findet man die eine ...

Klappentext:

"Daisy hat genug vom Singleleben. Nach einer langen Beziehung und einem schiefgelaufenen Heiratsantrag ist sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Mr. Darcy. Aber wie findet man die eine Person, mit der man den Rest seines Lebens verbringen will? 

Mit ihrer besten Freundin Mae schmiedet sie einen Plan: In dreißig Tagen geht Daisy auf zehn Dates mit den Teammitgliedern des Londoner Theaters, an dem Mae arbeitet. Denn Mae ist sich sicher: Theatermenschen sind offen, warmherzig und witzig. Genau das, was Daisy braucht. Die große Liebe trifft man schließlich nicht in einem Buch! Doch während Daisy zahlreiche Dates meistert, wird ihr langsam klar, dass die wichtigste Person in ihrem Leben längst an ihrer Seite ist …“





Fazit:

Die Idee hat mir total gut gefallen. Endlich wieder eine queere Liebesgeschichte, in der es um zwei Mädels geht. Doch irgendwie konnte ich mich mit Daisy nicht immer anfreunden. Ihre Sicht der Dinge fand ich zum Teil etwas kindisch, naiv und/oder kitschig … ich weiß es gar nicht so recht. Mae fand ich deutlich interessanter. Ich mochte ihre freche Art, ihre kreativen Ideen rund um die Dates und natürlich ihr Umgang mit Daisy. Die Chemie und Dynamik zwischen den beiden war wirklich toll und schön.

Manche Stellen fand ich leider etwas zu langatmig. Auch der Schluss war mir viel zu ausführlich und überladen. Es musste unbedingt noch eine ausführliche Sexszene auserzählt werden, sowie ein paar (für mich) unnötige Vorfälle. So macht es für mich den Eindruck als hätte die junge Autorin zu viel gewollt und dadurch die Leichtigkeit genommen.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Witziges Bauenhofabenteuer

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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Klappentext:

"Bei Bauer Obbo sind die Kühe los! Kaum ist Hochlandrind Shaggy auf dem Biohof eingezogen, geht es auch schon drunter und drüber im Stall. Denn geheimnisvolle Kräuterdiebe treiben ihr Unwesen. ...

Klappentext:

"Bei Bauer Obbo sind die Kühe los! Kaum ist Hochlandrind Shaggy auf dem Biohof eingezogen, geht es auch schon drunter und drüber im Stall. Denn geheimnisvolle Kräuterdiebe treiben ihr Unwesen. Da muss dringend ein Diebfangplan her ..."





Fazit:

Dieses Kinderbuch ist einfach der Knaller!
Die farbenfrohen Illustrationen in Kombination mit den einfachen Texten, der angenehmen Schriftgröße und aussagestarken Mimik, ist einfach total gelungen! Die Doppelseiten in Comicform sorgen zwischenzeitlich für etwas Auflockerung - genauso wie die Kapitelaufteilung. Doch die Handlung ist so witzig und voller Situationskomik, dass man gar keine Pausen einlegen möchte. Der Bauernhof zieht sowohl die kleinen Zuhörer/Leser:innen als auch die „großen“ Vorleser:innen völlig einen seinen Bann. Eine Geschichte, die sogar mit der ein oder anderen Wendung überrascht.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Keine rosigen Aussichten für Amy

The Florist
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Klappentext:

"Amy Mckenzie steckt alles, was sie hat, in ihren Londoner Blumenladen ›Darling Blossoms‹ und das Einzige, was ihr noch zum gesellschaftlichen Aufstieg fehlt, sind ein paar weitere einflussreiche ...

