Ei, ei, ei, ob das mit dem Strauß noch rechtzeitig was wird?
Wie mischt man nochmal die Farbe grün? Und gibt es nicht noch weitere Abenteuer zu erleben? Während Osterhäsin Pasqua Hilfe zur Farblehre sucht, ...
Ei, ei, ei, ob das mit dem Strauß noch rechtzeitig was wird?
Wie mischt man nochmal die Farbe grün? Und gibt es nicht noch weitere Abenteuer zu erleben? Während Osterhäsin Pasqua Hilfe zur Farblehre sucht, macht sich Ei Anton auf den Weg, denn trotz des Knacks, will er nicht nur darauf reduziert werden. Und was wird jetzt aus dem Osterstrauß?
Eine herzerwärmende Geschichte. Ich finde es eine tolle Idee, wie hier mal ein anderes Thema zum Osterfest aufgegriffen wurde und es nicht vordergründig um einen Hasen geht.
Die Thematik ist dabei ebenso sehr schön. Ein kurzweiliges Buch mit einer herzerwärmenden Lektion für die Kleinen.
Umso schöner, dass auch die Illustrationen bis ins Detail ausgestaltet sind und den Lesespaß potenzieren.
Gerne vorgelesen und gerne gehört und gesehen.
Ich empfehle dieses Buch von Herzen und freue mich schon aufs nächste Osterfest.
Joyce ist es gewohnt angestarrt zu werden. Ihre Narbe bringt sie des Öfteren in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Auf einmal ist da jedoch Ace, der die Narbe nicht zu sehen scheint, sondern das dahinter. ...
Joyce ist es gewohnt angestarrt zu werden. Ihre Narbe bringt sie des Öfteren in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Auf einmal ist da jedoch Ace, der die Narbe nicht zu sehen scheint, sondern das dahinter. Und irgendwie sieht er auch nicht mehr weg. Aber ist er wirklich der richtige, denn um ihre kleine Schwester Annabelle und sich selbst vor James zu retten, bräuchte es doch eigentlich jemanden, der seine Wut unterdrückt und nicht spätestens im Ring auslebt, oder?
Gleich im Prolog wird dem Leser verdeutlicht, dass die Triggerwarnung durchaus berechtigt ist, deshalb möchte ich das Buch zwar deutlich empfehlen, aber auch etwas warnen. Leichte Kost findet ihr hier definitiv nicht.
Aber gerade das macht auch in gewisser Weise einen Reiz der Geschichte aus. Es ist hart, es tut weh, ja es schmerzt oftmals der Geschichte zu folgen. Teilweise auf unmenschliche Art und Weise und teilweise auf etwas humanere, die aber deswegen nicht unbedingt weniger berührt.
Joyce ist durch ihre ganzen Erlebnisse relativ abgeklärt, deutlich verschreckt und ist lieber allein als anderen zu begegnen, denn wer sollte sie denn bitte schön lieben, wenn es nicht einmal ihr eigener "Vater" wirklich tut?
Besonders bei männlichen Personen gerät sie sehr schnell in Panik und rechnet mit dem Schlimmsten.
Generell könnte man sie als pessimistisch bezeichnen, aber wer könnte ihr dies, bei all dem erlittenem Schmerz auch verübeln.
Eines der schlimmste Dinge ist dabei dann auch, wenn man sieht wie liebevoll, ja schon selbstlos sie sich um ihre kleine Schwester oder auch Menschen, denen es noch schlechter als ihr geht, kümmert.
Niemand hat das verdient, was ihr angetan wird, aber da sie dann auch noch so ein tugendhafter Charakter ist, schmerzt es umso mehr.
Ace ist deutlich entspannter, sehr humorvoll und ihr gegenüber auch unfassbar liebe- und verständnisvoll.
Auch er bietet einen ganz eigenen Charme, den man eigentlich nur lieben kann.
Chazz, Devron, Cat und Amira stehen den beiden in nichts nach und liefern auch noch genug Platz für eigene Geschichten.
Die Geschichte entwickelt sich hervorragend. Es gibt Fortschritte, aber auch so einige Rückschritte, wie es sonst auch der Fall ist und so nähern sich beide an, vergessen dabei aber nicht ihre Situation. Es ist keine 08/15-Geschichte, in der sich alle Probleme auf einen Schlag lösen. Es ist mehr, in der eine rosarote Brille wirklich keinen Platz finden würde, sondern deren Gläser wahrscheinlich unter der mitunter harten Realität der Figuren zerbrechen würde.
Beim Schreibstil gibt es mehrere Aspekte, die hervorgehoben werden können. Sei es der Humor der Figuren oder auch die Liebe zum Detail, die mitunter den Schmerz auch erst erzeugte, beschrieb sie doch vieles sehr genau und zeigte die Schatten im Leben der Charaktere so sehr realistisch.
Das Buch bekommt von mir nichts anderes als 5/5 Sternen. Und so warte ich nun auf weitere Geschichten zu den Figuren, auch wenn diese ebenso alles andere als leicht sein werden.
Delia erhält eine Nachricht ihres Bruders. Soweit so gut, doch Moment, irgendetwas passt nicht und Zach Hasting heißt er bekanntermaßen auch nicht. Normalerweise wäre hier nun Schluss, es hat sich aufgeklärt. ...
Delia erhält eine Nachricht ihres Bruders. Soweit so gut, doch Moment, irgendetwas passt nicht und Zach Hasting heißt er bekanntermaßen auch nicht. Normalerweise wäre hier nun Schluss, es hat sich aufgeklärt. Blöd nur, wenn die Interaktion so gut ist, dass man gar nicht mehr aufhören möchte und die Funken immer mehr fliegen. Ist dann auch noch eine Babyziege involviert, nimmt das ganze doch ungeahnte Ausmaße an.
Der Aufhänger der Geschichte hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Mich hat die Umsetzung und Entwicklung der Geschichte basierend auf falschen Angaben interessiert. Habe ich bereits ulkiges erwähnt, muss ich hier besonders die Chats der beiden erwähnen, denn diese sprühen nur so vor Humor.
So war ich natürlich umso mehr auf das erste Aufeinandertreffen gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Zugegeben allzu große Überraschungen gibt es soweit nicht, das Ende ist relativ denkbar, doch das stört nicht weiter, da man sowieso ans Buch gefesselt ist. Skurril sind dabei jedoch stets manche Aktionen von Zach. Setzt er sich etwas in den Kopf, bleibt er dabei, mag es auch noch so abwegig klingen.
Der angenehme Schreibstil lässt einen die Zeit vergessen und sorgt auch dafür, dass man die Geschichte fast schon schneller beendet als einem lieb ist. Zudem wird vieles bildhaft umschrieben, was einen von Anfang an ins Geschehen wirft und auch erst gegen Ende wieder herausbefördert.
Es ist eine erfrischende, angenehme Geschichte, die mich sogleich neugierig auf die weiteren Teile der Reihe macht. Volle 5/5 Sternen für Delia und Zach.
Ein Neuanfang, die Reise in die Vergangenheit und sehr viel Gefühl
Emma ist Fotografin. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei UNVERGESSEN, einer Fotoagentur, die Bilder von Personen festhält, die einen schweren ...
Ein Neuanfang, die Reise in die Vergangenheit und sehr viel Gefühl
Emma ist Fotografin. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei UNVERGESSEN, einer Fotoagentur, die Bilder von Personen festhält, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben. So nun auch ihr neuester Auftrag. Ein Foto von Sophie, ihrem frischgebackenem Vater Lukas und ihrer Mutter, die während der Geburt eine Hirnblutung erlitt und nun im Koma liegt. Wie immer ein alles andere als einfacher Auftrag für Emma. Gefasst macht sie sich auf den Weg ins Krankenhaus, um dort festzustellen, dass sie die Mutter nur allzu gut kennt…
Eine Geschichte mit tragischem Hintergrund, zudem eine ehrenamtliche Tätigkeit vor der ich großen Respekt habe. So war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwarten wird.