Klappentext:

"Amy Mckenzie steckt alles, was sie hat, in ihren Londoner Blumenladen ›Darling Blossoms‹ und das Einzige, was ihr noch zum gesellschaftlichen Aufstieg fehlt, sind ein paar weitere einflussreiche Kunden. Als Amy von einem erfolgreichen Architekten damit beauftragt wird, die Blumen für die Geburtstagsparty seiner Schwägerin Isabel zu liefern, fühlt sie sich ihrem Ziel zum Greifen nah. Und Isabel ist alles, was Amy sich immer erträumt hat zu sein: schön, selbstbewusst und beliebt. Immer mehr wird Amy Teil von Isabels Leben, doch dann kommt jemand furchtbar zu Tode, und alle Augen sind auf Amy gerichtet. Sie muss alles tun, um den Verdacht von sich zu lenken, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine Tat, die niemals entdeckt werden darf, und auch die Elliotts scheinen nicht unschuldig zu sein ..."





Fazit:

Amy ist eine total eigenwillige Person und wird auch von anderen Figuren als merkwürdig betitelt. Doch ihr Charakter ist einfach mal was anderes und sehr erfrischend. Ihre Art mochte ich, denn sie wirkte zwar greifbar aber dann doch wiederum nicht, ihre Handlungen nachvollziehbar und dann doch wieder unplausibel.



Der Spannungsaufbau ist raffiniert - Häppchenweise spitzten sich die Situationen aus allen möglichen Richtungen zu. Es wurde nicht zu viel, sondern sorgte für genau den richtigen Thrill. 
Irgendwas Seltsames ging hier die ganze Zeit vor: ein Schneesturm von Gefühlen, Gefühle, die sich kreuzten, Fehlzündungen, verschiedene Teile kollidierten und verschmelzen auf eine Weise, die mich schwindeln und atemlos zurückließ. Die Erwähnung von Geheimnissen und Arglistigkeiten untermauerte die Spannung und die Auflösung ist die Krönung des Ganzen. Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Leider ein Reinfall

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Klappentext:

"Mitten in der Nacht steigt eine junge Frau zu einem Mann ins Auto. Es ist genau das Horrorszenario, vor dem jede Frau gewarnt wird, und sie kennt die Gefahren nur zu gut. Aber sie hat keine ...

Klappentext:

"Mitten in der Nacht steigt eine junge Frau zu einem Mann ins Auto. Es ist genau das Horrorszenario, vor dem jede Frau gewarnt wird, und sie kennt die Gefahren nur zu gut. Aber sie hat keine andere Wahl.

Während der Fahrt schwankt sie zwischen Angst und Erleichterung: Ist ihr Fahrer wirklich nur ein normaler, hilfsbereiter Mann - oder vielleicht doch ein Monster? Als er sie sicher zu Hause abliefert, ist klar, dass ihre Ängste unbegründet waren. Dafür schlägt die Enttäuschung zu.

Denn sie ist auf der Suche nach einem Monster.

In der nächsten Nacht wird sie es wieder versuchen. Doch kann sie den Mann, der ihre Schwester entführt hat, in eine Falle locken?“





Fazit:

Der Klappentext klingt doch ziemlich vielversprechend, oder? 
Doch für mich war das Ganze eher ein Reinfall. Warum? Weil die Art wie die Protagonistin ihre Schwester sucht, leider nur ein einziges Mal vorkommt und zwar im Prolog und mehr nicht. Stattdessen kommen im Laufe der Geschichte immer mehr Zeitebenen, immer mehr unwichtigere Charaktere und Sichtweisen hinzu. Selbst der Täter und Ermittler haben die Möglichkeit zu Wort zu kommen. Was für mich eher unnötig war. Störend fand ich zudem, dass manche Aspekte anstatt lieber ausführlich eher oberflächlich behandelt wurden.



Ich verlor irgendwann den Faden und auch das Interesse, denn das ganze Kuddelmuddel wird zum Schluss noch nicht mal aufgeklärt. Anstelle von sinnigen Aufschlüssen hab ich nun noch mehr Fragen. Das Potenzial wird leider nicht im Ansatz ausgeschöpft. Für mich ein richtiger Flop - wirklich schade!

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