Dabei wurde ich nicht enttäuscht. Eine Geschichte mit Tiefgang, großen Gefühlen und der Kunst des Weitermachens, auch wenn einem nicht unbedingt danach ist. Die Schwere der Hintergründe wurden so eingebettet und ließen einen immer wieder nachdenklich zurück. Das hatte ich mir auch erhofft.
Die Charaktere der Handlung sind sehr sympathisch, man kann verstehen, was sie so durchmachen. Der Twist in der Geschichte, indem nicht nur Lukas die Mutter seines Kindes sondern auch Emma kennt, erzeugte von Seite zu Seite mehr Spannung, da man immer mehr erfuhr. Tagebucheinträge und Rückblenden boten dabei ein super Stilmittel.
Anfangs war ich skeptisch, ob ich die aufblühende Liebesgeschichte zwischen Lukas und Emma nicht pietätlos fände. Dem war jedoch keinesfalls so. Die Autorin weiß gekonnt, die beiden zu verbinden, ohne die vorangegangene Beziehung zu vernachlässigen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar, rührt das Herz und schafft es die Tragik gekonnt einzubetten.
Es war sehr angenehm den Protagonisten auf ihrer Reise zu folgen und auch ihre Trauerbewältigung mitzuerleben. Gerade Lukas Entwicklung hat mir sehr gefallen.
Eine alles andere als einfache Thematik wurde in diesem Buch authentisch umgesetzt, sodass ich 5 / 5 Sternen vergebe.
Vica hat ihren Sport für sich gefunden. Boxen ist ihre Leidenschaft. Mit ihrem Freund Ben ist sie zudem in der High Society unterwegs. Etwas widersprüchlich, doch Ben bedeutet ihr viel. Umso schöner, dass ...
Vica hat ihren Sport für sich gefunden. Boxen ist ihre Leidenschaft. Mit ihrem Freund Ben ist sie zudem in der High Society unterwegs. Etwas widersprüchlich, doch Ben bedeutet ihr viel. Umso schöner, dass er ihr einen Heiratsantrag macht. Doch nun soll sie sich gegen den Sport entscheiden. Nichts für Vica! Und so findet sie sich schon bald im Training mit Mafioso Juri wieder, um für ein großes Turnier zu trainieren. Die Mafia enthält dabei so einige unschöne Geheimnisse.
Abwechslungsreiches Szenario. Ist es doch mal eine Frau die wir im Boxsport begleiten dürfen. Dem Sport entsprechend handelt es sich dabei um eine taffe Frau, die weiß, was sie will und in der Handlung auch über sich hinauswächst, was mir sehr gefiel. Sie muss sich einigen Problemen stellen und als Leser kann man sie dabei sehr gut begleiten
Auch Juri ist als Teil der Mafia alles andere als gefühlskalt gestaltet, sondern kümmert sich stets um andere. Die Annäherung der beiden kann man sehr gut nachvollziehen.
Ich fand den Einblick in den Sport generell sehr spannend, einstweilen etwas kurz gestaltet. Mehr Infos zu der Vergangenheit der Figuren und auch ihrer Gefühlswelt hätte ich mir dpch gewünscht. Die Handlungsorte sind im Gegensatz dazu ausführlich gestaltet und vermittelt umso mehr die Begeisterung für diesen Sport
Die Story an sich beginnt mitten im Geschehen, sodass man sofort dabei ist und den Figuren durch die Handlung folgt. Klassisch baut sich die Story mehr und mehr auf, was so manche Geschehnisse vermuten lässt, es dabei jedoch immer wieder schafft zu überraschen und den Leser am Ball oder sollte ich wohl eher sagen an der Faust zu bleiben.
Alles in allem handelt es sich um eine gelungene Geschichte, die man gerne mal nebenbei liest. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir gerne mehr Infos und somit auch Seiten gewünscht, sodass ich 4/5 Sternen vergebe.